Meinen 70’000 CHF Job gek├╝ndigt ­čś▒­čĺŞ

Meinen 70’000 CHF Job gek├╝ndigt ­čś▒­čĺŞ

Ich habe meinen 70'000 CHF Job gek├╝ndigt | Sparkojote

Wie der Titel es schon erw├Ąhnt war es nur eine Frage der Zeit. Mein Kopf war vor allem in den letzten Monaten komplett wo anders. Ich habe mehr als 6 Jahre in meinem Betrieb verbracht und konnte viele Eindr├╝cke und Erfahrungen sammeln, allerdings hat sich immer mehr eine gewisse Unzufriedenheit ausgebreitet obwohl der verdienst doch so gut ist?

Es war eine Frage der Zeit

Das hat mir gezeigt, dass es nicht immer umbedingt wichtig ist wie viel man bei einer T├Ątigkeit verdient. Deshalb m├Âchte ich nun versuche mit meiner Nebenbesch├Ąftigung dem Trading Card Game & Merchandise Business Vollzeit durchzustarten. Es ist etwas das mir Spass macht und ich kann es mit Geld verdienen verkn├╝pfen. Ich werde als mein bestes geben und meine Tr├Ąume verfolgen.

Ganz klar ist, ┬ádadurch werde ich mehr Zeit f├╝r meinen Blog und YouTube haben, ich m├Âchte meine Reise n├Ąmlich auf eine gewisse Art und Weise dokumentieren. Somit hat jeder die M├Âglichkeit meine Reise zu verfolgen. Ich muss durch meine K├╝ndigungsfrist noch bis Ende Oktober arbeiten, allerdings st├Ârt mich das nicht sonderlich. Bis dahin wird sich aber noch einiges ├Ąndern f├╝r mich.

 

 

Kalkulierbares Risiko

Ich bin der Meinung, dass ich hier ein kalkulierbares Risiko mit dieser Selbst├Ąndigkeit eingehe. Ich habe ein grosses finanzielles Polster und einen guten Lebenslauf. Selbst wenn ich also mit 23 oder 24 wieder in meinen Beruf einsteigen m├Âchte, werde ich vermutlich wenig m├╝he haben. Ich habe nie ein Geheimnis drumherum gemacht, ein kleiner Blick in mein Facebook Profil oder meiner Linkedin Seite h├Ątte gen├╝gt um herauszufinden wo ich arbeite/gearbeitet habe.

Mit einem Puffer von ├╝ber 130’000 CHF an Nettoverm├Âgen werde ich wohl sicherlich nicht schlecht ├╝ber die Runden kommen. Meine Ausgaben werden deutlich sinken, da ich keinen hohen verdienst haben werde und somit auch extrem viel weniger Steuern zahlen muss. Im besten Fall sinken meine Ausgaben auf ca. 2’000 CHF inkl. allen Ausgaben im Monat (Ferien und grossen Anschaffungen ausgeschlossen).

Diese M├Âglichkeit sehe ich f├╝r mich so oder so als grossen Erfahrungsbonus an, die wenigsten selbst in der Schweiz haben in ihrem Leben die Selbst├Ąndigkeit versucht oder sind damit erfolgreich. Ich komme vielleicht aus einem speziellen Haushalt. Meine Eltern waren schon seit ich ein Kind war Selbst├Ąndig und sie sind es immer noch. Deshalb ist es f├╝r mich auch nicht ganz Fremd, sonder eigentlich etwas allt├Ągliches. Das hat mir sicherlicht beir der Entscheidung zu k├╝ndigen f├╝r die Selbst├Ąndigkeit geholfen.

Was ├Ąndert sich in Zukunft?

Da ich nun nicht mehr an irgendwelchen Trading-Policies gebunden bin, werde ich einen neuen Broker suchen. Aus diesem Grund werde ich auch im August keinen Kauf t├Ątigen, dies werde ich dann in einem separaten Blogbeitrag genauer erl├Ąutern. Mein Vorgehen wie ich mein komplettes Depot, dass bereits einen Wert von ├╝ber 70’000 CHF hat, werde ich zu einem sp├Ąteren Zeitpunkt erl├Ąutern sobald diese Prozess begonnen hat.

