Faktenkarte Säule 3a · Stand 13. Oktober 2026
Der Maximalbetrag 2026: 7’258 Franken mit Pensionskasse
Kurzantwort 2026
- Mit Pensionskasse
- CHF 7’258pro Jahr, «kleiner Abzug»
- Ohne Pensionskasse
- CHF 36’28820 % des Erwerbseinkommens, höchstens dieser Betrag
- Pro Monat
- CHF 604.837’258 geteilt durch 12, eigene Rechnung
- Stichtag
- 31. DezemberTag der Gutschrift auf deinem 3a-Konto
Quelle: Bundesamt für Sozialversicherungen und Eidgenössische Steuerverwaltung, abgerufen am 16.09.2026. Alle Belege stehen unten.
Bist du einer Pensionskasse angeschlossen, darfst du 2026 höchstens 7’258 Franken in die Säule 3a einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen. Ohne Pensionskasse sind es 20 Prozent des Erwerbseinkommens, höchstens 36’288 Franken. Das Geld muss bis zum 31. Dezember auf deinem 3a-Konto gutgeschrieben sein — massgebend ist die Gutschrift, nicht die Überweisung. Ab 2027 steigen die Beträge auf 7’373 Franken mit und 36’864 Franken ohne Pensionskasse, so hat es der Bundesrat am 2. Oktober 2026 beschlossen.

Die sechs Zahlen, die zählen
Maximalbetrag, Frist und Nachzahlung auf einen Blick
Mit Pensionskasse: 7’258 Franken
Der «kleine Abzug» nach Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe a BVV 3: jährlich bis 8 Prozent des oberen Grenzbetrags von 90’720 Franken. Er gilt für alle, die in der zweiten Säule versichert sind, obligatorisch oder freiwillig. Sind beide Ehegatten erwerbstätig, darf jeder den Abzug für sich beanspruchen.
Ohne Pensionskasse: 20 %, höchstens 36’288
Der «grosse Abzug» nach Buchstabe b: 20 Prozent des Erwerbseinkommens, höchstens 40 Prozent des oberen Grenzbetrags. Die vollen 36’288 Franken erreicht nur, wer mindestens 181’440 Franken Erwerbseinkommen ausweist. Ohne AHV-pflichtiges Einkommen gibt es keinen Abzug.
Rund 605 Franken pro Monat
7’258 geteilt durch zwölf ergibt 604.83 Franken. Der Bund publiziert keinen Monatsbetrag, das ist reine Rechnung. Ein Dauerauftrag über 604 Franken plus eine Schlusszahlung im Dezember trifft das Maximum, ohne darüber zu schiessen.
Stichtag ist der 31. Dezember
Und zwar der Tag der Gutschrift auf deinem persönlichen Vorsorgekonto. Die Abbuchung auf deinem Bankkonto reicht nicht, die Gutschrift auf dem Sammelkonto der Stiftung auch nicht. Plane Bankarbeitstage ein.
Nachzahlen erst ab Beitragsjahr 2025
Seit dem 1. Januar 2025 gibt es den Einkauf in die Säule 3a, erstmals nutzbar im Steuerjahr 2026 für 2025. Lücken aus 2024 und früher sind verloren, das steht so in der Übergangsbestimmung.
Was die Einzahlung wirklich kostet
Die Einzahlung senkt dein steuerbares Einkommen. Wie viel das in Franken bringt, hängt von Kanton, Gemeinde, Einkommen und Zivilstand ab. Rechne es mit deinem eigenen Grenzsteuersatz durch, statt mit einer Faustregel zu arbeiten.
Zum Säule-3a-RechnerNeu seit dem 2. Oktober 2026
Wie hoch ist der Maximalbetrag 2027?
Ab dem 1. Januar 2027 darfst du mit Pensionskasse höchstens 7’373 Franken in die Säule 3a einzahlen und abziehen, 115 Franken mehr als 2026. Ohne Pensionskasse sind es 20 Prozent des Erwerbseinkommens, höchstens 36’864 Franken. Der Bundesrat hat das am 2. Oktober 2026 zusammen mit der Erhöhung der AHV-Renten beschlossen. Wer monatlich einzahlt, braucht 2027 für das Maximum 614.42 Franken pro Monat.
