Wie fühlt es sich an für seinen Sohn zu arbeiten?👨‍👦👍

Wie fühlt es sich an für seinen Sohn zu arbeiten?👨‍👦👍

Wie fühlt es sich an für seinen Sohn zu arbeiten? - 25k Abo-Special 👨‍👦👍

Zur Feier von 25.000 Abonnenten auf meinem YouTube-Kanal habe ich ein besonderes Interview mit meinem Vater geführt. Er beantwortete dabei die Fragen aus der Community, denn man erlebt es nicht alle Tage, dass der Vater für seinen Sohn arbeitet. Wie sich das anfühlt und was er darüber denkt, erfährst du hier!

Wir starten direkt mit der ersten Frage: 

1. Welche Collectibles sind deine Favoriten?

Eindeutig die Comics, vor allem die alten Originale aus den 60ern und 70ern, also die “Silver Age” Periode von Marvel zum Beispiel. In den 70ern habe ich diese Comics auf Deutsch gelesen und bin dann irgendwann auf die Originale übergegangen. 

Und natürlich gefallen mir auch die anderen Sachen, mit denen ich aufgewachsen bin.

Bei den Trading Cards sind wir ja aktuell immer noch im “Golden Age”

Bei den Comics ist es etwa die Zeit von 1938 bis 1950, also 22 Jahre. Dann folgte in den Fünfzigern das sogenannte “Atomic Age”, dann das “Silver Age” in den 70ern, “Bronce Age” und so weiter, in absteigender Wertigkeit der Edelmetalle. Bei den Trading Cards sind wir also gerade im Golden Age?

Naja, einige behaupten das zumindest. Kommen wir aber zur zweiten Frage:  

2. Welchen Comicbuch-Charakter würdest du gerne in einem Film spielen?

Hmmm… eigentlich gar keinen, denn um selbst eine Rolle zu spielen müsste ich ja richtig durchtrainiert sein, ohne “Bierranzen” etc.?

Nein, nimm das mal nicht so genau. Es geht darum, wenn du könntest. Ich vermute mal, für dich gäbe es nur eine DC und eine Marvel Variante? Für mich wäre es zum Beispiel Batman oder Iron Man. Beide haben dieselbe Fähigkeit: Sie sind reich!

Ja, richtig! Auch für mich gibt es nur zwei Varianten, entweder Batman oder Spiderman. 

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3. Wer und wann hat den physischen Store gegründet? 

Denn den Online-Store habe ich ja eigentlich erst viel später gestartet. Diesen Laden, in dem wir gerade das Interview führen, gibt es ja schon viel länger. Was ist die Geschichte dahinter?

Die Geschichte beginnt schon in den 80ern, als ich erste Pläne für einen Comic/Science Fiction Shop geschmiedet habe. Das wurde aber immer wieder in den Hintergrund gedrängt. 

Mit deiner Mutter und einem Geschäftspartner haben wir 1997 dann tatsächlich einen Comic-Shop gegründet und waren dort auch bis 2003 beteiligt. Im Zuge einer Entlassungswelle bei einer grossen Schweizer Bank habe ich etwas später dann meinen Job verloren und natürlich evaluiert, welche Möglichkeiten ich jetzt hätte. 

Nachdem ich auch keine neue Stelle finden konnte, haben wir dann im Juli 2004 diesen Laden eröffnet. Das war vor mittlerweile 17 Jahren. Du hast damals sogar bei der Einrichtung mitgeholfen und auf dem Boden geschlafen, wenn du müde warst!

Ja und ich kann mich daran erinnern, dass ich ein Captain America Schild aus Karton hatte! Der Online-Shop, wie man ihn jetzt kennt, kam dann 2018 dazu. Es gab zwar auch einen Vorgänger, aber der war nicht wirklich erfolgreich. 

Genau. Wir hatten vorher schon einen Online-Shop, aber der dümpelte nur vor sich hin und brachte nur ein, zwei Bestellungen pro Monat. 

Die vierte Frage ist damit eng verbunden:

4. Was machst du beruflich?

Ich stehe im Laden und verkaufe Trading Cards und Comics. 

Dein Beruf ist also “stehen”? 

