Dividendenstrategie Schweiz · seit 2015
Dividenden in der Schweiz: von 39 Franken zu 2’000 im Monat
Seit Februar 2015 dokumentiere ich jede Dividende. So funktioniert meine Strategie mit Schweizer und internationalen Aktien, ETFs und Steuern – und so startest du dein eigenes Dividenden-Depot.
- Alle Zahlen aus meinem echten Depot, bis heute über CHF 100’000 Cashflow
- Schweizer Sicht: Franken, Steuern, Schweizer Broker
- Kein Kurs, kein Verkaufsgespräch – Erfahrung aus elf Jahren
Elf Jahre in Zahlen
Die wichtigsten Stationen meiner Dividenden seit 2015
Kein Glück, sondern Nachkaufen, Reinvestieren und Zeit – vier Zahlen, die den Weg zeigen.
- 39 FrankenErste Dividende, Februar 2015
- CHF 220Dividenden im ganzen ersten Jahr
- CHF 3’000+Erstmals in einem Monat, April 2024
- CHF 100’000+Cashflow seit 2015, alles reinvestiert
- April und Mai sind die Schweizer Dividendensaison – hier rollt der Schneeball am schnellsten.
- Dezember bringt die Quartalsausschüttungen der Welt-ETFs, die mit jedem zusätzlichen Anteil wachsen.
- 2025 liegt pro Jahr bewusst tiefer: Ich habe von Dividenden- zu Wachstumstiteln verschoben, die Rendite ist nicht alles.
Meine Dividendenstrategie
Drei Regeln, die seit elf Jahren gelten
-
01
Qualität vor Dividendenrendite
Ich verzichte nicht auf ein hervorragendes Unternehmen, nur weil es eine Dividende zahlt – und kaufe keines nur wegen der Rendite. Meine Einzelaktien sind grob zur Hälfte Dividendenwerte, zur Hälfte Wachstumswerte. Deshalb liegt die Bruttorendite bei knapp 2 %; mit reinen Dividendentiteln wären es 3 bis 3,3 %.
-
02
Alles wird reinvestiert
Ich entnehme keinen Franken. Dividenden, Zinsen und Optionsprämien fliessen vollständig zurück ins Depot. Beim S&P 500 stammt seit 1988 mehr als die Hälfte der Gesamtperformance aus reinvestierten Dividenden – das ist der eigentliche Zinseszins.
-
03
Cashflow als Rebalancing-Motor
Jede Ausschüttung ist frisches Kapital, das ich dort einsetze, wo meine Asset-Allokation es braucht – auch in Gold, Krypto oder andere Aktien. Das Rebalancing passiert fast automatisch, ohne dass ich eine Verkaufsentscheidung treffen muss.
Getrackt wird alles mit Portfolio Performance; regelmässig kaufe ich den Vanguard FTSE All-World ETF in der ausschüttenden Variante (VWRL, ISIN IE00B3RBWM25) und erzeuge mit Covered Calls zusätzliche Prämien. Mein ganzes Depot. Andere Ansätze vergleiche ich im Ratgeber Dividenden-Strategien im Vergleich.
Der Weg
Von der ersten Dividende zum planbaren Cashflow
- 2015
CHF 39
Die erste Dividende
Im Februar 2015 kommt die erste Dividende. Novartis ist eine meiner ersten Positionen – im ganzen Jahr sind es CHF 220.
- 2017
12× im Jahr
Jeden Monat ein Bericht
Seit Januar 2017 erscheint jeden Monat ein Beitrag mit allen geflossenen Dividenden – die Transparenz, die diesen Blog ausmacht.
- 2024
CHF 20’000+
Rekordjahr
Dividenden und Optionsprämien überschreiten CHF 20’000. Im April fliessen erstmals mehr als 3’000 Franken in einem Monat.
- 2025
CHF 18’265
Bewusst weniger
Der Rückgang ist gewollt: Ich habe von Dividenden- zu Wachstumstiteln verschoben, weil die Gesamtrendite zählt.
- 2026
Heute
~ CHF 2’000
Pro Monat
Bis Juli sind es CHF 13’000. Seit 2015 sind über CHF 100’000 Cashflow zusammengekommen.
Steuern auf Dividenden in der Schweiz
«Dividenden lohnen sich in der Schweiz nicht» – der Mythos im Faktencheck
Was viele sagen
- Dividenden werden als Einkommen versteuert, Kursgewinne nicht – also Finger weg.
- Wachstumsaktien bringen mehr Gesamtrendite als Dividendentitel.