Die Beträge folgen einer festen Regel. Beide Abzüge stehen nicht als Frankenbetrag im Gesetz, sondern als Prozentsatz: 8 Prozent beziehungsweise 40 Prozent des oberen Grenzbetrags nach Artikel 8 Absatz 1 BVG. Dieser lag seit dem 1. Januar 2025 bei 90’720 Franken. Nach Artikel 9 BVG passt der Bundesrat ihn an, wenn die AHV-Renten steigen, in der Regel alle zwei Jahre.
Nachgerechnet: 7’373 Franken sind 8 Prozent von 92’160 Franken, 36’864 Franken sind 40 Prozent davon. 92’160 Franken ist das Dreifache der neuen maximalen AHV-Jahresrente von 30’720 Franken. Die Rechnung ist meine, die beiden Abzüge stehen so in der Mitteilung des Bundesrats.
Alle Jahre seit der Einführung
Maximalbeträge der Säule 3a von 1987 bis 2027
Die Säule 3a gibt es seit dem 1. Januar 1987. Seither ist der Maximalbetrag in Stufen gestiegen, immer dann, wenn der Bundesrat den oberen Grenzbetrag der zweiten Säule angehoben hat. Die Tabelle stammt Zeile für Zeile aus den «Wichtigen Masszahlen im Bereich der beruflichen Vorsorge» des Bundesamts für Sozialversicherungen; die Jahre ab 2016 sind zusätzlich mit der 3a-Guthabentabelle des BSV gegengeprüft.
| Jahr | Mit Pensionskasse | Ohne Pensionskasse |
|---|---|---|
| 1987 | 4’147 | 20’736 |
| 1988 | 4’320 | 21’600 |
| 1989 | 4’320 | 21’600 |
| 1990 | 4’608 | 23’040 |
| 1991 | 4’608 | 23’040 |
| 1992 | 5’184 | 25’920 |
| 1993 | 5’414 | 27’072 |
| 1994 | 5’414 | 27’072 |
| 1995 | 5’587 | 27’936 |
| 1996 | 5’587 | 27’936 |
| 1997 | 5’731 | 28’656 |
| 1998 | 5’731 | 28’656 |
| 1999 | 5’789 | 28’944 |
| 2000 | 5’789 | 28’944 |
| 2001 | 5’933 | 29’664 |
| 2002 | 5’933 | 29’664 |
| 2003 | 6’077 | 30’384 |
| 2004 | 6’077 | 30’384 |
| 2005 | 6’192 | 30’960 |
| 2006 | 6’192 | 30’960 |
| 2007 | 6’365 | 31’824 |
| 2008 | 6’365 | 31’824 |
| 2009 | 6’566 | 32’832 |
| 2010 | 6’566 | 32’832 |
| 2011 | 6’682 | 33’408 |
| 2012 | 6’682 | 33’408 |
| 2013 | 6’739 | 33’696 |
| 2014 | 6’739 | 33’696 |
| 2015 | 6’768 | 33’840 |
| 2016 | 6’768 | 33’840 |
| 2017 | 6’768 | 33’840 |
| 2018 | 6’768 | 33’840 |
| 2019 | 6’826 | 34’128 |
| 2020 | 6’826 | 34’128 |
| 2021 | 6’883 | 34’416 |
| 2022 | 6’883 | 34’416 |
| 2023 | 7’056 | 35’280 |
| 2024 | 7’056 | 35’280 |
| 2025 | 7’258 | 36’288 |
| 2026 | 7’258 | 36’288 |
| 2027 | 7’373 | 36’864 |
Beträge in Franken pro Jahr. «Ohne Pensionskasse» ist die Obergrenze; einzahlen darf man dort höchstens 20 Prozent des Erwerbseinkommens. Die Werte für 2027 stammen aus der Mitteilung des Bundesrats vom 2. Oktober 2026.
