Freaky Finance verrĂ€t uns seine Asset Allocation đŸ‘č | #AskTheInvestor

Freaky Finance verrĂ€t uns seine Asset Allocation đŸ‘č | #AskTheInvestor

#AskTheInvestor Vincent Willkomm Freaky Finance

Noch verrĂŒckter geht es nicht, heute habe ich jemanden zu Gast der alle noch so erdenklich möglichen Investitionen besitzt. Ich freue mich Vincent Willkomm auch bekannt von Freaky Finance bei #AskTheInvestor begrĂŒssen zu dĂŒrfen. #AskTheInvestor ist ein neues Interview Format, welches sich damit beschĂ€ftigt 5 brennend interessante Fragen zu beantworten. Im letzten #AskTheInvestor hatte ich Tim SchĂ€fer den Sparmeister bei mir zu Gast, hier gehts zum letzten Interview.

Vincent (Jahrgang 1976) kommt ursprĂŒnglich aus Norddeutschland, lebt derzeit aber im SĂŒden Frankreichs, wo er an 3 Tagen in der Woche als Techniker in einem Weltkonzern arbeitet. In seiner Freizeit betreibt er seit ĂŒber einem Jahr den Blog „freaky finance“. Inhaltlich geht es dabei hauptsĂ€chlich um Finanzen und speziell um Themen, mit denen er selbst BerĂŒhrungspunkte hat. Neben den finanziellen Standard-Themen berichtet er auch immer wieder, wie er durch ungewöhnliches Denken und Handeln Geld spart und Einkommen generiert.

Hallo Vincent, erzĂ€hl uns doch etwas ĂŒber deinen Werdegang und wie dein Blog entstanden ist.

Moin Thomas! Danke erstmal, dass ich zu Gast in diesem coolen Format sein darf!
Ich bin Anfang 40 und habe das Investieren Ă€hnlich frĂŒh angefangen wie du – nĂ€mlich auch noch als Teenager. Erst in Aktien und kurze Zeit spĂ€ter kam die erste Immobilie dazu. Über die Jahre habe ich die verschiedensten Anlageklassen ausprobiert. Das mit dem Blog hat sich so ergeben
 Ich habe viele Blogs, Podcasts und YouTube-KanĂ€le verfolgt. Parallel habe ich mich oft mit Freunden, Bekannten und Kollegen ĂŒber Finanzdinge unterhalten. Und alle hatten viele Fragen. Da hab ich einfach gedacht ich habe einiges zu berichten und könnte doch auch einfach einen Blog starten.

Du gibst kostenlose Finanz-Coachings, wobei in letzter Zeit der Andrang ziemlich gross schien. Hast du bereits darĂŒber nachgedacht alles im Videoformat auf YouTube zu prĂ€sentieren?

YouTube spielte tatsĂ€chlich eine ganz entscheidende Rolle fĂŒr die Entstehung des Blogs, um darauf noch einmal kurz zurĂŒckzukommen. Als ich eh schon kurz davor war einen Blog zu starten hat mir jemand den entscheidenden Schubser gegeben. Der gute Mann hat mein Auto ĂŒber die Carsharing Plattform drivy gemietet und schließlich sogar gekauft, als ich nach Frankreich gezogen bin. Wir sind öfter ins GesprĂ€ch gekommen und er hat wohl schnell gemerkt, dass ich ein kleiner Geldfuxx bin. Er kommt aus der Medienbranche und wollte mich mit meinen Finanzthemen als YouTuber aufbauen und promoten. Das habe ich aber dankend abgelehnt, weil ich mich vor der Kamera nicht wohl fĂŒhle. Die Geschichte hat mich aber darin bestĂ€rkt, grundsĂ€tzlich etwas zu unternehmen, diese Finanzthemen aus meiner Perspektive öffentlich zu thematisieren.

