5 Häufige FEHLER bei der Geldanlage mit ETFs 👨🏻‍🏫💡

5 Häufige FEHLER bei der Geldanlage mit ETFs 👨🏻‍🏫💡

5 Häufige FEHLER bei der Geldanlage mit ETFs 👨🏻‍🏫💡

Die Geldanlage mit ETFs ist aktuell sehr beliebt – jeden Tag starten neue Investoren mit den Exchange Traded Funds. Kein Wunder: sie sind super günstig, da sie nicht aktiv von Menschen gemanagt werden müssen und bieten unglaublich viel Auswahl, sodass fast jede Anlagestrategie angewendet werden kann. 

Das alles bedeutet jedoch nicht, dass man bei der Geldanlage mit ETFs nicht auch grandiose und oft kostspielige Fehler machen kann! Ich zum Beispiel wäre froh und dankbar gewesen, wenn mich jemand vor diesen Fehltritten gewarnt hätte. 

Hätte ich von diesen Fehlern schon früher gewusst, hätte ich mir viel Zeit, Energie und Lehrgeld sparen können. Damit du nicht auch irgendwann einen Blogbeitrag über deine Missgeschicke bei der Geldanlage mit ETFs schreiben musst, werde ich dich heute auf 5 besonders häufige Patzer hinweisen und sogar noch erklären, wie du diese am besten vermeidest!

Ohne lange Umschweife starten wir mit: 

1. Investiere nicht in Dinge, die du nicht verstehst!

Durch ihre leichte Verfügbarkeit und die tolle Möglichkeit von (oft kostenlosen) Sparplänen wird uns die Geldanlage mit ETFs extrem einfach gemacht. Man kommt dabei schnell in Versuchung, einfach mal so einen ETF, von dem man immer so viel hört, zu kaufen, ohne überhaupt zu wissen, was dahinter steckt. 

Der erste Tipp ist daher, nicht in Dinge zu investieren, die du nicht verstehst. Nehmen wir als Beispiel den Vanguard FTSE all World ETF (ein Produkt, das ich selbst zur Geldanlage mit ETFs nutze): Er enthält über 3.000 Firmen aus aller Welt, ist mit Kosten von 0,2 % sehr günstig und hat noch viele andere Kennzahlen und Eckdaten. 

Als potenzieller Investor, der den Vanguard all World für die Geldanlage mit ETFs einsetzen will, muss ich mir über den Inhalt und die Rahmenbedingungen im Klaren sein! Nur dann kann ich eine fundierte Entscheidung treffen und sicherstellen, dass dieses Finanzprodukt zu mir und meiner Strategie passt. 

Dabei lässt sich der Vanguard FTSE all World natürlich durch jeden beliebigen anderen ETF ersetzen. Gleich bleibt allerdings der grundlegende Tipp, dass du wissen solltest, was drin steckt!

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2. Nicht aktiv Handeln!

Es ist verlockend und viele meiner Zuschauer und Leser versuchen damit ihr Glück, doch die Ergebnisse sind fast immer negativ: Lasse dich nicht auf aktives Handeln ein! Die Geldanlage mit ETFs ist nämlich genau das – eine Geldanlage! Für häufiges Kaufen und Verkaufen sind Exchange Traded Funds schlichtweg nicht gemacht.

Zur Erklärung: beim aktiven Trading versucht man, zu niedrigen Preisen zu kaufen und kurze Zeit später, bei höheren Kursen, wieder zu verkaufen und so die Differenz als Gewinn mitzunehmen. Dieses, auch als “Market Timing” bezeichnete Vorgehen, funktioniert bei der Geldanlage mit ETFs aber kaum bis gar nicht!

Denn diese bilden andere Indices passiv ab, das heisst: sie stellen sich anhand von festgelegten, automatisierten Regeln zusammen und enthalten zum Beispiel den kompletten S&P 500, den DAX oder alle europäischen Firmen mit hoher Dividende. 

Für ein aktives Trading sind sie dadurch nicht geeignet – die langfristige Geldanlage mit ETFs funktioniert hingegen sehr gut! Wenn du hier zum Beispiel über einen Sparplan jeden Monat einen passenden Betrag investierst, profitierst du nicht nur vom sog. “Dollar Cost Average Effect”! 

Du kannst dich in diesem Fall auch auf die oft starken Kurssteigerungen freuen. Denn statistisch gesehen ist die Geldanlage mit ETFs auf diese Weise wesentlich effektiver und die gesamte Performance höher, als wenn du aktiv handelst. Nicht umsonst sagt eine alte Börsenweisheit: “Hin und Her macht die Taschen leer”. 

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3. Diversifikation nicht vergessen!

Du hast einige tolle ETFs gefunden, den du für deine Geldanlage nutzen willst und schiebst jetzt dein ganzes verfügbares Kapital dorthin. Keine gute Idee, wenn der Inhalt nicht diversifiziert ist! Denn auch, wenn die meisten ETFs von Haus aus schon sehr breit aufgestellt sind, solltest du als Investor die Diversifikation nicht ausser Acht lassen. 