So kann man es sagen. Ich kümmere mich also um den Laden, mache auch den Versand für den Online-Shop… Ich bin das “Mädchen für alles” für Amazing Toys. Hinzu kommt noch die beratende Tätigkeit zu den Karten, Collectibles etc. Das ist etwas, für das man keine Lehre absolvieren kann. 

Also eine Mischung aus Detailhandel und Logistik. Kommen wir zur nächsten Frage:

5. Wie war die Gehaltsverhandlung mit deinem eigenen Sohn?

Das war ziemlich einfach. Deine Mutter und ich haben uns zusammengesetzt und sämtliche Ausgaben eines Monats plus Puffer, 3a-Säule, Steuern etc. zusammengezählt. Was dabei rauskam, war das Gehalt. 

6. Eine sehr häufig gestellte Frage: Wie fühlt es sich, für seinen Sohn zu arbeiten? 

Ich war zu hundert Prozent sicher, dass diese Frage kommen würde! Aber ich muss ehrlich sagen: Der Unterschied zu früher ist gleich null. Ich stehe immer noch im Laden, ich verkaufe immer noch Sachen, ich kümmere mich immer noch um den Versand…

Insofern hat sich für mich praktisch nichts geändert. Einige Dinge laufen etwas anders, finanziell ist es nun besser, da der Online-Shop viel hergibt. Ich habe also keinerlei Probleme mit dieser Konstellation. Das liegt wahrscheinlich aber auch an dem Verhältnis, dass wir zueinander haben. 

Andere Eltern und ihre Kinder, so kann ich mir vorstellen, haben vielleicht nicht so eine tolle Beziehung. Dann kann es in so einer Situation sicherlich zu Reibereien kommen. 

Es kommt wahrscheinlich auch darauf an, in welchem Bereich man zusammenarbeitet. Wir verkaufen ja letztlich Kinderspielzeug, das ist eine besondere Situation. 

Genau. Auch, wenn die meisten Kunden Erwachsene sind und die Collectibles gar nicht mehr unbedingt zum Spielen benutzen, sondern nur sammeln. 

Ausserdem muss man dazusagen, dass du mir ja nicht “reinredest”, sondern wir immer in Synergie arbeiten. Wir besprechen Veränderungen und führen sie gemeinsam durch. Es ist ja nicht so, dass du mit Vorgaben ankommen würdest. 

7. War Thomas schon als Kind gut mit Zahlen bzw. interessiert an Aktien?

Zumindest ist es mir nicht bewusst, nein. Mit Zahlen warst du schon immer gut..

… trotzdem bin ich durchgefallen in Mathe!

Ja, aber du warst schon immer interessiert am Tüfteln, Lego-Bausätze, für die du noch viel zu jung warst und solche Dinge – das hat ja auch etwas mit Mathematik, Geometrie etc. zu tun. Speziell mit Aktien ist mir jedoch nichts aufgefallen. Erst später, als Teenager. 

Da hast du wohl nicht genug drauf geachtet! Ich habe entsprechende Browser-Games gespielt und dann auch bei World of Warcraft die Ingame-Währung verkauft und gefarmt. 

Ach ja, daran erinnere ich mich! Das hatte ich jetzt nicht mit Aktien in Verbindung gebracht. 

8. Investierst du monatlich in Aktien?

Das ist eine Ja/Nein-Frage und meine Antwort ist generell: Nein. 

Ausser, wenn man die 3a-Säule mit einbezieht. Denn bei Frankly kann man das Risiko beim Investment einstellen und hier bin ich einmal mit der höchsten Risikostufe, also 95 % Aktien, und einmal mit der Medium-Stufe dabei. Ich habe mich allerdings dazu entschlossen, in Zukunft dort alles mit dem höchsten Risiko anzulegen. 

Vielleicht noch für den Kontext: wie alt bist du?

Ich wurde im August 61. Das heisst ich habe noch etwa 4 Jahre bis zum regulären Rentenalter. Bei Frankly bekomme ich auch schon entsprechende Hinweise, dass sich das Investment mit dem hohen Risiko nicht mehr lohnen würde… 

Klar, vier Jahre sind ja auch ein eher kurzer Anlagezeitraum. Aber go big or go home! 

