8.000 CHF pro Monat investieren – so mache ich es wirklich!
In weniger als einem Jahrzehnt habe ich einen Weg hinter mir: vom normalen Angestellten über den Selbständigen hinein in echtes Unternehmertum. Wie das möglich war? Welche Hebel ich gezogen habe? Welche Denkweisen und Strategien ich heute anwende? Genau das will ich hier mit dir teilen – mit Transparenz, mit Ehrlichkeit und mit einer Prise Motivation.
Ich möchte, dass du nachvollziehen kannst, wie du ebenfalls mit gezielten Schritten, mit Mut und mit Ausdauer diesen Weg gehen kannst.
Der Start – als Angestellter & das Sparpotenzial
Angestellt, aber mit Blick fürs Grössere
Als ich meine Angestelltentätigkeit beendete – oder besser: sie umwandelte – war mir klar: Ich will mehr als 08/15. Ich wollte nicht einfach in die Rente hineinleben, sondern etwas aufbauen, das mir und meiner Familie Rückhalt gibt. Heute bin ich quasi angestellt in meinen eigenen Firmen: Ich beziehe ein reguläres Salär, habe Pensionskasse und die üblichen Sozialabgaben – aber in Wahrheit steuere ich von innen meine Unternehmungen.
Diese Mischung gab mir zweierlei: Sicherheit und Freiheit zugleich. Sicher, weil ich nicht mit jedem Monat existenziell schwankte. Frei, weil ich die Entscheidungen traf.
Sparrate & Investitionsdisziplin als Fundament
Ein entscheidender Hebel war meine Sparquote. Jeden Monat floss ein hoher Betrag – zum Beispiel 8000 Franken – per Sparplan in Bitcoin‑ETFs, Einzelaktien und andere Assets.
Diese Disziplin war essenziell: Ob du 500 Fr., 2000 Fr. oder eben 8000 Fr. investierst – das Wesentliche ist, dass du konsequent handelst und über lange Zeit durchhältst.
Mit dieser Strategie begann das kapitalbasierte Fundament zu wachsen – parallel zum Aufbau meiner Firmen.
Der Übergang – vom Selbständigen hin zum Unternehmer
Selbständig zu sein reicht nicht mehr
Viele denken: Selbständig = Unternehmer. Doch das ist nur der erste Schritt. Als Selbständiger bist du typischerweise direkt involviert in jeden Vorgang, in jeden Prozess, du bist unverzichtbar. Dein Einkommen hängt direkt von deiner Arbeitskraft ab.
Ich hingegen wollte das Gegenteil: Ich wollte ein System, das auch ohne mein tägliches Zutun läuft.
Unternehmer sein heißt, Systeme & Teams aufzubauen
Der Übergang bedeutete: Ich begann, Strukturen zu schaffen. Ich holte Mitarbeiter ins Team. Prozesse wurden festgelegt. IT‑Automatisierung implementiert. Ich baute Projektverantwortliche auf. Aufgaben wurden delegiert.
Ein Katalysator dieses Wandels war ein Moment, der mir deutlich machte: Ich war zwei Monate komplett offline, ausserhalb des Büros, ohne Arbeitscomputer – und dennoch lief das Kerngeschäft weiter. Kleine Störungen kamen vor, aber nichts Gravierendes, nichts, das das Fundament zum Einsturz brachte.
Wenn dein Business auch dann weiterläuft, wenn du nicht da bist, dann bist du auf dem Weg zum Unternehmer.
Wie ich investiere – mit Sparplänen, Plattformen und klugen Entscheidungen
Sparpläne in Bitcoin‑ETFs & Einzelaktien
Ich investiere systematisch: ein grosser Teil über Sparpläne in Bitcoin‑ETFs – idealerweise automatisiert, regelmäßig, ohne emotionsgesteuerte Eingriffe. Ergänzt wird das durch direkte Aktienanlage über Plattformen wie Swissquote und Relai (und weitere). So entsteht eine diversifizierte Struktur.
