Gold kaufen, wenn keiner will – So habe ich mein Vermögen verdoppelt!

Ich habe Gold gekauft, als es keinen interessiert hat. Als alle gesagt haben, das bringe keine Rendite, sei veraltet, sei unpraktisch. Und jetzt? Zwei Jahre später ist Gold eine der stärksten Assetklassen weltweit — mit einer Preisverdopplung in Rekordzeit. Und wir reden hier nicht von ETFs oder Futures, sondern von richtigem, physischem Gold. Ich zeige dir heute nicht nur, warum Gold gerade wieder so explodiert, sondern auch wie viel davon in meinem Depot steckt, was Gold über unser Geldsystem aussagt, und warum ich konsequent weiter Gold kaufe – trotz oder gerade wegen dieser Entwicklung.
Warum Gold wieder im Fokus steht
Gold wurde lange wie ein Dinosaurier im Finanzsystem behandelt. Alt, träge, uninteressant. ETFs, Kryptos, Wachstumsaktien — da ging die Aufmerksamkeit hin. Aber reale Kaufkraftverluste, Geldmengenausweitungen und eine spürbare Vertrauenskrise in Fiatwährungen haben in den letzten Jahren eines bewirkt: Eine stille, aber explosive Renaissance von Gold als sicherem Hafen.
Ich habe 2018 angefangen, mich ernsthaft mit Gold zu beschäftigen — damals als fast alle nur von Tech-Aktien und Krypto gesprochen haben. Die ersten eigenen Unzen habe ich 2019 gekauft. Damals z. B. eine Lunar Maus Münze. Ich habe gekauft, als der Markt seitwärts lief. Die Kurse bewegten sich kaum, niemand hat ernsthaft über Gold gesprochen. Und genau dann ist der richtige Zeitpunkt zu kaufen.
Mein Einstieg in Gold: Rückblick mit Rendite
Zwischen 2019 und 2023 lief Gold weitgehend seitwärts. Ich habe währenddessen monatlich weitergekauft – unter anderem über ein Gold-Abo. Und ich war nicht allein: Während einige verkauft haben oder auf bessere Einstiegskurse hofften, habe ich stur weitergekauft.
Der Durchschnittspreis meiner Goldkäufe lag unter 1’800 Franken pro Unze. Heute? Gold kratzt an der Marke von 4’100 Franken, war zwischenzeitlich sogar fast bei 4’500 Franken. Das sind annähernd 100 % Kursplus – ohne gehebelte Produkte, ohne Spekulation.
Meine Edelmetall-Position ist mittlerweile etwa 5 % meines Gesamtportfolios. Und der Wertzuwachs? Knapp 30’000 Franken Buchgewinne, bei einem Einstandswert von rund 35’000 Franken. Kein Hype. Einfach stetiger Kauf über Jahre hinweg.
Historischer Kontext: Gold als Widerstand gegen Systemkrisen
Viele unterschätzen, welche tiefen systemischen Informationen im Goldpreis stecken. Gold steigt nicht einfach „weil irgendwas passiert“ – es reagiert auf Misstrauen gegenüber dem zugrunde liegenden Geldsystem. Und das ist historisch mehrfach belegt:
1933 – Goldverbot und staatlich verordnete Neubewertung
Damals zwang Roosevelt die US-Bevölkerung per Gesetz, Gold zum Fixpreis von 20.67 US-Dollar zu verkaufen. Kurz danach erhöhte die Regierung den Goldpreis auf 35 Dollar. Eine fast doppelte Neubewertung. Das Ergebnis: Entwertung des Dollars um rund 40 % – per staatlichem Entscheid.
1971 – Ende des Goldstandards, Übergang zu Fiatgeld
Nixon hebt den Goldstandard auf. Der Dollar ist nun reines Vertrauen – nicht mehr durch Gold gedeckt. In kurzer Zeit explodiert der Goldpreis von 35 USD auf 850 USD – über das 24-Fache. Das lag nicht an Gold, sondern an wachsendem Misstrauen gegenüber Papiergeld.
2008 – Finanzkrise und Liquiditätsschwemme der Zentralbanken
Die Notenbanken fluten nach der Lehman-Krise die Märkte. Gold steigt von 700 auf knapp 1’900 Dollar – wieder ein direkter Reflex auf die massive Geldmengenausweitung.
Alles keine Zufälle. Immer wenn das System wankt, wird Gold neu bewertet.
