Ich habe 23.000 Franken an der Börse verloren – so ist es passiert!

Ich habe 23.000 Franken an der Börse verloren – so ist es passiert!

Der Umgang mit kurzfristigen Börsenschwankungen und Buchverlusten im fünfstelligen Bereich erfordert eine klare Asset-Allokation, bestehend aus einem starken ETF-Fundament, diversifizierten Einzelaktien und gezielten Optionsstrategien. Durch striktes Dollar-Cost-Averaging und die Trennung von aktivem Einkommen und Portfolio-Performance lassen sich Rücksetzer von CHF 20’000 oder mehr emotional und finanziell problemlos aussitzen. Dieser Ansatz eignet sich besonders für Anleger, die langfristig ein sechsstelliges bis siebenstelliges Vermögen aufbauen und gleichzeitig durch Instrumente wie Cash Secured Puts einen regelmässigen Cashflow generieren möchten.

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Wie ein Buchverlust von einem Familienauto zur Normalität wird

Wer an der Börse investiert, muss sich an eine unumstössliche Regel gewöhnen: So schnell das Geld auf dem Papier wächst, so schnell kann es temporär auch wieder verschwinden. Schwankungen gehören zum Alltag eines jeden Investors. Um sich das Ausmass solcher Marktbewegungen bildlich vorzustellen, hilft oft der Vergleich mit realen Gegenständen. In einem einzigen Monat, konkret im Januar, verzeichnete mein Portfolio einen Rücksetzer von CHF 23’000.

Dieser Betrag entspricht dem Neuwert eines Dacia Joggers in der Grundausstattung – vielleicht sogar noch inklusive ein paar schicken Felgen. Ein komplettes Familienauto, das auf dem Papier einfach so verdampft ist. Solche Summen können im ersten Moment einschüchternd wirken, besonders wenn man den kurzfristigen Anlagehorizont betrachtet. Doch genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen beim langfristigen Vermögensaufbau. Wer diese Volatilität nicht aushält, wird an den Finanzmärkten auf Dauer nicht erfolgreich sein.

Die nackten Zahlen des Rücksetzers

Schauen wir uns die Performance im Detail an, um zu verstehen, woher dieser Verlust stammt. Mein Gesamtportfolio hat in besagtem Monat eine Performance von -2.1 % hingelegt. Das klingt im ersten Moment nach sehr wenig, macht aber bei einem Portfoliowert von über CHF 1.2 Millionen in absoluten Zahlen eben jene besagten CHF 23’000 aus.

Der breite Markt, gemessen an meinem Kern-Investment, dem Vanguard FTSE All-World ETF, bewegte sich mit +0.1 % praktisch seitwärts. Dass mein Portfolio dennoch ins Minus rutschte, lag primär an den hochvolatilen Anlageklassen. Vor allem der Krypto-Sektor riss die Gesamtperformance nach unten. Bitcoin und Co. verzeichneten in diesem Zeitraum einen Verlust von satten 21.6 %. Solche extremen Ausschläge sind bei digitalen Assets keine Seltenheit und ziehen sich oft über mehrere Wochen oder Monate hinweg.

Doch trotz dieser kurzfristig negativen Vorzeichen gibt es keinen Grund zur Panik. Die Sparpläne laufen unermüdlich weiter, und tiefere Kurse bedeuten schlichtweg, dass ich für denselben monatlichen Anlagebetrag mehr Anteile einsammeln kann.

Die strategische Asset-Allokation eines Millionen-Portfolios

Ein Portfolio in der Grössenordnung von CHF 1.2 Millionen (oder rund USD 1.6 Millionen) erfordert eine Struktur, die sowohl Stabilität bietet als auch ausreichend Renditepotenzial für weiteres Wachstum bereithält. Meine aktuelle Vermögensaufteilung ist daher sehr dynamisch, aber strategisch durchdacht:

  • 55 % in Einzelaktien: Hier suche ich gezielt nach Outperformance und Dividendenwachstum.
  • 28 % in ETFs: Das passive Fundament, das den Gesamtmarkt abdeckt.
  • 9 % in Kryptowährungen: Der spekulative Wachstums-Turbo, vorwiegend Bitcoin und Ethereum.
  • 6 % in Edelmetalle: Physische Absicherung und Diversifikation abseits des Finanzsystems.

Diese Verteilung zeigt deutlich: Ich fahre eine eher aggressive, aktienlastige Strategie. Der hohe Anteil an Einzelwerten und Krypto erklärt auch die höhere Volatilität im Vergleich zu einem reinen Welt-Portfolio.

ETFs als sicheres Fundament

Das Herzstück und der absolute Kern meiner Anlagestrategie ist der Vanguard FTSE All-World ETF. Aktuell arbeite ich darauf hin, die Marke von 2’000 Anteilen zu knacken. Mit einem Gewicht von knapp einem Viertel am Gesamtportfolio bildet dieser ETF das beruhigende Gegengewicht zu den schwankungsanfälligeren Einzelaktien und Kryptowährungen.

Gemeinsam mit Aktien wie Alphabet, Apple und dem Global X NASDAQ 100 Covered Call ETF bildet dieses Kerninvestment eine Basis, die mir erlaubt, in anderen Bereichen des Portfolios mehr Risiko einzugehen. Zukünftig werde ich mein Portfolio weiter bereinigen, bestimmte Positionen konsolidieren und jene Werte aufstocken, die langfristig mindestens 2 % des Gesamtportfolios ausmachen sollen.

Kryptowährungen und Edelmetalle als Satelliten

Trotz des scharfen Einbruchs von über 20 % bleibt meine Haltung zu Kryptowährungen extrem entspannt. Aktuell liege ich bei meinen Bitcoin-Positionen, gemessen an einem Kurs von rund USD 70’000, in etwa beim Break-Even. Das bedeutet: Meine Einzahlungen entsprechen exakt dem aktuellen Marktwert – ein klassisches Nullsummenspiel zum jetzigen Zeitpunkt.

Langfristig ist das jedoch irrelevant. Durch das konsequente Dollar-Cost-Averaging kaufe ich in Krisenphasen günstiger nach und senke meinen durchschnittlichen Einstiegskurs. Auch bei den Edelmetallen gab es zuletzt eine leichte Abkühlung der Kurse, doch die fundamentalen Werte, die diese Anlageklasse in ein diversifiziertes Portfolio bringt, bleiben für mich weiterhin bombastisch.

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Cashflow generieren: Die Wheel-Strategie in der Praxis

Neben dem reinen Buy-and-Hold-Ansatz und den monatlichen Sparplänen nutze ich das vorhandene Kapital, um aktiven Cashflow zu generieren. Hier kommt der Optionshandel ins Spiel, genauer gesagt die sogenannte Wheel-Strategie. Obwohl ich im besagten Januar keine grossen Einzelkäufe von Aktien getätigt habe, konnte ich durch den Verkauf von Optionen einiges an Prämien einnehmen.

Trotz zeitlicher Einschränkungen, die mich davon abhielten, den Optionshandel in diesem Monat maximal auszureizen, flossen CHF 1’200 an reinem Cashflow in mein Depot. Diesen Betrag habe ich durch Cash Secured Puts und Covered Calls verdient.

Warum passives Einkommen durch Optionen Sinn macht

Die Mechanik dahinter ist faszinierend: Wenn die Märkte fallen oder seitwärts laufen, verdiene ich durch Stillhaltergeschäfte Geld.

  • Cash Secured Puts: Ich verpflichte mich, eine bestimmte Aktie zu einem vorher definierten, tieferen Preis zu kaufen. Dafür erhalte ich sofort eine Prämie. Fällt die Aktie nicht auf diesen Preis, behalte ich die Prämie. Fällt sie, kaufe ich eine Qualitätsaktie mit einem satten Rabatt.
  • Covered Calls: Besitze ich bereits 100 Aktien eines Unternehmens, verkaufe ich das Recht an jemand anderen, mir diese Aktien zu einem höheren Preis abzukaufen. Auch hierfür kassiere ich sofort eine Prämie.

Dieser Cashflow ist nicht von der Kursentwicklung abhängig. Auch wenn das Depot um CHF 23’000 im Wert sinkt, habe ich CHF 1’200 an realisiertem Kapital erwirtschaftet, das ich sofort reinvestieren kann. Der Optionshandel ist stark saisonal und marktphasenabhängig. Ein volatiler Markt bietet oft deutlich höhere Optionsprämien, was den Februar für solche Strategien wesentlich attraktiver macht als einen ruhigen Januar.

Das richtige Mindset: Warum mich ein Markt-Crash nicht stresst

Wenn wir uns die Entwicklung der letzten 11 Jahre ansehen, verstehen wir, warum mich kurzfristige Buchverluste völlig kaltlassen. In einem langen Anlagehorizont sind Rücksetzer einfach nur kleine Dellen in einem ansonsten stetig steigenden Chart. Selbst wenn Bitcoin morgen massiv einbricht und CHF 40’000 oder CHF 50’000 an Buchgewinnen verpuffen, ändert das nichts an meiner grundlegenden Überzeugung.

Stell dir vor, du hast ein Portfolio von CHF 1.2 Millionen aufgebaut und steckst mitten im Berufsleben. Wenn jetzt ein weltweiter Crash alle Assetklassen trifft und das Portfolio um 50 % auf CHF 600’000 einbricht – ändert das etwas an deinem Lebensstil? Für mich lautet die Antwort: Nein.

