Jetzt Cash-Quote erhöhen?đŸ€‘đŸ’°

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Jetzt Cash-Quote erhöhen?

Wie hoch deine Cash-Quote wirklich sein sollte heutzutage und warum die Inflation viel von deinem Vermögen wegfressen wird, das erfĂ€hrst du in diesem Artikel. 

Die wichtigsten Informationen in Stichpunkten:

  • Jeder sollte sich mit Cash-Reserven absichern.
  • Jedes Land hat seine eigene Inflationsrate.
  • Gold kann eine Alternative sein, um sein Vermögen vor Inflation zu schĂŒtzen.

Wie hoch sollte die Cash-Quote sein?

Fangen wir direkt an und beantworten wohl die spannendste Frage. Und zwar „Wie hoch sollte deine Cash-Quote“ sein? Ich persönlich meine, dass die zwischen drei und sechs Monatsausgaben liegen sollte – dieser Zeitraum ist auch als Notgroschen bekannt.

Das heisst, wenn du etwa Ausgaben von 2.500 CHF im Monat hast, dann solltest du mindestens 7.500 – 15.000 CHF auf der hohen Kante haben. Das ist fĂŒr mich das absolute Minimum. Alles darĂŒber kannst du in Finanzprodukte investieren. 

NatĂŒrlich kannst du das auch etwas konservativer angehen und zum Beispiel zwischen 12 und 24 Monatsausgaben zurĂŒcklegen, was in diesem Beispiel 30.000 bis 60.000 CHF an Cashreserve machen wĂŒrde.

Die letztere Variante eignet sich gut fĂŒr Menschen, die schon im Rentenalter sind oder bereits von ihrem Depot leben beziehungsweise finanziell befreit sind. Im Hinblick auf die Inflation ist das noch eine Summe, die gut verkraftbar ist, denn rational betrachtet, macht viel zu viel „ruhendes“ Vermögen wenig Sinn, da es dann von der Inflation aufgefressen wird.

Inflationsraten

Aktuell sind die Inflationsraten in den meisten LĂ€ndern deutlich erhöht. Schaust du einmal in Richtung Deutschland, dann siehst du, dass die Inflation hier innerhalb eines Jahres auf ĂŒber 5 Prozent gestiegen ist.

Dagegen sieht es in der Schweiz mit 1,6 Prozent im Januar 2022 deutlich besser aus. Insgesamt ist die Geldpolitik in der Schweiz auf einem besseren Niveau als in vielen anderen LĂ€ndern. Vor allem gegenĂŒber den USA.

Hier liegt die Inflationsrate bei satten 7,5 Prozent und das muss man sich erst mal vor Augen halten. Hier fehlt nicht mehr viel, bis wir in den zweistelligen Bereich kommen und das innerhalb von einem Jahr. 

Hast du also deine Assets in US-Dollar, dann musst du allein schon 7,5 Prozent ausgleichen, um ĂŒberhaupt eine positive Performance zu erzielen. 

Jetzt kann man nur spekulieren, wie lange diese hohen Inflationen noch anhalten werden, aber bei den aktuellen Entwicklungen weltweit kann man fast schon mit Sicherheit sagen, dass sie sich nicht von heute auf morgen wieder komplett erholen werden.

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Kurze Zusammenfassung (The Bitcoin Standard)

An dieser Stelle möchte ich kurz ein Thema ansprechen, dass fĂŒr dich vielleicht ein Learning sein kann. Ich habe dazu auch in den letzten Tagen das Buch „The Bitcoin Standard“ gelesen und darin wird es ziemlich verstĂ€ndlich erklĂ€rt:

WÀhrungen spielen bei Inflationen eine besondere Rolle. Denn es gibt WÀhrungen, die einer stÀrkeren Inflation ausgesetzt als andere, wie der US-Dollar und der Euro zum Beispiel. Dem entgegen steht der Schweizer Franken, der, wie du oben gesehen hast, viel weniger von der Inflation betroffen ist.

Inflationen leiten sich ab von politischen Entscheidungen und EntscheidungstrÀgern. Das kann unter anderem die Federal Reserve, die EZB, die Schweizer Nationalbank oder auch der ganze Staat sein. Deshalb sind die Inflationsraten von Land zu Land auch so unterschiedlich.

WĂ€hrungspaare

Diese verschiedenen Inflationsraten und WĂ€hrungen könntest du jetzt theoretisch fĂŒr dich nutzen. Gehen wir von einer Person aus, die aktuell in den USA lebt und dementsprechend ihr Vermögen in US-Dollar verwaltet, dann wĂŒrde sich ein Wechsel zu einer „stabileren“ WĂ€hrung fĂŒr diese Person lohnen.

Das kann man relativ gut anhand von WĂ€hrungspaaren, wie dem Euro und dem Schweizer Franken sehen. Letzterer ist ĂŒber die Jahre hinweg immer stĂ€rker geworden. 

HĂ€ttest du also deine Euros immer wieder in Franken umgetauscht und dann wieder zurĂŒck, nachdem sich der Wert verbessert hat, dann hĂ€ttest du nicht nur Renditen erzielt, sondern dich mehr oder weniger vor der Inflation geschĂŒtzt. 

Das Ganze existiert auch als eigenstÀndige Praxis als WÀhrungsspekulation, auf die ich aber hier nicht genauer eingehen möchte. Ich wollte dir nur einmal verdeutlichen, dass verschiedene LÀnder unterschiedliche Inflationsraten haben und nicht die ganze Welt von derselben Inflation betroffen ist.

