Coop Supercard Kreditkarte Erfahrungen nach 10 Jahren

Coop Supercard Kreditkarte Erfahrungen nach 10 Jahren

Coop Supercard Kreditkarte Erfahrungen 2026: Fazit nach 10 Jahren, 4,1 von 5, mit der orangen Supercard Kreditkarte

Erfahrungsbericht · Stand 09/2026

Zehn Jahre, eine einzige Karte

Seit rund zehn Jahren zahle ich privat fast alles mit der Coop Supercard Kreditkarte – sie war meine erste Karte nach der Lehre und ist bis heute mein Daily Driver. Hier steht, was sie 2026 wirklich kostet, was die Superpunkte konkret bringen und für wen sie sich lohnt.

Thomas B. Kovacs, der SparkojoteThomas Kovacs, der SparkojoteKartenkunde seit rund 2016 · Punkte-Höchststand fast eine Viertelmillion · vom Kartenherausgeber als Partner vergütet

Die Kurzfassung

Coop Supercard Kreditkarte Erfahrungen in 30 Sekunden

  • Für wenAlle, die eine erste oder eine zweite Karte ohne Fixkosten wollen, regelmässig bei Coop einkaufen und im Ausland nicht draufzahlen möchten. Wer auf maximales Cashback aus ist, findet anderswo mehr.
  • Was sie kostetJahresgebühr CHF 0, dauerhaft. Kosten entstehen nur bei Bargeldbezug (3,75 Prozent), Papierabrechnung (CHF 1.95) und Teilzahlung (12 Prozent Jahreszins). Wer papierlos abrechnet und die Rechnung ganz begleicht, zahlt nichts.
  • Was sie einbringt1 Superpunkt pro CHF 1 bei Coop und Partnern, 1 pro CHF 3 überall sonst; 100 Punkte sind CHF 1. Bei CHF 1’000 Kartenumsatz im Monat sind das rund CHF 72 im Jahr inklusive Supercard-Scan, davon rund CHF 24 durch die Kreditkarte selbst – im ersten Jahr CHF 85 mit dem Startbonus.
  • Grösster NachteilDie Rate ausserhalb von Coop. 1 Punkt pro CHF 3 sind rund 0,33 Prozent – Certo One gibt bei drei Wunschhändlern 1 Prozent, die Cashback Cards mit American Express ebenfalls 1 Prozent. Beide ebenfalls gratis.

Eignung

Für wen sich die Karte lohnt – und für wen nicht

Ich empfehle die Karte oft, aber nicht jedem. Der Unterschied liegt weniger im Cashback als in der Frage, wie viel Aufwand jemand betreiben will.

Sie passt, wenn du …

  • eine erste Kreditkarte suchst und kein Fixkostenrisiko eingehen willst
  • regelmässig bei Coop, Coop City, Interdiscount oder Coop Vitality einkaufst
  • eine Karte willst, die im Ausland keinen Fremdwährungszuschlag nimmt
  • dir eine Karte für alles wünschst statt einem Portemonnaie voller Optimierung
  • Punkte lieber an der Kasse einlöst als auf einer Abrechnung gutgeschrieben bekommst

Schau dich anderswo um, wenn du …

  • den höchsten Rückfluss willst – dafür gibt es 1-Prozent-Karten, ebenfalls gratis
  • hauptsächlich bei der Migros einkaufst – dann ist Cumulus die passendere Karte
  • oft Bargeld beziehst – 3,75 Prozent pro Bezug sind bei allen diesen Karten happig
  • die Teilzahlung nutzen willst – 12 Prozent Jahreszins schlagen jeden Punktevorteil
  • keine Bonitätsprüfung willst oder keine bestehst – dann bleibt die Prepaidkarte

Konditionen 2026

Was die Coop Supercard Kreditkarte kostet und bringt

Alle Werte stammen aus der Leistungs- und Preisübersicht der TopCard Service AG, Stand Mai 2026, und von supercard.ch, Stand September 2026. Nichts davon habe ich aus der alten Fassung dieses Beitrags übernommen – die Zahlen von 2021 stimmen heute teilweise nicht mehr.

  • Jahresgebühr

    CHF 0Haupt- und Zusatzkarte

    Dauerhaft, nicht nur im ersten Jahr. Zusatzkarten für den Haushalt kosten ebenfalls nichts.

    Für dich: die Karte darf im Portemonnaie liegen, ohne dass sie Geld frisst.