Bis wann einzahlen
Der 31. Dezember ist kein Puffer, sondern die Wand
Damit ein Beitrag für ein bestimmtes Steuerjahr zählt, muss er laut Kreisschreiben 18a der Eidgenössischen Steuerverwaltung «bis spätestens am 31. Dezember des betreffenden Jahres» geleistet sein. Entscheidend ist dabei ein Detail, das viele übersehen: Massgebend ist der Tag der Gutschrift auf deinem individuellen Vorsorgekonto. Das Kreisschreiben schreibt ausdrücklich, dass weder die Abbuchung auf deinem Bankkonto noch die Gutschrift auf dem allgemeinen Konto der 3a-Institution genügt.
- Zahl nicht zwischen Weihnachten und Neujahr ein. Zwischen Belastung und Gutschrift liegen Bankarbeitstage, und die letzten Dezembertage sind teilweise keine.
- Anbieter nennen eigene Eingabefristen, oft Mitte Dezember. Das ist eine Angabe des Anbieters und keine gesetzliche Frist, halte dich trotzdem daran.
- Was nach dem Jahreswechsel gutgeschrieben wird, zählt fürs neue Jahr. Verschieben geht nicht, auch nicht mit einem Vermerk auf der Überweisung.
- Wer im laufenden Jahr die Erwerbstätigkeit beendet, darf für dieses Jahr trotzdem den vollen Beitrag leisten.
Die umgekehrte Überlegung ist ebenso wahr: Wer im Januar statt im Dezember einzahlt, hat dasselbe Steuerjahr, aber elf Monate mehr Anlagezeit. Über eine Erwerbsbiografie summiert sich das.
Einkauf in die Säule 3a
Nachzahlen: was seit 2025 geht und was nicht
Seit dem 1. Januar 2025 gibt es in der BVV 3 die Artikel 7a und 7b. Sie erlauben, verpasste Jahresbeiträge später nachzuzahlen. Das Bundesamt für Sozialversicherungen hält fest: Einkäufe sind «erstmals im Steuerjahr 2026 rückwirkend für 2025» möglich. Vier Voraussetzungen müssen laut Kreisschreiben 18a zusammen erfüllt sein:
- Im Einkaufsjahr voll eingezahlt. Du bist beitragsberechtigt und hast den für dich zulässigen ordentlichen Maximalbeitrag dieses Jahres komplett geleistet.
- Es gibt eine Lücke in den letzten zehn Jahren. In einem oder mehreren dieser Jahre hast du weniger als das Maximum einbezahlt — aber nur Lücken ab dem Beitragsjahr 2025 zählen.
- Du warst in den Lückenjahren beitragsberechtigt. Also mit AHV-pflichtigem Erwerbseinkommen in der Schweiz.
- Du hast noch keine Altersleistung bezogen. Jeder Bezug ab fünf Jahren vor dem Referenzalter gilt als Altersleistung und schliesst weitere Einkäufe aus.
Die Höhe ist gedeckelt: Pro Steuerjahr ist ein Einkauf höchstens im Umfang des kleinen Abzugs möglich, 2026 also 7’258 Franken — unabhängig davon, ob du einer Pensionskasse angehörst. Mit einem Einkauf darfst du mehrere Lückenjahre gleichzeitig schliessen, aber eine einzelne Jahreslücke nur mit einem einzigen Einkauf: halb schliessen und den Rest später nachholen geht nicht.
Der harte Teil: Die Übergangsbestimmung zur Änderung vom 6. November 2024 sagt, dass Beitragslücken von vor dem Inkrafttreten «nicht mit einem Einkauf ausgeglichen werden» können. Wer 2019 bis 2024 nichts einbezahlt hat, kann das nicht mehr korrigieren. Rückwirkend ist hier also nicht rückwirkend ohne Ende, sondern rückwirkend ab 2025.