- Wer Steuern optimiert, hat automatisch mehr Vermögen.
Was ich mache
- Ja, Dividenden sind Einkommen und private Kursgewinne steuerfrei. Aber Kursgewinne sind Buchgewinne, bis du verkaufst. Die Dividende hast du bar.
- Meine Einzelaktien sind halb Dividenden-, halb Wachstumswerte. Die Dividendentitel federn Korrekturen ab und schütten weiter aus.
- Die Steuer ist eine Variable, nie der Plan. Zuerst muss mich das Unternehmen überzeugen.
Gut zu wissen: Auf Schweizer Dividenden behält der Bund 35 % Verrechnungssteuer zurück. Wer die Erträge in der Steuererklärung deklariert, erhält sie vollständig zurück. Meine ganze Argumentation zum Steuer-Mythos.
Die nackten Zahlen
Wer in meinem Depot Dividende zahlt – und wer nicht
Mein Hauptdepot bei Swissquote umfasst heute über CHF 950’000 in Aktien und ETFs. Schweizer Dividendenaktien wie Swiss Re, BB Biotech oder Accelleron gehören genauso dazu wie internationale Titel und ausschüttende ETFs – und Wachstumswerte, die kaum etwas ausschütten.
Meine Dividendenzahler
Bruttodividende pro Jahr (2025)

Wer hier schreibt
Thomas B. Kovacs – seit 2015 mit offenem Depot
Ich bin Thomas, der Sparkojote. Seit meiner ersten Dividende im Februar 2015 veröffentliche ich jeden Kauf, jede Ausschüttung und jeden Fehler. Alles auf dieser Seite stammt aus meinem eigenen Depot – heute rund CHF 950’000 bei Swissquote.
- Über CHF 100’000 Cashflow seit 2015, vollständig reinvestiert und öffentlich dokumentiert
- Autor von «Ready for Money – Dein Schweizer Sackmesser für finanzielles Empowerment»
- Gastgeber des Finanzrudel-Podcasts und der Finanzrudel-Community-Treffen

Das Swissquote-Magazin – Kunde seit 2018 
Sachdividende: der Aktionärs-Koffer von Lindt & Sprüngli 
Finanzrudel-Community-Treffen in Zürich
Dein Start
Welches Depot für deine erste Dividende?
Zwei Schweizer Depots, die ich selbst nutze – eines für das Hauptdepot, eines für den Einstieg mit kleinen Beträgen. Dazu meine Säule 3a für die Vorsorge.
Schweizer Bank, Depot in Franken, Aktien und ETFs weltweit. Hier liegt mein Hauptdepot seit 2018 – und die Swissquote-Aktie zahlt selbst Dividende, sie ist Teil meines Portfolios.
- 100 CHF Trading Credit mit Aktionscode MKT_SPARKOJOTE
- Mein Hauptdepot mit rund CHF 950’000
- Gratis Swissquote-Lounge in Zürich, Bern und Gland
Die App von Swissquote und PostFinance, mit der du mit kleinen Beträgen in Aktien und ETFs investierst – ideal, um die erste Dividende ohne grosses Startkapital zu erleben.
- Investieren mit kleinen Beträgen
- Aktionscode auf meiner Yuh-Seite
- Später jederzeit zu Swissquote wechseln
Meine Säule 3a liegt bei Frankly: Vorsorgegeld kostengünstig in Aktien und ETFs anlegen, mit 0,43 % All-in-Fee – die Erträge bleiben bis zur Auszahlung steuerfrei im Vorsorgetopf. Neukunden erhalten mit dem Gutscheincode SPARKOJOTE 35 CHF Rabatt auf die Gebühren.
Affiliate-Links. Die Aktionen von Swissquote und Yuh gelten nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz (only for Swiss residents).
Das Dividenden-Handbuch
Fünf Kapitel, vom ersten Franken bis zum Portfolio
Alles, was ich seit meiner ersten Dividende 2015 gelernt habe – kostenlos und der Reihe nach. Starte bei den Grundlagen oder spring direkt zu deinem Thema.
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- 70Minuten Lesestoff
- 0Franken, ohne Anmeldung
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Read moreHäufige Fragen
Dividenden in der Schweiz – kurz beantwortet
Lohnt sich die Dividendenstrategie in der Schweiz überhaupt?
