Warum ich mit 30 Jahren die Finanzielle Freiheit erreicht habe?
Die drei wichtigsten Säulen, um mit 30 Jahren finanzielle Freiheit zu erreichen, sind der frühe Start mit Aktien- und ETF-Investments, der konsequente Aufbau von einkommensproduzierenden Nebengeschäften und die radikale Priorisierung von Zeit über Geld. Wer bereits in seinen frühen 20ern beginnt, Ersparnisse konsequent zu investieren und geschäftliche Systeme aufbaut, kann bis zum 30. Lebensjahr ein siebenstelliges Vermögen aufbauen und ein Leben nach eigenen Regeln führen. In diesem Artikel zeige ich dir exakt, welche strategischen Entscheidungen in den vergangenen zwölf Jahren mein Portfolio auf über CHF 1’000’000 katapultiert haben und wie du dieses System für deinen eigenen Vermögensaufbau kopieren kannst.
Heute ist Donnerstag, der 23. Juli 2026, und ich bin nun offiziell 30 Jahre alt. Es ist ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite geniesse ich dieses Alter extrem, auf der anderen Seite realisiere ich, wie unglaublich schnell die Zeit vergangen ist. 30 ist noch jung, aber es ist ein Meilenstein, der dazu einlädt, die vergangenen Jahre Revue passieren zu lassen und die Weichen für die nächste Dekade bis 40 zu stellen. Wenn ich mir anschaue, was ich mir vorgenommen und was ich tatsächlich erreicht habe, ist das Resultat fast schon erschreckend positiv. Doch dieser Erfolg kam nicht über Nacht, sondern durch harte, sehr frühe Arbeit und eine klare finanzielle Struktur.
Der unfaire Vorteil des frühen Starts an der Börse
Alles muss in Relation gesetzt werden. Mein grösster Hebel war, dass ich extrem früh angefangen habe. Mit 18 Jahren begann ich bereits mit dem Investieren an der Börse. Parallel dazu baute ich mir schon während meiner Ausbildung, mit gerade einmal 16 Jahren, eine nebenberufliche Selbstständigkeit auf. Das ist in der heutigen Gesellschaft eher unüblich. Die meisten Menschen schliessen vielleicht mit Mitte oder Ende 20 ihr Studium ab, hängen noch einen Master an und fangen erst Ende 20 oder Anfang 30 an, so richtig im Berufsleben Gas zu geben. Keiner dieser Lebenswege ist per se falsch, aber wer finanziell ausserordentliche Resultate erzielen will, muss mit 30 finanziell frei sein wollen und die 20er Jahre als extremes Wachstumsjahrzehnt nutzen.
Zehn Jahre sind eine faszinierende Zeitspanne. Einerseits vergehen sie wie im Flug, andererseits kann man in einer Dekade sein komplettes Leben transformieren. Wenn ich zehn Jahre zurückblicke, in den Sommer 2016, da hatte ich gerade mit 20 Jahren meine Lehre als Informatiker für Systemtechnik abgeschlossen. Schon damals lief mein Reselling-Business online auf Hochtouren. Im September 2016 veröffentlichte ich meinen ersten Blogpost und kurz darauf mein erstes Video. Die Reise von den ersten CHF 25’000 über CHF 50’000 bis zu den ersten CHF 100’000 verlief rasant, weil ich mein Einkommen systematisch investierte.
Warum die meisten ihr Potenzial auf der Strasse liegen lassen
Es ist ein wiederkehrendes Muster: Viele Angestellte und sogar erfolgreiche Unternehmer verdienen heute hervorragend, lassen aber ein massives Vermögen auf der Strasse liegen, weil sie ihr gespartes Geld nicht investieren. Inflation und Konsum fressen die Margen auf. Seit über zwölf Jahren bin ich nun an der Börse investiert und genau das hat mich so weit nach vorne gebracht. Es reicht nicht, nur hart zu arbeiten; das verdiente Kapital muss zwingend für dich weiterarbeiten. Der Zinseszins braucht Zeit, um seine volle Wirkung zu entfalten, und jeder Tag, den du uninvestiert lässt, kostet dich langfristig bares Geld.
Von der IT-Lehre zur kompromisslosen Selbstständigkeit
Die Jahre zwischen 20 und 22 waren bepackt mit extremen Erfahrungen. Nebenberuflich baute ich das Geschäft mit Sammelkarten immer weiter aus. Zwischenzeitlich machte ich einen einmonatigen Roadtrip durch die USA von New York nach LA. Es war eine wilde Zeit, aber der Fokus lag immer kristallklar auf dem Vermögensaufbau.
Zu meinem 22. Geburtstag im Jahr 2018 traf ich dann die Entscheidung, die alles veränderte. Ich sagte mir: Jetzt oder nie. Ich reichte meine Kündigung ein. Als ich gefragt wurde, ob ich ein anderes Jobangebot hätte, verneinte ich. Mein Plan war es, mich zu 100 Prozent auf meine eigenen Projekte zu fokussieren: den Blog, den Kanal und mein E-Commerce-Unternehmen für Collectibles.