YouTube ist also ein geiles Medium, was ich selbst tĂ€glich nutze aber fast ausschliesslich als Konsument. Sicher hast du Recht damit, dass man die Coaching-Inhalte und viele Themen super per Video festhalten und immer wieder prĂ€sentieren kann. Aber wie gesagt tue ich mich vor der Kamera etwas schwer, habe nicht die nötige Zeit die Videos zu erstellen und Coachings sind oft eben auch sehr individuell. Das Basiswissen von der Stange gibt es massenhaft am Markt und zwar besser als ich es in Videos prĂ€sentieren könnte. DafĂŒr kann ich auf ganz spezielle Fragen eingehen, die an mich herangetragen werden. Das macht mir mehr Spaß und hilft den Leuten mit den entsprechenden Anliegen auch besser.

Immer wieder muss ich Anfragen aber auch absagen, wenn ich grade schon anderen helfe und keine Zeit habe.

Vor der Kamera versuche ich mich nun alle 8 Wochen in einem neuen Format der Vermögensakademie. Gestern (23.10.17) war die Premiere des Live FinanzTalks. Neben der Gastgeberin und Moderatorin Eva Abert waren Lars Wrobbel (Passives Einkommen mit P2P), Natascha Wegelin (Madame Moneypenny), Anette Weiß (Honorarberaterin und Finanzcoach von Geld.Wert Finanz), Luis Pazos (Autor und Blogger bei Nur bares ist Wahres) und meine Wenigkeit dabei. Ich glaube ich habe mich ganz gut geschlagen und das Feedback war auch ganz gut. Der nĂ€chste Live FinanzTalk findet am 18.12. um 19 Uhr statt.

Wenn man dich verfolgt, weiss man du investiert in viele verschiedene Anlageformen. Könntest du uns AufklÀren in was du alles investierst und was deine Meinung zu den jeweiligen Investments ist?

In meinen Wertpapierdepots befinden sich Einzelaktien, aktive Fonds, Zertifikate und ETFs. Vor vielen Jahren habe ich mit Optionsscheinen gezockt. Nachdem ich mit einem Schein eine grĂ¶ĂŸere Summe Gewinn gemacht hatte und damit meine persönliche Optionsschein-Bilanz in ein gutes Plus retten konnte habe ich damit aufgehört. Es wurde mir viel zu zeitintensiv und bis ins letzte Detail habe ich das damals auch gar nicht verstanden! Zuletzt habe ich nun meine ersten Optionen verkauft. Den Optionshandel darf man nicht mit Optionsscheinen verwechseln, was mir erstmal nicht klar war aber die meisten Leser wissen das bestimmt.

Ich besitze 7 Immobilen und investiere außerdem in Immobilien-Crowdinvesting-Projekte. Unter den oben genannten Wertpapieren sind wiederum diverse Immobilien-Aktien, Immobilien-Fonds, Immobilien-ETFs und REITS.

Ein weitere Anlageklasse, in die ich investiere sind P2P-Kredite. Ich habe ĂŒber die Jahre einen Haufen Anbieter ausprobiert. Bei den meisten bin ich auch noch sehr aktiv. Die deutschen Plattformen standen bei mir am Anfang. Aber von denen bin ich ziemlich enttĂ€uscht und investiere dort kein neues Geld. Die auslĂ€ndische Konkurrenz, meist aus dem Baltikum, gefĂ€llt mir wesentlich besser. Auch Privatkredite im eigentlichen Sinne, also ohne Plattform dazwischen, habe ich immer wieder vergeben.

Zur Absicherung halte ich auch Edelmetalle im Vermögensmix. Gold und Silber haben Tradition und hatten immer einen Wert. Dem Geldsystem traue ich auf Dauer eigentlich nur ein Scheitern zu. Die Vergangenheit hat einige Beispiele dafĂŒr parat.

Manch einer sagt, Bitcoins seien das neue oder das digitale Gold. Das Thema KryptowĂ€hrungen hat auch mich nicht kalt gelassen und gewisse Parallelen zu Edelmetallen sind nicht von der Hand zu weisen. Zudem ist natĂŒrlich die Blockchain ein mehr als interessantes Thema fĂŒr die Zukunft. Ich bin jedenfalls dabei mir ein kleines Kryptodepot zusammenzustellen und auszubauen. Ich kaufe ein oder zwei Mal im Monat etwas nach. Im Moment bin ich in Bitcoins, Bitcoin Cash, Ether und Ripple investiert.