Der Einkauf muss schriftlich bei der Stiftung beantragt werden, mit Angabe der Jahre und Beträge, und er muss nicht in dasselbe Konto fliessen wie der ordentliche Beitrag. Die Stiftung bescheinigt ihn separat fürs Steueramt. Wie das im Detail abläuft, steht im eigenen Beitrag zu den nachträglichen Einzahlungen ab 2025.
Ohne Pensionskasse
Selbständige: 20 Prozent, höchstens 36’288 Franken
Wer keiner Vorsorgeeinrichtung der zweiten Säule angehört, darf nach Artikel 7 Absatz 1 Buchstabe b BVV 3 jährlich bis 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, höchstens aber 40 Prozent des oberen Grenzbetrags. 2026 sind das 36’288 Franken. Die Grenze gilt doppelt: Zuerst zählt der Prozentsatz, dann der Maximalbetrag.
- Bei 60’000 Franken Erwerbseinkommen sind 12’000 Franken möglich, nicht 36’288. Die 20 Prozent sind die tiefere der beiden Grenzen.
- Den vollen Betrag erreicht erst, wer mindestens 181’440 Franken Erwerbseinkommen ausweist.
- Ergibt die Erwerbstätigkeit einen Verlust, ist gar kein Abzug möglich. Das hält das Kreisschreiben ausdrücklich fest.
- Bei vorübergehendem Unterbruch — Militärdienst, Mutterschaft, Arbeitslosigkeit, Krankheit — bleibt die Abzugsberechtigung bestehen, sofern auf Erwerbs- oder Erwerbsersatzeinkommen AHV-Beiträge bezahlt wurden.
- Wer zusätzlich angestellt und dort einer Pensionskasse angeschlossen ist, fällt unter den kleinen Abzug. Massgebend ist der Anschluss, nicht die Rechtsform.
Mehrere 3a-Konten
Wie viele Konten sinnvoll sind — und warum überhaupt
Eine gesetzliche Obergrenze für die Zahl der 3a-Konten gibt es nicht. Das Kreisschreiben 18a sagt nur: Man darf mit mehreren Stiftungen mehrere Verträge abschliessen, für jedes Konto braucht es einen eigenen Vorsorgevertrag, und «die Gesamtsumme der Einzahlungen pro Jahr darf den Maximalbetrag von Artikel 7 Absatz 1 BVV 3 nicht übersteigen». Vier Konten bedeuten also nicht vier Mal 7’258 Franken, sondern 7’258 Franken verteilt auf vier Konten.
Der Grund für mehrere Konten liegt am anderen Ende, beim Bezug. Kapitalleistungen aus der Vorsorge werden nach Artikel 38 DBG getrennt vom übrigen Einkommen besteuert, als volle Jahressteuer zu einem Fünftel der Tarife; die Kantone haben eigene Tarife. Weil diese Tarife progressiv sind, kostet ein einzelner grosser Bezug prozentual mehr als mehrere kleinere in verschiedenen Jahren. Und weil ein 3a-Konto laut Kreisschreiben nur vollständig aufgelöst werden kann — ein Teilbezug ist nicht vorgesehen —, brauchst du dafür von Anfang an mehrere Gefässe.
Was ich nicht behaupte: ab welchem Guthaben sich ein zusätzliches Konto rechnet. Das hängt am Tarif deines Kantons und deiner Gemeinde und lässt sich nicht allgemein beziffern. Die Anbieter setzen zudem eigene Grenzen, bei frankly sind es zum Beispiel fünf Konten. Und beachte: Die Bezüge müssen in verschiedene Steuerjahre fallen, damit die Staffelung überhaupt wirkt.
Konto oder Wertschriften
Muss das Geld auf ein Konto oder darf es angelegt werden?
Beides ist erlaubt. Die Säule 3a kennt zwei Formen: die gebundene Vorsorgevereinbarung mit einer Bankstiftung und die gebundene Vorsorgeversicherung bei einer Versicherung. Innerhalb der Bankstiftung kannst du das Geld auf dem Konto liegen lassen oder in eine Anlagelösung stecken. Der Maximalbetrag ist in beiden Fällen derselbe.