Die Geldanlage mit ETFs kann nämlich schnell zu einer Verklumpung auf einzelne Nationen oder Branchen führen. Grund dafür ist das hohe Überschneidungspotenzial der einzelnen Angebote. Eine (im ersten Punkt bereits erwähnte) Kenntnis über deine Investments und was sie enthalten ist daher auch für deine Diversifikation unumgänglich. 

Oft sind nämlich besonders attraktive Branchen oder Firmen in den einzelnen Produkten höher gewichtet. Nutzt du dann noch mehrere dieser ETFs für die Geldanlage, kann dies auch zu einer Schieflage in deinem Portfolio führen. Was passiert, wenn gerade diese, besonders stark vertretene Branche abstürzt, kannst du dir sicher vorstellen…

4. Nicht dem Home Bias verfallen

Je nachdem, aus welchem Land du kommst, wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit genau dieses und dessen Markt bei der Geldanlage mit ETFs bevorzugen. Man spricht hierbei vom “Home Bias”. Aus finanzieller Sicht sinnvoll ist das allerdings nicht!

Wie jedes Investment sollte auch die Geldanlage mit ETFs nach logischen Gesichtspunkten erfolgen. Emotionen wie eine Heimatliebe oder eine Bevorzugung von Märkten, die du persönlich gut kennst, sind hier fehl am Platze!

Denn die Chancen, dass der Schweizer, Deutsche oder sonstige Heimatmarkt der absolut beste ist, sind eher gering. Stattdessen solltest du über den Tellerrand hinausschauen und auf allen Kontinenten nach den bestmöglichen ETFs für dein Investment suchen. 

Dies kann auch die sehr beliebten Emerging Markets, also Entwicklungsländer oder aufstrebende Nationen, umfassen. Natürlich kannst du auch meinem Beispiel folgen und den Vanguard FTSE all World nutzen, in dem all diese Punkte schon enthalten sind…

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5. Verliere nicht die Neugier!

Dieser letzte Punkt hat auf den ersten Blick nicht direkt etwas mit der Geldanlage mit ETFs zu tun – tatsächlich ist aber für Investments genauso wichtig wie für alle anderen Aspekte des Lebens: Bleibe neugierig!

Neue Dinge lernen und erleben wollen, Interesse, Neugier… dies sind Eigenschaften, die einen unglaublich positiven Effekt auf alles haben werden, was du dir vornimmst. Dabei muss das Neue, dass du lernen oder erfahren willst, keineswegs einen praktischen Nutzen haben. 

Nur, weil du nicht mehr in der Schule bist, solltest du nicht auf das Dazulernen verzichten. Diese Neugier, auf die ich mich hier beziehe, ist vielleicht etwas schwer zu beschreiben, aber ich bin mir dennoch sicher, dass du verstehst, was ich meine. 

Je mehr du in einem Bereich dazulernst, desto deutlicher wird klar, wie viel es noch zu lernen gibt! Dieses scheinbar paradoxe Gefühl sollte dich anschliessend motivieren, noch tiefer in die Materie einzusteigen. Kannst du dies bei deinen Finanzen anwenden, wartet eine Welt voller interessanter Videos und Blogs auf dich.  

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Fehlerfreie Geldanlage mit ETFs

Selbst, wenn du meine fünf häufigen Fehler bei der Geldanlage mit ETFs erfolgreich vermeiden kannst, gibt es immer noch die Möglichkeit, dass etwas schiefgeht. Aber auch, wenn dir ein Börsencrash mal für ein paar Monate die Rendite verhagelt, wirst du insgesamt besser abschneiden, wenn du meine Tipps beherzigst. 

Denn ETFs sind ein einfaches und lukratives Mittel, um dein Kapital sinnvoll anzulegen. Nicht nur, weil sie durch günstige Sparpläne besonders komfortabel einsetzbar sind; es sind schlicht sehr sinnvolle Produkte, die durch ihre breite Diversifikation und günstigen Kosten für Privatanleger ideal sind. 

Ich selbst nutze dabei nur den Vanguard FTSE all World, da ich hier die in meinen Augen beste Auswahl habe und mich auf nur ein breit diversifiziertes Produkt konzentrieren kann. Aber unter den vielen Alternativen wirst sicher auch die richtigen Angebote für die Geldanlage mit ETFs finden. 

YouTube Kanal von Thomas der Sparkojote
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Thomas der Sparkojote

 

9 Responses

  1. P
    Pipo sagt:

    Hi Thomas, spannender Artikel. Was hältst du von Findependent? Bin gerade alle ETF Sparplan Anbieter am vergleichen, und von den Kosten her ist dieses Startup am besten… Die 0.6% sind nur auf das investierte Kapital, bei vielen anderen Anbietern ist es auf die Gesamtsumme.

    Was hältst du Grundsätzlich von Selma, Findependent und Co?