Es fallen nun also w├Âchentlich etwa 50 Stunden die reserviert waren f├╝r die Arbeit weg (inkl. Reisezeit). Das sind etwa┬á200 Stunden die ich nun monatlich mehr zur Verf├╝gung habe. Diese Zeit nutze ich nat├╝rlich, um mein Business weiter auszubauen. Nat├╝rlich kann ich die neu gewonnene Zeit auch f├╝r meinen Blog und YouTube Kanal investieren. Wie Du ja weisst, ist dies ein grosser Bestandteil meines Lebens und eines meiner gr├Âssten Hobbies. Mit dem Blog bin ich zufrieden, im Schnitt gibt es etwas 10-12 Blogbeitr├Ąge pro Monat, dies m├Âchte ich beibehalten. Auf YouTube ver├Âffentliche ich w├Âchentlich 2 Videos, jeweils am Mittwoch und am Sonntag je eines. Ziel bis Ende Jahr ist es erstmal 3 Videos pro Woche zu ver├Âffentlichen, mit der Zeit sehe ich dann ob das passt oder ich Lust auf mehr habe.

Gleichzeitig werde ich mehr Zeit f├╝r andere pers├Ânliche Projekte haben, ich habe viele Dinge die ich nun auch ausprobieren kann, da ich meine Zeit selbst einteilen kann. Da werde ich Dich als Leser nat├╝rlich auf dem Laufenden halten. Ich w├╝rde mich unheimlich freuen wenn Du mir auf dieser Reise folgen w├╝rdest und dem #Finanzrudel des Sparkojoten beitreten w├╝rdest. ­čśë

Dieser Beitrag und das Video soll nat├╝rlich niemanden dazu auffordern zu k├╝ndigen, es zeigt einfach was der f├╝r mich richtige Schritt war. Ich f├╝hle mich seit der K├╝ndigung super, ich freue mich bereits ab November Vollzeit meinen Leidenschaften nachgehen zu k├Ânnen und mit diesen nat├╝rlich noch mehr Geld verdienen zu k├Ânnen. ­čśë

PS: Mich w├╝rde interessieren was Deine Sicht auf meine Situtation ist, h├Ąttest Du anders gehandelt? (Input von Freunden, Familie und Bekannten hatte ich bereits)

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Thomas der Sparkojote

 

30 Responses

  1. A
    Annik Reber sagt:

    Wow! Gratuliere dir zu diesem Schritt ?? Finde ich wirklich toll & w├╝nsche dir alles Gute. Bin mir sicher, dass du in 3 Monaten deine neue gewonnene Freiheit super nutzen kannst ??
    Liebe Gr├╝sse

  2. Starke Entscheidung, ich dr├╝ck dir die Daumen und w├╝nsche dir viel Erfolg.

    Gr├╝├če
    Sanja

  3. I
    Ivy sagt:

    Hallo Thomas,

    wow, diesen Sprung muss man auch erst einmal wagen, das sichere, monatliche Einkommen einzutauschen. Aber bei deiner Motivation und deinem tollen Blog, wirst du das schon rocken. ­čÖé
    Ich stehe gerade in einer ├Ąhnlichen Situation – aber wechsel nur den Job. Jedoch werde ich dadurch, wenn die Gehaltsverhandlungen gut laufen, in der Firma circa 1/3 mehr verdienen f├╝r denselben zeitlichen Aufwand (Weg zur Arbeit plus Arbeitszeit). Das ist ja auch schon was. ­čÖé

    Viele Gr├╝├če,
    Ivy

    • Hallo Ivy,

      Den selben Schritt h├Ątte ich tats├Ąchlich auch machen k├Ânnen um 10-20% mehr zu verdienen. Allerdings machen mir meine anderen Projekte und das Business mehr Spass. Ich nehme die grosse Einbussen in Kauf!

      Dir nat├╝rlich viel Erfolg bei den Verhandlungen und dem neuen Job. Das klappt schon!

      No risk no fun ??

      Gr├╝sse
      Thomas

  4. F
    Felix sagt:

    Top! Wer nix wagt, kann auch nix gewinnen.
    In jungen Jahren kann man ein solches Risiko auch mal eingehen.
    Man hat noch nicht so viel Verantwortung.
    Wenn nicht jetzt, wann dann?
    Hat man erst eine Familie um die man sich k├╝mmern muss, fallen einem solche Sachen deutlich schwieriger – ich wei├č wovon ich spreche ­čÖé
    Es gibt nix schlimmeres, als in einem Beruf gefangen zu sein, der einen nicht erf├╝llt.
    Deshalb finde ich Entscheidungen wie deine auch super!
    Viel Erfolg bei deinem Vorhaben!!

