Dividenden und Cashflow – Mein Juli 2026 Depot Update

Dividenden und Cashflow – Mein Juli 2026 Depot Update

Ein Portfolio-Wachstum von CHF 12’000 in einem einzigen Monat klingt auf den ersten Blick beeindruckend, doch die wahre treibende Kraft dahinter ist im Jahr 2026 ein eiserner Sparplan gepaart mit einem stetig wachsenden Cashflow. Im Juli 2026 zeigt sich deutlich, dass eine klare Strategie aus breit diversifizierten ETFs, gezielten Einzelaktien und einem automatisierten passiven Einkommen von rund CHF 2’000 pro Monat der Schlüssel zum langfristigen Vermögensaufbau ist. Wer Währungsschwankungen und phasenweise Underperformance aushält, profitiert auf lange Sicht von einem massiven Zinseszinseffekt, der das eigene Depot systematisch absichert und kontinuierlich wachsen lässt.

2026 Swissquote Gutscheincode 100 CHF Trading Credits MKT_SPARKOJOTE Gutschein SPARKOJOTE Swissquote Aktionscode 100 CHF Trading Credits Swissquote Gutschein

2026 Swissquote Gutscheincode 100 CHF Trading Credits MKT_SPARKOJOTE Gutschein SPARKOJOTE Swissquote Aktionscode 100 CHF Trading Credits Swissquote Gutschein

Warum ein Portfolio-Wachstum von CHF 12’000 trügen kann

Wenn man sein Portfolio öffnet und sieht, dass der Kontostand im Vergleich zum Vormonat um CHF 12’000 gestiegen ist, stellt sich schnell ein Gefühl der Zufriedenheit ein. Doch als rationaler Investor musst du die Zahlen genauer analysieren. Von diesen CHF 12’000 Zuwachs stammte im Juli 2026 der absolute Löwenanteil aus meinen eigenen Einzahlungen und reinvestierten Erträgen. Der reine Kursgewinn lag bei lediglich 0.3 Prozent, was einem Delta von etwa CHF 3’900 entspricht.

Das ist absolut kein Grund zur Panik, sondern der normale Börsenalltag. Der S&P 500 hat in diesem Monat keine grossen Sprünge gemacht und auch der Schweizer Leitindex SMI ist nicht wirklich vom Fleck gekommen. Wenn die grossen Indizes stagnieren, stagniert in der Regel auch ein breit aufgestelltes Portfolio. Genau in solchen Phasen zeigt sich, wer das Investieren wirklich verstanden hat. Es geht nicht darum, jeden Monat neue Rekordrenditen zu jagen, sondern kontinuierlich Kapital in den Markt zu pumpen, ganz egal ob die Kurse gerade seitwärts laufen oder leicht korrigieren.

Die reale Performance im Sommer 2026 und Währungseffekte

Je nachdem, wie du investiert bist, hast du im Juli 2026 vielleicht sogar leichte Buchverluste erlitten. Die Performance ist immer relativ zur Basiswährung zu betrachten. Für mich als Schweizer Investor ist der Schweizer Franken (CHF) der absolute Massstab. Hätte ich mein Portfolio in Euro berechnet, läge die Performance sogar leicht im Minus, da der Euro in diesem Zeitraum gegenüber dem Franken etwas an Stärke gewonnen hat. In US-Dollar gerechnet, hätte die Performance bei etwa 0.2 Prozent gelegen.

Diese Währungseffekte sind ein konstanter Begleiter beim internationalen Investieren. Wenn du amerikanische Aktien oder weltweit streuende ETFs kaufst, holst du dir immer auch ein Währungsrisiko ins Depot. Doch langfristig betrachtet gleichen sich viele dieser Schwankungen aus, solange du fundamental starke Unternehmen und breit diversifizierte Indizes im Portfolio hältst. Wichtig ist nur, dass du dich von kurzfristigen Währungsschwankungen nicht verrückt machen lässt.

