Warum 13% Rendite im US-Dollar nicht 13% in Schweizer Franken sind – das musst du wissen!

Warum 13% Rendite im US-Dollar nicht 13% in Schweizer Franken sind – das musst du wissen!

Viele reden über Rendite, aber kaum jemand versteht wirklich, wie sie funktioniert – besonders, wenn es um unterschiedliche Währungen und echte Vergleichbarkeit geht. Ich erlebe leider immer wieder, dass gerade bei internationalen ETFs, Benchmarks oder Währungsabsicherungen völlig aneinander vorbeigeredet wird. Dabei ist genau das essenziell, um fundierte Investitionsentscheidungen zu treffen. Lass uns also gemeinsam ein für alle Mal klären, wie Rendite wirklich zu verstehen ist – und warum solche Details ganz direkt deinen finanziellen Erfolg bestimmen.

Warum Rendite nicht gleich Rendite ist

Du schaust auf den Chart vom S&P 500 und siehst eine Jahresperformance von 13 %. Klingt solide, oder? Jetzt kommt der Knackpunkt: Wenn du in der Schweiz in CHF lebst, zählt diese Zahl nur bedingt. Warum? Ganz einfach: Währungsrisiken.

Hast du den ungesicherten (ungehedgten) S&P 500 ETF in deinem Portfolio, dann wird deine Rendite durch Wechselkursschwankungen beeinflusst. Hat der US-Dollar im gleichen Zeitraum 10 % gegenüber dem Franken verloren, dann schrumpft deine 13-%-Dollar-Rendite in CHF-Fakten plötzlich auf knappe 2–3 % – wenn überhaupt.

Und genau da liegt der Denkfehler vieler: Sie sehen nur die Rendite in US-Dollar, wissen aber nicht, wie sich das in Franken bemerkbar macht.

Gehedgte vs. Ungehedgte ETFs: Der Vergleich zählt

Was ist „gehedgt“?

Ein gehedgter ETF (z. B. S&P 500 CHF Hedged) hat eine integrierte Währungsabsicherung. Das bedeutet: Schwankungen des Dollar-Franken-Kurses haben weniger Einfluss auf deine Rendite. Du bekommst also annähernd die gleiche Performance, wie sie im US-Originalmarkt vorliegt – umgerechnet in CHF.

Was kostet das?

Dafür zahlst du eine höhere TER (Total Expense Ratio), also Verwaltungsgebühren. Dieser Aufpreis kann sich lohnen, wenn du das Währungsrisiko minimieren willst – gerade bei volatilem Wechselkursumfeld.

Unterschied im Ergebnis:

  • Ungehedgter ETF S&P 500, 2024: +13 % in USD, aber durch 10 % USD-Abwertung → ca. +3 % in CHF
  • Gehedgter ETF S&P 500 CHF: +12 % netto in CHF (abzüglich Hedge-Kosten und TER)

Das richtige Depot macht hier den Unterschied

Willst du langfristig profitieren, brauchst du ein Depot, das dir diese Unterschiede klar anzeigt. Manche Broker zeigen dir nur die Performance in der Basiswährung des ETF an – und nicht, was du real in CHF gemacht hast. Und genau da wird’s gefährlich.

Ich selbst nutze Swissquote als Hauptdepot seit bald 10 Jahren. Warum? Weil ich dort:

  • Meine Performance in CHF exakt verfolgen kann
  • Eine Vielzahl an gehedgten wie ungehedgten ETFs habe
  • Auch Krypto, Optionen, internationale Aktien handeln kann
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Währungsrisiko wird zu oft unterschätzt

Viele denken, Währungsrisiko sei „nur was für Profis“. Doch das Gegenteil ist der Fall: Als Schweizer Investor bist du automatisch Währungsrisiken ausgesetzt, sobald du ausserhalb des Schweizer Aktienmarkts investierst – also fast immer.

Die wichtigsten Beispiele:

  • US-Aktien → USD-Risiko
  • Emerging Markets → Multiwährungsrisiko
  • Gold → meist in USD gehandelt

Was heisst das praktisch? Du kannst mit einem super performenden ETF trotzdem Minus machen – einfach durch eine massive Abwertung der Fremdwährung. Und das passiert schneller, als man denkt.

