So viel zahlt ein 767’000 CHF Depot an Dividende – die nackten Zahlen!
Ein Dividendenportfolio von über 767’000 Schweizer Franken – klingt vielversprechend? Ist es auch. In diesem Artikel nehme ich dich mit auf eine detaillierte Analyse meines Swissquote Aktienportfolios, wie viel Dividende es abwirft, welche Titel besonders stark oder schwach performen und warum die Dividendenrendite nicht alles ist.
Mein Portfolio bei Swissquote: Der Status Quo
Ich investiere nun seit fast 11 Jahren an der Börse und habe mir über die Jahre hinweg ein beachtliches Portfolio aufgebaut. Der Fokus dieses Artikels liegt ausschliesslich auf meinem Haupt-Aktienportfolio bei Swissquote, nicht auf meinem gesamten Investmentvermögen. Kryptos, Edelmetalle oder andere Assets lasse ich bewusst aussen vor – denn wir sprechen hier nur von Dividenden auf Aktien und ETFs.
Aktuell umfasst mein Depot:
- Gesamtwert des Portfolios: ca. 800’000 CHF
- Davon in Aktien & ETFs investiert: 767’000 CHF
- Gesamte jährliche Bruttodividende: 15’213.65 CHF
- Dividendenrendite brutto: 1.98 %
Die Top-Performer im Depot: Diese Titel bringen richtig was
Wenn man sich die Einzeltitel ansieht, wird schnell klar, welche Positionen das Fundament meiner Dividendeneinnahmen bilden.
Die grössten Dividendenzahler in meinem Portfolio
- Vanguard FTSE All-World ETF: 3’107 CHF
- Omega Healthcare Investors: 1’943 CHF
- Imperial Brands: 1’135 CHF
- Swiss Re: 1’139 CHF
- Global X Nasdaq ETF: 2’688 CHF
Das sind die Titel, die mir Jahr für Jahr ordentlich Cashflow liefern – und das ganz passiv. Besonders ETFs wie der Vanguard All-World oder der Global X Nasdaq kombinieren Diversifikation mit zuverlässigen Ausschüttungen.
Die Underperformer: Grosse Namen, kleine Dividenden
Diese Titel ziehen meine Dividendenrendite runter
- Nvidia: 35 CHF auf ein Investment von fast 200’000 CHF
- Tesla, Amazon, AMD: 0 CHF
- Apple: 132 CHF
- Alphabet: 135.32 CHF
Klar, das sind Wachstumsmonster. Aber Dividende? Fehlanzeige oder fast lächerlich niedrig. Trotzdem halte ich sie – warum?
Weil sie meinen Gesamtwert enorm steigern. Nvidia ist hier ein Paradebeispiel: Kaum Dividende, aber ein massiver Kursgewinn. Würde ich nur auf Dividende schauen, hätte ich diese Titel wohl gar nie gekauft – und wäre finanziell jetzt deutlich schlechter dran.
Warum die Dividendenrendite (nur) 1.98 % beträgt
Viele würden nun sagen: „Thomas, warum ist deine Dividendenrendite so tief?“ Ganz einfach:
- Ich halte viele Wachstumsaktien, die wenig oder keine Dividende zahlen
- Ich fokussiere mich nicht nur auf hohe Ausschüttungen, sondern auf eine Mischung aus Cashflow und Wachstum
- Historisch betrachtet lag meine Rendite bei deutlich über 3 %, aber durch Umstrukturierungen und Kursanstiege ist sie aktuell konservativer
Hätte ich ausschliesslich Dividendentitel im Portfolio, würde meine Dividendenrendite vermutlich eher zwischen 3.0 % und 3.3 % liegen.
🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).
Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.
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Dividenden in Relation zum Gesamtvermögen?
Hier mache ich eine klare Trennung: Dividendenrendite berechne ich nicht auf das gesamte Investmentvermögen, sondern nur auf den Teil, der auch Dividende generiert – sprich mein Swissquote Aktienportfolio. Alles andere wie Krypto, Gold oder Cash hat mit Dividende nichts zu tun.
Lohnt sich Swissquote als Broker?
Wenn du langfristig investieren willst und ein solides, wachsendes Portfolio aufbauen möchtest, kann ich dir Swissquote wärmstens empfehlen. Ich bin dort selbst seit fast einem Jahrzehnt aktiv.
Vorteile von Swissquote, die ich schätze
- Breite Auswahl an Börsenplätzen
- Möglichkeit zu handeln mit Optionen (Covered Calls, Cash Secured Puts)
- Wertpapierleihe: Extra Zinsen kassieren
- Seriosität und Sicherheit durch ein börsennotiertes Schweizer Unternehmen
Swissquote ist auch Teil meines Portfolios – nicht nur als Broker, sondern auch als Aktie mit Dividende.
Langfristig denken: Vom Wachstumswert zum Dividendenzahler
Was viele nicht bedenken: Auch heutige Wachstumsaktien können morgen solide Dividendenzahler werden. Ich nehme da gerne Nvidia als Beispiel.
Stell dir vor, Nvidia würde in Zukunft eine Dividendenrendite von 2 % ausschütten – auf ein Investment von 200’000 CHF wären das 4’000 CHF jährlich. Aktuell gibt’s nur 35 CHF. Aber das könnte sich ändern, wenn Nvidia von der Wachstums- zur Reifestufe übergeht.
Mein allererstes Nvidia-Investment
2017 habe ich meine ersten 2’000 CHF in Nvidia investiert – das war damals ein mutiger Schritt. Ich war noch bei der UBS angestellt und habe auf dem Heimweg am Handy die Aktie gekauft. Rückblickend einer meiner besten Investments – auch wenn die Dividenden damals nicht ausschlaggebend waren.
Fazit: Dividenden sind gut, aber nicht alles
Ein gut durchdachtes Aktienportfolio sollte nicht nur auf hohe Dividenden setzen, sondern auch Wachstumstitel enthalten. Diese sorgen für Wertsteigerung – selbst wenn sie (noch) keine Dividende zahlen. Gleichzeitig bieten Dividendentitel planbare Einnahmen und ein Sicherheitsnetz in schwächeren Marktphasen.
Ich bin mit meinen knapp 2 % Dividendenrendite aktuell zufrieden, weil ich weiss: Mein Portfolio ist balanciert. Und sollte sich der Markt ändern, passe ich es an.
Bleib also dran, investiere langfristig und smart – und lass dich nicht verrückt machen von kurzfristigen Dividendenzahlen. In der Ruhe liegt die Rendite.
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One Response
Hast Du eine Strategie, wann Du einen Titel verkaufen willst. z.B. wenn er 10% vom Höchstwert gefallen ist? Besten Dank für Deine Antwort.