Underperformance aushalten: Mein Vergleich zum Welt-Portfolio

Wenn wir auf das bisherige Jahr 2026 blicken, wird es aus analytischer Sicht extrem spannend. Mein Gesamtportfolio verzeichnet aktuell ein Plus von 4.9 Prozent seit dem ersten Januar. Im direkten Vergleich dazu steht meine persönliche Benchmark, der weltweite Aktienmarkt. Ein reines Investment in den Markt hätte im selben Zeitraum eine Rendite von 11.9 Prozent geliefert. Wir sprechen hier also von einer Underperformance von exakt 7.0 Prozent.

Warum hinkt mein Depot dem Markt hinterher? Der Hauptgrund liegt in der Asset Allokation, genauer gesagt im Krypto-Anteil. Die Performance von Bitcoin und Co. hat das Gesamtportfolio in den letzten Monaten nach unten gezogen. Wenn ich meine reinen Einzelaktien betrachten würde, läge ich sehr nah am weltweiten Durchschnitt. Wenn ich nur mein Hauptportfolio bei meinem primären Broker betrachte, stehe ich bei 11.2 Prozent Rendite – also fast exakt auf dem Niveau des breiten Marktes.

Solche Phasen der Underperformance gehören zum Leben eines Investors dazu. Es ist mathematisch und psychologisch unmöglich, jedes Jahr den Markt zu schlagen, besonders wenn man eine bewusste Konzentration in bestimmten Anlageklassen fährt. Wenn du dir unsicher bist, 3600 vs. 10.000 Aktien: Welcher Vanguard Welt-ETF lohnt sich wirklich für dich? ist eine Frage, die du für dich klären musst, um die richtige Basis für dein Depot zu legen. Für mich ist diese temporäre Lücke zwischen meiner Performance und der Benchmark kein Grund, meine Strategie über den Haufen zu werfen.

Yuh Gutscheincode 50 CHF Trading Credits YUHSPARKOJOTE Gutschein SPARKOJOTE Yuh Aktionscode 50 CHF Trading Credits Yuh Gutschein (only for swiss residents)

Yuh Gutscheincode 50 CHF Trading Credits YUHSPARKOJOTE Gutschein SPARKOJOTE Yuh Aktionscode 50 CHF Trading Credits Yuh Gutschein (only for swiss residents

Asset Allokation: So ist mein 7-stelliges Vermögen aufgeteilt

Transparenz ist mir wichtig, deshalb brechen wir die Zahlen meines Portfolios genau auf. Ein grosser Meilenstein steht kurz bevor: Ich halte bald 2’000 Anteile an meinem primären Welt-ETF. Allein in dieser einen Position sind mittlerweile CHF 272’000 investiert. Das gibt dem Depot eine massive Stabilität.

Insgesamt sieht meine prozentuale Aufteilung im Sommer 2026 wie folgt aus:

  • Einzelaktien: 54.0 Prozent
  • ETFs: 30.0 Prozent
  • Kryptowährungen: 8.6 Prozent
  • Edelmetalle (Gold, Silber): 4.5 Prozent

Der Krypto-Anteil ist aufgrund der schwächeren Preisentwicklung deutlich gesunken. Gleichzeitig fahre ich bei den Einzelaktien eine sehr konzentrierte Strategie. In meinem Hauptdepot machen lediglich sieben bis acht Titel gut 50 Prozent des Volumens aus. Auch in meinem Zweitdepot dominieren Schwergewichte wie Meta Platforms, Lindt & Sprüngli, Netflix und Microsoft. Wenn man die ETFs herausrechnet, bestimmen nur fünf Einzelaktien die Hälfte dieses spezifischen Depots.

Diese hohe Konzentration ist absolut gewollt. Sie zieht mich in schwachen Phasen wie aktuell zwar nach unten, hat mich in starken Jahren aber auch massiv nach oben katapultiert. Wer Risiko minimieren will, kauft den ganzen Heuhaufen. Wer jedoch von bestimmten Geschäftsmodellen zutiefst überzeugt ist, darf auch mal die Nadeln im Heuhaufen übergewichten – muss dann aber auch die Volatilität aushalten können.

