11 FINANZTOOLS die jeder SCHWEIZER haben sollte!đ€đ°
Die eigenen Finanzen in den Griff bekommen ist unerlĂ€sslich, wenn du dir ein Vermögen aufbauen möchtest. DafĂŒr gibt es diverse Tools, die dir unter die Arme greifen. Ich stelle dir heute 11 Finanztools vor, die meiner Meinung nach jeder Schweizer haben sollte, um seine Finanzen langfristig auf ein neues Level zu heben.
Alle wichtigen Tools im Ăberblick:
- Portfolio Performance â Portfolio tracken
- Schweizer Aktiendepot â Verwaltung von Finanzprodukten
- Zak â Haushaltskonto
- Crypto.com Debitkarte â Cashback und Rebates
- COOP Supercard Kreditkarte â Sicherste Bezahlmethode
- frankly â Altersvorsorge mit 3a-SĂ€ule
- Wise â kostengĂŒnstiger WĂ€hrungsumtausch
- Coinbase â grösster Handelsplatz fĂŒr KryptowĂ€hrungen
- Aktienfinder â Aktien suchen und vergleichen
- NASDAQ.com â Ăbersicht von US-Aktien
- Twint â praktische Bezahlapp in der Schweiz
- Bargeld â die absolute UnabhĂ€ngigkeit
Portfolio Performance
Fangen wir direkt einmal bei den Basics an: Den Ăberblick ĂŒber sein eigenes Portfolio zu haben. Ich nutze dafĂŒr Portfolio Performance â ein Tool, das deine ganzen Assets fĂŒr dich trackt und dir eine gute Ăbersicht ĂŒber dein Vermögen vermittelt.
Portfolio Performance ĂŒberzeugt mich unter anderem damit, dass ich nicht ein bestimmtes Finanz-Asset gebunden bin. In dieser App kannst du alle möglichen Finanzprodukte tracken lassen, also von Aktien, ĂŒber ETFs, Rohstoffe und so weiter bis zu P2P-Krediten.
Nicht nur ist dieses Tool in meinen Augen eines der besten und stÀrksten Vermögenstools, wenn es darum geht alles in einem Blick zu behalten, sondern ist zudem noch völlig kostenlos.
1. Swissquote
Wenn du dir mit Finanzprodukten ein Vermögen aufbauen möchtest, dann darf ein Aktiendepot natĂŒrlich nicht fehlen. Ich stelle dir mit Swissquote und yuh zwei Depots kurz vor, die ich selbst nutze. Und wieso verwende ich zwei unterschiedliche? Weil jedes Aktiendepot seine Vor- und Nachteile hat. Je nachdem, wie du investierst und worin, lohnt sich das eine vielleicht etwas mehr als das andere.
Bei Swissquote lohnen sich ETF-KĂ€ufe bereits ab 600 CHF. Bei Einzelaktien ab 1.500 CHF. Ich wĂŒrde empfehlen bei einer Order nicht ĂŒber 1,5 Prozent an GebĂŒhren zu kommen.
Bei Swissquote hast du zudem eine riesige Auswahl an Möglichkeiten genauer gesagt Investitionsmöglichkeiten. Ich selbst muss zugeben, dass ich den ganzen Umfang von den Möglichkeiten noch nicht erfasst habe und teilweise nicht weiss, was da alles noch drinnen steckt.
FĂŒr mich zĂ€hlt Swissquote zu den besten Brokern in der Schweiz, weil man alles damit machen kann.
2. yuh
Mein zweites Depot ĂŒberzeugt vorwiegend mit der Möglichkeit AktiensparplĂ€ne anzulegen. Damit ist yuh der erste Broker in der Schweiz, der diese Option anbietet. Im Gegensatz zu grossen Brokern lohnen sich bei yuh Investments schon zwischen 100 und 200 CHF.
Das kann fĂŒr kleiner oder Investoren, die gerade erst beginnen interessanter sein. Allerdings hast du mit yuh auch eine deutlich kleinere Auswahl an Assets, die du kaufen kannst. Es kann unter UmstĂ€nden sein, dass du dein gewĂŒnschtes Produkt hier (noch) nicht findest.