  • Superpunkte bei Coop und Partnern

    1 Punktpro CHF 1

    Gutgeschrieben wird fürs Erfassen der DataMatrix auf der Kartenrückseite – unabhängig davon, womit du bezahlst.

    Für dich: diese Punkte bekommst du auch mit der blauen Supercard. Sie sind kein Verdienst der Kreditkarte.

  • Superpunkte überall sonst

    1 Punktpro CHF 3 Kartenumsatz

    Weltweit, automatisch aufs Supercard-Konto. Ausgenommen sind Gebühren, Zinsen, Bargeldbezüge, Geldspiele sowie Ladungen von Wertkarten und Bezahl-Apps.

    Für dich: das ist der echte Beitrag der Kreditkarte – rund 0,33 Prozent.

  • Wert eines Superpunkts

    CHF 1für 100 Punkte

    Einlösbar über die digitale Zahlkarte an der Coop-Kasse, im Prämienshop oder für Reisen. Kein Verfall, solange das Supercard-Konto aktiv ist.

    Für dich: 1’337 Superpunkte aus dem Startbonus sind CHF 13.37 Einkauf.

  • Fremdwährung

    kein ZuschlagKurs der Kartenorganisation

    TopCard verlangt keine Bearbeitungsgebühr auf Fremdwährungen. Im Wechselkurs selbst steckt allerdings ein Aufschlag, der nicht beziffert wird. Achtung: wird im Ausland in Franken abgerechnet, kostet das 1,5 Prozent.

    Für dich: im Ausland immer in der Landeswährung zahlen, nie in Franken.

  • Bargeldbezug

    3,75 %min. CHF 5 · Ausland CHF 10

    Höchstens 40 Prozent der Monatslimite, am Automaten maximal CHF 1’000 pro Tag. Auf Bargeldbezüge gibt es keine Superpunkte.

    Für dich: ein Bezug von CHF 100 kostet CHF 5 – dafür brauchst du die Debitkarte.

  • Teilzahlung

    12 %Jahreszins ab Transaktion

    Beispiel von TopCard: CHF 200 in drei Monatsraten kosten CHF 4 Zins, Total CHF 204. Papierabrechnung schlägt zusätzlich mit CHF 1.95 pro Monat zu Buche, papierlos und eBill sind gratis.

    Für dich: Teilzahlung nicht aktivieren. 12 Prozent gegen 0,33 Prozent Punkte ist kein Geschäft.

  • Kartenlimite und Auswahl

    1’000–10’000CHF, nach Bonität

    Wählbar als Visa oder Mastercard mit identischen Konditionen, dazu die Visa Prepaidkarte ohne Bonitätsprüfung (1 Prozent Ladegebühr, min. CHF 3). Die effektive Limite kann tiefer ausfallen als beantragt.

    Für dich: Mastercard bringt zusätzlich Priceless Cities, sonst ist die Wahl Geschmackssache.

Inklusive und ohne Aufpreis: Reise- und Flug-Unfallversicherung für die ganze Familie mit bis zu CHF 60’000 für Rettung und Bergung, 15 Prozent auf Automieten bei Europcar, 5 Prozent auf Airport Parking an Schweizer Flughäfen, 24-Stunden-Telefonservice sowie Apple Pay, Google Pay, Samsung Pay, Garmin Pay und SwatchPAY. Die Prepaidkarte hat diese Versicherungen nicht.

Die Rechnung

Was CHF 1’000 Kartenumsatz im Monat wirklich bringen

Diese Rechnung fehlt in den meisten Erfahrungsberichten, dabei entscheidet sie alles. Ich nehme einen Haushalt mit CHF 1’000 Kartenumsatz im Monat, also CHF 12’000 im Jahr, und teile ihn so auf, wie er bei mir tatsächlich anfällt: CHF 400 im Monat bei Coop und Partnern, CHF 600 überall sonst – Abos, Tanken, Onlineshops, Reisen.