  5. M
    Marcel sagt:

    Hallo Thomas,

    viel Erfolg und Gl├╝ck bei der neuen Aufgabe. ­čÖé

    Viele Gr├╝├če
    Marcel

  6. Nico sagt:

    Hallo Thomas,

    ich finde diesen Schritt super! Und da du ja dein Business schon nebenbei aufgebaut hast und auch schon Geld damit verdient hast, ist es irgendwie ein logischer Schritt. Du springst nicht ins kalte Wasser, sondern nutzt die neu gewonnene Zeit zum Wachsen und Skalieren.
    Mit einem 50 Wochenstunden Job sind dem Wachstum irgendwann Grenzen gesetzt!
    Ich w├╝nsche Dir viel Erfolg!

    Beste Gr├╝├če
    Nico

  7. Du bist immer wieder f├╝r eine ├ťberraschung gut. Alles Gute! Manche sch├╝tteln vielleicht mit dem Kopf, dass du so einen Job freiwillig k├╝ndigst, aber du machst alles richtig. Ich wette, dass du den Gehaltsausfall schnell wieder raus hast. Du wirst vermutlich bald gr├Â├čere Lagerr├Ąume und irgendwann Angestellte brauchen.

    • Hallo Jenny,

      Ich denke das braucht auf jedenfall seine Zeit, ich bin aber optimistisch. Momentan habe ich gerade viele Dinge die ich noch bis dahin vorbereiten muss: Versicherungen, Anmeldung der Ausgleichskasse, Depot-Wechse etc.

      Gr├╝sse
      Thomas

  8. N
    Nils sagt:

    Hallo Thomas,

    damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet, dass du deinen Job komplett k├╝ndigst. Respekt. Wollte dein Chef/Umfeld wissen, warum du k├╝ndigst? Hast du das begr├╝ndet? Ich finde es sehr mutig von dir zu k├╝ndigen und dein eigenes Business voranzubringen. Dr├╝cke dir die Daumen!

    Beste Gr├╝sse.
    Nils

  9. Nils sagt:

    Du hast echt einen spannenden Blog, was mit Sicherheit daran liegt, dass du bereits in diesem jungen Alter so ein hohes Verm├Âgen aufbauen konntest. Von daher ist es wirklich spannend zu verfolgen wie du dich weiter entwickelst, dein Depot ausbaust usw.

    Ich w├╝rde dir nur empfehlen noch ein bisschen an deiner Schreibweise zu arbeiten und vielleicht vor dem Ver├Âffentlichen nochmal dr├╝ber zu gehen um zu gucken, dass du nicht zu viele unn├Âtige Tipp- oder Rechtschreibfehler drin hast. Das st├Ârt den Lesefluss ein wenig. Wenn das mit der Zeit besser wird, wird dein Blog sicher weiter erfolgreich wachsen! ­čÖé

    Bemerkenswert ist aber schon mal dein perfektes Hochdeutsch. Huere guat! Gru├č aus Vorarlberg ­čśÇ

  10. A
    Annabella sagt:

    hi Thomas,
    na das sind ja man Neuigkeiten! Du bist jung und Dir geh├Ârt die Welt, also leg los!
    Dr├╝cke Dir fest die Daumen und werde nat├╝rlich Alles verfolgen.
    Liebe Gr├╝sse
    Annabella

  11. luttz sagt:

    Wenn du mit Business und Dividenden zumindest einen guten Teil deiner monatlichen Kosten bereits stemmen kannst, solltest du ja relativ viel Zeit haben, dein Business so zu erweitern, dass der Cashflow wieder positiv wird (falls er das nicht schon ist).

    Ich war ja auf der gamescom wieder beeindruckt, wie voll die Hallen mit den Merchandising-St├Ąnden waren, von daher ist in dem Bereich wohl definitiv einiges an Geld zu verdienen / Wachstum zu machen.

    Alles Gute daf├╝r w├╝nsche ich dir!

    • Hallo Sebastian,

      Ich kann etwa einen 1/4 meiner Ausgaben decken, das reicht also noch lange nicht. Allerdings sehe ich das nicht so eng, ich werde ja auch mehr Zeit haben um mein Business auszubauen.

