1.5 Millionen in Reichweite, eine unglaubliche Entwicklung | Depot Update Mai 2026

1.5 Millionen in Reichweite, eine unglaubliche Entwicklung | Depot Update Mai 2026

Kontinuierliche Sparpläne auf breit diversifizierte Welt-ETFs, gezielte Cashflow-Generierung durch den Optionshandel und das stoische Halten von Vermögenswerten sind die effektivsten Strategien, um ein Portfolio auf über CHF 1’000’000 aufzubauen. Dieser Ansatz bringt dir nicht nur laufende passive Einnahmen von mehreren tausend Franken pro Monat, sondern schützt dich auch davor, durch emotionales Market Timing wertvolle Rendite zu verpassen. In der Praxis bedeutet das: Wer kurzfristige Marktschwankungen ignoriert und den Zinseszins über eine Dekade ungestört arbeiten lässt, verwandelt sein kontinuierlich eingezahltes Kapital langfristig in ein massives, renditeabwerfendes Vermögen.

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Depot Update Mai 2026: Die Reise zur finanziellen Unabhängigkeit

Es ist absolut verrückt, wenn ich auf die Entwicklung der letzten Jahre zurückblicke. Aktuell stehen wir bei einem Gesamtportfolio von stolzen CHF 1’330’000. Wenn man bedenkt, dass dieses Depot vor einem guten Jahr noch bei unter einer Million stand, zeigt das eindrücklich, welche Kraft exponentielles Wachstum am Aktienmarkt entfalten kann. Wir haben in der Spitze sogar schon an der Marke von CHF 1’400’000 gekratzt und Zwischenstände von CHF 1’370’000 gesehen.

Alleine im Monat Mai konnte das Portfolio einen Wertzuwachs (Delta) von CHF 2’479 verzeichnen. Dazu kamen frische Einzahlungen in Höhe von CHF 6’600. Das bedeutet, dass die Vermögensbasis kontinuierlich durch zwei Faktoren wächst: Einerseits durch hart erarbeitetes Kapital, das investiert wird, und andererseits durch die Marktrendite selbst. Auch wenn die Zuwächse in manchen Monaten schon höher ausfielen, jammern wir hier auf einem extrem hohen Niveau.

Warum „Sell in May and go away“ eine gefährliche Falle war

Die alte Börsenweisheit „Sell in May and go away“ hat sich in diesem Jahr absolut nicht bewährt. Wer diesem Ratschlag gefolgt ist, hat massiv Geld auf dem Tisch liegen gelassen. Wir sehen derzeit, wie der S&P 500, der SMI und viele andere globale Indizes von einem Rekordhoch zum nächsten jagen.

Schauen wir uns den amerikanischen Markt an: Der S&P 500 hat seit Ende März innerhalb von nur zwei Monaten um sagenhafte 20% zugelegt. Das ist eine absolut absurde Geschwindigkeit für einen marktbreiten Index. Wenn du aus Panik oder aufgrund alter Börsensprüche im März deine Positionen liquidiert hättest, in der Annahme, der grosse Crash stünde kurz bevor, hättest du genau diese 20% Rallye komplett verpasst. Das beweist einmal mehr: „Time in the market beats timing the market.“ Es zahlt sich fast immer aus, langfristig investiert zu bleiben.

Performance-Analyse: Mein Portfolio vs. der Gesamtmarkt

Transparenz ist beim Investieren extrem wichtig. Wenn ich mir das bisherige Gesamtjahr anschaue, hat mein persönliches Portfolio eine Rendite von 4.4% erwirtschaftet. Der breite Markt hingegen steht bei etwa 9.8%. Ich muss also ehrlicherweise zugeben, dass ich in diesem Jahr bisher eine Underperformance von 5.4% verzeichne.

Woher kommt diese Differenz? Es liegt hauptsächlich an zwei Faktoren. Einerseits hat der Kryptomarkt eine gewisse Bremswirkung entfaltet, andererseits ist mein Aktien-Portfolio durch gezielte Auswahl etwas defensiver aufgestellt und weicht von der starken Tech-Gewichtung der grossen Indizes ab.

Die Psychologie hinter der Underperformance

Sehe ich diese Underperformance eng? Überhaupt nicht. Es ist völlig normal, dass ein individuell strukturiertes Portfolio nicht in jedem einzelnen Jahr den Leitindex schlagen kann. Wir haben noch die gesamte zweite Jahreshälfte vor uns, in der sich das Blatt schnell wieder wenden kann.

Wenn man investiert, muss man akzeptieren, dass nicht jedes Jahr perfekt laufen kann. Wer bei der ersten Underperformance seine Strategie über den Haufen wirft, verliert langfristig. Der Schweizer Leitindex (SMI) steht Year-to-Date übrigens bei „nur“ 2.24%. Diesen habe ich mit meinen 4.4% immerhin deutlich geschlagen. Es kommt also immer darauf an, welchen Massstab du anlegst.

🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).

Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.

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Krypto-Comeback: Der lange Atem zahlt sich aus

Ein spannender Meilenstein in meinem Depot ist das Erreichen von genau zwei ganzen Bitcoins. Das hat seine Zeit gedauert. Ich musste vor ungefähr drei Jahren meine Krypto-Reise quasi neu starten und kontinuierlich nachkaufen.

Wie der Phönix aus der Asche hat sich dieser Teil des Portfolios nach den harten Bärenmärkten wieder erhoben. Wer in hochvolatile Assets wie Kryptowährungen investiert, braucht starke Nerven und eine langfristige Überzeugung. Es zeigt sich aber, dass kontinuierliches Akkumulieren von digitalen Assets in Schwächephasen langfristig eine sehr profitable Strategie sein kann, sofern die Allokation im Rahmen der persönlichen Risikotoleranz bleibt.

Die Cashflow-Maschine: Passives Einkommen aufbauen

Während Buchgewinne schön anzusehen sind, ist der tatsächliche Cashflow das Lebenselixier eines jeden Portfolios. In diesem Jahr haben wir bereits CHF 9’500 an reinem Cashflow generiert – und das, obwohl das Jahr noch nicht einmal zur Hälfte vorüber ist.

Alleine im Monat Mai flossen CHF 2’300 brutto aus Dividenden und Optionsprämien direkt auf mein Konto. Da ich viele Unternehmen im Depot habe, die quartalsweise oder sogar monatlich ausschütten, entsteht ein wunderbar gleichmässiger Einkommensstrom.

Mit Optionen zusätzliche Rendite generieren

Neben klassischen Dividenden nutze ich den Optionshandel, um meinen Cashflow systematisch zu steigern. Meine bevorzugten Strategien sind dabei Covered Calls und Cash Secured Puts.

Aktuell schreibe ich beispielsweise Cash Secured Puts auf den Technologiewert Cisco. Da mir meine Cisco-Aktien kürzlich ausgebucht wurden, nutze ich diese Strategie, um weiterhin kontinuierlich Prämien einzunehmen. Die Logik dahinter ist simpel: Ich werde dafür bezahlt, eine Aktie zu einem Preis zu kaufen, den ich ohnehin bereit wäre zu zahlen. Sollte der Kurs nicht fallen, behalte ich einfach die Prämie. Das ist eine hervorragende Methode, um auch in seitwärts laufenden Märkten echtes Geld zu verdienen und das Portfolio weiter auszubauen.

Der Schneeballeffekt: Über CHF 100’000 an passivem Einkommen

Wenn ich die letzten bald 12 Jahre Revue passieren lasse, wird mir erst richtig bewusst, wie mächtig der Zinseszins wirklich ist. Seit 2015 habe ich kumuliert über CHF 100’000 brutto an Dividenden, Zinsen und Optionsprämien kassiert.

Das ist einfach nur verrückt. In meinem allerersten Jahr als Investor habe ich mickrige CHF 220 eingenommen. Letztes Jahr waren es bereits knapp CHF 20’000, und dieses Jahr werden wir diese Marke mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder erreichen oder sogar übertreffen. Das ist für mich der ultimative Beweis, wie wichtig es ist, am Ball zu bleiben. Wer kontinuierlich reinvestiert, bringt einen Schneeball ins Rollen, der irgendwann zu einer unaufhaltsamen Lawine wird.

Die Psychologie des Investierens: Zinseszins statt Market Timing

Ich höre oft das Argument: „Klar, mit einem grossen Einkommen kannst du auch viel investieren.“ Das stimmt teilweise, aber es lässt den wichtigsten Faktor ausser Acht: die Marktrendite. Dieses Vermögen hat sich erst über viele Jahre entwickelt.

Hätte ich mein Geld einfach auf einem Sparkonto liegen gelassen, stünde ich heute bei etwa CHF 800’000. Das ist die Summe, die ich aus eigener Kraft angespart und eingezahlt habe. Die Differenz zu meinem aktuellen Portfoliowert – ein massives Delta von rund CHF 530’000 – ist reiner Gewinn, generiert durch den Markt und den Zinseszins.

Wenn wir in zehn Jahren noch einmal auf dieses Depot schauen, wird das Wachstum ein Vielfaches meiner ursprünglichen Einzahlungen betragen. Spätestens dann gibt es keine Diskussionen mehr darüber, ob sich Investieren lohnt. Das exponentielle Wachstum sorgt dafür, dass das Kapital irgendwann völlig entkoppelt von der eigenen Arbeitsleistung wächst.

Währungsrisiken und der starke Schweizer Franken

Ein Aspekt, den wir als Investoren in der Schweiz immer im Blick haben müssen, ist die Währungsentwicklung. Der US-Dollar zum Schweizer Franken ist ein massgeblicher Faktor für die Performance von US-Aktien in unserer Heimatwährung.