Das Drei-Jahres-Ultimatum
Ich gab mir selbst ein klares Ultimatum: Bis zu meinem 25. Lebensjahr, also exakt drei Jahre lang, musste dieses Projekt funktionieren. Diese klare Deadline schuf einen unheimlichen Fokus. Die ersten Monate in der Selbstständigkeit waren extrem fordernd, aber sie legten das Fundament für alles, was danach kam. Ich lernte in dieser Phase, wie ich als Millionär mit YouTube, E-Commerce & Investments mein Geld verdiene, und zwar durch den Aufbau diversifizierter Einkommensströme. Wenn ein Bereich schwächelte, fing ein anderer ihn auf. Diese Diversifikation im eigenen Business ist genauso wichtig wie die Diversifikation in einem ETF-Portfolio.
🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).
Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.
Als Kunde kann man übrigens auch kostenlos in die Swissquote-Lounge in Zürich oder Gland, dort gibt es gratis Kaffee und Schokolade ;-). Wenn Du ein Depot bei Swissquote eröffnen willst, kannst Du bei der Anmeldung folgenden Aktionscode „MKT_SPARKOJOTE“ nutzen, um 100 CHF Trading Credits bei der Eröffnung zu erhalten (only for swiss residents). Nutze dazu diesen Link*.
– Auf Persönliche Empfehlung vom Sparkojoten 🦊🇨🇭
Die Magie der ersten Million und die Realität des Reichtums
Die harte Arbeit und das konsequente Reinvestieren zahlten sich aus. Anfang 2021, nach etwa zweieinhalb Jahren in der Vollzeit-Selbstständigkeit, erreichte ich die erste Million an Nettovermögen. Zur Feier des Tages liess ich mir live von meiner Frau und meinem Vater eine Glatze rasieren – ein absurder, aber befreiender Moment und übrigens eine der bequemsten Frisuren, die ich je hatte. Der Weg von 0 auf CHF 1 Million war ein Meilenstein, der mir eine extrem wichtige Erkenntnis lieferte: Geld ändert deinen Alltag nicht, wenn du bereits tust, was du liebst.
Lebensstil-Inflation vs. smarte Reinvestitionen
Ob auf dem Konto nun CHF 700’000, CHF 1’000’000 oder CHF 2’000’000 liegen, macht im operativen Alltag keinen spürbaren Unterschied. Solange du deiner Leidenschaft nachgehst und dein Lebensstil nicht auf extremem, sinnlosem Konsum basiert, verliert die absolute Zahl an Bedeutung. Mein Geheimnis war es, dass meine Ausgaben oft direkte Reinvestitionen in meine Geschäfte waren. Wenn ich Geld ausgebe, dann oft für Dinge, die wiederum Einkommen generieren. Das ist kein bewusster Verzicht, sondern das pure Glück, dass meine Interessen und Hobbys perfekt mit unternehmerischem Wachstum harmonieren.
Wir schreiben das Jahr 2026: Zeit ist das höchste Gut
Jetzt, da wir uns im Jahr 2026 befinden und ich Anfang 30 bin, hat sich mein Fokus massiv verschoben. Das wichtigste Asset ist heute nicht mehr das Geld, sondern die Zeit. Zeit ist das limitierteste Gut, das wir besitzen. Wir alle – egal ob vermögend oder pleite – haben exakt 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Diese Erkenntnis zwingt mich dazu, knallhart zu priorisieren.
Momentan habe ich kaum noch Zeit für Dinge, die mir früher Spass gemacht haben, wie ausgedehnte Sessions in Videospielen. Die Verantwortung wächst, die Projekte werden grösser und die Komplexität nimmt zu. Wer nicht aufpasst, tappt in die Falle, sein Leben lang Zeit gegen Geld zu tauschen. Genau deshalb ist es entscheidend zu verstehen, warum dein Einkommen dich arm macht, wenn du diese Gleichung nicht irgendwann durchbrichst. Echtes Vermögen misst sich heute für mich darin, wie viel Kontrolle ich über meinen eigenen Kalender habe.
Wie du dir deine Zeit systematisch zurückkaufst
Für die kommenden Monate und Jahre lautet meine Strategie: Mehr delegieren. Es geht darum, Aufgaben abzugeben und Verantwortung an Menschen zu übertragen, die Bock darauf haben, Dinge aufzubauen. Es erfordert Mut, als Gründer loszulassen, aber es ist der einzige Weg, um nicht zum Flaschenhals im eigenen Unternehmen zu werden. Ich bin heute mehr denn je bereit, Geld auszugeben, um mir Zeit zurückzukaufen. Diese gewonnene Zeit muss nicht zwingend produktiv im geschäftlichen Sinne genutzt werden – sie kann auch für Erholung, Familie oder kreative Pausen verwendet werden.