Hard Money vs. Soft Money

Ein weiterer Punkt, der in etwa in dieselbe Richtung geht, ist der Unterschied zwischen dem sogenannten Soft- und Hard Money. Bei Soft Money handelt es sich um das „klassische Geld“, wenn es so nennen möchte. Also WĂ€hrungen wie der US-Dollar, der Euro oder auch der Schweizer Franken. Soft Money kann nĂ€mlich per Knopfdruck einfach und kostengĂŒnstig erstellt oder gedruckt werden

Bei Hard Money wiederum handelt es sich um Dinge, die nicht so einfach reproduziert werden können, wie z.B. Gold. Hier ist das Angebot begrenzt. Das ist auch der Grund, warum WĂ€hrungen, die nicht an den Goldstandard gekoppelt sind, so stark inflationieren können. Deshalb hörst du auch immer wieder, dass Leute ihr Vermögen in Gold investieren, wenn die Inflationsraten steigen, weil Gold schon immer eine Art StabilitĂ€t geboten hat im Gegensatz zu WĂ€hrungen.

GrĂŒnde fĂŒr und gegen eine hohe Cash-Quote

Wenn man sich das so einmal durchliest bisher, dann hört sich das alles bisher schon wie ein pures Horrorszenario an. Menschen, die ĂŒber Jahre hinweg ihr Geld durch die Inflation verlieren. Der eine oder andere denkt sich das bestimmt „Ich will kein Geld haben, dass langsam entwertet wird. Ich investiere lieber alles.“ Es gibt aber, wie ĂŒberall Argumente fĂŒr und gegen eine hohe Cash-Quote, die ich dir hier einmal zeigen möchte:

Das spricht fĂŒr eine hohe Cash-Quote:

  • Projekte ohne Fremdkapital ermöglichen (GrĂŒndung eines Unternehmens oder Erwerb einer Immobilie)
  • Fremdkapital zusammen mit Eigenkapital verwenden
  • Cash fĂŒr Market Timing bereit haben (fĂŒr spontane Investitionen)

Das spricht dagegen:

  • OpportunitĂ€tskosten (entgangene Renditen)
  • Negativzinsen
  • Höherer Aufwand von Geld-Management (mehrere Konten, SchliessfĂ€cher etc.)

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Ist Gold eine Alternative?

Um das an dieser Stelle kurzzuhalten: Gold kann eine Alternative sein. Viele Menschen tauschen ihre Geldreserven gegen Gold, weil das historisch gesehen gegen die Inflation angeht. Du musst dir aber in diesem Fall den Risiken bewusst sein. Denn auch Gold kann aus x-beliebigen GrĂŒnde „crashen“ und sorgt am Ende dafĂŒr, dass du sogar Vermögen verlierst. Ein gewisses „Crashrisiko“ besteht immer.

Geld hat hier zumindest, was die LiquiditĂ€t angeht, die Nase vorne, insofern es eine WĂ€hrung ist, in dessen Land und FĂŒhrung du dein Vertrauen setzt. Als Beispiel: Ich wĂŒrde niemals Cash-Reserven in Euro oder US-Dollar halten, weil die Inflationsraten in den beiden LĂ€ndern zeigen, dass sie unberechenbar sind. Der Schweizer Franken ist da um einiges stabiler und wĂ€re fĂŒr mich in diesem Fall die erste Wahl.

Fazit: Wie viel Cash ist zu viel?

DafĂŒr gibt es keine pauschale Aussage, eher eine Faustregel: Cash-Reserven, die Fixkosten fĂŒr 3 bis 12 Monate decken, sollten fĂŒr fast alle ausreichen. Alles, was darĂŒber geht, ist auch möglich, den bestimmten Situationen, wie oben erwĂ€hnt (Immobilienkauf oder andere grössere Investments), erlauben nicht nur höhere Cash-Quoten, sondern machen auch je nach Situation sogar Sinn. Machen aber dann auch nur Sinn, wenn sie wirklich einen Zweck erfĂŒllen.

YouTube Kanal von Thomas der Sparkojote

Thomas der Sparkojote

 

2 Responses

  1. E
    Eisenring sagt:

    „…Hast du also deine Assets in US-Dollar, dann musst du allein schon 7,5 Prozent ausgleichen, um ĂŒberhaupt eine positive Performance zu erzielen. “

    Das gilt nur, wenn man in den USA wohnt. Wer nicht in den USA wohnt, fĂŒr den ist die Änderung des Wechselkurses und Inflation im eigenen Land entscheidend.
    Da die US Zentralbank die Leitzinsen erhöht und die Geldmenge in den nĂ€chsten Monaten kĂŒrzt, was in Europa nicht so schnell geschieht, dĂŒrfte der Kurs des Dollars gegenĂŒber dem Euro weiter steigen.

  2. M
    Mathias sagt:

    Hi,
    ich fahre gemĂ€ĂŸ den vielen Empfehlungen mit ca. 3-4 Nettolohnen als Cashbestand ganz gut. Damit wĂŒrde ich auch eine ganze Weile auskommen. Zudem ist es m.E. tatsĂ€chlich sinnvoll Gold, aber auch und insbesondere Silber zu halten.

    Liebe GrĂŒĂŸe,
    Mathias

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