Ja, wenn du sie nicht isoliert als Steuerfrage betrachtest. Dividenden sind realisierte Erträge, die dir automatisch Kapital für das Rebalancing liefern und in Crash-Phasen weiterfliessen. Ich halte deshalb rund die Hälfte meiner Einzelaktien in Dividendenwerten und die andere Hälfte in Wachstumswerten.
Wie werden Dividenden in der Schweiz besteuert?
Als Einkommen zum ordentlichen Steuersatz, während private Kursgewinne steuerfrei sind. Auf Schweizer Dividenden wird zudem 35 % Verrechnungssteuer abgezogen, die du über die Steuererklärung zurückholst, wenn du die Erträge deklarierst.
Wie hoch ist deine Dividendenrendite?
Brutto knapp 2 % auf mein Aktien- und ETF-Depot, Stand November 2025. Der Wert ist bewusst tief, weil Wachstumstitel wie Nvidia, Tesla oder Amazon dazugehören. Nur mit Dividendentiteln läge die Rendite bei 3 bis 3,3 %.
Wie viel Dividende bekommst du pro Monat?
2026 sind es rund CHF 2’000 brutto pro Monat aus Dividenden, Zinsen und Optionsprämien. Bis Juli 2026 waren es CHF 13’000. Gestartet bin ich 2015 mit 39 Franken im Februar und CHF 220 im ganzen Jahr.
Welchen Broker brauche ich für Dividenden in der Schweiz?
Mein Hauptdepot liegt seit 2018 bei Swissquote, einer Schweizer Bank mit Depot in Franken. Wer mit kleinen Beträgen starten will, kann mit Yuh beginnen und später wechseln. Beide Aktionscodes findest du oben auf dieser Seite.
Reinvestierst du deine Dividenden?
Vollständig. Ich entnehme nichts aus dem Portfolio – jede Ausschüttung wird wieder investiert, meist dort, wo meine Asset-Allokation gerade Kapital braucht. So kann der Zinseszins über Jahre frei arbeiten.
Deine erste Dividende beginnt mit einem Depot
Hauptdepot
Mit Swissquote starten
100 CHF Trading Credit mit Code MKT_SPARKOJOTE – seit 2018 mein Hauptbroker.
Depot eröffnenKleine Beträge
Mit Yuh klein anfangen
Die erste Dividende erleben, ohne grosses Startkapital – und später wechseln.
Zum Yuh-AktionscodeAffiliate-Links · Swissquote- und Yuh-Aktion nur für Personen mit Wohnsitz in der Schweiz.























6 Responses
Coole Tabelle, müsste ich mir auch mal besteln. Und mit 24 schon Finanziell Unabhängig sein ist der Wahnsinn. Ich find es traurig das ich so spät auf dieses Thema gekommen bin. Aber es nie zu spät. Die Ziele sehen jedenfalls realistisch aus.
Hallo Sanja,
Ich glaube da liegt ein kleines Missverständnis vor, mit 24 Jahren möchte ich lediglich ein Dividendeneinkommen von 3’000 CHF p.a. erhalten. Das würde einem monatlichen Zusatzeinkommen von 250 CHF pro Monat entsprechen. Meine Haupteinnahmequelle wird im Jahr 2020 sicherlich noch mein Arbeitgeber oder mein eigens Business sein.
Wie alt bist du den, das du erst so „spät“ zu diesem Thema gekommen bist?
Gruss
Der Sparkojote
Schonmal eine gute Entwicklung über zwei Jahre muss ich sagen. Ich finde ein regelmäßiges Tracking (zur Aufrechterhaltung der Disziplin) kann man gar nicht hoch genug bewerten.
Viel Erfolg weiterhin und viele Grüße,
Axel
Hallo Axel,
Das ist so, ausserdem macht es eine Menge Spass und man sieht das es vorangeht. Nächstes Jahr werden 2’400 CHF Dividenden angepeilt 🙂
Grüsse
Thomas
Hey Thomas,
es ist echt beeindruckend zu sehen, wie schnell deine Einnahmen und dein Depotwert steigen! Das spornt mich an mich selbst auch in diese Richtung zu bewegen. Allerdings kann ich meine Einnahmen momentan noch nicht so schnell steigern wie ich möchte, weil ich noch meine Promotion an der Uni mache und dadurch mein Gehalt relativ unflexibel ist!
Hallo Privatanleger,
Vielen Dank, ich denke es ist wichtig früh anzufangen und das machst du ja auch. Mit der Zeit wird es immer mehr und spätestens nach deinem Studium geht es dann richtig ab 😉
Grüsse
Thomas