Was das bringt, entscheidet der Anlagehorizont. Ein 3a-Konto ist nominal sicher und verzinst sich mager, eine Wertschriftenlösung schwankt und hat über lange Zeiträume mehr gebracht. Wer das Geld erst in zwanzig Jahren braucht, kann Rückschläge aussitzen; wer in drei Jahren ein Haus kauft, eher nicht. Den Unterschied für deine eigenen Zahlen rechnest du am besten im Säule-3a-Rechner durch.
Begriffsfalle: Viele suchen nach «Säule 3a mit ETF». In der Säule 3a kommen meist Indexfonds zum Einsatz, nicht börsengehandelte ETF. Anbieter wie finpension argumentieren, dass institutionelle Indexfonds bei der amerikanischen Quellensteuer besser abschneiden als ETF — das ist die Position eines Anbieters, nicht eine amtliche Aussage, und ich führe sie hier nur als solche auf. Für dich zählt in der Praxis vor allem die Gesamtgebühr, denn die geht direkt von der Rendite ab.
Abgrenzung
Säule 3a oder 3b?
Die Säule 3a ist die gebundene Selbstvorsorge: Maximalbetrag, Steuerabzug, feste Bezugsregeln. Die Säule 3b ist freies Sparen — kein Abzug, keine Obergrenze, jederzeit verfügbar. Für die meisten ist die Reihenfolge klar: zuerst die 3a bis zum Maximum, danach das freie Depot. Zwei Punkte gehören noch dazu:
- Die einbezahlten Beträge sind von der Vermögenssteuer ausgenommen, und die Erträge unterliegen nicht der Verrechnungssteuer. Besteuert wird erst die Auszahlung.
- Altersleistungen dürfen frühestens fünf Jahre vor und spätestens fünf Jahre nach dem Referenzalter bezogen werden, für den Aufschub braucht es eine Erwerbstätigkeit. Vorher kommst du nur in Ausnahmen ans Geld: Wohneigentum, Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit, endgültiger Wegzug aus der Schweiz, Einkauf in die Pensionskasse oder eine ganze IV-Rente.
Wie ich es mache
Seit 2020 jedes Jahr das Maximum, in Wertschriften
Ich habe meine Säule 3a am 21. September 2020 bei frankly eröffnet und die Strategie «Extreme 95 Index» gewählt, also fast vollständig in Aktien. Im September 2026 stand das Konto bei 58’914.59 Franken, ein Plus von 72,4 Prozent gegenüber allen Einzahlungen. Vom Maximum 2026 waren zu diesem Zeitpunkt 5’760 von 7’258 Franken eingezahlt, den Rest überweise ich vor dem Stichtag.
Ich zahle nicht in einem Betrag im Dezember ein, sondern über das Jahr verteilt. Das ist keine Steuerfrage — der Abzug ist derselbe —, sondern eine Zeitfrage: Geld, das im Februar investiert ist, arbeitet zehn Monate länger. Meine Erfahrung mit dem Anbieter, inklusive Gebühren und Screenshots, steht im frankly-Erfahrungsbericht.
Das ist meine persönliche Umsetzung und keine Empfehlung. Ob eine Aktienquote von 95 Prozent zu dir passt, hängt an deinem Horizont und daran, wie du auf Kursrückgänge reagierst.
Häufige Fragen
Säule 3a Maximalbetrag: die zwölf häufigsten Fragen
Wie hoch ist der Maximalbetrag der Säule 3a 2026?
Wer einer Pensionskasse angeschlossen ist, darf 2026 höchstens 7’258 Franken einzahlen und vom steuerbaren Einkommen abziehen. Wer keiner Pensionskasse angehört, darf 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, höchstens 36’288 Franken. Beide Zahlen stammen vom Bundesamt für Sozialversicherungen und gelten unverändert seit 2025.
Wie hoch ist der Maximalbetrag der Säule 3a 2027?