Speziell nochmal fĂŒr die Altersvorsorge habe ich eine Riesterrente, eine Betriebsrente und ein Lebensarbeitszeitkonto von meiner Firma.

Außerdem habe ich natĂŒrlich Tagesgeldkonten, Festgeld und sogar noch alte, aus heutiger Sicht lukrative BausparvertrĂ€ge. Nach einem entsprechenden Leserartikel auf meinem Blog bin ich Mitglied in einigen Wohnungsbaugenossenschaften geworden. Dort werde ich zum Jahresende meine Einlagen aufstocken. Anfang Januar beginnt dort dann in den meisten FĂ€llen das GeschĂ€ftsjahr und vorher wĂŒrden die Einlagen dort nur unverzinst rumliegen.

Mit verschiedenen geschlossenen Beteiligungen habe ich ganz bittere Erfahrungen gemacht.
Dort habe ich insgesamt ca. 200.000€ versenkt.

Diese Anlageklasse kann ich niemandem empfehlen und ich werde dort auch nie wieder selbst investieren!

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Du bist seit gut einem Jahr Blogger (Ă€hnlich wie ich), was sind bisher deine Learnings die du durch das FĂŒhren deines Blogs erfahren hast?

Ich hab mir da einen ganzen schönen Batzen Arbeit aufgeladen. Dabei wĂŒrde ich nicht mal sagen, dass ich das Bloggen unterschĂ€tzt habe. In meinem Fall hat das Ganze eine ziemliche Eigendynamik entwickelt, die ich derzeit versuche wieder etwas zu entschleunigen.

Konkrete Learnings sind dabei, dass man mit einem relativ kleinen Blog selbst fĂŒr massiven Aufwand nur auf Sozialhilfeniveau entlohnt wird. Wenn man das mal rein monetĂ€r betrachtet. Aber die Kontakte, Inspirationen und Möglichkeiten, die sich in dieser kurzen Zeit ergeben und entwickelt haben, sind der reine Wahnsinn! Das hĂ€tte ich vorher nicht fĂŒr möglich gehalten, dafĂŒr bin ich unglaublich dankbar und das ist es, was fĂŒr mich den wahren Wert ausmacht!

Außerdem habe ich gemerkt, dass ein Blog eben Zeit benötigt, um zu wachsen. Und wer die nötige Geduld mitbringt hat irgendwann auch die nötige Reichweite, um damit ein gewisses Einkommen zu generieren. Also einfach dranbleiben und liefern. Der Rest ergibt sich wahrscheinlich nach und nach.

Vor 21 Jahren (1996), ĂŒbrigens auch mein Geburtsjahr, hast du deine ersten Aktien gekauft. Was war das fĂŒr ein GefĂŒhl, wĂŒrdest du es aus heutiger Sicht anders machen oder hat dieser Kauf alles Bisherige ermöglicht?

Ein kleiner Zocker steckte schon immer in mir. Das zieht sich bis heute, wie man vielleicht auch an einigen Anlagen erkennen kann. Damals war das fĂŒr mich ein schöner Nervenkitzel. Bei vergĂŒnstigten Daimler Belegschaftsaktien musste ich natĂŒrlich nicht lange nachdenken. In den ersten Wochen meines AktionĂ€rslebens kamen noch Bayer, Deutsche Telekom, Commerzbank und BASF dazu. Diese Positionen hielt ich fĂŒr unterschiedliche ZeitrĂ€ume aber nicht wirklich lange. Außer Daimler, die ich heute noch habe, konnte ich alle genannten Aktien mit (teilweise vierstelligem) Gewinn verkaufen. Buy and Hold habe ich zu der Zeit nicht bewusst gekannt und ĂŒberhaupt baute sich mein Börsenwissen erst mit der Zeit auf.

Ich probiere halt gerne Sachen aus und lerne in der Praxis. Blanke Theorie wird mir oft schnell langweilig. WĂ€re ich mit meinem Börsenexperiment sofort auf die Schnauze gefallen, wĂ€re es vielleicht ein kurzes VergnĂŒgen geworden. So blieb ich aber dabei und der Nervenkitzel von einst ist zu einem meiner finanziellen Standbeine von heute geworden.