Firmenreinvestitionen statt Privatkonsum
Ein weiterer wichtiger Punkt: Ich entnehme nicht alles, was der Erfolg einbringt. Stattdessen wird ein signifikanter Teil in die Unternehmen reinvestiert. Neue Geräte, bessere Infrastruktur, Mitarbeiter, Prozesse – all das wächst und macht die Systeme stärker.
Wenn du dir mehr Gehalt auszahlen würdest, könnte das kurzfristig angenehm sein – langfristig schwächt es aber das Wachstum deines Unternehmens und reduziert seine Resilienz.
Der Leverage durch unternehmerisches Wachstum
Während bei Aktien und ETFs moderate jährliche Renditen üblich sind, hat dein eigenes Unternehmen einen grösseren Hebel. Wachstum von 100 % pro Jahr (also Verdoppelung) ist kein Mythos – und über mehrere Jahre hinweg möglich. Wenn du dein Business klug entwickelst, multipliziert sich nicht nur dein Kapital, sondern dein Einfluss und deine Möglichkeiten.
Wichtige Meilensteine und Aha‑Momente
Der Moment der strukturellen Unabhängigkeit
Der entscheidende Punkt war, dass ich erkannte: Mein Business darf nicht von mir abhängen. Der Weg dahin war nicht einfach: Delegation, Prozesse, Verantwortlichkeiten, Führung – das alles musste reifen. Aber als ich realisierte, dass ich zwei Monate komplett weg sein kann und das System überlebt, war das ein Wendepunkt.
Mehrere Firmen als Diversifikation
Ich baue nicht ein Business auf, sondern mehrere parallele Geschäfts‑Einheiten:
- Medienfirma
- E‑Commerce / Retailfirma mit Produkten, Shop, Logistik
- Weitere Projekte: Buch, Immobilien, Digitalisierung, Forschung
Diese Diversifikation reduziert Risiko und hat das Potenzial, in guten Zeiten viele Renditen zu erzielen.
Die Frucht neu pflanzen statt konsumieren
Gewinne werden nicht einfach konsumiert. Sie werden wiederum investiert – in neue Bäume, neue Projekte, neues Wachstum. Das habe ich sowohl im finanziellen Portfolio (z. B. Dividenden reinvestieren) als auch in den Firmen umgesetzt.
Der Unterschied zwischen Selbständigem und Unternehmer
Selbständig – du bist der Motor
Als Selbständiger bist du oft der Engpass. Du machst vieles selber – du planst, du operierst, du steuerst. Dein Einkommen hängt von deiner direkten Leistung ab.
Unternehmer – du gibst den Rahmen vor
Als Unternehmer gestaltest du das System, nicht jeden Tag das Rad neu. Du findest Führungskräfte, delegierst Verantwortungsbereiche, stellst Prozesse in den Vordergrund. Dein Fokus ist strategisch, nicht operativ.
Wenn du das schaffst, bist du nicht mehr unersetzlich – du bist der Visionär, der den Kurs vorgibt.
Strukturen, Prozesse & Projekte – was du parallel managen musst
In meinem Alltag laufen viele Projekte parallel:
- Store‑Umbau mit Diebstahlschutz, Mobiliar, Digitalisierung
- Lageroptimierung und Prozessautomatisierung
- Geräte‑Deployment: neue Geräte in 10–15 Minuten einsatzbereit machen
- Medienprojekte, Buchprojekte, Contentproduktion
- Immobilienforschung & Investitionsanalyse
Diese Projekte erfordern Struktur, Roadmaps, klare Verantwortlichkeiten und konsequentes Arbeiten. Gleichzeitig muss ich entscheiden, welche Projekte Vorrang haben. Es ist nicht alles gleich wichtig.
Als Unternehmer musst du Multitasking mit Fokus beherrschen: viele Bälle in der Luft, aber klare Prioritäten im Blick.
