Was passiert, wenn die Schweiz in die EU eintritt?⛔️

Was passiert, wenn die Schweiz in die EU eintritt?⛔️

Was passiert, wenn die Schweiz in die EU eintritt?

Dass die Schweiz unabhängig ist und diesen Status auch wahrt, hat viele legitime Gründe. Ein Beitritt in die EU hätte viele enorme Veränderungen zur Folge, von denen die meisten aus Sicht der Schweiz negativ wären. Welche genau das sind, das zeige ich dir in diesem Artikel.

Die wichtigsten Informationen im Überblick

  • Die Schweiz würde mit einem Beitritt ihren Wohlstand gefährden.
  • Die Schweiz würde ihre einzigartige direkte Demokratie aufgeben müssen.
  • Neutralität ist ein lukratives Markenzeichen.
  • Ein Beitritt bringt kaum Vorteile.

Die Schweiz ist zu reich

Das ist einer der Hauptgründe, warum die Schweiz nicht in die EU eintreten möchte. Ein Eintritt würde für die Schweiz mehr Verlust als Gewinn bedeuten. Aus wirtschaftlicher Sicht wäre das also ein Minusgeschäft. Stell dir vor, du bist vermögend und sollst einem Club beitreten, indem die Hälfte deines Vermögens an die anderen Clubmitglieder verteilt wird – nicht besonders lukrativ.

Hier spielen auch die hohen Löhne in der Schweiz eine entscheidende Rolle. Ein Beitritt würde die Einwanderung in die Schweiz vereinfachen und das könnte zum Lohndumping führen. Das heisst, die Leute mach den denselben Job für weniger Geld und das setzt den Markt unter Druck. 

Direkte Demokratie

Die sogenannte direkte Demokratie in der Schweiz ist etwas Einzigartiges. Ein Beitritt hätte zur Folge, dass die Schweiz sich dem EU-Recht unterordnet. Besonders perfide ist, dass man für den EU-Beitritt eine Mehrheit der Bevölkerung benötigt, die dafür ist, die Stimmberechtigung abzuschaffen. Für Schweizer würde das heissen ihr Mitspracherecht in der Demokratie aufzugeben. Statt sich also von Berlin oder Brüssel etwas vorschreiben zu lassen, bleibt die Schweiz lieber das, was wir hier als Eigenbrötler bezeichnen. 

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Neutralität

Die Schweiz und ihre Neutralität. Über die Neutralität kann man natürlich diskutieren. Aber letztlich wird die Schweiz viel neutraler wahrgenommen als Länder wie Österreich, Irland und Schweden. Das Markenzeichen Neutralität lockt auch Veranstalter grosser globaler Events an und positioniert zum Beispiel Genf als Gastgeberstadt besser als Oslo, Helsinki und Co.

Vor- und Nachteile für die Schweiz

Welche Vorteile hätte die Schweiz mit einem Beitritt? Die offenen Grenzen hätten einen Einfluss auf Zollregelungen innerhalb der EU. Ausserdem könnten Schweizer als EU-Bürger auch im Ausland problemlos leben und arbeiten. Reicht so etwas aber, um die negativen Punkte aufzuwiegen? Meiner Meinung nach nicht. 

Denn die negativen Auswirkungen strecken sich fast in alle Bereiche des Lebens aus. Die Mehrwertsteuer würde sich wahrscheinlich fast verdoppeln. Aktuell liegen wir bei 7,7 % und beim geminderten Satz bei 2,5 %, je nachdem, um welches Produkt es sich handelt. Die Preise würden also steigen.

Auch Lohnschutz würde schwieriger durchsetzbar sein. In der Schweiz funktioniert vieles auch ohne Mindestlöhne gut, zumindest haben die meisten Kantone so etwas nicht. Ist Mindestlohn ein gutes System? Bei anderen Ländern, die ein solches System haben, funktioniert das zumindest gefühlt nicht so gut.

