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Zinseszinsrechner: So wächst dein Vermögen in der Schweiz
Kostenloser Zinseszinsrechner in Franken: Startkapital, Sparrate, Rendite und Laufzeit einstellen. Du siehst sofort, wie viel du selbst einzahlst und wie viel Zinsen und Zinseszinsen für dich übernehmen.

In heutiger Kaufkraft: CHF 0
Zum Vergleich auf dem Sparkonto mit 0,5 %: CHF 0, also CHF 0 weniger.
Mehr Optionen
Ohne Steuern, Gebühren und Kursschwankungen. Die Rendite ist eine Annahme, kein Versprechen. Der Rechner läuft komplett in deinem Browser, nichts wird gespeichert oder gesendet.
Bekannt aus
Dein Ergebnis im Detail
So verteilt sich dein Vermögen über die Jahre
Unten liegt, was du selbst einzahlst. Darüber wächst der Teil, den Zinsen und Zinseszinsen beisteuern. Fahre über das Diagramm, um jedes Jahr einzeln zu sehen.
Fahre mit der Maus oder dem Finger über das Diagramm.
Zinseszinstabelle: Jahr für Jahr
| Jahr | Einzahlung im Jahr | Zinsen im Jahr | Eingezahlt gesamt | Vermögen Ende Jahr |
|---|
Wie viel pro Monat brauchst du für dein Ziel?
Zielbetrag eingeben. Rendite, Laufzeit und Startkapital kommen aus dem Rechner oben, du kannst sie dort jederzeit ändern.
Zinseszinseffekt erklärt
Die Zinseszinsformel: Erträge, die selbst wieder Erträge bringen
Im ersten Jahr bekommst du Zinsen auf dein Startkapital. Im zweiten Jahr bekommst du Zinsen auf das Startkapital plus die Zinsen vom ersten Jahr. Das wiederholt sich jedes Jahr. Am Anfang ist der Unterschied kaum spürbar, nach zwanzig oder dreissig Jahren stammt oft mehr als die Hälfte des Vermögens aus Erträgen, die du nie selbst eingezahlt hast.
Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)Jahre
Bei einem Sparplan kommt jede Rate mit ihrer eigenen Restlaufzeit dazu. Genau das rechnet der Rechner oben Monat für Monat durch.
Zeit
Der stärkste Hebel, weil er nichts kostet. Zehn Jahre früher anfangen bringt bei gleicher Sparrate oft mehr als eine doppelt so hohe Rate zehn Jahre später.
Rendite
Jeder Prozentpunkt zählt, weil er sich Jahr für Jahr aufmultipliziert. Deshalb lohnt es sich, Gebühren tief zu halten: Sie wirken wie eine negative Rendite.
Sparrate
Der Hebel, den du direkt in der Hand hast. Wer die Rate mit jedem Lohnsprung etwas erhöht, holt einen späten Start teilweise wieder auf.
72 ÷ 7 % ≈ 10,3 Jahre bis zur Verdoppelung
Die Faustformel für den Kopf: 72 geteilt durch die Rendite ergibt ungefähr, wie viele Jahre es dauert, bis sich ein Betrag verdoppelt. Der Wert folgt der Rendite, die du oben eingestellt hast.
Zinseszins berechnen
Zinseszins von Hand berechnen: Schritt für Schritt
Du brauchst keinen Rechner, um das Prinzip zu verstehen. Ein Beispiel mit 10’000 Franken, 5 Prozent Rendite und drei Jahren, ohne weitere Einzahlungen:
- Jahr 1: 10’000 × 1,05 = 10’500 Franken. Die 500 Franken Zins bleiben im Depot.
- Jahr 2: 10’500 × 1,05 = 11’025 Franken. Jetzt verzinsen sich auch die 500 Franken vom Vorjahr, das bringt 25 Franken extra.