Auf dem Züricher Aktientag, wo ich einen Vortrag gehalten habe, konnte ich aber auch noch viele alte Leute sehen. Für mich sind solche Investments sinnvoll, da ich noch 40 Jahre vor mir habe. Einige fangen allerdings auch erst nach dem Renteneintritt an der Börse an. 

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9. War Thomas schon immer ein kleiner Nerd?

Naja, du warst immer – ähnlich wie ich – jemand, der nicht ins “Schema” gepasst hat. Du warst nie ein Mitläufer und hast immer dein eigenes Ding durchgezogen. Es war bei dir ähnlich wie bei mir vor 50 Jahren, als ich mit den Comics angefangen habe und dafür als Nerd betrachtet wurde. Meine Altersgenossen sind damals fussballspielen gegangen und ich habe eben vor dem Fernseher sitzend Comics gelesen. 

Du warst auch immer ganz normal, allerdings speziell in der Hinsicht, dass du immer die Sachen getan hast, die dir gefielen – egal, was andere gemacht haben.

Ich kann mich noch erinnern an die Zeit als Angestellter, in der immer wieder Leute zu mir kamen und fragten, ob sich das mit den Trading Cards eigentlich lohnt. Heute ist dieses Thema schon so Mainstream, dass die meisten einfach automatisch annehmen, ich hätte damit schon Millionen gemacht. 

Genau das Gleiche ist mit den Comcis passiert. Früher wurde man dafür belächelt, heute kennt jeder Spiderman und Co. Zu meiner Zeit, vor 40 oder 50 Jahren, war es wirklich nur eine kleine Minderheit, die sich überhaupt dafür interessierte. Heute ist es Mainstream. Mit den Trading Cards ist das Gleiche viel schneller gegangen. 

10. Hättest du gedacht, dass Thomas mit dem, was er macht, so viel erreichen würde?

Um ganz ehrlich zu sein: Ich habe eigentlich nie darüber nachgedacht. Aber deine Mutter hat, als du noch klein warst, tatsächlich immer gesagt “der Kleine wird mal viel Kohle machen”! Frag mich nicht, wie sie darauf kam, sie hat es auch nie begründet…

Ich muss gestehen, dass ich es auch nicht glauben würde, wenn ich drei Jahre in die Vergangenheit gehen und es mir selbst erzählen würde. In einem alten Blogbeitrag habe ich einmal aufgeschrieben, dass ich erst mit 40 da sein würde, wo ich heute schon bin. 

Ja, du warst sehr konservativ mit deinen Schätzungen. Mit 30 wolltest du Millionär sein, das hast du fünfeinhalb Jahre früher geschafft. 

11. Seit wann macht Thomas YouTube?

Du meinst jetzt nicht nur den Sparkojoten-Kanal, sondern generell? Denn du hast ja schon viel Früher, noch mit Pieps-Stimme Kommentare zu irgendwelchen Karten abgegeben. Ich würde sagen so mit zehn oder elf Jahren hast du wahrscheinlich angefangen, als YouTube noch ganz frisch war. Damals hat man in deinen Videos nur den Tisch gesehen und deine Stimme gehört. Mittlerweile also schon dein halbes Leben lang!

Das verrückte ist, dass ich auf Sparkojote immer noch weniger Videos habe, als auf den anderen Kanälen zusammengezählt. Insgesamt habe ich nämlich etwa 1.200 Videos (ohne Sparkojote) hochgeladen und auf dem Sparkojoten-Channel bin ich knapp bei 1.000. Darunter sind noch Videos, die mit einem alten Sony Ericsson-Handy aufgenommen wurden. 

Damit sind wir mit den Fragen für heute durch. Vielen Dank für deine Zeit und vielen Dank an das Finanzrudel und alle, die mir zu 25.000 Fans auf YouTube verholfen haben!

YouTube Kanal von Thomas der Sparkojote

Thomas der Sparkojote

 

One Response

  1. Hallo Thomas,

    vielen Dank für den tollen Einblick hinter die Kulissen.
    So eine Situation ist wohl wirklich besonders und entsprechende Interviews dazu rar.

    Ich wünsche euch viel Erfolg auf dem weiteren Weg.

    Viele Grüße,
    MrTott

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