66.000 CHF Gewinn im August: Mein Portfolio knackt fast 1,5 Millionen!
Ein konsequenter Vermögensaufbau durch ETF-Sparpläne, gezielte Einzelaktien und eine Krypto-Beimischung ermöglicht auch in volatilen Marktphasen signifikante Renditen. Mit einer disziplinierten Buy-and-Hold-Strategie und kontinuierlichen Einzahlungen lassen sich innerhalb weniger Jahre sechsstellige Kursgewinne erzielen, wobei ein gut strukturiertes Portfolio heute monatliche Cashflows von rund CHF 1’000 generiert. Dieser Ansatz eignet sich ideal für Anleger, die langfristig ein siebenstelliges Vermögen aufbauen und systematisch von Zinseszinseffekten sowie passiven Einkommensströmen profitieren wollen.
Die aktuelle Marktsituation: Zwischen Angst und Allzeithochs
Der August 2026 hat einmal mehr bewiesen, wie irrational die Börse oftmals agiert. Wenn wir uns den berühmten Fear & Greed Index ansehen, steht dieser aktuell bei 43. Wir bewegen uns also langsam aber sicher wieder in den Bereich der extremen Angst. Die grosse Frage, die man sich als rationaler Investor stellen muss, lautet: Warum eigentlich?
Wenn du einen Schritt zurücktrittst und das grosse Ganze betrachtest, spiegelt sich diese Angst in den realen Zahlen absolut nicht wider. Nehmen wir den S&P 500 als massgebliches Barometer für den weltweiten Aktienmarkt. Im bisherigen Jahresverlauf (Year-to-Date) stehen wir bei einem unglaublichen Plus von 13 %. Wir notieren mehr oder weniger auf einem Allzeithoch. Auch der Schweizer Leitindex SMI kratzt an seinen historischen Höchstständen. Die Diskrepanz zwischen der gefühlten Marktstimmung und der tatsächlichen Performance könnte kaum grösser sein. Für mich als Investor ist das ein klares Signal: Lärm ausblenden, Emotionen kontrollieren und konsequent an der eigenen Strategie festhalten.
Portfolio-Wachstum: CHF 66’000 Gewinn in einem einzigen Monat
Was diese konsequente Haltung in der Praxis bedeutet, zeigt ein Blick auf meine aktuellen Zahlen. Allein im Monat August 2026 hat mein Investmentportfolio einen Wertzuwachs von satten CHF 66’000 generiert. Das ist kein aktives Trading-Einkommen, sondern reines, passives Vermögenswachstum durch Kursgewinne und Dividenden.
Dieser massive Sprung bringt mein gesamtes investiertes Kapital auf eine Summe von knapp CHF 1.45 Millionen. Das Ziel von 1.5 Millionen in Reichweite, eine unglaubliche Entwicklung | Depot Update Mai 2026 rückt damit nicht nur näher, sondern steht unmittelbar vor der Tür. Die Geschwindigkeit, mit der das Portfolio aktuell wächst, ist schlichtweg atemberaubend. Wenn wir kurz zurückblicken: Anfang des Jahres stand ich noch bei gut CHF 1.2 Millionen. Anfang 2025 waren es sogar noch unter einer Million. Das bedeutet, dass in den letzten rund eineinhalb Jahren eine halbe Million Schweizer Franken an Vermögen dazugekommen ist. Das ist die absolute Magie des Zinseszinseffekts in Aktion.
Die nackten Zahlen aus 10 Jahren an der Börse
Transparenz ist beim Thema Geld entscheidend. Viele fragen sich, wie sich diese CHF 1.45 Millionen genau zusammensetzen. Über die letzten zehn Jahre hinweg habe ich insgesamt CHF 834’000 an eigenem Kapital in den Markt investiert. Der Rest – und das ist der entscheidende Hebel beim langfristigen Investieren – sind reine Kursgewinne.
Insgesamt belaufen sich meine Buchgewinne, teilweise realisiert, grösstenteils aber unrealisiert, auf beeindruckende CHF 617’000. Wenn du diese Zahlen analysierst, erkennst du, dass fast die Hälfte meines heutigen Portfoliowerts nicht aus meiner eigenen Arbeitskraft stammt, sondern vom Markt generiert wurde. Das Geld arbeitet härter für mich, als ich es selbst je könnte.