      Einige Projekte werde ich auch erst starten k├Ânnen wenn ich genug Zeit habe (Ab November dann). Ich freue mich schon enorm, nehme aber in Kauf das ich eine Zeit lang definitiv negativen Cashflow haben werde.

      No risk no fun.

      Gr├╝sse
      Thomas

  12. C
    Chris sagt:

    Hallo Thomas,
    ich habe 1991 mit 25 Jahren den gleichen Schritt getan und meine sichere Position als Beamter bei der Postbank gek├╝ndigt. Ich war in der Abteilung f├╝r Mahnverfahren und leitete Vollstreckungen f├╝r s├Ąumige Kreditnehmer ein. Eine EDV gab es damals bei Banken quasi noch gar nicht. Zinsen wurden von Hand berechnet (mit Hilfe eines Taschenrechners).
    Nach meiner Ausbildung bei der Post blieb ich noch drei..vier Jahre bei der Postbank, aber die Arbeit ├Âdete mich an, wobei die Mahnabteilung noch das interessanteste war. Hunderte Mitarbeiter hatten beispielsweise den ganzen Tag vor einem Laufband gesessen wo die ├ťberweisungstr├Ąger an einem vorbeiflitzten und sie waren mit nichts anderem besch├Ąftigt als die Kontonummern, Betr├Ąge etc. (blind) im wahnsinnigen Tempo abzutippen. Fast nur Frauen und fast alle hatten Bandagen an Handgelenken, Ellbogen und Schultern weil die monotone Belastung die Gelenke verschlissen hat.
    Aufstiegs- oder Karrierem├Âglichkeiten gab es so gut wie keine; nach Jahren h├Ątte man sich um einen Aufstiegsplatz bewerben k├Ânnen. Nat├╝rlich gab es auch mehr Interessenten als Bewerber um diese Aufstiegspl├Ątze.
    Diese Aussichten gepaart mit der eint├Ânige Arbeit f├╝r die n├Ąchsten Jahrzehnte: Es war f├╝r mich der blanke Horror.
    Also studierte ich im Bereich angewandte Naturwissenschaften auf Diplom-Ingenieur und als ich fertig war Mitte der 90iger Jahre str├Âmten massenhaft Ingenieure und Techniker der in Abwicklung befindlichen Betriebe der ehemaligen DDR auf den Markt.
    Man konkurrierte also mit langj├Ąhrig berufserfahrenen um die wenigen Stellen die es gab und ich konnte mich nur als Freelancer mit Projektarbeit finanzieren. Erst Ende der 90iger wurde es besser bis ich mich schlie├člich beruflich etablieren konnte. Permanente Existenz├Ąngste gab es gratis dazu.
    Quasi 10 Jahre Durststrecke die ich bis heute und auch den Rest meines Lebens nicht mehr werde aufholen k├Ânnen. Diese Jahre fehlen nat├╝rlich auch bei der sp├Ąteren H├Âhe der Rente.
    Also: Was ist die Quintessenz aus dieser Geschichte?
    War die Entscheidung aus finanzieller Sicht richtig? NEIN
    W├Ąre ich einfach der Beamte geblieben der ich war, w├╝rde ich jetzt und vor allem in ein paar Jahren, wenn der Ruhestand kommt besser dastehen, wobei ich allerdings trotzdem kein Luxus-Pension├Ąr geworden w├Ąre wie zum Beispiel ehemalige Abgeordnete.
    War die Entscheidung aus ideeller Sicht richtig? JA
    Ich w├Ąre bei der Monotonie und Eint├Ânigkeit die die T├Ątigkeit bot ÔÇ×verbl├ÂdetÔÇť und h├Ątte sicher in der Folge gesundheitliche Probleme wegen des geistigen Boreouts bekommen.
    W├╝rde ich es noch einmal machen bzw. w├╝rde ich an deiner Stelle ebenfalls k├╝ndigen? NEIN
    Jedenfalls nicht jetzt. Ich w├╝rde noch weitere drei bis f├╝nf Jahre weiter machen, das bringt deine Ersparnisse noch einmal auf ein neues Level und dann k├Ânntest du bei einem Ausscheiden eventuell noch eine Abfindung herausschlagen. Jung genug w├╝rdest du dann immer noch sein.
    Aber das ist nat├╝rlich deine Entscheidung.
    Warum schreibe ich das alles? Ich plane selber zum Ende des Jahres aufzuh├Âren. Trotz meines kompletten Fehlstarts habe ich durch meinen minimalistischen Lebensstil doch solche R├╝cklagen aufbauen k├Ânnen, dass es die paar Jahre bis zur Rente und dar├╝ber hinaus als Zusatzeinkommen zur Rente (nur die Rente alleine wird n├Ąmlich nicht der Bringer) noch reicht.
    Ich kann aber deine Emotionen im Zusammenhang mit der K├╝ndigung nachvollziehen. Auch ich f├╝hle mich deswegen schlecht, bin ich doch mit dem derzeitigen Team seit fast 20 Jahren zusammen. Wie ein Verr├Ąter komme ich mir da vor aber ich wei├č selber: das ist nat├╝rlich Quatsch. Ich k├Ânnte ja auch pl├Âtzlich wegen Krankheit/Unfall/Sonstwas wegfallen und dann m├╝ssen die ├╝brigen auch irgendwie klarkommen. Au├čerdem sind Arbeitskollegen eben doch etwas anderes als Freunde oder Familienmitglieder.
    Ich w├╝nsche dir dennoch gutes Gelingen und werde mit Spannung verfolgen, wie du den ├ťbergang gestalten wirst. Schlie├člich gehen wir da parallel, wenn es hier in Deutschland mit den gesetzlichen Rahmenbedingungen (Krankenversicherung, Rente, Steuer etc.) sicher etwas anders ist als bei dir.