- Jahr 3: 11’025 × 1,05 = 11’576 Franken. Mit einfachem Zins wären es nur 11’500, der Zinseszins bringt 76 Franken mehr.
Kurzform mit der Zinseszinsformel: 10’000 × 1,053 = 11’576. Nach 30 Jahren steht dieselbe Rechnung bei 10’000 × 1,0530 = 43’219 Franken, davon sind nur 15’000 einfacher Zins. Der Rest, über 18’000 Franken, ist Zinseszins. Genau deshalb wird der Effekt mit der Zeit immer stärker.
Bei einem Sparplan wird die Rechnung länger, weil jede Rate ihre eigene Laufzeit hat: Die erste Rate wird 25 Jahre verzinst, die letzte nur noch einen Monat. Der Zinseszinsrechner oben nimmt dir genau diese Arbeit ab und rechnet jeden Monat einzeln durch, inklusive steigender Sparrate und Inflation, wenn du möchtest.
ETF-Sparplan-Beispiele
Was aus realistischen ETF-Sparplänen wird
Drei Situationen, wie sie mir in der Community immer wieder begegnen. Ein Klick lädt die Werte in den Rechner, dann kannst du daran drehen.
Ohne Startkapital, 200 Franken im Monat
Kein Erspartes, aber 30 Jahre Zeit. Genau der Fall, in dem der Zinseszins am meisten Arbeit übernimmt.
10’000 Franken Start, 500 Franken im Monat
Ein typischer ETF-Sparplan über 25 Jahre mit einer Rendite, wie sie breit gestreute Aktien langfristig geliefert haben.
50’000 Franken Start, 1’000 Franken im Monat
Mit 45 anfangen und bis 65 durchziehen: Weniger Zeit lässt sich mit einer höheren Sparrate teilweise ausgleichen.
Aus meiner Praxis
Die ehrliche Seite des Zinseszinses: Die ersten Jahre sind zäh
Ich investiere seit 2015. Was mir damals niemand so klar gesagt hat: In den ersten Jahren kommt fast alles, was auf dem Depot liegt, aus der eigenen Sparrate. Der Zinseszins ist da, aber er ist klein, und die Kurse schwanken stärker als er wirkt. Erst wenn das Depot eine gewisse Grösse hat, verdient es im Jahr mehr, als du einzahlst. Ab dann fühlt sich Investieren anders an.
Die vier Zahlen rechnen mit deinen aktuellen Eingaben. Verändere oben die Sparrate oder die Rendite und du siehst, wie sich der Kipppunkt verschiebt.
Meine Konsequenz daraus: Die Sparrate ist in den ersten zehn Jahren der wichtigste Hebel, nicht die Rendite-Optimierung. Und Dranbleiben schlägt jede Prognose. Warum ich den Zinseszins trotzdem für überschätzt halte, wenn man ihn ohne Disziplin betrachtet, habe ich in diesem Beitrag und in zehn Gründen aufgeschrieben.
So viel deines Depots stammt dann aus Erträgen, der Rest ist deine Sparleistung.
Der Anteil steigt, aber langsam. Wer hier aufhört, hat den besten Teil noch vor sich.
Der Kipppunkt: Ab hier bringen die Zinsen im Jahr mehr als deine Einzahlungen.
Ab hier hat das Depot mehr verdient, als du je eingezahlt hast.
Zinseszinsrechner Schweiz
Was in der Schweiz anders ist als in den deutschen Rechnern
Die meisten Zinseszinsrechner im Netz kommen aus Deutschland und rechnen mit Euro, Abgeltungssteuer und Sparerpauschbetrag. Für die Schweiz gelten andere Spielregeln, und die entscheiden mit, welche Rendite du realistisch eintragen solltest.
Franken statt Euro
Der Rechner arbeitet in Schweizer Franken mit Schweizer Schreibweise. Sparkonten bei Schweizer Banken bringen aktuell meist deutlich unter einem Prozent pro Jahr. Wer den Zinseszins wirklich nutzen will, kommt am Investieren kaum vorbei.