Die Psychologie und der Mindset‑Shift
Geduld, Ausdauer & Vertrauen
Der Weg ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es gibt Rückschläge, Zweifel, Phasen der Unklarheit. Du brauchst Geduld – und Vertrauen in deine Vision. Regeln wie “investiere weiter, auch wenn’s mal schwierig ist” zählen mehr als kurzfristige Euphorie.
Verantwortung annehmen, Risiken kalkulieren
Als Unternehmer trägst du Verantwortung – nicht nur für dich, sondern für Team, Partner, Lieferanten, Kunden. Fehler können weh tun. Doch wer kalkuliert Risiken, lernt daraus und macht es besser beim nächsten Mal, wächst oft stärker.
Freiheit vs. Kontrolle
Ein Schlüsselmoment war zu lernen, loszulassen. Kontrolle abzugeben, Verantwortung zu delegieren – das sind schwierige Schritte. Aber gerade in ihnen liegt deine Freiheit, dich strategisch zu entfalten.
Rückblick – wie lange hat’s gedauert & was hat’s gebracht?
Acht Jahre vom Angestellten zu einem Level, das trägt
Ich habe 2018 gekündigt. Heute, in 2025, sind es acht Jahre — und ich bin längst über das einfache Selbständigen-Level hinaus. Viele Entwicklungen geschahen schleichend, oft graduell. Aber heute habe ich ein System, das trägt.
Wachstum & Skalierung als Treiber
Jahr für Jahr investierte ich weiter – sowohl finanziell als auch mental und strukturell. Die Firmen wuchsen, das Team wuchs, das Portfolio wuchs. Die Verdoppelungen, die Hyperwachstumsphasen – sie kamen nicht immer konstant, aber oft. Und über Jahre hinweg multiplizierte sich das Fundament.
Heute kann ich sagen: Mein Leben, das meiner Frau, das meiner Familie – vieles basiert nicht mehr nur auf einem einzelnen Einkommen. Es trägt.
Fazit & Takeaways
- Starte mit konsequenter Sparrate – ob klein oder gross, Hauptsache Konsistenz.
- Wandle dich vom Selbständigen zum Unternehmer, indem du Strukturen schaffst und Verantwortung delegierst.
- Diversifiziere nicht nur finanziell, sondern auch unternehmerisch – mehrere Firmen, unterschiedliche Geschäftsbereiche.
- Investiere Gewinne, statt sie zu konsumieren – reinvestiere in Wachstum, Technik, Personal.
- Geduld, Mindset und langfristiges Denken sind deine grössten Hebel.
- Systeme müssen so aufgebaut sein, dass sie auch ohne dich funktionieren – das ist der Gradmesser echten Unternehmertums.
Wenn du möchtest, kann ich dir einen konkreten Fahrplan und Steps zeichnen, wie du innerhalb von 5, 8 oder 10 Jahren selbst diesen Wandel erreichen kannst – mit konkreten KPIs, Tools, Empfehlungen etc.
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One Response
Lieber Thomas, ich hatte mal mein Depot roasten lassen u. danke noch mal fürs Feedback!
Ich war länger Angestellter, habe dann zusammen mit Ex-Kollegen eine Firma gegründet u. sehe es ähnlich wie du. „Der Chef“ sollte sich weitgehend überflüssig machen, das erfordert fähige Leute finden, vertrauen und delegieren. Ich habe mich immer als „Chief Manager des Mangels“ in einer Neugründung gesehen statt als „Boss“. Die Angestellten wussten was die Kunden zahlen und was davon bei ihnen landet.
Verantwortung tragen, gegenüber verschiedenen Stakeholdern, wichtiger Punkt! Wenn ich manchmal höre, Business aufbauen u. dann nach ein paar Jahren vorteilhaft Exit machen, dann nächste Idee und Gründung, wird mir übel.
Inzwischen habe ich komplett losgelassen, meine Anteile an die Mitgesellschafter übertragen und bin im Ruhestand. Habe meinen eher bescheidenen Lebensstil und mein Konsumverhalten kaum verändert, faulenze nicht und mache was mir Spaß macht.
Viel Glück auf deinem weiteren Lebensweg!