Die Blueprint für die nächste Dekade
Wenn ich an die nächsten zehn Jahre bis zu meinem 40. Geburtstag denke, ist der Plan simpel: Mehr von dem tun, was funktioniert hat, aber smarter, strukturierter und mit besseren Systemen. Die letzten Jahre waren geprägt von unfassbaren Highlights. Wir hatten den extrem erfolgreichen Buch-Launch, bei dem die Auflage direkt nachgedruckt werden musste. Wer hätte gedacht, dass ich mit 29 Jahren als Autor in Buchhandlungen zu finden bin? Zudem durfte ich bei der weltweit grössten Pokémon-Kollektion involviert sein – ein Traum, der durch die harte Arbeit der Vorjahre Realität wurde.
Auch das Thema Familienplanung rückt in den 30ern natürlich in den Fokus. Kinder verändern die Zeitdynamik nochmals massiv. Genau deshalb ist es so essenziell, die finanziellen und strukturellen Hausaufgaben bereits in den 20ern gemacht zu haben. Wenn das Depot durch automatische ETF-Sparpläne und Dividenden von alleine wächst und die Unternehmen durch kompetente Teams getragen werden, schafft das den nötigen Freiraum für die wirklich wichtigen Dinge im Leben.
Meine 3 Ratschläge für deinen Vermögensaufbau heute
Wenn du diesen Artikel im Jahr 2026 liest und dich fragst, wie du in den nächsten zehn Jahren finanzielle Freiheit erlangen kannst, gebe ich dir folgende Ratschläge mit auf den Weg:
- Investiere kompromisslos: Lass dein Geld nicht auf dem Sparkonto von der Inflation vernichten. Eröffne ein Depot, setze Sparpläne auf und kaufe regelmässig breit gestreute ETFs oder solide Qualitätsaktien.
- Erhöhe deinen Cashflow: Ein regulärer Job ist gut, aber ein zusätzlicher Einkommensstrom ist besser. Nutze deine Fähigkeiten, um ein Nebengeschäft aufzubauen, und investiere jeden verdienten Franken daraus direkt in den Vermögensaufbau.
- Kauf dir Zeit zurück: Sobald dein Einkommen ein gewisses Level erreicht hat, höre auf, alles selbst zu machen. Optimiere deine Prozesse und bezahle andere für Aufgaben, die nicht zu deinen Kernkompetenzen gehören.
Reflektiere für dich selbst: Wo standst du vor zehn Jahren? Was hast du in dieser Zeit erreicht und wo willst du in zehn Jahren stehen? Die Zeit vergeht ohnehin – du kannst genauso gut dafür sorgen, dass du am Ende finanziell frei und unabhängig bist.
Finanzielle Freiheit mit 30 ist kein unerreichbarer Mythos, sondern das Resultat aus Mathematik, Disziplin und frühem Handeln. Der Zinseszins und ein frühzeitig aufgebautes Aktiendepot bilden das unverrückbare Fundament, während Unternehmertum den Turbo für dein Einkommen darstellt. Die grösste Lektion meiner bisherigen Reise ist jedoch, dass Geld ab einer gewissen Schwelle seinen Reiz als reines Konsummittel verliert und stattdessen zum Werkzeug wird, um das wertvollste Gut der Welt zu erwerben: Zeit. Wer früh beginnt, sein Kapital systematisch arbeiten zu lassen, kauft sich nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern die Freiheit, den eigenen Alltag und die kommenden Dekaden vollkommen autonom zu gestalten. Fange heute an zu investieren – dein zukünftiges Ich wird es dir danken.
- Vanguard FTSE All World: CHF oder USD kaufen – Was ist wirklich besser? - 12. September 2026
- Warum ich jetzt Schiesspulver für den nächsten Börsencrash bereithalte - 9. September 2026
- 13 Jahre Börse: So krass verändert Investieren dein Leben wirklich! - 1. September 2026



















5 Responses
Hallo Thomas,
Glückwunsch nachträglich zum Geburtstag.
Sehr guter Blog, heute.
Wenigstens brauchst Du kein Brief an dein frühes ich schreiben.Alles richtig gemacht.
Gruß Marco
@Marco
Vielen Dank für die Glückwünsche! Alles richtig gemacht würde ich jetzt nicht sagen, da war auch einiges an Lehrgeld dabei 😉 Aber ich bin froh, dass ich früh angefangen habe und drangeblieben bin.
LG
Thomas
„Finanzielle Freiheit mit 30 ist kein unerreichbarer Mythos, sondern das Resultat aus Mathematik, Disziplin und frühem Handeln.“
Das ist natürlich nur die halbe Wahrheit. Es gehört auch ein Quäntchen Glück dazu, oder zumindest: die Abwesenheit von Pech. Was stimmt: es gibt zu viele Leute, die ihre Chancen vertun, und weit hinter ihrem Potential zurückbleiben, nicht nur in finanzieller Hinsicht.
@Alberich
Da hast du recht, wir starten nicht alle mit denselben Voraussetzungen. Und natürlich gehört auch Glück dazu. Mir geht es darum, die Möglichkeiten zu nutzen, die man selbst hat. Genau dein letzter Punkt ist das, was ich mit dem Blog vermitteln möchte.
LG
Thomas
Du bist schon sehr privilegiert Thomas und hattest enorme Starthilfe. Das kehrst Du immer gerne unter den Teppich..