Asset Allokation: Wie das Millionen-Depot strukturiert ist
Eine der wichtigsten Entscheidungen für jeden Anleger ist die Aufteilung der Anlageklassen, die sogenannte Asset Allokation. Mein Portfolio ist strategisch in drei Hauptbereiche unterteilt, um eine optimale Balance zwischen Wachstum, Stabilität und Cashflow zu erreichen.
Aktuell sind knapp 53 % meines Kapitals in Einzelaktien investiert. Weitere 30 % liegen in breit diversifizierten ETFs. Die restlichen 11 % bilden meine Krypto-Positionen ab, primär Bitcoin. Diese Verteilung ist kein Zufall, sondern das Resultat einer langjährigen Entwicklung. Der hohe ETF-Anteil lässt mich nachts ruhig schlafen, während die Einzelaktien und Krypto-Werte den nötigen Turbo für eine Outperformance liefern.
Meine grössten Positionen im Swissquote-Depot
Mein Hauptdepot, welches mittlerweile die Marke von einer Million Schweizer Franken ins Visier nimmt, liegt bei Swissquote. Hier halte ich meine absoluten Schwergewichte. Die mit Abstand grösste Position ist der Vanguard FTSE All-World ETF mit einem Wert von knapp CHF 300’000. Er bildet das unerschütterliche Fundament meines Vermögens.
Direkt dahinter folgt Nvidia mit einer Positionsgrösse von rund CHF 200’000. Dazu gesellen sich etablierte Tech-Giganten und Value-Titel wie Alphabet, Apple, ExxonMobil und AMD. Dieses Setup bietet eine hervorragende Mischung aus verlässlichem Weltmarkt-Wachstum und aggressiven Technologie-Wetten. Wer ernsthaft überlegt, in ähnlichen Grössenordnungen zu investieren, kommt an einem professionellen Broker nicht vorbei, der auch fortgeschrittene Instrumente wie den Lombardkredit anbietet.
🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).
Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.
Als Kunde kann man übrigens auch kostenlos in die Swissquote-Lounge in Zürich oder Gland, dort gibt es gratis Kaffee und Schokolade ;-). Wenn Du ein Depot bei Swissquote eröffnen willst, kannst Du bei der Anmeldung folgenden Aktionscode „MKT_SPARKOJOTE“ nutzen, um 100 CHF Trading Credits bei der Eröffnung zu erhalten (only for swiss residents). Nutze dazu diesen Link*.
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Das Zweitdepot für Satelliten-Investments
Neben dem Hauptdepot führe ich ein zweites Portfolio bei Yuh. Eine Aufteilung auf mehrere Broker macht ab einer gewissen Vermögensgrösse absolut Sinn. In diesem Zweitdepot finden sich Titel wie Meta Platforms, Netflix, Lindt & Sprüngli sowie Microsoft. Auch hier nutze ich ETFs wie den Vanguard Total World Stock und verschiedene iShares Produkte zur breiten Streuung. Diese Diversifikation über verschiedene Anbieter hinweg reduziert das Plattformrisiko und ermöglicht mir, unterschiedliche Kostenstrukturen optimal auszunutzen.
Performance-Analyse: Ein ehrlicher Blick auf die Rendite
Börse ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Im August konnte das Gesamtportfolio um 4.8 % zulegen, und auch der September startete direkt mit einem Plus von 1.3 %. Auf das gesamte Jahr 2026 hochgerechnet (Year-to-Date), stehe ich aktuell bei einer Rendite von 11.3 %. Meine Aktienauswahl allein hat sogar 14.1 % Performance geliefert.
Trotz dieser auf den ersten Blick hervorragenden Zahlen muss ich ehrlich zugeben: Ich hinke meiner eigenen Benchmark aktuell leicht hinterher. Als Messlatte nutze ich stets den Vanguard FTSE All-World ETF. Dieses Jahr performt mein eigenes Stock-Picking minimal schlechter als der reine Weltmarkt. Ist das ein Grund zur Sorge? Absolut nicht. In den vergangenen Jahren habe ich den Markt oft deutlich geschlagen (Outperformance). Es ist völlig normal und statistisch erwartbar, dass man bei einer aktiven Aktienauswahl auch mal 2 % unter der Benchmark liegt. Wer das nicht aushält, sollte sein gesamtes Geld ausschliesslich in einen Welt-ETF investieren.