Steuern
Kursgewinne sind für Privatanleger in der Regel steuerfrei. Dividenden und Zinsen zählen zum Einkommen, das Depot zur Vermögenssteuer. Die Verrechnungssteuer von 35 Prozent auf Schweizer Dividenden holst du dir über die Steuererklärung zurück.
Säule 3a
In der Säule 3a wirkt der Zinseszins doppelt: Die Einzahlung senkt dein steuerbares Einkommen, und die Erträge bleiben bis zur Auszahlung steuerfrei. Trage dazu die Rendite deiner 3a-Lösung ein, bei Wertschriften-Lösungen sind das langfristig oft mehrere Prozent.
Broker und Gebühren
Die Rendite im Rechner ist die Rendite nach Kosten. Depotgebühr, Fondskosten und Courtagen unterscheiden sich zwischen Schweizer Brokern deutlich. Welche ich nutze und warum, steht in meinem Depot.
Quellen: Eidgenössische Steuerverwaltung: Verrechnungssteuer · Eidgenössische Steuerverwaltung: Einkommens- und Vermögenssteuer. Stand September 2026. Steuerliche Angaben sind allgemein gehalten, massgebend sind Kanton und persönliche Situation.
Ehrlich gerechnet
Was der Rechner nicht berücksichtigt
Ein Rechner zeigt eine glatte Kurve. Die Realität schwankt. Damit du das Ergebnis richtig einordnest, hier die vier Punkte, die im Modell fehlen.
- Kursschwankungen. Die Rendite ist ein langfristiger Durchschnitt. Dazwischen gibt es Jahre mit minus 20 Prozent und Jahre mit plus 30 Prozent. Wer in einem schlechten Jahr aussteigt, bekommt die Kurve nie zu sehen.
- Steuern. In der Schweiz sind Dividenden und Zinsen als Einkommen steuerbar, das Depot zählt zur Vermögenssteuer. Kursgewinne bleiben für Privatanleger in der Regel steuerfrei.
- Gebühren. Depotgebühr, Fondskosten und Courtagen gehen direkt von der Rendite ab. Bei einem günstigen ETF-Depot sind das oft 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte pro Jahr. Wie ich das handhabe, siehst du in meinem Depot.
- Inflation. Standardmässig rechnet der Rechner in Franken von morgen. Unter «Mehr Optionen» kannst du eine Inflation eingeben und siehst das Ergebnis zusätzlich in heutiger Kaufkraft.
Häufige Fragen
Fragen zum Zinseszinsrechner
Was ist der Zinseszins?
Zinseszins bedeutet, dass du nicht nur auf dein eingezahltes Geld eine Rendite bekommst, sondern auch auf die Erträge, die schon gutgeschrieben wurden. Das Vermögen wächst darum nicht linear, sondern exponentiell: Je länger du dabei bleibst, desto grösser wird der Anteil, den die Erträge selbst beisteuern.
Wie rechnet dieser Zinseszins-Rechner?
Der Rechner simuliert dein Vermögen Monat für Monat. Jeden Monat wird die Sparrate eingezahlt und der Zins gutgeschrieben. Bei jährlicher Zinsgutschrift entspricht die eingegebene Rendite dem effektiven Jahreszins, bei monatlicher wird die Rendite durch zwölf geteilt und zwölfmal im Jahr verrechnet. Die Formel dahinter ist Endkapital = Startkapital mal (1 + Zinssatz) hoch Anzahl Perioden, plus die verzinsten Sparraten.
Was ist beim Zinseszinsrechner für die Schweiz anders?