Wie schaut es mit dem Euro aus? Wäre die Einführung der europäischen Währung ein Vorteil? Der Euro nicht meiner Meinung nicht zu gebrauchen für sich alleinstehend. Das ist nur meine subjektive Wahrnehmung. Ich glaube aber, dass wenn die Schweiz in die EU jemals eintreten sollte, dann nur mit dem Schweizer Franken als Landeswährung. 

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Mein Fazit: Nein, danke!

Ich sage es so, wie ich es sehe. Es gibt keinen einzigen Vorteil für die Schweiz, die einen EU-Beitritt rechtfertigen würde. Oder doch? Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren. Allein die direkte Demokratie hier im Lande aufzugeben, wäre für mich schon das absolute No-Go, deshalb bleibe ich vorerst bei meiner Meinung und bin gespannt darauf, ob du substanzielle Vorteile für einen EU-Beitritt kennst.

YouTube Kanal von Thomas der Sparkojote

Thomas der Sparkojote

 

7 Responses

  1. D
    Dieter Flunkert sagt:

    Ja. Ich stimme da voll zu. Die Schweiz würde in der Summe wohl verlieren. Und den Euro einführen? Der Euro ist immer mehr zu einer Weichwährung verkommen. Ich habe 30 Jahre in Italien gelebt und mitbekommen was das für die einfachen Leute bedeutet. Die Lira wurde immer schwächer. Gut für den Export aber nicht für dein Gehalt und die Sachen, die du dafür kaufen musst.

  2. T
    Theo Eisenring sagt:

    Wenn ich Zocker wäre, würde ich jetzt Euro kaufen. Der Euro ist in den letzten zwei Stunden richtig gehend abegestürzt und steht jetzt noch bei CHF 0.9550. Ich denke, dass die Schweizer Nationalbank sehr bald etwas zur Schwächung des Frankens tun muss.

  3. T
    T.W. sagt:

    Hallo Sparkojote, mir fehlt hier die Erwähnung der Bilateralen Verträge zwischen Schweiz und EU. Der Vorteil des zollfreien Handels ist aus Schweizer Sicht so groß, dass man in anderen Bereichen Zugeständnisse gemacht hat. Darum dürfen u.a. schon heute EU-Bürger in der Schweiz leben und arbeiten, und die Schweizer dürfen dies in der EU. Ich vermute auch, dass eine vollständige Mitgliedschaft für die Schweiz derzeit nicht vorteilhaft ist. Und zwar darum nicht, weil die Schweiz in vielen wichtigen Bereichen bereits die Rechte und Pflichten echter Mitglieder hat. Nachteil ist, dass die Schweiz praktisch permanent in Verhandlungen mit EU und dem eigenen Volk steckt, aber damit konnte man ja offenbar nun schon viele Jahre ganz gut leben.

  4. f
    fred sagt:

    Was ist das für ein Artikel ??? Wir treten nicht bei, weil wir „zu reich“ sind? Kaum! Die Einwanderung vereinfachen? Wieviel Deutschen sind schon da? Wir würden EU-Recht übernehmen müssen? Das machen wir bereits! Genf weil wir neutral sind? Oder doch, weil alle internationale Organisationen dort sind. Und können wir nicht in der EU zügeln? Das ist neu…. Warum die MwSt sich verdoppeln würde bleibt mir ein Rätsel.

    Der Artikel ist wohl nicht sehr fundiert! Hättest du besser nicht geschrieben, sorry.

    Keine Sorge, wir werden kaum beitreten wollen….. Selbst das Rahmenabkommen haben wir bachab geschickt….

    • T
      Theo Eisenring sagt:

      Ich denke schon, dass unser Reichtum eine Rolle für das Fernbleiben spielt. Jetzt zahlen wir ca. zwei Milliarden an die EU, bei einem Beitritt wären wir ein sogenannter Nettozahler. Auf Grund unseres Reichtums wären das mehrere Milliarden pro Jahr. Die zehn Milliarden, welche Grossbritannien pro Jahr mehr in EU einbezahlt hat, als es bekommen hat, war mit ein Grund für dessen Austritt aus der EU.

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