10 Jahre Börsenerfahrung, 8 Jahre Unternehmertum – Mein persönlicher Rückblick & Deep Talk
Seit über 10 Jahren bin ich nun aktiv an der Börse, seit fast 8 Jahren selbständig und als Unternehmer unterwegs. Nach vielen intensiven Gesprächen auf der diesjährigen Invest wurde mir bewusst: Es ist an der Zeit, zurückzublicken. Nicht nur auf Zahlen und Investments, sondern auf die persönliche Reise, die Entwicklung als Mensch, Unternehmer und Investor.
Heute möchte ich Dich mitnehmen auf diese Reise. Ohne Filter, ehrlich, mit allen Höhen und Tiefen.
Persönlichkeitsentwicklung & Finanzen – Zwei Seiten derselben Medaille
Harte Arbeit formt nicht nur das Portfolio
Was ich in all den Jahren gelernt habe: Persönlichkeitsentwicklung und Geld sind untrennbar miteinander verbunden. Je mehr ich mich persönlich weiterentwickelt habe, desto reflektierter, kontrollierter und erfolgreicher wurde auch mein Umgang mit Finanzen.
Das Geld ist nicht einfach gewachsen, weil ich clever investiert habe – es war das Resultat von Ausdauer, Disziplin und ständiger Weiterentwicklung. Wer glaubt, dass finanzielle Freiheit nur durch das richtige Aktienportfolio kommt, irrt. Es braucht ein Fundament aus mentaler Stärke, Erfahrung und Durchhaltevermögen.
Vom ersten Investment zum Unternehmer mit Team
Ein Start mit 18 – und der Weg in die Selbstständigkeit
Ich habe mit 18 Jahren angefangen zu investieren. Mit Anfang 20 war ich vollständig selbständig. Für viele mag das jung wirken, aber für mich war das der logische Schritt. Rückblickend merke ich erst heute, wie ungewöhnlich dieser Weg tatsächlich ist – weil es eben nicht die Norm ist, mit so jungen Jahren so viel Verantwortung zu tragen.
Aber genau das hat mir die Freiheit und das Vertrauen gegeben, meinen Weg zu gehen.
Achterbahn der Gefühle: Wachstum, Verantwortung und Selbstzweifel
Der Umgang mit steigendem Einkommen
Was ich nicht erwartet hatte: Dass ein schnelles Wachstum beim Einkommen auch überfordern kann. Ich hatte Phasen, in denen ich mit meinem Einkommen nicht umgehen konnte – emotional wie praktisch. Damals hielt ich hohe Cash-Positionen, weil ich Angst hatte, alles zu verlieren.
Heute? Kein Problem mehr. Ich bin reingewachsen in diese Vermögensklassen. Nicht nur finanziell, sondern vor allem mental. Ich weiss heute, wie ich mit Geld umzugehen habe, und dass das wahre Ziel eben nicht das Geld selbst ist, sondern das Wachstum an Persönlichkeit und Fähigkeiten.
Zyklen an der Börse – heute schneller denn je
Ein Jahrzehnt Börsenerfahrung im Vergleich
Wer die Märkte kennt, weiss: Zyklen kommen und gehen. Doch im Vergleich zu früher scheinen sich diese Zyklen heute massiv zu beschleunigen. In wenigen Jahren haben wir Flash Crashes, schwarze Montage und extreme Volatilität erlebt – früher hätte das für ein Jahrzehnt gereicht.
Das liegt nicht zuletzt an der Digitalisierung: Social Media, Echtzeitinformationen, KI-getriebene Analysen – all das verändert das Verhalten der Märkte rasant. Wer heute investiert, muss mental flexibler, schneller und besser informiert sein denn je.
Vom Solopreneur zum Unternehmer – Der Übergang
Teamaufbau und systematisches Wachstum
Der Schritt von der Selbstständigkeit ins Unternehmertum ist kein einfacher. Ich habe ihn gemacht – Schritt für Schritt. Anfangs alles alleine, später mit Mitarbeitern, heute mit einem wachsenden Team, das selbstständig Prozesse abwickeln kann.
Dieser Wandel ist nicht nur organisatorisch eine Herausforderung, sondern auch mental. Vertrauen abgeben, Verantwortung delegieren, Systeme etablieren – das sind Prozesse, die Geduld und Lernbereitschaft erfordern.
Und ja, es gibt Zweifel. Immer wieder. Doch mit jedem Schritt wächst auch das Vertrauen: In das Team, in die Systeme, und in mich selbst.
Emotionale Meilensteine auf dem Weg zum Vermögensaufbau
Von 50’000 bis 300’000 CHF – Die Psychologie des Geldes
Die ersten 50’000 auf dem Konto? Ein Meilenstein. Die 100’000? Ein Gefühl von „Ich habe es geschafft“. Doch bei 300’000 kam plötzlich Existenzangst. Paradox? Ja. Aber nachvollziehbar. Mit steigendem Vermögen steigen auch die gedanklichen Lasten. Man hat mehr zu verlieren. Die Verantwortung wächst.