Lehrgeld habe ich aber spÀter durchaus auch noch gezahlt! Zudem Zeitpunkt konnte es mir dann aber meine grundsÀtzliche Meinung zur Börse nicht mehr kaputtmachen.

Der frĂŒhe Start an der Börse, und vor allem dabei zu bleiben, hat mir sicherlich ĂŒber die Jahre enorm geholfen dahin zu kommen wo ich jetzt finanziell stehe. In der Kombination mit jahrelanger harter Arbeit, Fleiß ohne Ende und der einen oder anderen unkonventionellen Idee Geld zu sparen und Einkommen zu generieren bin ich heute in der Situation mir keinen neuen Job suchen zu mĂŒssen, falls mein Arbeitgeber mich freisetzt. Von alleine möchte ich diesen Schritt noch nicht machen, weil ich ĂŒberdurchschnittlich gut verdiene, im Job nichts mehr auszustehen habe und mir die Aufgaben grĂ¶ĂŸtenteils Spaß machen.

Dass ich auch aus heutiger Sicht nicht viel anders machen wĂŒrde, sieht man daran wie schnell und teilweise „unbedarft“ ich immer noch Neues probiere. Zuletzt waren das eben Kryptos und Optionen. Ich wĂŒrde nicht von mir behaupten, dass ich ein tiefgrĂŒndiges Wissen aufgebaut habe, bevor ich in diese Anlageklassen eingestiegen bin. Das Risiko ist mir klar und ich agiere in einem Maße, dass mir nicht den Boden untern den FĂŒĂŸen wegzieht, wenn mal was schief geht. Das ist sicher in der Form nicht jedermanns Sache und soll auch keine Empfehlung sein, es nachzumachen. Es ist lediglich der Weg, den ich oftmals gehe.

Kommen wir nochmals zurĂŒck auf dein breit diversifiziertes Portfolio mit Aktien, Immobilien, P2P Krediten, Rohstoffen, KryptowĂ€hrungen und und und… Was ist deine Strategie die du mit deinem Portfolio verfolgst, die Asset Allocation wĂŒrde mich natĂŒrlich Ă€usserst interessieren?

Mir geht es in erster Linie um Diversifikation! Kommt der Aktiencrash, den alle fĂŒr demnĂ€chst vorhersagen, muss das nicht zwingend Auswirkungen auf meine P2P-Anlagen haben. Falls es doch irgendwann eine Immobilienblase gibt, die einige am Horizont aufziehen sehen und sollte diese sogar platzen, könnten sich KryptowĂ€hrungen und andere Anlageklassen völlig unabhĂ€ngig davon entwickeln. Werden Tages- und Festgeld von einer Hyperinflation aufgefressen, steuern meine Sachwerte dagegen. Fliegt uns alles um die Ohren, sollten Edelmetalle immer noch einen Wert haben. Und so weiter und sofort


Wertpapiere, speziell Aktien und ETFs sollten fĂŒr den langfristigen Vermögensaufbau die Grundlage sein und sind meiner Meinung nach unabdingbar. Immobilien können ein Vermögensbooster sein. Hier kann man ĂŒber Fremdkapital hebeln. Fast alle Vermögenden Leute haben ihren Status ganz oder teilweise durch Immobilien erlangt. Tagesgeld ist wenigstens fĂŒr den Notgoschen wichtig. Wer mag kann etwas mit P2P-Krediten und/oder KryptowĂ€hrungen experimentieren. Das muss aber nicht sein und ich halte diese beiden Assets auch fĂŒr hochriskant und spekulativ. Den einen macht es Spaß dort mit dem vielzitieren Spielgeld etwas rumzuprobieren, fĂŒr andere ist das schon fast Teufelszeug und die trauen dem Braten noch lĂ€ngst nicht.