Die wahre Macht des Cashflows: CHF 2’000 passives Einkommen pro Monat

Neben der reinen Kursentwicklung gibt es einen Faktor, der psychologisch und finanziell einen viel massiveren Impact hat: der Cashflow. Im Juli sind rund CHF 160 mehr an passivem Einkommen auf meine Konten geflossen als noch im Vorjahresmonat. Besonders die stark ausschüttenden Welt-ETFs haben im Juli richtig abgeliefert und aufgrund der mittlerweile enorm hohen Stückzahl knapp 30 Prozent mehr Erträge generiert.

Im bisherigen Verlauf des Jahres 2026 habe ich bereits CHF 13’000 an passivem Einkommen kassiert. Wenn wir das auf die Monate herunterbrechen, sprechen wir von fast CHF 2’000 brutto pro Monat. Um diese Zahlen greifbar zu machen, musst du dir meine Anfänge anschauen: Im Jahr 2015 startete ich mit mickrigen CHF 220 Dividende im gesamten Jahr. Heute bewege ich mich auf die CHF 20’000 Marke pro Jahr zu.

Optionen und Dividenden als Ertragsmotoren

Dieser Cashflow entsteht nicht nur aus klassischen Dividenden, sondern wird durch gezielte Strategien ergänzt. Der Einsatz von bestimmten Dividenden-ETFs und Instrumenten zur Ertragsoptimierung spielt hier eine grosse Rolle. Auch der Optionshandel ist ein elementarer Bestandteil meiner Strategie geworden. Durch gedeckte Calls (Covered Calls) und das Schreiben von Put-Optionen generiere ich zusätzliche Prämien, die direkt wieder reinvestiert werden.

Wenn du dich dafür interessierst, wie man systematisch aus bestehendem Kapital noch mehr herausholt, ohne unkalkulierbare Risiken einzugehen, dann ist eine echte Cashflow-Maschine: So kassierst du monatlich 2-3% Prämien mit Optionen! genau das, was den Zinseszins extrem beschleunigen kann. In Kombination mit einem disziplinierten Sparplan entsteht so ein finanzieller Schneeballeffekt, der nach einigen Jahren kaum noch aufzuhalten ist.

Der Weg zur ersten Depot-Million und die Opportunitätskosten

Wenn man über 11 Jahre an der Börse aktiv ist, sammeln sich gewaltige Summen an. Insgesamt konnte ich in meiner Laufbahn als Investor bereits über CHF 100’000 an reinem Cashflow verbuchen. Von dem gesamten Portfolio-Wachstum der letzten Jahre stammt rund ein Fünftel rein aus Dividenden, Zinsen und Optionsprämien. Der Rest sind Kursgewinne und natürlich mein hart erarbeitetes, investiertes Kapital.

Mein interner Zinsfuss (Geldgewichtete Rendite) liegt über all die Jahre bei beachtlichen 11.15 Prozent. Wenn wir die zeitgewichtete Rendite betrachten, die Ein- und Auszahlungen ignoriert, stehen wir bei 9.17 Prozent. Beide Werte sind hervorragend und zeigen, dass die langfristige Ausrichtung funktioniert.

Trotzdem muss man auch ehrlich zu sich selbst sein. Die 7 Prozent Underperformance in diesem Jahr bedeuten in harten Zahlen, dass ich rund CHF 80’000 an Rendite liegen gelassen habe. Hätte ich am ersten Januar mein gesamtes Vermögen einfach in den Welt-ETF gesteckt, stünde ich heute bei knapp CHF 1.44 Millionen. Es tut kurzfristig weh, solche Opportunitätskosten zu sehen. Aber Investieren ist ein Marathon, kein Sprint.

Die Psychologie des Rauszoomens

Mein Hauptdepot kratzt aktuell an der magischen Grenze von einer Million Schweizer Franken, es steht bei rund CHF 950’000. Mein Zweitdepot umfasst weitere CHF 140’000. Wir sprechen also von einem signifikanten, siebenstelligen Betrag. Wer sich fragt, wie das Alltagsleben mit solchen Summen aussieht und ab wann man eigentlich den Stecker ziehen kann: 1.3 Millionen CHF investiert – Kann ich jetzt für immer aufhören zu arbeiten? ist eine Überlegung, die jeden Investor ab einem gewissen Punkt umtreibt.