Heute: Misstrauen als neuer Standard
Aktuell erleben wir dieselbe Entwicklung – US-Schulden bei über 38 Billionen USD, gigantische Haushaltsdefizite, steigende Zinszahlungen, die das gesamte Verteidigungsbudget übertreffen. Staaten wie China, Russland und Indien verkaufen ihre Dollarreserven und kaufen aktiv Gold! Der US-Dollar verliert Schritt für Schritt seine Vormachtstellung.
Und was bedeutet das konkret? Wieder erleben wir eine massive Flucht in Sachwerte. Gold ist für viele nicht nur eine Absicherung, sondern ein direktes Misstrauensvotum gegenüber Fiatgeld – besonders gegenüber dem US-Dollar.
Warum ich weiterhin Gold kaufe – trotz Rekordpreisen
Viele stellen sich die Frage: Jetzt noch Gold kaufen? Ist doch schon teuer. Laut meiner Erfahrung ist das genau nicht der Punkt. Gold ist für mich kein Spekulationsobjekt, sondern eine Versicherung gegen Systemrisiken.
Ich kaufe physisch – kein Papiergold, keine Zertifikate. Und ich will aus zwei Gründen Zugriff auf mein Gold:
- Es ist meins.
- Es wird dann relevant, wenn nichts anderes mehr zählt.
Ob Inflation, Schuldenkrise oder Währungsreform – Gold war immer das, was am Ende übrig blieb.
Gold ≠ Investment wie jedes andere
Ich betrachte Gold nicht wie einen ETF oder eine Aktie. Es hat keine Dividende, keine Produkte, keine Bilanz. Aber es ist wert, weil es niemand drucken kann. Es ist endlich und anerkannt – seit Jahrtausenden. Wenn das Vertrauen ins Geld wankt, bleibt Gold.
Silber: Der unterschätzte Nachzügler
Nebenbei halte ich auch etwas Silber. Eine kleinere Position – weil Silber schlicht viel mehr physischen Platz braucht. Eine Goldunze passt in die Hosentasche. Der Gegenwert in Silber würde einen Rucksack füllen.
Aber: Wenn Gold steigt, zieht Silber meist mit – verzögert, aber oft explosiv. Die aktuelle Gold-Silber-Ratio liegt bei 80:1. Historisch waren 50:1 oder sogar 40:1 üblicher. Sollte sich das wieder angleichen, könnte Silber noch extrem stark anziehen – selbst ohne neue Goldrekorde.
Für mich ist Silber also optional, aber definitiv ein spannender Hebel auf die gleiche Grundidee: Schutz vor Geldentwertung.
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Mein monatlicher Gold-Sparplan in der Praxis
Was für mich extrem gut funktioniert, ist ein monatliches Goldabo. Mein persönlicher Plan läuft aktuell auf 125 Franken monatlich. So kaufe ich automatisch, antizyklisch und langfristig. Kein Market-Timing. Keine Emotionen.
Dazu kommt: Das Gold bleibt nicht irgendwo digital geparkt. Ich kann es mir physisch liefern lassen oder abholen. Sobald ich genügend angespart habe, gehe ich mit dem QR-Code in die Filiale und nehme die Münzen mit nach Hause.
Das ist für mich einer der wichtigsten Faktoren: Im Ernstfall will ich Zugriff. Kein Finanzprodukt. Kein Buchungssatz bei einer zentralen Stelle. Sondern echtes Metall – krisensicher verwahrt.
Fazit: Gold ist kein Hype – sondern Realität
Ich sehe Gold nicht durch die Brille von Trading-Chancen, sondern unter dem Aspekt von langfristiger Stabilität. Die Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich. Immer wenn Vertrauen schwindet, gewinnt Gold an Bedeutung. Und gerade befinden wir uns offensichtlich wieder in so einer Phase.
Ich habe Gold seit über fünf Jahren im Portfolio und werde weiter kaufen. Nicht weil ich auf den nächsten Hype hoffe – sondern weil es sich in der Praxis als wertstabil, zugänglich und transparent erwiesen hat. Und ich glaube, dass das in Zukunft nur noch wichtiger wird.
Ob per Goldabo, physisch in der Tresorbox oder via Tausch in unsicheren Zeiten – Gold bleibt eben Gold. Und das reicht manchmal schon als Investmentargument.
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2 Responses
Du bist für mich ganz KLAR der Bret „The Hitman“ Hart der Finanzszene!? Unfassbare Performance. Der Allerschürfste von ganz Zürich und darüber hinaus!
Ich persönlich würde Dir ja ein Denkmal bauen. Kannst Du mir Hörhan mal einen Podcast machen? Kermit 1 und Kermit 2. Das wäre fantasisch! Danke!
Ist eben ein Highflyer. Aber Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall.
Btw: Bin seit 2007 in Silber und Gold investiert. Long und strong!