Frugalismus macht dich armđŸ’Ș

Frugalismus macht dich armđŸ’Ș

Frugalismus macht dich arm

Frugalismus – ein sparsamen Lebensstil fĂŒhren. Lohnt sich das? Ist ein frugales Leben nicht vielleicht ein absoluter Nachteil fĂŒr deinen Vermögensaufbau? Ob du damit weit kommst oder nicht, das schauen wir uns in diesem Artikel einmal gemeinsam an.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Frugalismus ist ein extrem sparsamer Lebensstil.
  • Einkommen aufbauen ist effektiver als Vermögen zu sparen.
  • Je höher deine Ziele, desto höher dein Erfolg.
  • Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

Was ist Frugalismus?

Dieser Begriff beschreibt ein extrem sparsames Leben. Frugalisten sind also Menschen, die ihr Sparpotenzial auf ein Maximum treiben. Ist das sinnvoll? Meiner Meinung nach ist das ein sparsames Leben der falsche Fokus, denn wer vermögend sein möchte oder sein Vermögen aufbauen will, der sollte lieber sein Einkommen erhöhen. 

Es spricht nichts gegen einen höheren Lebensstil, solange dein Einkommen zu deinem Leben in Relation passt. Hier muss man aber auch unterscheiden. Eine Person, die 50.000 Franken pro Monat verdient, 10.000 davon zum Leben ausgibt und so auf eine Sparquote von 80 % kommt, der ist logischerweise kein Frugalist – auch wenn die Relation von Ausgaben zum Einkommen so auseinanderliegt. 

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Ist der Fokus aufs Sparen falsch?

NatĂŒrlich nicht. Jeder muss fĂŒr sich den richtigen Lebensweg finden. Dennoch bin ich der Meinung, dass ein extrem sparsames Leben die LebensqualitĂ€t minimiert. Ein Vermögen aufzubauen, soll dir das Leben mit der Zeit auch erleichtern oder dir einen gewissen Komfort bieten.  

NatĂŒrlich kannst du deine WĂ€sche per Hand waschen und damit Geld sparen. Aber wiegt sich das wieder auf, wenn du dafĂŒr fĂŒnfmal so lange brauchst? In derselben Zeit könntest du auch arbeiten und mehr Geld verdienen.

Frugalismus ist fĂŒr viele auch kein Spass, sondern ein Mittel zum Zweck. So können sie Geld sparen und zum Beispiel mehr in die Börse reinvestieren. Aus meiner Sicht ist es smarter sich zu ĂŒberlegen, wie kann ich 100, 500 oder 1.000 mehr Franken pro Monat verdienen, anstatt jeden Rappen umzudrehen.

Sparen ist gut. Das steht ausser Frage. Ab einem gewissen Punkt macht es aber Sinn, deinen Fokus zu verschieben und dich auf ein höheres Einkommen zu konzentrieren. Das Stichwort hier ist Optimieren. Schau dir deine Finanzen ĂŒber einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten an und schau, wo du deine Sparquote noch optimieren kannst. 

Wer vermögend sein will, der wird es in der Regel mit extremen Frugalismus nicht erreichen. Der einzige mir bekannte Weg ist sein Einkommen zu steigern, sich weiterbilden, unternehmerisch tÀtig werden und so das eigene Einkommenspotenzial steigern. Mir sind keine MillionÀre unter 30 Jahren bekannt, die ihren Status als Frugalisten erreicht haben. 

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Setz dir hohe Ziele

Du bestimmst dein eigenes Limit. Deshalb kannst du dir auch hohe Ziele setzen. Ich hÀtte niemals gedacht, dass ich mit 26 da bin, wo ich heute bin: Ein eigenes Business besitzen, mehrere Angestellte haben, Lager mit Waren verwalten und so weiter.

Es klingt einfacher als es ist und GlĂŒck spielt ebenfalls eine Rolle. Was die meisten aber unterschĂ€tzen ist, dass GlĂŒck von Durchhaltevermögen ĂŒbertroffen wird. Bei einigen dauert der Durchbruch nur wenige Monate, bei anderen vielleicht 15 Jahre.

Ich muss hier an dieser Stelle differenzieren. Denn es gibt Menschen, die 15 Jahre an ihrem Projekt arbeiten und immer noch keinen Erfolg damit haben. Viele von diesen FĂ€llen optimieren ihr GeschĂ€ft auch nicht. Der Trick ist, sich auszuprobieren und neue Dinge zu wagen. Auch wenn viele AnlĂ€ufe nichts werden, die Learnings, die du mitnimmst, vereinfachen dir den Weg zu deinem Erfolg. 

Fazit: Probieren geht ĂŒber Studieren

Machen, machen und machen. Die richtige AttitĂŒde ist entscheidend. Wenn du von Anfang an pessimistisch an dein Projekt rangehst, dann ist es zum Scheitern verurteilt. Wenn du dir von Statistiken einreden lĂ€sst, dass nur 10 % Erfolg haben und die restlichen 90 % nicht, dann wirst du es nicht schaffen. 
Lass dir von solchen Zahlen, egal ob es um Finanzen, die grosse Liebe oder etwas anderes geht, nicht den Wind aus den Segeln nehmen. Wenn du dich nicht traust deinen Schwarm in der Bar anzusprechen, weil ja 70 % aller Flirts scheitern, dann hast du bereits verloren und dir von Zahlen, die dich nicht bestimmen mĂŒssen, den Mut nehmen lassen. Ich habe mir Folgendes einmal sagen lassen: Die Menge an Mut in deinem Leben korreliert mit deiner LebensqualitĂ€t.