Das Wichtigste, was ich dir nach über einer Dekade an den Finanzmärkten mitgeben kann, ist das Prinzip des Rauszoomens. Wenn du dir den Chart meines Portfolios anschaust, siehst du eine stetige Treppe nach oben, getrieben durch meine extrem lineare Sparquote der letzten Jahre. Die grossen Krisen, die uns allen Angst gemacht haben – der Corona-Crash, geopolitische Konflikte, Inflationsschocks – sehen im langfristigen 12-Jahres-Chart heute aus wie winzige Dellen.

Was im Jahr 2021 noch wie ein riesiger Kursausschlag aussah, ist heute kaum noch auf dem Graphen erkennbar. Und genau 12 Jahre investieren: Das Learning, das dein Portfolio für immer verändert! besteht darin, zu verstehen, dass die massiven Ausschläge von heute in zehn Jahren im Jahr 2036 ebenfalls nur kleine, unbedeutende Bewegungen in der grossen Aufwärtskurve deines Vermögens sein werden.

Relai Gutscheincode 10% Gebühren Sparen Empfehlungscode SPARKOJOTE Relai App Gutschein

Relai Gutscheincode 10% Gebühren Sparen Empfehlungscode SPARKOJOTE Relai App Gutschein

Fazit

Erfolgreicher Vermögensaufbau im Jahr 2026 erfordert in erster Linie emotionale Stabilität und einen klaren Prozess. Ein Depotzuwachs von CHF 12’000 in einem stagnierenden Monat wie dem Juli beweist, dass eine hohe, automatisierte Sparquote die beste Versicherung gegen langweilige oder leicht rückläufige Märkte ist. Lass dich nicht von einer temporären Underperformance gegenüber dem Markt verunsichern, sondern fokussiere dich auf die Kennzahlen, die du direkt kontrollieren kannst.

Mit einem stetig wachsenden Cashflow von mittlerweile knapp CHF 2’000 im Monat generiert das Portfolio sein eigenes Wachstum. Wenn du fundamental gute Assets kaufst, Währungsschwankungen ignorierst und bei Kurseinbrüchen konsequent rauszoomst, ist der Weg zur ersten oder zweiten Million nur noch eine simple Frage der Zeit. Bleib diszipliniert, halte deine Kosten tief und lass den Zinseszins für dich arbeiten.

Thomas der Sparkojote

 

2 Responses

  1. W
    Wallstreet-Tom sagt:

    Ein sehr valider Beitrag zum Thema Performance-Attribution. Im institutionellen Handel unterscheiden wir strikt zwischen organischem Wachstum (Net Inflows) und der tatsächlichen Markt-Performance (Asset Allocation & Alpha). Ein nominales Wachstum durch frisches Kapital kaschiert in Seitwärtsphasen oft eine stagnierende relative Performance genau das hast du sauber aufgeschlüsselt. Besonders der Verweis auf den FX-Effekt (Währungs-Reporting) ist entscheidend. Für Schweizer Marktteilnehmer ist der CHF-Home-Bias Fluch und Segen zugleich. Ein starker Franken frisst die USD- und EUR-Gains schnell auf. Mich würde aus Trading-Sicht interessieren: Arbeitest du bei deinen US/EUR-Zertifikaten und ETFs rein mit der Spot-Rendite, oder ziehst du ab einer gewissen Depotgröße ein FX-Hedging (Währungsabsicherung) in Betracht, um das reine Beta des Marktes isoliert einzufangen?

    • @Wallstreet-Tom

      Mein ETF-Portfolio sichere ich aktuell nicht gegen Währungsschwankungen ab. Ich setze auf breite Diversifikation und einen langen Anlagehorizont. Die Währungseffekte gehören für mich dazu, auch wenn sie in CHF gerechnet ordentlich auf die Performance drücken können. Diversifikation beseitigt dieses Risiko natürlich nicht. Die Depotgrösse allein wäre für mich kein Grund, automatisch mit Hedging anzufangen.

      LG
      Thomas

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert