So habe ich den S&P 500 mit 35% Rendite mühelos geschlagen – Mein Erfolgsgeheimnis!
Es ist ein verrücktes Gefühl, wenn du realisierst, dass dein Depot in einem einzelnen Monat über 37’000 Franken an Performance gemacht hat – und das bei einem Gesamtplus von nahezu 46’000 Franken. Noch verrückter wird’s, wenn man sich vor Augen führt, dass ich insgesamt rund 85’000 Franken investiert habe und das Delta mittlerweile deutlich über 350’000 Franken liegt. Kurz gesagt: Mein Depot hat dieses Jahr eine Performance hingelegt, die sogar den S&P 500 in den Schatten stellt – zumindest wenn man meine Werte in US-Dollar misst.
Warum meine Performance dieses Jahr den S&P 500 schlägt
Vergleicht man die Jahresperformance in Schweizer Franken, dann sieht der S&P 500 leicht besser aus. Er kommt aktuell auf rund 16 % Rendite (in USD), während mein Gesamtportfolio in Franken „nur“ bei 13,3 % liegt. Klingt erstmal nicht so spektakulär.
Aber: Rechne ich mein Depot in US-Dollar um – was durchaus Sinn macht, da ich viele US-Aktien halte – sieht die Lage plötzlich komplett anders aus. Meine Rendite in USD liegt nämlich bei satten 27,8 %. Noch spannender wird’s, wenn ich nur die Einzelaktien betrachte und ETFs weglasse. Ohne diese Renditebremse komme ich bei den Einzelaktien auf 35,1 % in US-Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie der S&P 500 dieses Jahr.
ETFs drücken meine Rendite – warum ich trotzdem daran festhalte
Ich liebe ETFs – keine Frage. Sie sind diversifiziert, stressfrei und funktionieren langfristig. Aber sie haben eben auch den Nachteil, dass sie mir in starken Einzelaktien-Jahren die Durchschnittsperformance nach unten ziehen. Trotzdem gehören sie für mich weiterhin ins Depot, einfach weil sie ein solides Fundament für die langfristige Strategie bilden.
Die Magie des Zinseszins – Wie mein Depot in 11 Jahren gewachsen ist
Ich habe 2015 mit dem Investieren angefangen. Die ersten fünf Jahre war der Wachstumsknick deutlich spürbar – gefühlt tat sich nichts. Aber das ist typisch: Anfangs sieht die Kurve flach aus, und dann kommt plötzlich der Punkt, an dem das Depot kippt – im positiven Sinne.
Dieses Jahr habe ich 149’000 Franken Gewinn gemacht, obwohl ich nur 84’000 Franken investiert habe. Das heisst: Zwei Drittel des Wachstums kamen durch Kursgewinne, nur ein Drittel durch Einzahlungen. Einfach ausgedrückt: Der Zinseszins beginnt zu wirken.
Mein Cashflow durch Dividenden, Optionen und Zinsen
Dieses Jahr konnte ich bisher rund 15’200 Franken an passivem Cashflow generieren – durch Dividenden, Optionen und Zinsen. 2022 waren es noch 20’300 Franken. Warum der Rückgang?
- Der USD hat gegenüber dem Franken über 13 % verloren – das drückt die Dividenden in CHF.
- Ich habe weniger Optionen gehandelt, da ich durch private Projekte stark eingespannt war.
- Mehr Fokus auf Wachstumswerte – weniger Dividendenfokus
Trotzdem: Der Oktober brachte mir 1’021 Franken, was sich schon ganz ordentlich sehen lässt – vor allem, da ich zuletzt weniger aktiv war.
🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).
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So sieht meine Asset Allocation im Detail aus
Ich achte darauf, sowohl konzentriert als auch diversifiziert zu investieren. Mein Ziel ist klar: Ich will den Markt schlagen, nicht einfach nur mitlaufen. Deshalb sieht meine aktuelle Verteilung so aus:
- 53,7 % Einzelaktien
- 26 % ETFs
- 13,2 % Krypto
- 4,8 % Edelmetalle (hauptsächlich Gold)
- Rest: Cash
Gerade jetzt, wo der Fear & Greed Index auf nur 4 steht, also extreme Angst signalisiert, zeigt sich einmal mehr: Der Markt macht, was er will. Ich sehe in meinem Depot fast ausschliesslich grüne Zahlen.
Bitcoin & Gold als Krisenanker
Auch meine Positionen in BTC und Gold stehen im Plus. Bitcoin trotzte selbst meinem Totalverlust auf einer Plattform – der Coin an sich performte solide. Und Gold ist sogar in meinen Top-5 nach Rendite – wer hätte das gedacht?
Meine grössten Gewinner (und Verlierer) im Depot
Die Top-Gewinne:
- Nvidia: +172’000 Franken
- Bitcoin: +60’000 Franken
- Vanguard FTSE All-World ETF: +44’000 Franken
- Alphabet: +29’000 Franken
- Gold: +23’000 Franken
Dass Gold es in die Top 5 schafft, zeigt auch: Sicherheit und Rendite müssen sich nicht widersprechen.
Die grössten Verluste:
- Bitcoin Totalverlust: -10’000 Franken (nur gerechnet auf Einstandswert, echter Verlust war höher)
- Cardano: Komplett weg – Verlust wird nicht mehr aufgeholt
- Nestlé: -7’300 Franken (versuche ich gerade mit Cash Secured Puts rauszuholen)
- BB Biotech: -5’600 Franken (Position inzwischen aufgestockt)
Ja, Verluste gehören auch dazu. Doch unterm Strich schlagen meine Gewinner die Fehlgriffe bei Weitem.
11 Jahre Erfahrung – was sich verändert hat
In den ersten Jahren habe ich einfach Aktien gekauft, die ich „kannte“, ohne wirklich zu analysieren. Inzwischen läuft das anders: Ich analysiere fundiert, habe klare Strategien, spreche mit anderen Investoren und bilde mich laufend weiter. Seit etwa 2020 gelingt es mir konstant, meine Benchmark – den Vanguard FTSE All-World – outperformen.
Übrigens: Selbst wenn ich ETFs komplett rausrechne und NUR meine Stockpicks nehme, liege ich klar über dem Markt.
Zahlen, die zählen
| Jahr | Gesamtportfolio | Einzelaktien |
|——|——————|—————-|
| 2023 | 13,3 % | 19,9 % |
| 2022 | 17,2 % | 19,4 % |
| 2021 | 22,9 % | 39,1 % |
| 2020 | 30,1 % | 47,2 % |
Da kann man nicht wirklich sagen, dass ich dem Markt nur „nahe“ gekommen bin – ich habe ihn geschlagen. Punkt.
Die Tool-Basis: Portfolio Performance
Wenn du wissen willst, ob dein Depot gut läuft – und vor allem wie es im Vergleich zum Markt performt – brauchst du ein Analysetool. Ich nutze Portfolio Performance seit Jahren und kann es dir nur ans Herz legen. Damit siehst du auf einen Blick:
- Internen Zinsfuss
- Time Weighted Return
- Historien auf Monatsbasis
- Performance je Assetklasse
Ich habe dazu ein umfassendes Tutorial erstellt, das dir Schritt für Schritt zeigt, wie du das auch für dein eigenes Depot einrichten kannst.
Fazit: Was du daraus mitnehmen kannst
Langfristig investieren funktioniert – das zeigt mein Depot eindrücklich. Es braucht Geduld, Disziplin und vor allem Klarheit über die eigene Strategie. Aber wenn du bereit bist, dranzubleiben und laufend zu lernen, kannst du den Markt schlagen. Vielleicht nicht jedes Jahr, aber auf die Länge auf jeden Fall.
Und genau das ist der entscheidende Punkt: Über Jahre hinweg outperformst du nicht mit Glück, sondern mit System.




















One Response
Hallo Thomas, du bewirbst Zak regelmäßig, aber die Gebührenstruktur ist für ernsthafte Anleger schlicht unverschämt. Besonders bei größeren Depots wird die fehlende Deckelung der Depotgebühr (0,25 % p.a.) zur absoluten Renditebremse.
Lass uns das mal für ein Depot von 1 Million Franken bei einer durchschnittlichen Rendite von 8 % über 20 Jahre durchrechnen:
Ohne die Depotgebühr würde das Vermögen auf ca. 4.660.000 CHF anwachsen. Mit der jährlichen Zak-Gebühr von 0,25 % (effektive Rendite 7,75 %) landest du nach 20 Jahren jedoch nur bei ca. 4.444.000 CHF.
Das Ergebnis: Allein diese Gebühr kostet den Anleger über 216.000 CHF an Endvermögen. Das ist der Preis für ein schickes App-Design. Wie kannst du so eine massive Geldverbrennung deinen Lesern gegenüber rechtfertigen, ohne auf die drastischen Nachteile hinzuweisen? Die investmentlösung von Zack ist aus meiner Sicht ein absolutes No-Go. Hier würde ich ein Update bzw. eine Warnung auf deinen Kanälen schätzen, zumal du sonst ja recht transparent informierst und Vor- und Nachteile sachlich ansprichst.