So viel Geld brauchst DU, um von DIVIDENDEN zu LEBEN 💸💡

So viel Geld brauchst DU, um von DIVIDENDEN zu LEBEN 💸💡

So viel Geld brauchst DU um von DIVIDENDEN zu Leben

Nicht mehr arbeiten zu müssen und von dem zu leben, was das eigene Vermögen abwirft – das ist für viele der heilige Gral des Vermögensaufbaus. Gleichzeitig sind sich die meisten zu Beginn ihrer Finanzkarriere schmerzlich bewusst, wie weit entfernt dieses Ziel liegt. 

Aber wie viel Geld braucht man denn eigentlich, um später einmal von den Dividenden leben zu können? Dieser Frage bin ich genauer nachgegangen.

So funktioniert’s

Bevor wir klären, wie viel Kapital wir eigentlich benötigen, um davon leben zu können, müssen wir natürlich erstmal definieren, was so ein Leben eigentlich kostet. Ich bin hierfür vom Gehalt meines letzten Jobs hier in der Schweiz ausgegangen – 72.000 Franken pro Jahr.

Damit bin ich gut über die Runden gekommen und ich vermute, den meisten Leuten würde es ähnlich ergehen. Wenn du für deinen Lebensstil mehr als diesen Betrag brauchst, ist natürlich mehr Kapital fällig. 

Um ein passives Einkommen zu erzeugen, wird die Summe üblicherweise in Aktien investiert, die eine entsprechende Dividende abwerfen.

Dabei handelt es sich um eine Beteiligung an den Gewinnen des jeweiligen Unternehmens, die zu festen Zeitpunkten an die Anteilseigner ausgezahlt wird. Wie hoch diese Beträge sind und ob sie überhaupt existieren, hängt dabei von den jeweiligen Firmen ab. 

Natürlich kann man sein Geld auch anders investieren, etwa in P2P-Kredite oder andere Anlageformen, die eine regelmässige Rendite abwerfen. Allerdings liegt hier meist ein erhebliches Risiko vor, was vor allem dann, wenn man seinen Lebensunterhalt aus diesen Erträgen bestreiten möchte, sehr unangenehm ist.

Da man beim Kauf von dividendestarken Aktien hingegen weniger auf den Kursverlauf angewiesen ist, halten sich die Risiken hier in Grenzen. Ein passives Einkommen aus Dividenden ist daher der “Klassiker”. 

Was ein Unternehmen auszahlt (wenn es denn überhaupt etwas auszahlt), ist sehr unterschiedlich. Höhere Auszahlungen gibt es etwa bei Omega Healthcare mit 8,95 Prozent oder Swiss RE mit 8,13 %, während bei Coca Cola zum Beispiel 3,7 oder bei Starbucks 2,23 Prozent zu holen sind.

Insgesamt ist ein realistischer Wert für ein gut diversifiziertes Portfolio etwa 3,5 bis 4 % brutto pro Jahr. 

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Die Beispielrechnung

Nehmen wir jetzt also einen Dividendenertrag von 4 % an und wollen auf 72.000 Franken pro Jahr kommen, zeigt die Beispielrechnung, dass wir 1,8 Millionen CHF in unserem Portfolio benötigen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass alle Aktien stets Dividenden ausschütten müssen – nur die Gesamtperformance des Portfolios muss bei mindestens 4 % pro Jahr liegen. 

Wie bei Lohn und Gehalt wird auch bei Kapitalerträgen einiges an Steuer fällig. In diesem Fall wird zuerst eine Quellensteuer abgezogen, die im Nachgang zurückerstattet werden kann.

Die genaue Funktionsweise zu verstehen kann ganz schön Kopfzerbrechen bereiten, weshalb ich empfehlen würde, einen Teil eures passiven Einkommens in einen Steuerberater zu investieren. Angesichts der geringen Kosten von um die 100 Franken und den daraus resultierenden Einsparungen ist das keine schlechte Geldanlage. 

Spielen wir noch einige andere Szenarien durch und nehmen testhalber an, wir erhalten lediglich 3 % Rendite pro Jahr. Das benötigte Kapital steigt entsprechend an und wir müssen mindestens 2,4 Millionen Franken investiert haben, um auf die angepeilten 72.000 CHF brutto pro Jahr zu kommen. 

Noch ein unrealistisches Beispiel gefällig? Bei 10 % Dividende reichen bereits 720.000 Franken. Solche Zahlen zu erreichen wäre kaum oder nur mit extrem hohen Risiko möglich. Daher sollte man sich hier eher keine allzu grossen Hoffnungen machen. 