Passives Einkommen: Cashflow durch konsequente Dividenden
Einer der motivierendsten Aspekte beim Vermögensaufbau ist das passive Einkommen. Wenn du siehst, wie jeden Monat Geld auf dein Konto fliesst, ohne dass du dafür arbeiten musstest, verändert das dein Mindset komplett. Im August flossen genau CHF 964 an Dividenden auf mein Verrechnungskonto. Das ist vielleicht noch nicht die Welt, aber es deckt bereits wesentliche Fixkosten.
Spannender wird es, wenn wir uns die kumulierten Werte ansehen. Bis Ende August 2026 hat mir mein Portfolio bereits CHF 14’000 an reinem passiven Cashflow generiert, wie ich auch schon im Dividenden und Cashflow – Mein Juli 2026 Depot Update detailliert beleuchtet habe. Die Prognose für das Gesamtjahr sieht exzellent aus. Ich werde dieses Jahr mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit die Marke von CHF 20’000 an Dividendenerträgen knacken. Dass diese Summe so massiv wächst, liegt paradoxerweise auch daran, dass ich zuletzt verstärkt in Wachstumswerte und Krypto investiert habe, das Portfolio aber durch seine schiere Grösse mittlerweile ein massives Eigenleben entwickelt hat. Jeder verdiente Franken aus Dividenden fliesst umgehend wieder in neue Aktien – der Zinseszins auf Steroiden.
Krypto-Strategie: Systematischer Vermögensaufbau mit Bitcoin
Neben den klassischen Aktienmärkten spielt Krypto eine zunehmend wichtige Rolle in meiner Gesamtstrategie. Bitcoin hat in den letzten Wochen eine bemerkenswerte Erholung hingelegt. Innerhalb von knapp zwei Wochen ging es um solide 25 % bis 30 % nach oben. Wir sind aktuell nur noch rund 35 % vom absoluten Allzeithoch entfernt – man darf nicht vergessen, dass wir in den tiefsten Bärenmarkt-Phasen bis zu 55 % im Minus standen.
Meine Strategie hierbei ist vollkommen emotionslos und rein mathematisch getrieben: Dollar-Cost-Averaging (DCA). Aktuell halte ich 2.1 Bitcoin, die bereitliegen. Ich investiere nicht in grossen Einmalbeträgen, sondern über einen automatisierten, wöchentlichen Sparplan. Genauer gesagt führe ich zwei Käufe pro Woche durch, was im Durchschnitt acht Bitcoin-Käufe pro Monat bedeutet. Wenn wieder Bitcoin Luft raus: Was bedeutet das für deine Investments? als mediales Narrativ dominiert, kauft mein Sparplan unbeeindruckt weiter günstige Satoshis ein. Diese stetige Akkumulation glättet den Einstiegspreis und nimmt jeglichen Stress aus dem volatilen Krypto-Markt. Ich blicke dem vierten Quartal und besonders dem Jahr 2027 äusserst positiv entgegen.
Altersvorsorge in der Schweiz: Die Säule 3a steueroptimiert skalieren
Ein massiver Hebel für den Vermögensaufbau in der Schweiz, der oft unterschätzt wird, ist die private Altersvorsorge über die Säule 3a. Mein erstes Konto bei Frankly ist mittlerweile gemäss meinen eigenen Regeln beinahe „voll“. Das bedeutet, ich muss mir langsam konkrete Gedanken über mein nächstes Setup für das kommende Jahr machen.
Warum eröffne ich nicht einfach ein zweites Konto beim selben Anbieter? Die Antwort liegt im Schweizer Steuersystem. Beim späteren Bezug der Säule 3a Gelder wird eine Kapitalauszahlungssteuer fällig. Da diese Steuer progressiv ausgestaltet ist, lohnt es sich enorm, das Kapital über die Jahre gestaffelt zu beziehen. Um das zu ermöglichen, braucht man zwingend mehrere Konten.
Mein persönliches Ziel ist es, am Ende bei fünf verschiedenen Säule 3a Anbietern mit fünf unterschiedlichen Anlage-Strategien investiert zu sein. Aktuell evaluiere ich Lösungen bei Swissquote oder VIAC für mein drittes Konto. Wichtig ist mir dabei eine möglichst hohe Aktienquote, um über die verbleibenden Jahrzehnte bis zum Rentenalter maximale Renditen abzuschöpfen. Wer sich hier nicht proaktiv kümmert, verschenkt bares Geld. Das Thema Schweizer Vorsorge: Warum AHV & 3a nicht mehr reichen und du selbst handeln musst! sollte bei jedem ernsthaften Investor ganz oben auf der Agenda stehen. Durch die Aufteilung lassen sich bei der Auszahlung später schnell zehntausende Franken an Steuern sparen.