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Thomas der Sparkojote

8 Responses

  1. F
    Fabiano sagt:

    Der Artikel hat fĂŒr mich einen gewissen entweder-oder flair. Warum denn nicht beides machen? Einkommen maximieren, Ausgaben minimieren um eine hohe Sparquote zu erzielen und dieses Geld dann investieren.

    Denn die erfolgversprechendste Formel ist nach wie vor dieselbe: viel verdienen, viel sparen, viel investieren

    • @Fabiano

      Weil es halt eben doch die Extreme ist. Ich lebe nicht Frugalistisch und bin trotzdem reich und vermögend nach meinem Stand. Und das ganz ohne spartanischen Lebensstil.

      Der Fokus ist natĂŒrlich ganz klar das Einkommen, dann kann man theoretisch auch fĂŒr 10‘000 Franken im Monat leben, man muss halt dann dafĂŒr 50-60k verdienen pro Monat. Aber das ist halt und das ist meiner Meinung nach auch der Kritikpunkt fĂŒr Frugalisten oftmals garkeine Perspektive.

      Der Frugalist, sieht vermeintlich mehr Potenzial beim Sparen. Aber ich sehe unendliches Potenzial beim Einkommen.

      LG
      Thomas

  2. F
    Florian sagt:

    Frugalismus hat mir auch nie zugesagt. Ich habe das GefĂŒhl, viele Frugalisten arbeiten auf ein falsches Ziel hin. Statt sich von der Arbeit zu „befreien“, sollte man doch eher eine Arbeit finden, die einen so sehr erfĂŒllt, dass man sich gar nicht wĂŒnscht, irgendwann damit aufzuhören. Dann muss man die nĂ€chsten Jahrzehnte auch nicht auf Sparflamme leben.

  3. H
    Hansi Urpils sagt:

    Ach Frugalismus ist was fĂŒr arme Leute… 50K im Monat verdienen, das hatte ich nach meine Ausbildung! Ich habe mich dazu entschieden Onanist zu werden. Ein geschmeidiger Lebensweg.

    PS: Schöner Schnorres hast Du da, Thomas
    PPS: Nur zur Info fĂŒr Dich. Falls Du mal ins Saarland kommst, sage niemals zu Maggi „MATSCHIE“ Das ist Grundnahrungsmittel da und jede verunglimpfung endet mit Steinigung. Du darfst das G schon HART aussprechen. Auch wenn ihr das als Schweizer nicht so könnt 😉

    Gruß
    Hansi UrPils

    • @Hansi UrPils

      So meinte ich das nicht, nur ist es eben eine meiner Meinung nach sehr limitierende Ansicht, auf das Thema Finanzen. Das einen mehr zurĂŒckhĂ€lt und behindert, als das es dich stark voran bringt.

      Man darf doch wohl auch andere Meinungen haben und vertreten.

      LG
      Thomas

  4. J
    Julia sagt:

    Hi,

    ich stimme Fabiano zu, beides ergibt durchaus Sinn. Wenn man anfĂ€ngt sich mit den eigenen Finanzen zu beschĂ€ftigen ist es wichtig, zu schauen, wofĂŒr gebe ich Geld aus? Macht es mich glĂŒcklich. Der vielzitierte Kaffee vom BĂ€cker am Morgen ist das beste Beispiel.
    DafĂŒr reichen meiner Meinung nach 1-2 Monate nicht aus, wenn Du am Anfang bist. Aber ich gebe Dir auch recht, irgendwann ist die Grenze erreicht. Dann geht es nicht nur an den Komfort, dann leidet die LebensqualitĂ€t. An dem Punkt ist die Einkommenserhöhung unausweichlich.
    Allerdings geht damit auch mehr Arbeit einher, die ich zum Beispiel als Mutter nicht leisten möchte. Eben weil mir meine Familie am Herzen liegt und ich Zeit mit den Kids verbringen möchte.
    Aber so muss jeder seinen eigenen Weg finden. Wir haben unsere Ausgaben gesenkt, unsere Einnahmen erhöht und haben so eine schöne Sparquote. Allerdings ist unser Ziel nicht die frĂŒhe Rente, sondern eben jetzt Zeit zu haben fĂŒr das was uns wichtig ist.
    Der Begriff Frugalismus wird immer mit extremer Sparsamkeit gleichgesetzt, was meiner Meinung nach nicht korrekt ist. Denn frugal leben bedeutet einfach nur sparsam leben und das ist fĂŒr jeden eben was anderes. 🙂

  5. F
    Frank Marggraff sagt:

    Bitte daran denken, man lebt nur einmal und das Leben ist zu kurz, um nur zu sparen. Dann hat man zum Schluss zuviel versÀumt.

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