Verkauf von Main Street Capital – Raus aus BDCs! đ”đ€
Main Street Capital war nun der letze BDC (Business Development Company) in meinem Aktien-Depot. Ich trenne mich komplett von diesem Businessmodell, und möchte dieses nicht mehr im Portfolio halten.
Was sind BDCs? Das sind Unternehmen, die börsennotiert sind und hauptsĂ€chlich in andere kleine Unternehmen investieren, die oft nicht börsengelistet sind. Sie bieten diesen kleineren Unternehmen auch Fremdkapital und andere Möglichkeiten an. Eine Art „Beteiligungsgesellschaft“, die doch noch etwas mehr macht, als sich nur zu beteiligen.
Warum habe ich Main Street Capital verkauft?
Es ist aktuell sehr schwierig zu beurteilen, wie Corona die ganzen Unternehmen beeinflusst, die im Portfolio von Main Street Capital sind. Eine detaillierte Liste gibt es hier auf deren Investors Relation Seite.
Da ich denke, dass es durchaus noch reale Nachwirkungen von der Corona-Krise geben wird, ist mir ein solches Investment zu heikel, da Main Street Capital an sich eine Art „Beteiligungsgesellschaft“ an verschiedenen kleineren bis mittleren Unternehmen ist.

Die Marktkapitalisierung mit aktuell rund 2.7 Milliarden US-Dollar ist auf jedenfall nicht klein, allerdings gefÀllt mir aktuell dieses Businessmodell einfach nicht mehr, aufgrund der sich weltweit verÀnderten und unhervorsehbaren Lage. Deshalb ziehe ich mein Geld komplett aus diesem BDC Bereich ab.
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Verkauf der Main Street Capital Aktie
Insgesamt habe ich meine 200 Anteile fĂŒr je 39.60 USD verkauft, dabei habe ich ĂŒber die Investmentdauer 1’341.78 Schweizer Franken an Gewinn realisieren können. Damit bin ich absolut zufrieden!
Das daraus gewonnene Geld wird natĂŒrlich wieder komplett an der Börse reinvestiert. Wie schon erwĂ€hnt, kommen durch die vielen VerkĂ€ufe auch einige KĂ€ufe mehr diesen Monat dazu.

Im Zuge dieser Umstrukturierung des Portfolios war das fĂŒr den Monat April nun der letzte Verkauf. Nun folgen im April nur noch KĂ€ufe, die durch die freigewordenen Gelder natĂŒrlich finanziert werden. Es wird primĂ€r NachkĂ€ufe vorhandener Positionen wie Alphabet, Starbucks, Walt Disney und Co. betreffen.
Neue Anlagestrategie fĂŒr 2021
Nach 6 Jahren an der Börse, ist es nicht ungewöhnlich mit neuen Erfahrungen seine Anlagestrategie zu verÀndern und stetig zu lernen, sowie sich zu verbessern. Anfangs war ich grosser Fan davon, sehr viele Einzelaktien im Depot zu halten.
Allerdings ist es damit auch viel schwieriger, einen Ăberblick ĂŒber sein Portfolio zu erhalten. Weshalb es mit wachsendem Vermögen fĂŒr mich nun auch mehr Sinn macht, bei meinen Einzelaktien Anlagen etwas konzentrierter zu investieren.
Was nicht bedeutet, dass ich nicht mehr diversifiziert bin. Ich bin der Meinung, dass mit 20 Titeln im Aktien-Depot, ĂŒber verschiedene Branchen hinweg, eine hinreichende Diversifikation erreicht wird.
PS: Wie siehst Du meinen Verkauf von Main Street Capital?
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6 Responses
Hallo Thomas,
der Verkauf ist nachvollziehbar, obwohl etwas Dividende wegfĂ€llt. Warum aber ĂŒber den grossen Teich schauen, wenn im heimischen GewĂ€sser eine Blume wie Partners Group prĂ€chtig gedeiht. Alleine der Dividendenertrag wĂ€hrend der vier Jahre wĂ€re doppelt so hoch gewesen.
Ich halte die Position auch nicht die ganze Zeit, meine „zittrigen Finger“ spielen mir da jeweils einen kleinen Streich .. đ
Gruss Mike
Ich habe letztes Jahr BDCs etwas nachgekauft. Meine Main Street Capital Position habe ich fast verdoppelt und wĂŒrde zu attraktiven Kursen durchaus nochmal nachlegen. Die konnten einfach die Sonderdividenden auslassen und hatten dann zusĂ€tzlich Luft, obwohl die Zahlen bisher so schlecht nicht sind. Mache mir da wenig Sorgen. Main Street Capital ist einfach QualitĂ€t.
Hallo Thomas
Wie schon in meinem letzten Kommentar zum Verkauf von GOOD denke ich, dass du deine Strategie weiter verwĂ€ssert als fokussierst. Du willst auf der einen Seite ein Portfolio welches dir einen substanziellen cash flow generiert, schichtest aber in Titel um welche kaum oder keinen cash flow generieren. Unter dem Gesichtspunkt macht dieser FrĂŒhjahrsputz wenig bis keinen Sinn. Auf der anderen Seite sind die genannten Titel natĂŒrlich schon nicht schlecht. Allerdings wĂŒrde ich diese Umlagerung eher unter dem Gesichtspunkt sehen auf den fabelhaften Wachstums Zug mit aufzuspringen. Wobei natĂŒrlich ein Wechsel der Anlahestrategie von der Generation passiven Einkommens hin zu Wachstumstiteln durchaus legitim ist.
@Thomas
Ich verwĂ€ssere meine Strategie nicht. Sondern ich ziele auf meine ca 3% Dividendenrendite fĂŒrs Gesamtportolio ab! Das ist schon immer so gewesen.
Ich hatte noch NIE eine Highyield Strategie. Ausserdem setzte ich somit nun auch einfach mehr auf Dividendenwachstum.
GOOD habe ich fast 1zu1 mit OHI ausgetauscht. Immer noch ein REIT.
MAIN ist in NTO geflossen, Nintendo hat eine Dividendenrendite von ca 2.5%.
Mit der Zeit geht es auch um Vermögenserhalt. Ich erwarte das ich bis 2024/2025 ĂŒber eine Million im Aktien Depot habe. Idealerweise ist mein Nettovermögen bis dort bei 4-5 Millionen.
LG
Thomas
Hi Thomas;
jedem das Seine; aber ich wĂŒrde eher umgekehrt vorgehen und Walt Disney verkaufen.
Dividendenstreichung und ein KGV knapp unter 100 sind nicht gerade einladend. Da ist schon zuviel vorweg genommen.
Dagegen sind BDCs wie MAIN und ARCC nicht nur gut durch die Krisen (auch 2008/09 schon) gekommen, sondern bieten auch positive Aussichten in einem evtl. moderat steigendem Zinsumfeld.
GruĂ aus Bayern in die Schweiz.
@Gerry
Hast du dir die Unternehmen aus dem Portfolio von MAIN angeschaut. Nicht das sie schlecht sind, aber einiges an Retail mit dabei đ