Ich bin nicht von diesem Portfolio abhängig, um meine Rechnungen zu bezahlen oder Essen auf den Tisch zu bringen. Ich verfüge über ein aktives Einkommen, von dem ich sehr gut leben und gleichzeitig weiterhin massiv investieren kann. Diese finanzielle Unabhängigkeit vom eigenen Depot ist der grösste Hebel für psychologische Stabilität an der Börse.

Der emotionale Umgang mit Buchverlusten

Die Schwankungen werden mit steigendem Vermögen natürlich immer extremer. Zwischen dem Höchststand und dem Tiefststand im Januar lagen phasenweise CHF 100’000 Differenz. Hätte ich am Top verkauft, hätte ich mir vier oder fünf dieser erwähnten Dacia Jogger kaufen können.

Solche Vergleiche ziehen einen zurück auf den Boden der Tatsachen. Ich bin in einer Familie ohne Auto aufgewachsen. Meine Eltern haben seit über 30 Jahren kein Lenkrad mehr berührt. Wenn ich heute im Schweizer Postauto sitze, bin ich dankbar für die Mobilität. Aber der Gedanke, dass mein Portfolio innerhalb von Tagen den Wert von fünf Neuwagen verliert oder gewinnt, ist schon eine verrückte Realität. Genau diese Demut und das Wissen, woher man kommt, helfen dabei, nicht gierig zu werden und nicht in Panik zu verfallen. Das Geld an der Börse ist Arbeitskapital – kein Konsumgeld.

Zudem nutze ich finanzielle Instrumente wie den Lombardkredit. Das bedeutet, ich beleihe mein eigenes Portfolio zu einem günstigen Zinssatz, um Liquidität für andere Projekte zu schaffen, ohne meine langfristig ausgerichteten Aktien oder ETFs verkaufen zu müssen. Auch hierbei helfen ein starkes Mindset und eine gesunde Distanz zu den täglichen Kursbewegungen.

Mein Werkzeugkasten: Der Broker für komplexe Strategien

Um ein so vielfältiges Portfolio mit Aktien, ETFs, Krypto, Optionen und Lombardkrediten effizient zu verwalten, bedarf es einer professionellen Infrastruktur. Wer ein Depot in dieser Grössenordnung aufbaut, braucht eine Plattform, die mit den eigenen Ansprüchen mitwächst.

Für meine Strategie ist ein Multi-Währungs-Konto unerlässlich. Ich halte Gelder in Schweizer Franken, US-Dollar, Euro und britischen Pfund. Ständiges Hin- und Herwechseln zwischen Währungen würde massive Gebühren verschlingen. Wenn ich US-Optionen handle, brauche ich reine USD-Liquidität. Wenn ich Schweizer Dividenden kassiere, fliessen diese in CHF aufs Konto.

Ein Brokerwechsel für verschiedene Anlageklassen kommt für mich nicht infrage. Ich wickle den Grossteil meines Vermögens bei einem einzigen Anbieter ab, wo ich nicht nur klassisches Buy-and-Hold betreibe, sondern auch Optionen schreibe und künftig strukturierte Produkte für die Depotabsicherung nutzen werde. Eine starke Plattform bietet den Vorteil, dass ich das Margin-Konto optimal nutzen kann, da der Broker das gesamte Portfolio als Sicherheit für den Lombardkredit und die Optionsgeschäfte heranzieht.

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Fazit

Volatilität ist schlichtweg die Eintrittskarte, die Anleger für langfristig hohe Renditen an den Finanzmärkten lösen müssen. Ein temporärer Buchverlust von CHF 23’000 in einem einzigen Monat mag isoliert betrachtet nach viel Geld klingen, ist jedoch bei einem diversifizierten Millionen-Portfolio absolute Normalität. Die wichtigsten Säulen für den Erfolg bleiben ein stabiles ETF-Fundament, gezieltes Dollar-Cost-Averaging und die strikte Trennung von aktivem Einkommen und investiertem Vermögen.

Wer nicht gezwungen ist, in Schwächephasen zu verkaufen, kann Rücksetzer entspannt aussitzen oder durch Optionsstrategien wie Cash Secured Puts sogar profitabel nutzen. Lass dich von kurzfristigen Crash-Szenarien – sei es bei Aktien oder Kryptowährungen – nicht aus der Ruhe bringen. Halte an deiner Strategie fest, nutze starke Broker-Infrastrukturen und vertraue auf den Zinseszinseffekt, der über die Jahrzehnte hinweg dein Vermögen exponentiell wachsen lässt.

Thomas der Sparkojote

 

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