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Meine persönliche Vorgehensweise

Wie Leser meines Blogs oder Follower meines YouTube-Kanals wissen, verfolge ich selbst eine solche Strategie für ein passives Einkommen.

Mir persönlich hilft die vereinfachte Vorstellung, dass pro 1’000 investierter Franken wiederum 40 CHF an Auszahlungen pro Jahr auf mich warten. Natürlich kannst du diesen Betrag entsprechend deiner eigenen erwarteten Dividende anpassen. Für mich ist 4 % ein guter Mittelwert, der meine Risikobereitschaft widerspiegelt. 

Zwar ist die Dividendenrendite nicht alles, worauf man beim Aktienkauf achten sollte – auch klassische Kurszugewinne sind gute Möglichkeiten, das eigene Vermögen zu mehren und können dir helfen, überhaupt erst auf die entsprechenden Summen zu kommen, die du langfristig für dein passives Einkommen brauchst.

Vorsicht ist außerdem bei Unternehmen geboten, die eine absurd hohe Dividende (z.B. mehr als 10 %) anbieten. Hier ist oft etwas faul…

Meine eigenen Aktien, egal ob mit oder ohne Dividenden, habe ich übrigens bei Swissquote, einem Schweizer online Broker, den ich schon seit längerem nutze und mit dem ich bisher immer sehr zufrieden war.

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YouTube Kanal von Thomas der Sparkojote
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Thomas der Sparkojote

 

4 Responses

  1. H
    Heinz Zollinger sagt:

    Lieber Thomas
    ich verfolge Deine Finanz-Website schon seit einiger Zeit. Da ich — bereits ü80 — von meinen Dividenden gut Leben kann (zusammen mit AHV), möchte ich ein paar Bemerkungen machen.
    Wenn Du HEUTE mit rund 80’000 Jahreseinkommen gut lebst, dann dürfte dieses Einkommen in z.B. 50 Jahren NICHT mehr genügen. 1 bis 2% Teuerung pro Jahr!
    Wenn Du HEUTE Aktien mit 3% Dividenden kaufst, dann werden diese Aktien in 50 Jahren vielleicht viel viel mehr kosten. Diese Firma wird vielleicht 3.5% Dividenden, jedoch auf den höheren Wert zahlen.
    Ich habe HEUTE ein Dividenden-Einkommen von durchschnittlich 7% auf mein investiertes Kapital. Sogar Schweizer Aktien zahlen mir 10% Dividenden!!

  2. Ja das stimmt, manche Top Firmen erhöhen auch 8% im Jahr, das kommt des öfteren mal vor. Aber auch mit guten Growth Aktien wie Amazon kann man viel Freude haben, hier bestimmt man seine Dividende dann quasi selbst, weil man, wenn man Dividende benötigt, dann einfach einen Teil verkauft.

  3. T
    Tom sagt:

    Lieber Thomas,

    deine Überschlagsrechnung enthält einen signifikanten Denkfehler und führt daher deine Leser in die irre!
    Was mir bei deiner Rechnung völlig fehlt bzw. nicht zum Ausdruck kommt ist der Faktor Zeit.
    Wenn jemand als Dividendeninvestor mit Dividendenaktien einen laufenden Cashflow aufbauen will, das zudem ein übliches Gehalt ersetzen oder ergänzen soll, dann muss in Dividendenwachstumsaktien investiert werden.
    In der Regel kann bei 3,5%- 4% Anfangsrendite und einem durchschnittlichen Dividendenwachstum von 7-8% p.a. nach 15 Jahren eine Rendite von 10% auf das eingesetzte Kapital erzielt werden.
    Soll nun ein Gehalt adäquat ersetzt werden muss eine Ansparphase von gut 15 Jahren berücksichtigt werden.
    Unter den genannten Prämissen kann JEDER das Ziel erreichen und es braucht dafür nur 350.000-400.000 Euro. Steuern sind bereits berücksichtigt.
    Ausschlaggebend ist der Zinseszinseffekt der sich durch die Wiederanlage der erhaltenen Dividenden ergibt, iVm. dem Faktor Zeit. Daher braucht es kein 1Mio.+ Vermögen um als Normalbürger davon leben zu können.

    Das was Du machst ist das Dividendenwachstum und den Zeitfaktor außer acht zu lassen. D.h. wenn Du von heute auf morgen von Dividenden leben willst, dann brauchst Du die Millionen, weil Du den Zinseszinseffekt nicht berücksichtigst. Das ist aber für die meisten praktisch irrelevant.

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