Rationalität als wichtigster Erfolgsfaktor
Zusammenfassend zeigt der aktuelle Monat perfekt auf, worauf es an der Börse wirklich ankommt. Während die mediale Berichterstattung von Angst und Unsicherheit geprägt ist, laufen die Indizes in Richtung Allzeithochs. Wer sich von Schlagzeilen leiten lässt, verpasst genau diese Renditen.
Mein Depotwachstum auf fast CHF 1.5 Millionen passierte nicht über Nacht. Es ist das Resultat von 10 Jahren sturem Festhalten an einer klaren Strategie. Regelmässiges Sparen, das Aushalten von Drawdowns, die Reinvestition von Dividenden und der Mut, auch in vermeintlichen Krisenzeiten die Sparpläne gnadenlos weiterlaufen zu lassen. Ob Aktien, ETFs oder Bitcoin – die Instrumente sind letztlich zweitrangig. Das entscheidende Werkzeug für finanziellen Erfolg ist deine eigene Psychologie und die Ausdauer, Dinge langfristig durchzuziehen.
Fazit
Langfristiger Vermögensaufbau erfordert keine tägliche Marktbeobachtung, sondern eiserne Disziplin und eine klare Strategie. Mit einem investierten Kapital von CHF 834’000 und generierten Kursgewinnen von CHF 617’000 zeigt mein Portfolio von knapp CHF 1.45 Millionen eindrücklich die Kraft des Zinseszinseffekts. Die Kombination aus einem starken ETF-Fundament, gezielten Einzelaktien und einer systematischen Krypto-Beimischung sorgt für Stabilität und überdurchschnittliches Wachstum zugleich. Zudem beweisen monatliche Dividenden von rund CHF 1’000, wie wichtig der Aufbau eines passiven Cashflows ist, der die Rendite weiter beschleunigt. Letztlich schlägt Beständigkeit jedes kurzfristige Market-Timing. Bleib deiner Asset-Allokation treu, maximiere steuerliche Vorteile wie die Schweizer Säule 3a und lass dich nicht von kurzfristigen Marktschwankungen verunsichern. Wer stur investiert, wird langfristig belohnt.




















4 Responses
Hallo Thomas
Ich habe 2 Fragen/Bemerkungen:
– Säule 3a: bin bei Finpension und habe soeben das 2.Portfolio eröffnet. Kann eine separate Strategie wählen und es später separat beziehen. M.E. Reicht ein Anbieter.
– MSCI World Ubs Core chf hedged: isin IE000N6LBS91. Die TER ist nur 0.09% und m.E. eine günstige Währungsabsicherung für einen Chf Anleger (nur für einen Teil des Vermögens; ich möchte einfach nicht mehr als 50% USD haben). Mache ich einen Überlegungsfehler?
Danke dir und Gruss
Carlo
Hoi Carlo
Zur 3a: Da hast du recht. Für den gestaffelten Bezug braucht es mehrere Konten, nicht zwingend mehrere Anbieter. Bei Finpension kannst du mehrere Portfolios eröffnen und separat beziehen, das reicht dafür völlig. Dass ich auf verschiedene Anbieter setze, ist meine persönliche Präferenz, weil ich so das Anbieter-Risiko verteile und verschiedene Lösungen selbst kennenlerne. Da war mein Satz im Beitrag zu pauschal.
Zum Hedging: Kein Denkfehler, den USD-Anteil bewusst zu begrenzen ist eine legitime Entscheidung. Beachte einfach, dass die TER nicht der ganze Preis ist. Die Absicherung kostet laufend ungefähr die Zinsdifferenz zwischen USD und CHF, und die taucht in keiner TER auf. Ich selbst sichere nicht ab und nehme die Währungsschwankungen bewusst in Kauf, aber für einen Teil des Vermögens kann das gut passen.
LG
Thomas
Herzlichen Glückwunsch! Dann würd ich sagen, back Dir ein Eis, und scheibe noch 4924274930 Blog Einträge wie DU das geschafft hast, zum Millionär zu werden und das Du einfach der aller aller Geilste bist.
@Eggel
Das mit dem Eis nehme ich gerne an 😉 Wenn dich am Inhalt etwas konkret stört, schreib es gerne. Darüber diskutiere ich jederzeit.
LG
Thomas