Der Schweizer Franken zeigt sich weiterhin extrem stark. Wir haben zwar gesehen, dass sich der Dollar vom Tiefststand im Januar etwas erholt hat, aber der langfristige Trend ist eindeutig: Wir bewegen uns permanent unter der Marke von 0.80 Franken pro Dollar. Das bedeutet, dass US-Aktien für uns beim Kauf günstiger sind, aber bestehende US-Positionen in Franken umgerechnet an Wert verlieren. Trotz dieses Währungsgegenwinds wächst das Portfolio weiter, was die immense Stärke der zugrunde liegenden Unternehmen unterstreicht.

Die Gefahr von „Extreme Greed“ am Markt

Wir befinden uns aktuell in einer Marktphase, die von starker Gier geprägt ist. Wenn man sich den Fear & Greed Index anschaut, kratzen wir permanent am Bereich „Extreme Greed“. Das ist teilweise wirklich absurd.

Oft fragt man sich in solchen Phasen: „Wie lange kann das noch gut gehen?“ Doch die Geschichte lehrt uns, dass man genau dann nicht den Fehler machen darf, alles zu verkaufen. Märkte können viel länger irrational und überbewertet bleiben, als man denkt. Die einzige rationale Antwort darauf lautet: Langfristig investiert bleiben, die Sparpläne stoisch weiterlaufen lassen und die Strategie über Dekaden durchziehen.

Meine aktuelle Strategie und Ausblick auf die zweite Jahreshälfte

Für die kommenden Monate werde ich an meiner bewährten Strategie festhalten. Die automatisierten Sparpläne laufen unverändert weiter. Ein grosses Ziel für dieses Jahr ist es, die Marke von 2’000 Anteilen des Vanguard FTSE All-World ETFs zu knacken. Dieser breit diversifizierte Welt-ETF bildet das fundamentale Rückgrat meiner Vermögensstruktur.

Gleichzeitig halte ich meine diversen Multiwährungskonten (US-Dollar, Franken, Britische Pfund, Euro) aktiv, um flexibel auf Marktchancen reagieren zu können. Egal ob Tech-Giganten wie Nvidia, Alphabet und Apple, Dividendenwerte wie Omega Healthcare Investors oder Themen-ETFs – der Mix aus Stabilität und Wachstum hat sich bewährt.

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Die Kraft der Community beim Vermögensaufbau

Ein entscheidender Faktor, um langfristig motiviert zu bleiben, ist das Umfeld. Der Austausch mit Gleichgesinnten, die ebenfalls an ihrer finanziellen Unabhängigkeit arbeiten, ist unbezahlbar. Es ist faszinierend zu sehen, wie viele Menschen in den letzten Jahren begonnen haben, ihre Finanzen selbst in die Hand zu nehmen.

Wenn man Portfolios gemeinsam analysiert, über Dividendenstrategien diskutiert und sich gegenseitig bei Rückschlägen aufbaut, wird der Weg zur ersten Million deutlich greifbarer. Aus diesem Grund ist es auch so wichtig, reale Netzwerke zu knüpfen. Am 10. Juli 2026 findet deshalb ein grosses Community Treffen in Zürich statt. Solche Events sind die perfekte Gelegenheit, um sich mit anderen Investoren auszutauschen, Strategien zu vergleichen und wertvolle Kontakte zu knüpfen. Der Platz ist limitiert, weshalb man sich solche Termine frühzeitig blockieren sollte.

Die Reise zum erfolgreichen Investor ist ein Marathon, kein Sprint. Aber mit der richtigen Strategie, automatisierten Prozessen und einem starken Fokus auf den kontinuierlichen Cashflow wird das Ziel der finanziellen Souveränität für jeden erreichbar.

Fazit

Der Weg zu einem Millionen-Portfolio ist kein Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Konstanz, eiserner Disziplin und intelligenter Automatisierung. Die jüngsten Marktentwicklungen beweisen einmal mehr, dass emotionales Market Timing und Panikverkäufe dich wertvolle Rendite kosten. Statt auf den perfekten Einstiegsmoment zu hoffen, solltest du auf kontinuierliche Investitionen durch ETF-Sparpläne setzen. Der Zinseszins entfaltet seine wahre Macht erst über Jahre hinweg – das beweist die gewaltige Differenz von CHF 530’000 zwischen meinem eingezahlten Kapital und dem tatsächlichen Portfoliowert. Nutze gezielte Cashflow-Strategien wie Dividenden und Optionshandel, um ein verlässliches passives Einkommen zu generieren, das völlig unabhängig von kurzfristigen Kursschwankungen fliesst. Wer breit diversifiziert bleibt, Währungsrisiken rational bewertet und seine langfristigen Ziele stoisch verfolgt, wird finanzielle Unabhängigkeit erreichen. Bleib investiert, ignoriere das Marktrauschen und lass dein Kapital systematisch für dich arbeiten.

Thomas der Sparkojote

 

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