    • Hallo Chris,

      Vielen Lieben Dank. Sehr interessanter Einblick in deine Geschichte, ich habe mit selbige Gedankenspielen auch dar├╝ber nachgedacht, bin dann wie du damals zu einem selben Entschluss gekommen,

      In der ├╝berschrift steht zwar das ich Brutto 70’000 CHF verdient habe. Allerdings bin ich mit der Berufserfahrung die ich bereits habe am Markt eher zwischen 75-80k wert, und das ohne zus├Ątzliche Pikettdienste. Grunds├Ątzlich war der Schritt f├╝r mich sehr wichtig, weg von meinem Lehrbetrieb zu kommen.

      Da ich nebenberuflich ein Business aufgebaut habe, m├Âchte ich dieses nun Vollzeit verfolgen. Ich verde sehen wie sich das entwickeln wird, wenn ich mehr Zeit darin stecken kann.

      Grunds├Ątzlich wird es f├╝r mich nicht schwer sein, wenn ich wieder zur├╝ck in die Branche will und wieder Arbeitnehmer sein m├Âchte.

      Beim Ausscheiden gibts hier grunds├Ątzlich keine Abfindungen, soweit mir das bekannt ist. Zumindest nicht mit dem Rang bei dem ich gearbeitet habe. Grunds├Ątzlich ist es extrem schwer hier eine Bef├Ârderung zu bekommen, es ist einfacher zu gehen und ein Jahr sp├Ąter mit einem h├Âheren Rang und Gehalt zur├╝ck zukommen, dass haben bereits einige gemacht, seitdem ich die letzten 6 Jahre in diesem Betrieb gearbeitet habe.

      Gr├╝sse
      Thomas

  13. N
    Nils sagt:

    Gewagter Schritt, aber wenn nicht so fr├╝h , wann dann. Es wird auf jeden Fall sehr spannend hier zu lesen , was du jetzt mit den zus├Ątzlichen Stunden erreichst. Ich habe ja erst vor einem Jahr angefangen zu investieren und w├╝rde meinen Job auch nie aufgeben, da die Konditionen einfach zu gut sind, aber ich w├╝nsche dir viel Erfolg und hoffe aus deinen Schritten trotzdem f├╝rs Investieren und Nebenberuflich einiges lernen zu k├Ânnen

    • Hallo Nils,

      Ich denke solange man zufrieden ist, ist es kein Problem in einem Job zu sein ­čśë

      Ich wollte zudem auch einfach endlich mal etwas neues machen. Da ich ja nebenberuflich etwas aufgebaut habe und mir das super Spass macht, war es naheliegend, dass ich das nun ausprobieren m├Âchte.

      Ich werde nat├╝rlich von meiner Reise hier und auf meinem YouTube Kanal berichten, f├╝r mich sind der Blog und YouTube ein Mittel um mich selbst zu reflektieren.