Deine Performance in CHF verstehen – mit dem richtigen Tool

Ich verwende Portfolio Performance, um mein gesamtes Portfolio in Schweizer Franken zu tracken. Das Tool ist kostenlos und ermöglicht dir:

  • Alle Positionen in beliebiger Währung zu führen
  • Historische Performance-Auswertungen
  • Benchmarks zu setzen und zu vergleichen

Das ist nicht Spielerei, sondern Grundvoraussetzung, um Investmenterfolge realistisch zu bewerten. Wenn du deine Performance nur in USD siehst, aber in CHF lebst, hast du keine Realität vor dir – sondern eine Illusion.

🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).

Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.

Als Kunde kann man übrigens auch kostenlos in die Swissquote-Lounge in Zürich oder Gland, dort gibt es gratis Kaffee und Schokolade ;-). Wenn Du ein Depot bei Swissquote eröffnen willst, kannst Du bei der Anmeldung folgenden Aktionscode „MKT_SPARKOJOTE“ nutzen, um 100 CHF Trading Credits bei der Eröffnung zu erhalten (only for swiss residents). Nutze dazu diesen Link*.

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Die richtige Benchmark: Warum ich den Vanguard FTSE All-World nehme

Viele vergleichen ihr Depot mit dem S&P 500 oder der Nasdaq. Klingt spannend – ist aber oft unlogisch. Warum? Weil kaum jemand alles in US-Tech oder nur US-Aktien steckt. Würdest du dein gesamtes Vermögen wirklich komplett in den S&P 500 legen? Wahrscheinlich nicht.

Ich nutze den Vanguard FTSE All-World (Acc) als persönliche Benchmark, weil:

  • Er global diversifiziert ist
  • Realistisch abbildet, was ich als Totalportfolio investieren würde
  • Er thesaurierend ist (also Rückflüsse automatisch reinvestiert werden)

Wenn ich diese Benchmark langfristig schlage, ist mein Portfolio erfolgreich. Wenn nicht – dann überlege ich ernsthaft, alles in diesen ETF umzuschichten. Ja, so konsequent muss man sein, wenn Performance das Ziel ist.

Konsequent analysieren – auch wenn’s wehtut

Ich schaue regelmässig auf meine Ergebnisse. In den letzten 5 Jahren hab ich den Vanguard All-World gut geschlagen. Aber: Das war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines strukturierten Aufbaus über fast 10 Jahre.

Früher hab ich auch Fehler gemacht. Transparenz bedeutet für mich auch: Fehler zuzugeben und daraus zu lernen. Deshalb hab ich auch schon alte Videos angepasst oder ergänzt, wenn sich neue Erkenntnisse ergeben haben. Das gehört dazu.

Was nicht geht: Fakten zu ignorieren. Wenn jemand argumentiert, der ungehedgte ETF mache mehr Rendite, ohne die Währungsseite zu berücksichtigen – dann ist das schlicht falsch. Da gibt’s nichts zu diskutieren. Das ist wie 1+1 = 2.

Langfristiger Erfolg braucht Verantwortung

Es ist dein Geld. Deine Verantwortung. Niemand sonst wird für dich überprüfen, ob deine Rendite wirklich in CHF Sinn macht, ob dein Depot richtig gewichtet ist oder ob deine Benchmark logisch passt. Darum:

  • Setz deine persönliche Ziel-Benchmark
  • Tracke alles in CHF (oder deiner Heimatwährung)
  • Nutze Tools wie Portfolio Performance
  • Zieh regelmässig Bilanz

Und wenn du merkst: „Ich performe schlechter als der Markt“, dann hast du immer noch die Möglichkeit, Schritt für Schritt in passive ETFs wie den Vanguard FTSE All-World zu wechseln.

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Fazit: Ohne Währungsrealität keine Renditerealität

Gerade als Schweizer Investor musst du mitdenken. Deine Performance findet nicht in Dollar statt – sondern im Franken. Es bringt dir nichts, in Dollar ein Plus zu haben, wenn dein Kaufkraftverlust in CHF die Gewinne auffrisst.

Versteh Währungsrisiken, setz realistische Benchmarks und vergleiche fair. Alles andere ist Parkplatz-Rechnen auf Glatteis – sieht gut aus, bringt dich aber nicht ans Ziel. Denk langfristig, schau dir die Netto-Ergebnisse in deiner Lebensrealität an und handle danach. Genau das ist der Weg von einem „Finanzlauch“ zum echten Privatinvestor mit Plan und Verantwortung.

Thomas der Sparkojote

 

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