  2. T
    Timo sagt:

    „Für häufiges Kaufen und Verkaufen sind Exchange Traded Funds schlichtweg nicht gemacht.“
    Einspruch, euer Ehren! Das ist GENAU das, wofür ETFs gemacht wurden. An der Börse gehandelt zu werden (und damit jeder Zeit handelbar zu sein) ist sozusagen Daseinszweck und Namensgeber. Sonst hätte man auch bei Indexfonds bleiben können.

    Aber nichtsdestotrotz hast du natürlich mit dem Punkt 2 recht. Market Timing funktioniert für den überwiegenden Teil der Privatanleger nicht systematisch und über lange Zeiträume. Egal ob mit Aktien oder Indizes.

  3. Hi Thomas
    Guter Artikel. Stellt die Kernvorteile von ETFs schön dar. Die Aspekte die man beachten muss, dass man es mit einem „Korb“ zu tun hat, man muss schon jeweils schauen, was drinnen ist. Ich mag die ETFs, welche die Indizes nachbilden und dann diejenigen von ARK Invest, die sich auf disruptive Unternehmen fokussieren. Aber auch da muss man gut reinschauen. ARKK ETFs haben hohe Gebühren und sind aktiv gemanaged, aber sie sind sehr spezialisiert. Also nicht alle ETFs sind günstig, nur die welche Indizes nachbilden und voll passiv sind.
    Dass ETFs nicht zu häufig gekauft/verkauft werden sollten, nun das ist generell so beim Anlegen („hin und her, Tasche leer“). Aber natürlich ist die hohe Liquidität resp Handelbarkeit von ETFs ein grosser Vorteil.
    Beste Grüsse

  4. C
    Caroline sagt:

    Hi Thomas, ich versteh nicht ganz wie das mit dem ETF Sparplan und den Gebühren läuft. Kann ich da jeden Monat Geld einzahlen und wie sieht es dann mit den Gebühren aus?
    Ist der ETF Sparplan rentabler als ein Fonds-Sparplan einer Bank, was meinst du?
    Sorry, bin absolute Anfängerin und versuch in diesem Dschungel klarzukommen.

  5. S
    Steve sagt:

    Hallo Thomas, wie findest du den ETF von Vanguard „Total World Stock (VT)“ bei Yuh? Könntest du mal zu dem, deine Meinung erläutern?
    Grüsse

  6. K
    Kai Hawaii sagt:

    @Caroline

    In einen (ETF-)Sparplan kann man jeden Monat (oder alle zwei Monate, Quartalsweise) Geld einzahlen.
    Die Kosten der ETFs, die sog. TER (Total Expense Ratio), wird dir von deinem Vermögen, welches in dem ETF automatisch abgezogen. Davon merkst du erst einmal nichts, da es unbemerkt deine Rendite schmälert.

    Ein ETF wird in vielen Fällen rentabler sein als ein aktiver Fonds, da die Kosten oftmals einen großen Unterschied (Größenordnung 0,2% zu 1,5%) machen und der aktive Fonds so bereits eine um 1,3% bessere Performance haben müsste, um auf das gleiche Ergebnis zu kommen (gelingt in den seltensten Fällen).

    Schöne Grüße

  7. T
    Timo sagt:

    @Thomas

    hm..ich weiß nicht, ob ich dir da zustimmen kann.
    ETFs sind börsengehandelte Produkte genau wie Aktien und Anleihen. Sind Aktien und Anleihen zum Daytrading gedacht? Das ist eine gute Frage. Ursprünglich sicherlich nicht. Allein schon wegen den technischen Hürden.

    ETFs bündeln ein gewisses Segment (Länder, Branchen) und haben damit für Trader erhebliche Vorteile. Und 99.9x% des Geldes in den ETFs ist institutionelles Geld. Und wie gesagt, allein die Tatsache, dass Fonds erfunden wurden, die börslich gehandelt werden spricht dafür, dass die intention dahinter schon ist schnell und jeder Zeit Positionen in gewissen Segmenten auf- oder abbauen zu können.

    Wie gesagt, das geht nicht gegen deine Aussage, dass Trading für Privatanleger statistisch eine sehr schlechte Idee ist. Mir geht es eher darum ins Bewusstsein zu rufen, dass wir Privaten einer Blackrock sowas von egal sind, weil wir selbst in Summe einfach kaum AUM bringen.

    ETFs sind ein Vehikel um in viele Aktien gleichzeitig zu investieren. Eigentlich alle Kritik/Fehler Berichte die ich bisher gelesen habe, haben nichts mit den ETF im speziellen zu tun sondern sind entweder 1:1 auch auf die darunter liegenden Aktien anwendbar oder kommen aus dem Bereich behavioral Finance und gelten damit auch nicht nur für ETF sondern für alle Investmentvehikel. 🙂

  8. […] du also auch einen kleinen Anteil davon kaufen. Langfristig kann sich das lohnen, da hier der Cost-Average-Effekt […]

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