Vanguard FTSE vs. mein Depot: Vierfache Outperformance?!
Der Monat ist vorbei – und wie immer gibt es das grosse Depot-Update. Der August hat sich erneut von seiner positiven Seite gezeigt, wenn auch nicht ganz so stark wie der Juli. Trotzdem: Die Performance kann sich absolut sehen lassen. In diesem Artikel gehe ich detailliert darauf ein, wie sich mein Portfolio entwickelt hat, wie die Benchmarks im Vergleich abschneiden und was ich in den letzten Wochen investiert habe.
August-Performance im Überblick
Im August konnte mein Depot ein Delta von 9600 Franken verbuchen. Insgesamt hat sich der Wert – inklusive Einzahlungen – um 17’200 Franken erhöht. Performance-technisch liege ich damit 0,8 % im Plus, was nach dem starken Juli erneut ein solider Monat ist.
Noch spannender ist der Blick auf das Gesamtjahr:
- Benchmark Vanguard FTSE All-World: +1,6 %
- Mein Portfolio: +7,7 %
Das bedeutet eine Überperformance von 6,1 %, und das ist bei einem Portfolio von über 1,2 Millionen ein sehr spürbarer Unterschied.
Aktien outperformen alle anderen Anlageklassen
Wenn ich die reinen Aktieninvestments über alle Teilportfolios hinweg betrachte, schlagen diese alles andere – und zwar massiv. Während Krypto bei +5,1 % und mein Swissquote Portfolio bei +7,4 % liegen, stehen die Aktien allein bei +12,1 %.
Das zeigt: Die Auswahl meiner Einzeltitel war im bisherigen Jahr ein Volltreffer. ETFs und Krypto sind wichtige Bausteine, aber der Haupttreiber der Performance bleiben bei mir die Aktien.
Rückblick auf 11 Jahre Investing
Ich investiere seit bald 11 Jahren und habe mir die durchschnittliche Rendite dieser Zeit angeschaut:
- True Time Weighted Rate of Return: 9,13 % p.a.
- Interner Zinsfuss (IRR): 12,23 % p.a.
Im Vergleich zum Vanguard FTSE All-World zeigt sich: Mit aktivem Portfoliomanagement, strategischen Zukäufen in Tiefs und einer klaren Asset Allocation konnte ich die Benchmark langfristig schlagen.
Für mich persönlich bedeutet das: Die Strategie funktioniert, und das motiviert, diesen Weg konsequent weiterzugehen.
Märkte auf Allzeithochs: Ein Blick auf die Indizes
Interessant ist auch die allgemeine Marktlage:
- S&P 500: knapp unter Allzeithoch bei 6500 Punkten
- Nasdaq: ebenfalls nahe Allzeithoch
- DAX: Plateau, aber auch in der Nähe des Rekords
- SMI: weiter entfernt vom Hoch – unter anderem wegen des starken Schweizer Franken
- Bitcoin: rund 110’000 USD, nahe am Rekord von 118’000–120’000 USD
Das Sentiment ist klar: Der Fear & Greed Index steht wieder sehr hoch im Greed-Bereich. Euphorie liegt in der Luft, und das zeigt sich auch in den Portfolios vieler Anleger.
Einnahmen aus Dividenden und Optionen
Dieses Jahr habe ich bisher fast 14’000 Franken an passiven Erträgen kassiert. Im August war es etwas weniger als im Vorjahr, da ich bei den Optionsprämien zurückgefahren habe.
Der Grund: In steigenden Märkten sind Covered Calls weniger attraktiv, und zusätzlich war ich die letzten Monate weniger aktiv – unter anderem wegen meiner längeren Reise nach Japan und neuen Projekten im Business. Das hat die Optionsstrategie etwas in den Hintergrund gedrängt.
Langfristig sehe ich das aber entspannt: Solche Phasen gehören dazu. Wichtig ist, dass das Portfolio auch mit weniger Aktivität weiterwächst.
Neue Sparpläne und kleinere Fehler
Der Grossteil meiner Käufe läuft automatisiert über Sparpläne. Neu dabei ist unter anderem ein Plan auf Exceleron. Ausserdem habe ich bestehende Pläne erhöht – zum Beispiel:
- Lindt & Sprüngli: jetzt 500 Franken pro Monat
- Netflix: Sparrate verdoppelt
- Nestlé: läuft über Cash-Secured Puts und Covered Calls
Natürlich passieren auch mal Fehler: Bei Exceleron habe ich den Sparplan versehentlich auf wöchentlich gestellt und gleich doppelt gekauft. Ein kleiner Reminder, immer genau hinzuschauen – aber am Ende nicht weiter schlimm.
Vanguard FTSE All-World: Mein Depotanker
Der grösste Einzelbaustein im Depot bleibt der Vanguard FTSE All-World ETF mit inzwischen über 1600 Anteilen. Trotz starker Einzelaktien wie Nvidia bleibt dieser ETF der Anker meiner Strategie.
Das zeigt: Ich setze nicht ausschliesslich auf Stock-Picking, sondern kombiniere es bewusst mit breiten Indexfonds, um das Risiko zu streuen.
Asset Allocation im Detail
Meine Zielverteilung habe ich fast perfekt getroffen:
- Einzelaktien: 33 % (Ziel: 55 %)
- ETFs: 25 %
- Krypto: 10–15 %
- Edelmetalle: knapp 5 %
- Cash & Verrechnungskonten: Rest
Auch regional bin ich breit aufgestellt:
- Schweiz: 14 %
- Europa: 3 %
- USA: 34 %
- Asien: 3 %
- Rest: über ETFs
Die Diversifikation funktioniert. Auch das Rebalancing durch Sparpläne hält die Struktur stabil, ohne dass ich aktiv viel umschichten muss.
Branchenmix und Ausblick
Technologie macht dank Nvidia einen grossen Teil aus, aber auch Konsumgüter, Medien, Entertainment, Energie und Chemie sind vertreten. Krypto und ETFs laufen als Sammelkategorien.
Mein Fazit: Ich bin extrem zufrieden mit der Performance. Bei einem Portfolio dieser Grössenordnung bedeuten selbst ein paar Prozentpunkte mehr oder weniger zehntausende Franken Unterschied. Das zeigt den Wert von konsequenter Strategie und diszipliniertem Investieren.
Die kommenden Monate bleiben spannend, gerade mit Blick auf mögliche Immobilienkäufe oder weitere Diversifikationen. Doch eines ist klar: Der langfristige Weg zahlt sich aus – und ich bleibe dran.
Fazit
Der August war ein weiterer guter Monat für mein Portfolio. Mit 0,8 % Monatsplus und einer Jahresperformance von +7,7 % deutlich über Benchmark kann ich mich nicht beschweren. Besonders die Aktienauswahl sorgt für Outperformance, und die breite Asset Allocation stabilisiert das Gesamtbild.
Langfristig bleibe ich optimistisch und halte mich an meine Strategie: Kombination aus Sparplänen, Stock-Picking, ETFs und Optionen. Wer ebenfalls ein grösseres Depot aufbauen will, sollte frühzeitig mit einem starken Broker starten und konsequent investieren.
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