3. Zak
Ein erster guter Schritt, um deine Finanzen zu sortieren, ist es, dir einen Ăberblick ĂŒber deine Privatausgaben zu machen. FĂŒr dieses Anliegen nutze ich Zak als Haushaltskonto. Hier siehst du alles an automatischen und manuellen Ausgaben, die von deinen Konten abgehen, wie Miete und diverse Rechnungen.
Seit Kurzem ist auch eBill bei Zak integriert und macht fĂŒr mich dieses Tool vollkommen. Solltest du eBill noch nicht kennen, dann empfehle ich dir einen Blick darauf zu werfen. Mit eBill kannst du unter anderem DauerauftrĂ€ge automatisieren und Rechnungen bestĂ€tigen.
4. Crypto.com Debit-Karte
ACHTUNG: Seit meiner Erfahrung mit Celsius, halte ich KryptowÀhrungen nur noch auf eigenen Wallets oder einem Ledger. Ich halte keine Kryptos lÀngerfristig auf Exchanges und Börsen!
Anders als Softwaretools, trĂ€gst du mit der Crypto.com Debit-Karte das Tool in deinem Portemonnaie mit. Es handelt sich dabei um eine Cashback-Karte von Crypto.com, mit der du 3 Prozent Cashback fĂŒr verschiedene OnlinekĂ€ufe oder auch unterwegs bekommst.
Ausserdem sind Netflix-Rebates von rund 13 CHF inklusive â das bedeutet, dass du 13 CHF als CRO-Coins zurĂŒckbekommst. Die CRO-Coins, die du als Cashback bekommst, kannst du natĂŒrlich auch in echtes Geld umtauschen oder liegen lassen. Meine Erfahrungen mit dieser Cashback-Karte sind bisher ganz positiv und ich kann jedem empfehlen sich einen eigenen Eindruck davon zu machen.
5. Coop Supercard Kreditkarte
Nicht alles lĂ€sst sich mit einer normalen oder Cashback-Debit-Karte bezahlen. FĂŒr einige besondere Dinge, wie Mietwagen oder Hotels zum Beispiel, benötigst du manchmal eine Kreditkarte.
FĂŒr diesen Fall kann ich die Coop Supercard Kreditkarte empfehlen, bei der du auch fĂŒr jede Zahlung Superpoints bekommst. FĂŒr mich sprechen auch noch zwei weitere Dinge fĂŒr diese Kreditkarte: Zu einem ist sie komplett kostenlos und zu anderen sind Zahlungen mit Kreditkarten deutlich sicherer als mit herkömmlichen Debit-Karten â das wird leider oft zu sehr vernachlĂ€ssigt. Deshalb sollte es an dieser Stelle noch mal erwĂ€hnt werden.
6. frankly.
Altersvorsorge ist ein Thema, dass dich so frĂŒh wie möglich beschĂ€ftigen sollte. Zum GlĂŒck haben wir in der Schweiz mit der 3a-SĂ€ule zumindest bei diesem Thema exklusive Vorteile gegenĂŒber anderen LĂ€ndern. Du kannst unter anderem die BetrĂ€ge aus der 3a-SĂ€ule fast voll in Aktien investieren und langfristig von der wachsenden Wirtschaft profitieren. HierfĂŒr nutze ich frankly, das es dir einfach macht alles rund um 3a-SĂ€ule zu managen. Ich selbst zahle seit meinem 20. Lebensjahr jedes Jahr den vollen Betrag ein.
7. Wise
Gelegentlich musst du deine Schweizer Franken in eine andere WĂ€hrungen umtausche, wenn du zum Beispiel in den Urlaub fliegst, sei es nun in Euro oder Dollar. Jetzt ist es aber so, dass viele Schweizer Hausbanken sehr hohe WechselgebĂŒhren verlangen.
FĂŒr diesen Fall kann ich Wise an dieser Stelle empfehlen. Mit Wise kannst du deine Schweizer Franken in dutzende andere WĂ€hrungen umtausche und das zu vergleichsweise kostengĂŒnstigen GebĂŒhren. Ein Beispiel: FĂŒr 1.000 CHF bekommst du etwa 967,13 EUR. Die GebĂŒhren sind lediglich 4.24 CHF.
