Was bremst deinen Vermögensaufbau wirklich? Die grössten Stolpersteine aus der Community
Hast du dich schon mal gefragt, was deinen Vermögensaufbau am meisten ausbremst? Genau diese Frage habe ich meiner Community gestellt – und über 1000 Antworten bekommen. Dabei ging es um typische Hindernisse wie:
- Zu niedrige Sparquote
- Zu spät angefangen
- Ungeduld
- Zu teure Produkte
Die Ergebnisse sind spannend – und vielleicht erkennst du dich in dem einen oder anderen Punkt wieder. Ich gebe dir hier nicht nur die Antworten aus der Community, sondern auch meine Sicht, wie du diese Bremsklötze aus dem Weg räumen kannst.
1. Steuern – der Klassiker unter den Bremsen
Gerade für viele in Deutschland ist die hohe Steuerbelastung ein echter Motivationskiller.
Aus Schweizer Sicht wirkt das fast wie ein Klischee – aber es stimmt: Die Abgabenlast in Deutschland ist hoch und lässt manchen gefühlt „ausbluten“.
Was tun?
- Entweder deutlich mehr verdienen, sodass trotz höherer Steuerlast netto mehr übrig bleibt
- Oder, wenn es dir extrem wichtig ist, Standortwechsel in Betracht ziehen
- Alternativ: Steuervorteile, Freibeträge und legale Optimierungsmöglichkeiten ausschöpfen
Aber klar: Nicht jeder will oder kann einfach auswandern – und das ist auch völlig okay.
2. Immaterielles Erbe – das Wissen aus der Kindheit
Viele starten spät, weil sie von zu Hause kein Finanzwissen mitbekommen.
Das nennt man oft immaterielles Erbe:
Haben deine Eltern dir beigebracht, wie die Börse funktioniert? Oder haben sie dir vermittelt, dass Aktien „Teufelszeug“ sind?
Ich selbst kam früh mit dem Thema in Kontakt – nicht durch meine Eltern, sondern durchs Internet. Mit 18 hatte ich mein erstes Aktiendepot. Rückblickend war das ein riesiger Vorteil. Wer dagegen erst mit 30 startet, verliert wertvolle Jahre, in denen der Zinseszins hätte arbeiten können.
Tipp: Wenn du das Wissen nicht geerbt hast, hol es dir aktiv – Bücher, Podcasts, YouTube, Kurse. Je früher, desto besser.
3. Zu spät angefangen – das Top-Ergebnis der Umfrage
Fast 50 % der Community gaben an: „Ich habe zu spät angefangen.“
Aber was heisst „zu spät“ wirklich?
- Mit 18–25 starten: optimal
- Mit Ende 20 oder Anfang 30 starten: immer noch sehr gut
- Mit 40+ starten: deutlich herausfordernder, aber nicht unmöglich
Der Zinseszins liebt Zeit – und wenn du ihm diese Zeit gibst, belohnt er dich. Aber selbst wenn du erst mit 30 oder 40 einsteigst: Jeder Schritt nach vorne ist besser als Stillstand.
4. Zu niedrige Sparquote – oft eine Kombination aus Einkommen und Konsum
Rund ein Viertel der Befragten nannten eine zu niedrige Sparquote als grösstes Hindernis.
Das kann verschiedene Ursachen haben:
- Zu niedriger Verdienst
- Zu hoher Konsum
- Hohe Fixkosten
Mein Rat:
Maximiere zunächst deine Sparquote – aber irgendwann bist du beim „Bare Minimum“ angekommen. Danach bleibt nur noch: Einkommen erhöhen.
Das geht z. B. durch Karriere-Boost, Weiterbildung, Nebenprojekte oder eigene Selbständigkeit.
5. Ungeduld – der heimliche Depot-Killer
Ebenfalls etwa ein Viertel gaben „Ungeduld“ als Bremse an.
Das zeigt sich oft so:
- Ständiges Umschichten im Depot
- Panikverkäufe bei Rücksetzern
- Übertriebene Erwartung an kurzfristige Gewinne
Gerade am Aktienmarkt ist Geduld die wertvollste Tugend. Der Zinseszins arbeitet langsam – und das ist gut so. Wer ständig eingreift, zerstört oft die eigene Rendite.
6. Unvorhersehbare Schicksalsschläge – Neustart nach Rückschlag
Nicht alle Hindernisse sind planbar:
Scheidung, Krankheit, Jobverlust – solche Ereignisse können den Vermögensaufbau massiv zurückwerfen.
Das Wichtigste: Nicht liegen bleiben.
Ein Rückschlag ist kein Ende, sondern ein Reset-Knopf. Wer neu startet und das Gelernte nutzt, kann schneller wieder aufbauen als beim ersten Mal.
7. Sich selbst im Weg stehen – die grösste Erkenntnis
Ein Community-Mitglied brachte es perfekt auf den Punkt:
„Nichts davon hindert mich – nur ich selbst.“
Das ist eine der wertvollsten Einsichten überhaupt.
Ob zu späte Entscheidungen, fehlendes Wissen oder Ausreden – am Ende bist du selbst der wichtigste Faktor.
Und das ist eine gute Nachricht: Denn wenn du der Grund bist, kannst du auch die Lösung sein.
Mindset-Shift:
- Übernimm Verantwortung
- Such die Ursache zuerst bei dir
- Werde vom Ausredensucher zum Macher
8. Der Vergleich mit anderen – Segen und Fluch
Viele vergleichen sich ständig:
- „Hätte ich doch schon mit 18 angefangen …“
- „Andere haben viel mehr investiert als ich …“
Vergleiche können motivieren – aber sie können dich auch lähmen.
Besser ist es, den Fokus auf den eigenen Fortschritt zu legen.
Jeder hat andere Startbedingungen, Lebensumstände und Chancen.
9. Performance im Vermögensaufbau – was den Unterschied macht
Aus den Antworten der Community lassen sich klare Muster ableiten, wie sich Performance verbessern lässt:
Früh starten
Je früher du anfängst, desto stärker wirkt der Zinseszins.
Auch kleine Beträge entwickeln über Jahrzehnte enorme Wirkung.
Sparquote steigern
Erst Ausgaben optimieren, dann das Einkommen erhöhen.
Mehr investieren = schnelleres Wachstum.
Langfristige Strategie
Weniger Aktionismus, mehr Geduld.
Breit gestreut investieren, statt ständig den „perfekten“ Trade zu suchen.
Kontinuierliches Lernen
Finanzbildung ist ein Prozess, kein einmaliges Event.
Regelmässige Weiterbildung zahlt sich direkt in besseren Entscheidungen aus.
10. Fazit: Dein Vermögensaufbau liegt in deiner Hand
Egal, ob Steuern, zu niedrige Sparquote, verspäteter Start oder Ungeduld – am Ende entscheidest du über deinen Weg.
Es gibt Faktoren, die du nicht kontrollieren kannst, aber es gibt immer Stellschrauben, an denen du drehen kannst.
Das Wichtigste:
- Heute anfangen
- Konsistent bleiben
- Geduldig sein
Kleine Schritte summieren sich über Jahre zu grossen Erfolgen.
Dein Vermögensaufbau ist kein Sprint, sondern ein Marathon – und jede Etappe zählt.
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2 Responses
Ich investiere seit ca 12 Jahren in Fonds, verfolge deine Videos, bin 55 Jahre alt und würde sehr gerne an deinen Treffen dabei sein. 😊
@Gerti Di Martino
Es wird im kommednen Jahr wieder einige Treffen und Möglichkeiten geben! Auch schon im Januar, halt die Ohren steiff!
LG
Thomas