Heute weiss ich: Diese Ängste sind normal. Sie gehören zur Entwicklung dazu. Und sie verschwinden mit der Zeit, wenn man die Kontrolle über die Finanzen übernimmt – nicht umgekehrt.
Synergien zwischen Unternehmertum und Investieren
Zwei Standbeine – doppelte Gelassenheit
Was mich immer wieder rettet, ist die Synergie zwischen Unternehmertum und Investmentportfolio. Ich habe zwei stabile Säulen aufgebaut, die sich gegenseitig stützen.
Läuft das eine mal nicht so gut, ist das andere da. Ich treffe unternehmerische Entscheidungen nicht aus Angst, sondern mit Weitsicht. Weil ich weiss: Ich habe ein Portfolio im Hintergrund. Und umgekehrt genauso.
Diese Gelassenheit ist unbezahlbar – und ein Resultat jahrelanger Arbeit und Planung.
Transparenz hat Grenzen – Warum ich heute weniger teile
Früher war ich radikal transparent. Nettovermögen, Einnahmen, alles öffentlich. Heute bin ich vorsichtiger. Warum? Weil die Realität zeigt: Transparenz wird nicht immer belohnt. Im Gegenteil.
Ein kleiner Teil der Öffentlichkeit reagiert mit Neid, Hass oder Unverständnis. Und auch wenn das nur eine Minderheit ist – der Impact ist real. Daher heute: Nur noch Portfolio-Transparenz, keine vollständigen Vermögensangaben mehr. Für meinen eigenen Seelenfrieden.
Geld als Mittel zum Zweck – und nicht mehr als das
Heute steht bei mir nicht mehr das Geld im Vordergrund. Es ist ein Werkzeug. Ein Mittel, um Ideen zu realisieren, Projekte umzusetzen, Visionen greifbar zu machen.
Ob es um Teamaufbau geht, Systeme zu automatisieren oder mich selbst aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen – Geld ist nur der Treibstoff. Die Vision bleibt das Ziel.
Ich werde zwei Monate in Japan sein – komplett offline. Und mein Unternehmen muss trotzdem weiterlaufen. Das ist der neue Anspruch. Nicht nur Wachstum, sondern Nachhaltigkeit.
Fazit: Vermögen ist das Nebenprodukt, nicht das Ziel
Das Wichtigste, was ich gelernt habe: Geld ist das Nebenprodukt von Fokus, Ausdauer, Disziplin – und nicht das Ziel selbst.
Ich bereue keinen Schritt auf meinem Weg. Auch wenn er nicht der “normale” war. Ich habe früh begonnen, viel investiert – nicht nur Geld, sondern Zeit, Energie, Lebenszeit. Und heute kann ich sagen: Es hat sich gelohnt.
Aber der Weg geht weiter. Neue Ziele, Familiengründung, persönliche Entwicklung – das Leben besteht aus Phasen, und ich nehme sie so, wie sie kommen.
Zum Schluss: Nimm Dir die Zeit für Deinen eigenen Weg
Egal wo Du gerade stehst – ob Du gerade Deine ersten Investments tätigst, in die Selbständigkeit starten willst oder schon mittendrin steckst – nimm Dir Zeit. Für Deine persönliche Entwicklung, für Deine Learnings. Für den Aufbau Deiner Systeme.
Denn am Ende ist Vermögen nicht das Ziel. Sondern der Weg dorthin – und was Du dabei über Dich selbst lernst.
Bleib dran. Bleib echt. Und vor allem: Bleib bei Dir.
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6 Responses
Respekt.Alles richtig gemacht.Viel Erfolg weiterhin…
Ich schließe mich an. Respekt!
Dein Ziel, die erste Million, ist geschafft. Was hältst Du davon, anstatt immer das Gleiche in Deinen Videos zu erzählen und Dein ständiges Kreisen um Dich selbst, mal eine Video Reihe zu machen, was Du anderen gutes tun kannst? Wenn andere mal im Mittelpunkt stehen und Du nicht jede Gelegenheit nutzt um das Thema auf Dich zu lenken? Vielleicht auch mal was wo Du keinen Nutzen daraus ziehst? Kannst das ganze ja mal “ Gönjamin auf Tour“ nennen! Der Kojote als Gönner, als Zuhörer, als sympathischer uneigennütziger Zeitgenosse zum Wohle der Anderen. Herrlicher Gedanke.
Wird da nicht zu viel verlangt? Die Börse erfordert ein hartes egoistisches Vorgehen.
Oh jeee! Der Kopf sitzt über den zwei Schultern.
So sollte es sein, oder? 😄
Ich mag deine Newsletter sehr. Danke für deine Inputs und ich schätze deine Arbeit. Viel Freude in Japan. Ein tolles Land mit so leckerem Matcha. Liebe Grüsse
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