Modellrechnung · CHF 12’000 Jahresumsatz

Superpunkte und ihr Gegenwert

  • Bei Coop und PartnernCHF 4’800 im Jahr · 1 Punkt pro CHF 14’800 Pt.
  • Überall sonst mit der KarteCHF 7’200 im Jahr · 1 Punkt pro CHF 32’400 Pt.
  • Startbonus mit Code SPARKOJOTEeinmalig im ersten Jahr1’337 Pt.
  • Im ersten Jahr8’537 Punkte · ab dem zweiten Jahr 7’200 Punkte oder CHF 72CHF 85.37

Das sind 0,71 Prozent im ersten Jahr und 0,60 Prozent danach. Ehrlich dazugesagt: Die 4’800 Punkte bei Coop bekommst du auch ohne Kreditkarte, sobald du die blaue Supercard scannst. Der echte Beitrag der Kreditkarte sind die 2’400 Punkte oder CHF 24 auf CHF 7’200 Fremdumsatz – plus die gesparte Jahresgebühr und der fehlende Fremdwährungszuschlag, der bei zwei Auslandwochen schnell mehr ausmacht als das Cashback.

Wer die Punkte nicht ausgibt, sondern den Gegenwert konsequent auf die Seite legt, landet nach zwanzig Jahren bei einem vierstelligen Betrag – der Zinseszinsrechner zeigt es. Cashback ist nie der Grund, mehr auszugeben; es ist ein Rabatt auf das, was du ohnehin kaufst. Wer zusätzlich sammeln will, kombiniert die Karte mit Rabattcorner oder shopmate bei Zak: Onlinekäufe geben dort Cashback in Franken und die Superpunkte laufen trotzdem.

Mein Alltag

Warum die Karte mein Daily Driver ist

Ich bezahle ausschliesslich bargeldlos, und bis auf Bargeldbezüge läuft alles über diese eine Karte – meistens über Apple Pay, die physische Karte bleibt im Portemonnaie. Das Prinzip: eine Karte, keine Komplexität, Punkte laufen nebenher.

  • Lebensmittel und Alltag: Coop, Coop City, Interdiscount – hier greift die 1-Punkt-pro-Franken-Regel
  • Onlineshopping: Bestellungen für unsere Haustiere, Trading Card Games, Hotels und Flüge
  • Fixkosten: Netflix, Spotify, YouTube Premium und ÖV-Abos laufen konsequent über die Karte
  • Tanken und unterwegs: Shell, Kiosk, Restaurant – alles, was sonst bar liefe
  • Nie: Bargeldbezug, Teilzahlung, TWINT-Aufladungen – dort gibt es Gebühren oder keine Punkte

Zwei Regeln halte ich seit zehn Jahren ohne Ausnahme: Die Karte kommt nur für geplante Ausgaben zum Einsatz, und die Monatsrechnung wird immer vollständig beglichen. Damit ist die Karte ein Werkzeug und kein Kredit. Dafür habe ich eBill eingerichtet – so kann keine Rechnung durchrutschen und die CHF 1.95 für die Papierabrechnung fallen weg.

Die orange Coop Supercard Kreditkarte mit Chip und Kontaktlos-Symbol
Die Karte, die bei mir seit rund zehn Jahren im Portemonnaie liegt – meistens ungenutzt, weil ich über Apple Pay zahle.

Mein Punktestand – und was ich damit mache

Auf dem Höchststand hatte ich fast eine Viertelmillion Superpunkte auf dem Konto, das entspricht rund CHF 2’500. Heute bewege ich mich bewusst im Bereich von einigen Zehntausend Punkten, weil ich sie regelmässig einlöse. Daraus ist ein Ritual geworden: Alle paar Monate mache ich einen Reward Day und löse einen Teil gebündelt ein – ein Gratis-Wocheneinkauf, ein Gutschein für Elektronik, eine digitale Zahlkarte. Einmal habe ich einen ganzen Monat nur mit Superpunkten eingekauft; es hat funktioniert.

Punktestand von über 124'000 Superpunkten in der Supercard App
Über 124’000 Superpunkte auf dem Konto – rund CHF 1’240 an der Coop-Kasse.
Supercard Kreditkarte im Apple Wallet auf dem iPhone
Im Apple Wallet hinterlegt – so zahle ich im Alltag, die Karte bleibt im Portemonnaie.
TopCard Mobile App mit Transaktionen und Limiten
Die TopCard Mobile App: Transaktionen, Limiten, PIN und Kartendetails, Push bei jeder Zahlung.
Coop-Partnerfirmen, bei denen es 1 Superpunkt pro Franken gibt
Nicht nur Coop: Auch bei den Partnerfirmen gilt 1 Punkt pro Franken.