Bei Wise ist alles sehr transparent ausgewiesen und, wie zuvor erwĂ€hnt, zum Vergleich mit Schweizer Banken, die oft noch 1 % bis 2 % verlangen, gĂŒnstiger. Bei Wise liegt die GebĂŒhr bei 0,42 %. Genug Potenzial also viel Geld zu sparen, wenn du öfter auf andere WĂ€hrungen angewiesen bist.

8. coinbase (Pro)
ACHTUNG: Seit meiner Erfahrung mit Celsius, halte ich KryptowÀhrungen nur noch auf eigenen Wallets oder einem Ledger. Ich halte keine Kryptos lÀngerfristig auf Exchanges und Börsen!
Wenn es um Kryptohandel geht, setze ich hauptsĂ€chlich auf coinbase. Die Plattform hat sich als grösster Handelsplatz oder Börse fĂŒr KryptowĂ€hrungen etabliert. Alternativ kannst du natĂŒrlich auch andere Broker benutzen, wie Swissquote oder yuh.
Von den GebĂŒhren tun sie sich jetzt nicht so viel, ausser du handelst mit riesigen Summen. In dem Falle kann sich Coinbase Pro mit einer GebĂŒhr von 0,5 Prozent mehr lohnen als yuh zum Beispiel mit GebĂŒhren von einem Prozent. Ein Nachteil, den ich bei Coinbase sehe, sind die Reports fĂŒr die SteuererklĂ€rung. Die sind bei Coinbase etwas unĂŒbersichtlicher und bei Swissquote und yuh angenehmer gestaltet.
9. Aktienfinder
Recherche ist das A und O bei Aktien. Obwohl der Markt unberechenbar ist, kannst du ein GefĂŒhl fĂŒr Aktien anhand von verschiedenen Kriterien entwickeln. Das Tool meines Vertrauens, welches ich dafĂŒr benutze, ist der Aktienfinder. Meiner Meinung nach der beste Screener auf dem ganzen Markt, den ich schon seit seinem Launch verwende und seitdem auch sehr zufriedener Abonnent bin.
Mit dem Aktienfinder kannst du superleicht Aktien finden, filtern, nach Kennzahlen sortieren und optischer zur besseren Ăbersicht darstellen. Das Abo kostet mich zwar 160 Euro aber dafĂŒr ist das Preis-Leistungs-Niveau auf höchstem Level â fĂŒr alle, die grossen Wert darauf legen nicht blind in Aktien zu investieren.
10. Nasdaq.com
Dieses Tool ist dann fĂŒr dich interessant, wenn du einen guten Ăberblick ĂŒber deine US-Aktien haben willst. FĂŒr mich besonders hilfreich, wenn es um Dividenden geht. Das Tool zeigt dir gut an, wann die nĂ€chsten Pay-Dates anstehen und bis wann du spĂ€testens eine Aktie kaufen musst, damit du auch die Dividende ausgezahlt bekommst.
11. Twint
Wenn du in der Schweiz lebst, dann bist du sicherlich auch schon ĂŒber Twint gestolpert. Twint ist fĂŒr mich die absolut beste Bezahlapp in der Schweiz. Ich selbst nutze Twint immer, wenn ich irgendwo in ZĂŒrich parke. Es ist super praktisch, weil bezahlen damit so einfach ist.
Ausserdem kannst du mit Twint etwas Gutes tun. Wenn jetzt kleine LĂ€den Bezahlungen mit Twint erlauben, dann hat dieser kleine Laden am Ende mehr davon also, wenn du jetzt mit einer Debit-Karte bezahlst. Du unterstĂŒtzt also das kleine Business â bezahlen mit Feelgood-Faktor also. Weiterhin kannst du mit Twint auch Geld schnell an deine Freunde senden.
12. Bargeld
Ein letzter Punkt, der so bisschen aus dieser Liste fÀllt und deshalb gesondert hier erwÀhnt werden sollte, ist Bargeld. Bargeld also Finanztool ist enorm wichtig, auch wenn heute fast alles nur noch digital abgewickelt wird.
Bargeld bedeutet Freiheit, AnonymitÀt und UnabhÀngigkeit vom Staat als Individuum. Es darf nicht zu einer Zukunft ohne Bargeld kommen. Wieso? Sollte es dazu kommen, dass der Staat etwas gegen eine Person hat, dann könnte er dieser Person alle GeldhÀhne zudrehen. Ich rede hier von einem Extremfall, der theoretisch eintreten könnte, sollte es kein Bargeld mehr geben.