      Gr├╝sse
      Thomas

  14. P
    Peter sagt:

    Gratulation zu Deinem Entschluss und w├╝nsche viel Erfolg!
    Dennoch auch ein paar kritische Anmerkungen: Dein Arbeitgeber zahlt mehr als 70.000, denn er finanziert auch Deine Pensionskasse teilweise, ├╝bernimmt Risiken wie die Unfallversicherung und bezuschusst ggf. das Kantinenessen und Fahrkosten. Bei meinem Arbeitgeber kommen noch viele andere Benefits dazu.
    Du bist Dir auch nicht ganz sicher, ob dies der richtige Schritt ist – glaube ich. Einige Hinweise: Dein Schreibstil hat sich ver├Ąndert, etwas fahriger, anfangs auch mit vielen Rechtschreibfehlern, Du suchst viele positive Best├Ątigungen. In der Psychologie nennt man das glaube ich „Abbau der kognitiven Dissonanz“.
    Allerdings glaube ich auch, dass Dein Schritt jederzeit reversibel ist und kaum ein grosser Schaden entstehen kann!
    Nochmals viel Erfolg, danke f├╝r Dein Buch (bin dabei) und danke f├╝r das Verst├Ąndnis auch bei kritischer Betrachtung der Umst├Ąnde, muss Dich auch gar nicht k├╝mmern…

    • Hallo Peter,

      Die Pensionskasse ist bei mir noch leer, normalerweise wird da erst ab dem 25. Lebensjahr eingezahlt. Wobei sie dies ge├Ąndert haben und ab 2019 man schonab dem 20. Lebensjahr einzahlt.

      Vermutlich hast du da recht, wobei ich ja grunds├Ątzlich eher ein positiver Mensch bin. Ich werde mir auch oft selber positives Feedback einreden, hat bisher auch sehr gut funktionniert in meinem bisherigen Leben. Musste kurz Google nutzen um zu sehen was das bedeutet. Ich bin ja grunds├Ątzlich ein grosser Fan vom Mindset. Grunds├Ątzlichbist ja dann der ÔÇ×Abbau der kognitiven DissonanzÔÇť sehr gut, solange man trotzdem noch wichtige Entscheidungen kritisch hitnerfragt.

      Vielen Dank f├╝r dein ehrliches Feedback. Ich verstehe aber nicht ganz ob das Feedback beim Schreibstil eher positiv oder negativ ist. Die Rechtschreibfehler sind nat├╝rlich ein Ding, da werde ich wohl in naher Zukunft jeweils jemanden ├╝ber meine Blogbeitr├Ąge dr├╝ber lesen lassen.

      Also der Schritt in die Selbst├Ąndigkeit ist f├╝r mich sowieso kein ÔÇ×SchadenÔÇť. Denn wenn es f├╝r mich funktionnieren wird so besser. Wenn ich wirklich wieder normal als Arbeitsnehmer arbeiten m├Âchte, w├╝rde ich gleichzeitig 10-20% mehr verdienen ohne daf├╝r monatlich 24/7 Pikettdienste ausf├╝hren zu m├╝ssen.

      Die Entscheidung zu gehen, basierte auf 3 Hauptgr├╝nden:

      – Ich habe meinen Job nicht mehr wirklich gerne gemacht.
      – Ich stagnierte in diesem
      Betrieb sowohl Fachlich als auch in der Karriere
      – Nebenberuflich bin ich seit 17 t├Ątig, ich wollte das nun Vollzeit testen (Leidenschaft)

      Man k├Ânnte nat├╝rlich noch erw├Ąhnen, dass ich deutlich unter dem ├╝blichen Branchen Gehalt gearbeitet habe. 75-80k je nach Betrieb w├Ąren Brachen├╝blich f├╝r die bereits vorhandene Berufserfahrung, und dass ohne Pikettdienst (dieser w├╝rde noch obe drauf kommen).

      Ich denke schon seit Anfang des Jahres an eine K├╝ndigung, also hat sich die Entscheidung doch Zeit gelassn ­čÖé

      Gr├╝sse
      Thomas

  15. Hi Thomas,

    ich finde es bemerkenswert, dass du es wagst! Ich m├Âchte in den n├Ąchsten f├╝nf Jahren auch diesen Schritt gehen und w├╝nsche dir viel Erfolg dabei!

    H├Ąttest du Lust mal ein Interview zu f├╝hren, welches ich auf meiner Website ver├Âffentliche?

    Sch├Âne Gr├╝├če
    Ferhat von Dividendenfluss

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