Ehrlich bleibt: Der Screenshot mit 124’000 Punkten ist kein Ergebnis der Kreditkarte allein, sondern von zehn Jahren konsequentem Sammeln plus Coops eigenen Punkte-Aktionen, bei denen es zeitweise das Fünf- oder Zehnfache gibt. Die Karte sorgt dafür, dass ich nie vergesse zu scannen – die DataMatrix ist auf der Rückseite.

Meine Bewertung

Die Coop Supercard Kreditkarte im Test

Fünf Kriterien, die ich nach zehn Jahren Alltag beurteilen kann. Die Note sagt nichts über den Anbieter als Ganzes, sondern darüber, wie gut die Karte das tut, wofür ich sie brauche.

  • Kosten5,0
  • Rückfluss und Punkte3,5
  • Alltag und Akzeptanz4,5
  • App und Verwaltung4,0
  • Extras und Versicherungen3,5
  • Gesamt4,1

Was gut ist

  • Jahresgebühr wirklich null, auch für Zusatzkarten
  • Kein Fremdwährungszuschlag – der grösste Vorteil gegenüber der Konkurrenz
  • Punkte sind an der Coop-Kasse sofort Geld, kein Umweg über Prämienkataloge
  • Die DataMatrix auf der Kartenrückseite: man vergisst das Scannen nicht mehr
  • App mit Push bei jeder Transaktion, PIN und Kartendetails digital
  • Reise- und Flug-Unfallversicherung ohne Zusatzvertrag

Was mich stört

  • 0,33 Prozent ausserhalb von Coop – reine Cashback-Karten geben das Dreifache
  • Kein Punkt auf Bargeldbezüge, Gebühren, Geldspiele und Bezahl-App-Ladungen
  • Der Wechselkursaufschlag bei Fremdwährungen wird nicht beziffert
  • Coops eigene Promotionen sind nicht mit dem Startbonus kumulierbar
  • Bargeldbezug mit 3,75 Prozent praktisch unbrauchbar
  • Die Karte lohnt sich vor allem, wenn man ohnehin ein Coop-Chind ist

Vergleich

Coop Supercard gegen Cumulus, Certo One und Cashback Cards

Vier Schweizer Karten ohne Jahresgebühr, alle Werte aus den offiziellen Preisübersichten der Herausgeber (TopCard Mai 2026, Cembra und Swisscard Januar 2026). Selbst genutzt habe ich von den vieren nur die Supercard Kreditkarte – die anderen drei stehen hier nach Preisliste, nicht nach Erfahrung.

MerkmalCoop SupercardCumulus-MastercardCerto! OneCashback Cards
HerausgeberinTopCard Service AGCembraCembraSwisscard AECS
JahresgebührCHF 0CHF 0CHF 0CHF 0
Im Stammhaus1 Punkt / CHF 1 bei Coop und Partnern1 Punkt / CHF 1 in der Migros1 % bei drei Wunschhändlern1 % mit American Express
Überall sonst1 Punkt / CHF 3 (rund 0,33 %)1 Punkt / CHF 30,25 %0,25 % mit Visa oder Mastercard
Fremdwährungkein Zuschlag1,5 %1,5 %2,5 %
CHF im Ausland1,5 %1,5 %1,5 %2,5 %
Bargeldbezug3,75 %, min. CHF 5 (Ausland CHF 10)3,75 %, min. CHF 10 · gratis in der Migros3,75 %, min. CHF 104 %, min. CHF 10
Teilzahlungszins12 %12 %12 %12 %
PapierrechnungCHF 1.95CHF 2.50CHF 2.50CHF 1.95
Startbonus1’337 Superpunkte mit SPARKOJOTE–CHF 50 Startguthaben5 % Welcome Cashback mit Amex
Selbst genutztja, seit rund zehn Jahrenneinneinnein

Die Tabelle zeigt, warum ich bei der Supercard-Karte geblieben bin, obwohl sie nicht am meisten zurückgibt: Sie ist die einzige der vier, die im Ausland keinen Bearbeitungszuschlag nimmt. Zwei Wochen Ferien mit CHF 2’000 Fremdwährungsumsatz kosten mit den Cashback Cards CHF 50 an Zuschlägen – das zehrt über die Hälfte ihres Cashback-Vorsprungs von rund CHF 96 im Jahr auf. Wer viel bei der Migros kauft, kann Cumulus gratis daneben führen; die Karten schliessen sich nicht aus.