7’373 Franken mit Pensionskasse und höchstens 36’864 Franken ohne Pensionskasse, dort zusätzlich begrenzt auf 20 Prozent des Erwerbseinkommens. Der Bundesrat hat die beiden Abzüge am 2. Oktober 2026 zusammen mit der Erhöhung der AHV-Renten beschlossen. Sie gelten ab dem 1. Januar 2027, das sind 115 Franken mehr als 2026.
Wie viel ist der Maximalbetrag der Säule 3a pro Monat?
7’258 Franken geteilt durch zwölf sind 604.83 Franken, also rund 605 Franken pro Monat. Das ist eine reine Rechnung, der Bund publiziert keinen Monatsbetrag. Ein Dauerauftrag über 605 Franken schiesst am Jahresende leicht über das Maximum hinaus, deshalb ist ein Auftrag über 604 Franken plus eine Schlusszahlung im Dezember der sauberere Weg. Ab 2027 sind es 7’373 geteilt durch 12, also 614.42 Franken im Monat.
Bis wann muss ich die Säule 3a einzahlen?
Bis zum 31. Dezember des Jahres, für das du den Abzug willst. Massgebend ist laut Kreisschreiben 18a der Eidgenössischen Steuerverwaltung der Tag der Gutschrift auf deinem persönlichen 3a-Konto. Weder die Abbuchung auf deinem Bankkonto noch die Gutschrift auf dem Sammelkonto der 3a-Stiftung genügen. Rechne deshalb mit ein paar Bankarbeitstagen Puffer und zahle nicht am 30. Dezember ein.
Kann ich in die Säule 3a nachzahlen?
Ja, seit dem 1. Januar 2025 gibt es den Einkauf in die Säule 3a. Vier Bedingungen müssen zusammen erfüllt sein: Du bist im Einkaufsjahr beitragsberechtigt und hast den ordentlichen Maximalbeitrag voll einbezahlt, in den zehn Jahren davor hast du nicht überall das Maximum erreicht, du warst in den Lückenjahren beitragsberechtigt, und du hast noch keine Altersleistung bezogen. Pro Jahr ist ein Einkauf in der Höhe des kleinen Abzugs möglich, 2026 also höchstens 7’258 Franken.
Kann ich Lücken aus 2024 oder früher nachzahlen?
Nein. Die Übergangsbestimmung zur BVV-3-Änderung vom 6. November 2024 sagt ausdrücklich, dass Beitragslücken aus der Zeit vor dem Inkrafttreten nicht mit einem Einkauf ausgeglichen werden können. Nachzahlbar sind nur Lücken ab dem Beitragsjahr 2025, erstmals im Steuerjahr 2026.
Wie viel darf ich als Selbständiger in die Säule 3a einzahlen?
Wer keiner Pensionskasse angeschlossen ist, darf 20 Prozent des Erwerbseinkommens einzahlen, 2026 aber höchstens 36’288 Franken. Die vollen 36’288 Franken erreicht nur, wer mindestens 181’440 Franken Erwerbseinkommen ausweist. Voraussetzung ist immer ein AHV-pflichtiges Erwerbseinkommen; wer aus der selbständigen Tätigkeit einen Verlust ausweist, darf gar nichts abziehen.
Wie viele 3a-Konten darf ich haben?
Das Gesetz nennt keine Obergrenze. Laut Kreisschreiben 18a darf man mit mehreren Stiftungen mehrere Verträge abschliessen, solange für jedes Konto ein eigener Vorsorgevertrag besteht. Entscheidend ist nur, dass die Summe aller Einzahlungen pro Jahr den Maximalbetrag nicht übersteigt. Anbieter setzen eigene Grenzen, bei frankly sind es zum Beispiel fünf Konten.
Warum lohnen sich mehrere 3a-Konten?