Da muss jeder seinen Weg finden. Das eigene Risikoprofil sollte man ausloten, festlegen und danach handeln. Irgendwelchen Leuten mehr oder weniger blind zu folgen, nur weil sie (scheinbar) erfolgreich mit ihrer Strategie sind, bringt nichts, wenn man den Stress nicht aushĂ€lt und sich grĂ¶ĂŸere Verluste nicht leisten kann oder will. Ein bisschen nachdenken muss man also doch bevor man damit loslegt, sein Geld in die verschiedenen Anlageklassen zu verteilen. Eine gewisse Reihenfolge ist dabei eh sinnvoll. Notgroschen, Altersvorsorge und die wichtigsten Versicherungen sollten an erster Stelle stehen. Wer dann noch Kapital anlegen kann und will, ist mit (weiteren) Wertpapieren gut beraten. Und darĂŒber hinaus hĂ€ngt es dann eben vom persönlichen Risikoprofil und Geschmack ab.

Zum Schluss „lösche“ ich gerne dein brennendes Interesse und verrate die ungefĂ€hre aktuelle prozentuale Aufteilung meiner Investments:

  • Wertpapierdepots: 43%
  • Immobilien (nur abbezahlter Anteil und Einstandspreise berĂŒcksichtigt): 20%
  • Reine Altersvorsorge: 12%
  • P2P-Kredite und Crowdinvests: 10%
  • Physische Edelmetalle: 3%
  • Sonstiges (Cash, Tages- und Festgeld, Bausparer, Genossenschaftsanteile, Kryptos): 12%

Ich bedanke mich herzlich, dass du bei #AskTheInvestor dabei warst. Möchtet ihr mehr von Vincent erfahren könnt ihr auf seinem Blog www.freakyfinance.net vorbeischauen.

PS: Mich wĂŒrde interessieren, wen Du gerne in Zukunft in diesem #AskTheInvestor Format sehen wĂŒrdest?

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Thomas der Sparkojote

 

2 Responses

  1. Hey Vincent,

    Du gehörst mit Deiner Experimentierfreudigkeit und der jahrelangen Erfahrung wirklich zu den sehr erfahrenen. Deine Vermögensaufteilung fand ich auch sehr spannend zu sehen. Ich finde es immer wichtig zu betonen, dass P2P-Kredite und andere risikoreichere Anlagen immer nur einen kleinen Teil des Vermögens ausmachen.

    Manchmal hat man auf Finanzblogs so den Eindruck, dass es ausschließlich um diese Investments geht. Das kann sehr gefĂ€hrlich werden, wenn man dann auch nur dort investiert.

    Schöne GrĂŒĂŸe
    Dominik

    • Moin Dominik,
      ich versuche oft zu erwĂ€hnen, dass man seine Investments nach der persönlichen Risikotoleranz ausrichten sollte und dass ich ein gewisses Risiko nicht scheue. Leuten, die mich um Rat fragen sage ich auch immer, dass die ganzen „Spielereien“ erst nach dem Notgroschen, den wichtigsten Versicherungen und einem soliden Fundament fĂŒr die Altervorsorge auf den Plan treten sollten. Auch die prozentuale Aufteilung muss dann jeder mit seiner eigenen RisikoleidensfĂ€hingkeit ausmachen. An meinem Mix siehst du, dass die alternativen Investments bei mir derzeit keine 15% ausmachen. Von den genannten 10% P2P-Krediten ist der grĂ¶ĂŸte Teil wiederum nicht ĂŒber die allseits bekannten Plattformen vergeben, sondern wirklich privat – ohne Plattform. Inklusive abegetretener Lebensversicherungen, notariellem Schuldanerkenntnis und offizieller BĂŒrgschaften. Da mĂŒsste schon ziemlich viel schiefgehen, wenn ich das Geld nicht wiedersehe! Aber das bewertet eben auch jeder anders. Mit ca. 85% soliden und weniger umstrittenen Anlagen, die mich alleine schon bis ans Ende meiner Tage ernĂ€hren sollten, bin ich denke ich insgesamt noch recht bodenstĂ€ndig aufgestellt. FĂŒr meine alternativen Investments habe ich in meinem letzten Update mal Zahlen genannt, damit der Leser eine bessere Vorstellung von den Dimensionen bekommt. Auch dass dieser Anteil hoch spekulativ ist, lasse ich nicht unerwĂ€hnt.
      https://www.freakyfinance.net/alternative-investments-november/

      Danke fĂŒr deinen Kommentar und beste GrĂŒĂŸe
      Vincent

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