So geht es

Coop Supercard Kreditkarte beantragen – in vier Schritten

Voraussetzungen: mindestens 18 Jahre alt, Wohnsitz in der Schweiz oder Liechtenstein, Schweizer IBAN sowie Pass oder Identitätskarte – für Nicht-Schweizerinnen und Nicht-Schweizer zusätzlich der Ausländerausweis. Die Karte ist rund sieben Arbeitstage später im Briefkasten.

  1. 1

    Antrag öffnen

    Das Formular von TopCard aufrufen und Visa oder Mastercard wählen. Ohne Bonitätsprüfung geht es mit der Visa Prepaidkarte.

  2. 2

    Promotionscode SPARKOJOTE eintragen

    Im Antrag gibt es das Feld Promotionscode. Dort SPARKOJOTE eintragen – das sind 1’337 Superpunkte als Startbonus. Ohne Eintrag gibt es ihn nicht, nachträglich lässt er sich nicht einlösen.

  3. 3

    Identifizieren und absenden

    Ausweis hochladen, IBAN angeben, Limite wählen. TopCard prüft die Bonität; die effektive Limite kann tiefer ausfallen als beantragt.

  4. 4

    Karte einrichten

    In Apple Pay oder Google Pay hinterlegen, die TopCard Mobile App installieren, Push einschalten und papierlose Abrechnung oder eBill aktivieren – sonst kostet jede Rechnung CHF 1.95.

Das Feld Promotionscode im Kreditkartenantrag mit eingetragenem Code SPARKOJOTE
Schritt 2 im echten Antrag: das Feld Promotionscode mit bestätigtem Code.

Wichtig zur Ehrlichkeit: Coop fährt parallel eigene Promotionen, die laut Kleingedrucktem nicht mit anderen Promotionen kumulierbar sind. Läuft bei Coop gerade eine Aktion mit mehr Punkten als 1’337, nimm die – das ist für dich der bessere Deal, auch wenn ich dann nichts daran verdiene. Alle weiteren Aktionscodes, die ich führe, stehen auf meiner Bonus-Seite.

Häufige Fragen

Coop Supercard Kreditkarte – kurz beantwortet

Was kostet die Coop Supercard Kreditkarte wirklich?

Die Jahresgebühr beträgt CHF 0 – für Haupt- und Zusatzkarte, dauerhaft. Kosten entstehen nur, wenn du sie auslöst: Papierabrechnung CHF 1.95 pro Monat (papierlos und eBill sind gratis), Bargeldbezug 3,75 Prozent mit mindestens CHF 5 in der Schweiz und CHF 10 im Ausland, Teilzahlung 12 Prozent Jahreszins, Ersatz-PIN CHF 10, Mahngebühren CHF 40 bis 60. Wer papierlos abrechnet, nie Bargeld bezieht und die Rechnung jeden Monat ganz begleicht, zahlt tatsächlich null. Stand Leistungs- und Preisübersicht der TopCard Service AG vom Mai 2026.

Wie viele Superpunkte bringt die Karte pro Franken?

Bei Coop und Coop-Partnern 1 Superpunkt pro CHF 1 – die gibt es allerdings fürs Scannen der Supercard, unabhängig vom Zahlungsmittel. Der eigene Beitrag der Kreditkarte sind 1 Superpunkt pro CHF 3 Kartenumsatz überall sonst, im In- und Ausland. 100 Superpunkte entsprechen CHF 1, die Karte bringt ausserhalb von Coop also rund 0,33 Prozent zurück. Ausgenommen sind Gebühren, Zinsen, Bargeldbezüge sowie Ladungen von Wertkarten und Bezahl-Apps.

Brauche ich für die Coop Supercard Kreditkarte eine gute Bonität?

Für die Kreditkarte als Visa oder Mastercard ja: TopCard prüft die Bonität, und die Limite fällt je nach finanzieller Situation zwischen CHF 1’000 und CHF 10’000 aus – sie kann tiefer ausfallen als beantragt. Wer keine Prüfung will oder durchfällt, nimmt die Supercard Visa Prepaidkarte: kein Verschuldungsrisiko, keine Bonitätsprüfung, dafür 1 Prozent Ladegebühr mit mindestens CHF 3 und keine Reiseversicherung.

Was kostet die Karte im Ausland?