Der Rechner rechnet in Schweizer Franken und mit Schweizer Zahlenschreibweise. Für die Einordnung zählt vor allem das Umfeld: Sparkonten in der Schweiz verzinsen tief, Kursgewinne sind für Privatanleger in der Regel steuerfrei, Dividenden und Zinsen werden als Einkommen besteuert und das Depot fällt unter die Vermögenssteuer. Wer in der Säule 3a spart, kann den Rechner ebenfalls nutzen, der Steuerabzug kommt dann noch obendrauf.
Gibt es den Zinseszinseffekt auch bei ETFs und Aktien?
Ja, nur heisst er dort nicht Zins. Bei einem thesaurierenden ETF werden Dividenden automatisch wieder angelegt, bei einem ausschüttenden legst du sie selbst wieder an. Dazu kommen die Kursgewinne, die auf dem ganzen Depotwert entstehen, also auch auf früheren Gewinnen. Genau dieser Effekt macht einen ETF-Sparplan über zwanzig oder dreissig Jahre so stark. Gib im Rechner die erwartete Gesamtrendite ein, nicht nur die Dividendenrendite.
Welche Rendite soll ich eintragen?
Das hängt davon ab, wo das Geld liegt. Ein Sparkonto in der Schweiz bringt aktuell deutlich unter einem Prozent pro Jahr. Breit gestreute Aktien-ETFs haben über lange Zeiträume rund sechs bis acht Prozent pro Jahr erzielt, je nach Zeitraum und Währung, allerdings mit starken Schwankungen dazwischen. Rechne lieber mit einem vorsichtigen Wert und lass dich positiv überraschen.
Was ist die 72er-Regel?
Die 72er-Regel ist eine Faustformel: 72 geteilt durch die jährliche Rendite in Prozent ergibt ungefähr die Anzahl Jahre, bis sich dein Kapital verdoppelt. Bei 6 Prozent sind das rund 12 Jahre, bei 8 Prozent rund 9 Jahre. Der Rechner zeigt dir diesen Wert live zu deiner eingegebenen Rendite.
Berücksichtigt der Rechner Steuern und Gebühren?
Nein. Der Rechner zeigt die reine Verzinsung. In der Schweiz sind Dividenden und Zinsen als Einkommen steuerbar, das Vermögen unterliegt der Vermögenssteuer, Kursgewinne sind für Privatanleger in der Regel steuerfrei. Dazu kommen Depotgebühren, Fondskosten (TER) und Courtagen. Wer realistisch rechnen will, zieht von der Rendite die jährlichen Kosten ab, etwa 0,2 bis 0,5 Prozentpunkte bei einem günstigen ETF-Depot.
Was bedeutet die Option Sparrate jährlich erhöhen?
Mit dieser Option steigt deine monatliche Sparrate jedes Jahr um den eingegebenen Prozentsatz, zum Beispiel weil dein Lohn wächst. Zwei Prozent pro Jahr klingen wenig, machen über 25 Jahre aber einen deutlichen Unterschied beim Endvermögen.
Warum zeigt der Rechner auch den Wert in heutiger Kaufkraft?
Wenn du eine Inflation eingibst, rechnet der Rechner das Endvermögen auf die heutige Kaufkraft zurück. Bei einem Prozent Inflation sind 500’000 Franken in 25 Jahren nur noch etwa 390’000 Franken von heute wert. So siehst du, was der Betrag dir später tatsächlich kaufen kann.
Ist der Zinseszins-Rechner eine Anlageberatung?
Nein. Der Rechner ist ein Werkzeug zum Verstehen und Planen. Er ersetzt keine persönliche Beratung und verspricht keine Rendite. Wie ich selbst investiere, zeige ich offen in meinem Depot und im Newsletter.
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Rechnen ist der erste Schritt, dranbleiben der zweite. Ich investiere seit 2015 an der Börse und zeige mein Depot offen, mit allen Käufen und Dividenden.
Der Rechner ist ein Werkzeug zum Verstehen und Planen, keine Anlageberatung. Vergangene Renditen sind keine Garantie für die Zukunft.