Wegen der Auszahlung. Kapitalleistungen aus der Vorsorge werden nach Artikel 38 DBG getrennt vom übrigen Einkommen als volle Jahressteuer zu einem Fünftel der Tarife besteuert, die Kantone haben eigene Tarife. Weil diese Tarife progressiv sind, kostet ein grosser Bezug prozentual mehr als mehrere kleinere in verschiedenen Jahren. Mehrere Konten sind die Voraussetzung dafür, gestaffelt beziehen zu können, denn ein einzelnes 3a-Konto lässt sich nur ganz auflösen.
Zahlt man auf die Säule 3a Vermögenssteuer?
Nein. Das Kreisschreiben 18a hält fest, dass die einbezahlten Beträge von der Vermögenssteuer ausgenommen sind und die Erträge daraus nicht der Verrechnungssteuer unterliegen. Besteuert wird erst die Auszahlung, dann aber getrennt vom übrigen Einkommen.
3a-Konto oder Wertschriften mit ETF?
Das hängt am Anlagehorizont. Ein 3a-Konto ist sicher und verzinst sich derzeit mager, eine Wertschriftenlösung schwankt, hat über lange Zeiträume aber mehr gebracht. Wer das Geld erst in zwanzig Jahren braucht, hat Zeit, Kursrückschläge auszusitzen. Achte auf die Gebühr, sie geht direkt von der Rendite ab. Und beachte: In der Säule 3a kommen meist Index- oder Anlagefonds zum Einsatz, nicht börsengehandelte ETF.
Was ist der Unterschied zwischen Säule 3a und 3b?
Die Säule 3a ist die gebundene Vorsorge. Du darfst höchstens den Maximalbetrag einzahlen, ziehst ihn dafür vom steuerbaren Einkommen ab, und kommst erst frühestens fünf Jahre vor dem Referenzalter ans Geld. Die Säule 3b ist freies Sparen ohne Betragsgrenze, ohne Steuerabzug und ohne Bindung, zum Beispiel ein normales Wertschriftendepot. Wer noch Platz in der 3a hat, füllt in aller Regel zuerst diese.
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Auswertung lesenBelege
Quellen und Stand
Jede Zahl auf dieser Seite stammt vom Bund: Bundesamt für Sozialversicherungen, Eidgenössische Steuerverwaltung oder Fedlex. Bankenseiten, Anbieterblogs und Vergleichsportale sind hier bewusst keine Zahlenquelle.
- BSV: Die dritte Säulepubliziert am 10.02.2026 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- BSV: Tabelle zur Berechnung des grösstmöglichen 3a-Guthabens (2026)20.11.2025 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- BSV: Wichtige Masszahlen im Bereich der beruflichen Vorsorge (Anhang zu den Mitteilungen über die berufliche Vorsorge Nr. 167)Ausgabe 2026 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- Fedlex: Verordnung über die steuerliche Abzugsberechtigung für Beiträge an anerkannte Vorsorgeformen (BVV 3, SR 831.461.3)in Kraft seit 01.01.2025 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- Fedlex: Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG, SR 831.40)Art. 8 Abs. 1 und Art. 9 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- ESTV: Kreisschreiben Nr. 18a, Steuerliche Behandlung der Säule 3a22.12.2025 · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- Fedlex: Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (DBG, SR 642.11), Art. 38Kapitalleistungen aus Vorsorge · abgerufen am 16.09.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
- Bundesrat: AHV/IV-Minimalrente steigt um 20 Franken (Medienmitteilung mit den Säule-3a-Abzügen 2027)2. Oktober 2026 · abgerufen am 13.10.2026, HTTP 200. Quelle öffnen
Stand: 13. Oktober 2026. Geltung Schweiz. Diese Seite fasst geltendes Bundesrecht zusammen und ist keine Steuer- oder Anlageberatung. Kantone und Gemeinden haben eigene Tarife, massgebend ist deine persönliche Situation. Zum frankly-Bericht gehört ein Gutscheincode, mit dem ich bei einer Anmeldung eine Vergütung erhalten kann — an den Zahlen auf dieser Seite ändert das nichts, sie stammen alle vom Bund.