Auf Fremdwährungen erhebt TopCard keinen Bearbeitungszuschlag – das ist der grosse Vorteil gegenüber Cumulus und Certo One mit je 1,5 Prozent und den Cashback Cards mit 2,5 Prozent. Im Wechselkurs der Kartenorganisation steckt aber ein Aufschlag, den TopCard nicht beziffert. Achtung bei der Falle: Wird im Ausland in Schweizer Franken abgerechnet, etwa wenn das Terminal Franken anbietet, kostet das 1,5 Prozent Bearbeitungszuschlag. Immer in der Landeswährung zahlen.

Kann ich die Supercard Kreditkarte für TWINT nutzen?

Nur eingeschränkt. Die TWINT-Apps der Banken ziehen das Geld vom Bankkonto, nicht von einer Kreditkarte. Und selbst wo eine Aufladung möglich ist, zählt sie nicht: Laut Preisübersicht sind Ladungen von Wertkarten, Bezahl-Apps und elektronischen Geldbörsen von der Punktegutschrift ausgenommen. Für den Alltag hinterlege ich die Karte darum in Apple Pay oder Google Pay – dort läuft sie als normale Kartenzahlung und sammelt Punkte.

Visa, Mastercard oder Prepaid – welche soll ich nehmen?

Die Konditionen sind bei Visa und Mastercard identisch, Punkte und Gebühren unterscheiden sich nicht. Mastercard bringt zusätzlich Priceless Cities. Ich habe die Mastercard. Die Visa Prepaidkarte ist die Wahl für alle, die kein Kreditlimit wollen oder keines bekommen – sie kostet 1 Prozent auf jede Aufladung und hat keine Reise- und Flug-Unfallversicherung.

Bekomme ich als bestehender Kartenkunde die 1’337 Superpunkte?

Nein. Der Promotionscode SPARKOJOTE gilt für Neuanträge; im Antragsformular gibt es dafür das Feld Promotionscode. Wer die Karte schon hat, kann den Code nicht nachträglich einlösen. Coop fährt zudem eigene Promotionen, die laut Kleingedrucktem nicht mit anderen Promotionen kumulierbar sind – läuft gerade eine höhere Coop-Aktion, ist die für dich der bessere Deal.

Wie kündige ich die Coop Supercard Kreditkarte?

Über den Kundendienst der TopCard Service AG in Glattbrugg, schriftlich oder telefonisch; offene Beträge müssen beglichen sein. Weil keine Jahresgebühr anfällt, entsteht aber auch kein Schaden, wenn die Karte einfach liegen bleibt – im Gegensatz zu Karten mit Jahresgebühr musst du nicht auf eine Kündigungsfrist achten. Gesammelte Superpunkte liegen auf dem Supercard-Konto und nicht auf der Kreditkarte.

Lohnt sich die Karte, wenn ich bei der Migros einkaufe?

Dann ist die Cumulus-Mastercard die logischere Wahl: 1 Cumulus-Punkt pro CHF 1 in der Migros, wie bei Coop, und ebenfalls ohne Jahresgebühr. Ausserhalb sammeln beide gleich viel, nämlich 1 Punkt pro CHF 3. Der Unterschied liegt im Ausland: Cembra verlangt für Cumulus 1,5 Prozent auf Fremdwährungen, TopCard nichts. Wer viel reist und bei der Migros einkauft, kann beide Karten gratis nebeneinander führen.

Ist die Coop Supercard Kreditkarte eine gute erste Kreditkarte?

Für mich ja, und sie war meine eigene erste Karte nach der Lehre. Keine Jahresgebühr heisst: kein Fixkostenrisiko, wenn du sie doch kaum brauchst. Dazu Apple Pay und Google Pay, eine App mit Push bei jeder Transaktion und eBill. Die wichtigste Regel bleibt trotzdem: Rechnung jeden Monat vollständig begleichen, Teilzahlung nicht aktivieren – 12 Prozent Jahreszins fressen jeden Punktevorteil um ein Vielfaches auf.

Mein Fazit: die beste Gratis-Karte für Coop-Chinder

Nicht die Karte mit dem höchsten Cashback, aber die mit den wenigsten Fallstricken: keine Jahresgebühr, kein Fremdwährungszuschlag, Punkte, die an der Kasse sofort Geld sind. Nach zehn Jahren ist sie immer noch meine Hauptkarte. Mit dem Code SPARKOJOTE startest du mit 1’337 Superpunkten.

Affiliate-Link · Der Kartenherausgeber vergütet mich, wenn du die Karte über meinen Link oder mit meinem Code beantragst. Deine Konditionen bleiben dieselben wie für jeden Neukunden. Alle Werte aus der Leistungs- und Preisübersicht der TopCard Service AG (Mai 2026) sowie von supercard.ch, Stand September 2026.