Keiner von uns möchte in so einer Dystopie leben, deshalb nimmt Bargeld fĂŒr mich unter anderem den wichtigsten Platz als Finanztool ein. Es ist der beste Schutz vor Staat und anderen MĂ€chten. Vermögen digital zu verwalten ist bequem und wir alles werden mit diesem Thema immer bequemer, trotzdem sollten wir Bargeld niemals unterschĂ€tzen, jetzt nicht und auch in der Zukunft nicht.
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11 Responses
Hi, Crypto.com empfiehlst du weiterhin?
@Peter
Ja ich nutze die Jade Green weiterhin đ
LG
Thomas
Gute Ăbersicht, auch wenn ich persönlich nicht jedes Tool nutzen wĂŒrde, welches du vorstellst. Was mir jedoch in der Liste fehlt, ist ein Haushaltsbuch-Tool.
@Mr. Bart
Stimmt! Ich habe HomeBudget App genutzt, diese hat einmalig 5.- gekostet, diese kann ich empfehlen.
LG
Thomas
@Thomas
Ich teste gerade Home Budget Lite und MoneyStats. Bin noch unentschlossen. Werde die beiden mal einen Monat parallel nutzen und mich dann entscheiden. Auch MoneyStats ist nicht kostenlos, aber auch einmalige Kosten fĂŒr freigeschaltete Funktionen. Ein monatliches Abo wĂŒrde ich nicht machen wollen.
LG
Mr. Bart
Danke fĂŒr die gute Ăbersicht. Kannst du was dazu sagen, wieso du Revolut nicht (mehr) auf deiner Liste hast? Im Bezug auf WĂ€hrungen, Online Zahlungen mit virtuellen Karten und die Ăbersichtlichkeit in der App finde ich die top.
@Roger
Ich war noch nie Fan von Revolut. Hatte die auch noch nie empfohlen.
LG
Thomas
Twint und was Gutes tun fĂŒr die Kleinen erschliesst sich mir nicht ganz đ Die Grossen profitieren im gleichen Mass
@Parcel
TWINT ist fĂŒr kleine Unternehmen wesentlich gĂŒnstiger als Mastercard/Visa und Co. Bis zu 50% gĂŒnstiger fĂŒr kleine Unternehmen. Ergo bleibt mehr ĂŒbrig fĂŒr die Kleinen, wenn man ohne Bargeld zahlt.
Ich habe ja selbst ein Business inkl. Retail, da ist nach Bargeld eben TWINT am besten.
LG
Thomas
Sorry aber zu Twint mag das vielleicht höchstens bei KleinstbetrÀgen aufgehen.
Twint: 1,3 Prozent des Gesamtbetrags fÀllig. Das ist deutlich mehr als bei den neuen Debitkarten Mastercard (10 Rappen plus 0,49 Prozent) oder Visa (10 Rappen plus 0,95 Prozent).
Interessant auch: https://insideparadeplatz.ch/2021/05/25/mit-twint-stossen-sich-banken-gesund/
Die Entstehungsgeschichte ist aufschlussreich: Als Auflehnung gegen Apple- und Google-Pay und ursprĂŒngliche Sperrung der Schweizer Kreditkarten dagegen.
ProprietĂ€re, lahme und unzuverlĂ€ssige Datenverbindung mit nicht international konformen Kreditkarten-Schemes. Nur weil Migros und Coop Ihre Kunden-ID mitĂŒbertragen haben wollen. Daher wurde alle Kassen umgerĂŒstet und der wer hat das bezahlt: Wir die Kunden.
Ziel ist möglichst eine rasche Marktdominanz um dann mit dem Monopol und Swissness-Bonus finanziell krÀftig abschöpfen zu können.
Schweizer Lobbyismus der grossen Finanzplayer und sture, hinterwĂ€ldlischer EigennĂŒtzigkeit par Excellence. Moralisch, politisch und auch technisch eine Totgeburt. Pfui! In keinster Weise unterstĂŒtzenswert.
@Marco
Nimm praktische Beispiele, vergleisweise ist Walee oder auch Sumup wesentlich teurer als Twint. Und besonders letzteres GerÀt ist in der Schweiz in jedem 2. kleineren Laden oder Take Away/Restaurant zu finden.
LG
Thomas