SPARKOJOTE1’337 SuperpunkteKarte beantragen

 

12 Responses

  1. Ben sagt:

    Bis dato hätte ich noch die “cashback cards ch” als weitere Alternative erwähnt. In meinen Augen mehr cashback (bis zu 1%) und das Punktesammeln entfällt auch. Nachteil ist, dass wenn immer möglich die Amex eingesetzt werden sollte, die wird nicht so gerne gesehen und subjektive Abneigungen mögen auch eine Rolle spielen.
    PS: Egal welche Gratis-CH-Kreditkarte. Im Ausland oder gar allgemein bei Fremdwährungen zahlen sie sich nicht aus. Hierzu nutze ich dann meine revolut Karte und habe damit keine zus. Gebühren. 🙂

  2. Alain Surlemur sagt:

    @Ben
    “ wenn immer möglich die Amex eingesetzt werden sollte, die wird nicht so gerne gesehen“

    Kein Wunder. Jeder laden bezahlt eine Komission wenn du mit der Karte zahlst. Wieviel das ist hängt von der Branche, dem Umsatz und der Karte ab. Ich weiss von einem befreundeten Händler der Amex nicht mehr akzeptiert seit die von ihm 7% Komission wolten. Postfinance und EC kosten einen Bruchteil, MC und Visa gehen auch noch.
    Irgendwie muss dein Cashback ja finanziert werden.

  3. Lars sagt:

    Die Cashback Karte, die Ben schon erwähnt hatte, halte ich auch für die pragmatischere Lösung. Gibts als Visa oder Mastercard für ganz umsonst mit guter App.
    Wer mag klebt einfach noch einen Superpunkte oder Cummulus Aufkleber drauf und fertig ist die Coop/Migros Kreditkarte. Den Cashback gibt es sofort auf der Rechnung als Gutschrift, so dass man für das Einlösen der Punkte nicht gezwungen ist in bestimmten Läden einzukaufen.

    • Anonym sagt:

      Wo gibt es so welche Superpunkte aufkleber und kann man die dann überall zeigen und so punkte sammeln, oder wie funktioniert das?

      • @Anonym,

        Ich hab den Barcode eingescannt und selber ausgedruckt in der Grösse in der ich es brauche. Du kannst alternativ einfach die Zahlen in einen Barcode Generator packen geht auch.

        LG
        Thomas

  4. @Lars

    Ich hab die Cashback-Karte auch, die Werbeanrufe davon sind aber so mühsam. Habs endlich geschafft mich davon abzumelden, aber auch erst als ich mit meiner Blog E-Mail Adresse geschrieben hatte. Und sie gesehen hatten wer ich bin.

    Ich selber verwende Inland Coop Supercard Kreditkarte und im Ausland Transferwise Debit Mastercard oder die Virtuelle Visa Karte von Zak.

    Liebe Grüsse
    Thomas

  5. Simon sagt:

    Lieber Thomas

    Danke für deinen Beitrag. Eine kurze, jedoch ein wenig freche Frage. Was springt für uns heraus, wenn wir den Promotionscode verwenden?

    Gruss

    • @Simon

      Der seit mehr als 4 Jahren kontinuierliche zu 100% kostenlose Content auf dem Blog & YouTube Kanal. Meine Transparenz, wie ich meinen Weg bestreite und über Fehler, Misserfolge und Erfolge berichte. Wie ich täglich hunderte Nachrichten und Fragen kostenlos beantworte und 7 Tage die Woche arbeite und das rund 10 Stunden am Tag. In der Regel ohne Wochenende über Monate hinweg und 1-2 Wochen Ferien im Jahr. Und ja es macht Spass, sonst würde ich es nicht machen! <3

      Liebe Grüsse
      Thomas

  6. Simon Niklaus sagt:

    Vielen Dank Thomas, wie immer top Content:)

  7. Anonym sagt:

    Hi Thomas
    Der Artikel ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber mich würde interessieren, ob Gebühren anfallen („Bargeldbezug“), wenn ich mein Revolut-Konto mit der Kreditkarte lade und ob dafür Superpunkte gutgeschrieben werden? Aktuell nutze ich die Migros-Kreditkarte und dort funktioniert das wunderbar – ohne Gebühren und mit Punkten.

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