Goldpreis explodiert: Warum das ein fatales Warnsignal fürs Finanzsystem ist!

Goldpreis explodiert: Warum das ein fatales Warnsignal fürs Finanzsystem ist!

Gold hat in den letzten zwei Jahren eine Performance hingelegt, die viele Anleger überrascht. Zwischen 2023 und 2025 hat sich der Goldpreis nahezu verdoppelt und kratzt mittlerweile an der Marke von USD 4’500 pro Unze. Doch dieser rasante Anstieg ist kein reiner Bullenmarkt – er ist ein Warnsignal für tieferliegende Probleme im globalen Geldsystem. Ich zeige dir in diesem Artikel, warum ich seit 2018 konsequent in Gold investiere, wie sich mein Portfolio entwickelt hat und welche historischen Muster sich gerade wiederholen.

Die Verdoppelung des Goldpreises ist ein Warnsignal

Wenn Gold so stark steigt wie in den letzten beiden Jahren, bedeutet das in der Regel nicht, dass Gold wertvoller wird. Es bedeutet vielmehr, dass das Vertrauen in Fiatwährungen schwindet. Der Goldpreis ist im Grunde ein Gradmesser für das Vertrauen in unser Geldsystem – und aktuell zeigt dieser Gradmesser bedenkliche Werte an.

Ich habe 2019 begonnen, systematisch in Gold zu investieren, damals noch mit der Lunar-Maus-Münze. Zu diesem Zeitpunkt interessierte sich kaum jemand für Edelmetalle. Der Goldpreis bewegte sich seitwärts, und viele Anleger sagten: „Damit kann man keine Rendite machen und nicht mal die Inflation ausgleichen.“ Genau in solchen Phasen des Desinteresses lohnt es sich aber, einzusteigen.

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Von 2019 bis Ende 2023 blieb Gold tatsächlich relativ stabil. Doch dann, ab Anfang 2024, ging es steil nach oben. Ich habe meine Position über einen Goldsparplan bei Philoro weiter ausgebaut – kontinuierlich und diszipliniert. Heute liegt mein durchschnittlicher Einstandspreis bei weniger als CHF 1’800 pro Unze, während Gold aktuell bei fast USD 4’100 steht. Das entspricht einem Gewinn von annähernd 100%.

Mein Portfolio: Fast 5% in Edelmetallen

In meinem Portfolio machen Edelmetalle – primär Gold – mittlerweile fast 5% aus. Der Gewinn aus dieser Position liegt bei rund CHF 30’000, bei einem Einstandspreis von etwa CHF 35’000. Ich habe also in weniger als fünf Jahren fast eine Verdoppelung erreicht. Das klingt nach einer Erfolgsgeschichte, aber die eigentliche Botschaft dahinter ist eine andere: Das Geld, das ich verwendet habe, hat massiv an Kaufkraft verloren.

Gold ist für mich keine Spekulation. Es ist eine Versicherung gegen Systemrisiken. Deshalb setze ich auf physisches Gold, das ich tatsächlich besitzen und notfalls auch abholen kann. Wertpapiere oder ETFs auf Gold sind nützlich für kurzfristige Trades, aber sie bieten nicht die gleiche Sicherheit wie echte Barren oder Münzen.

Historische Muster: Gold verdoppelt sich immer bei Systemkrisen

Die Geschichte zeigt uns drei bedeutende Phasen, in denen sich der Goldpreis innerhalb kurzer Zeit verdoppelt oder vervielfacht hat. Jedes Mal war dies ein Zeichen für eine fundamentale Neubewertung des Geldsystems.

1933: Der staatlich verordnete Reset in den USA

Präsident Franklin D. Roosevelt zwang die US-Bevölkerung, ihr Gold zum Fixpreis von USD 20.67 pro Unze abzugeben. Kurz darauf erhöhte die Regierung den offiziellen Goldpreis auf USD 35 – eine Steigerung um fast 70%. Der US-Dollar verlor dadurch rund 40% seiner Kaufkraft. Dies war keine Marktbewegung, sondern ein politisch verordneter Reset.

1971: Das Ende des Goldstandards

Als Präsident Nixon die Goldbindung des US-Dollars aufhob, wurde der Dollar endgültig zu reinem Fiatgeld. Gold stieg daraufhin von USD 35 auf USD 850 – das 24-Fache. Nicht weil Gold plötzlich seltener wurde, sondern weil das Vertrauen ins alte System zerbrochen war.

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2008: Die Ära des billigen Geldes

Nach der Finanzkrise fluteten Notenbanken weltweit die Märkte mit Billionen an frisch gedrucktem Geld. Gold stieg von USD 700 auf USD 1’900. Auch hier war es keine Spekulation, sondern eine Reaktion auf die massive Geldmengenausweitung.

2023–2025: Die aktuelle Phase

Und jetzt erleben wir dasselbe Muster erneut. Zwischen 2023 und 2025 hat sich der Goldpreis nahezu verdoppelt. Silber zieht ebenfalls nach. Immer wenn das Vertrauen in Papiergeld schwindet, wird Gold neu bewertet. Historisch gesehen werden wir auf diese Phase wahrscheinlich als eine weitere Entwertungsperiode des Fiatgeldes zurückblicken.

Die USA und das schwindende Vertrauen ins Geldsystem

Die USA haben mittlerweile über USD 38 Billionen an Staatsschulden. Die Zinszahlungen allein übersteigen bereits das Verteidigungsbudget. Eine hilfreiche Visualisierung dieser enormen Schuldenlast findest du auf usdebtclock.org – dort kannst du in Echtzeit sehen, wie schnell die Schulden anwachsen.

Gleichzeitig verkaufen Länder wie China, Russland und Indien ihre US-Staatsanleihen und kaufen dafür Gold. Immer mehr internationale Geschäfte werden nicht mehr in US-Dollar abgewickelt. Das Vertrauen in den US-Dollar als Weltwährungsreserve bröckelt – und genau das spiegelt sich im Goldpreis wider.

Gold als Versicherung, nicht als Spekulationsobjekt

Für mich ist Gold kein Wertpapier und keine kurzfristige Spekulation. Es ist eine langfristige Absicherung gegen Inflation, Währungsreformen und Systemkrisen. Gold bleibt Gold – unabhängig davon, was mit Fiatwährungen passiert.

Ein eindrucksvolles historisches Beispiel: In der Weimarer Republik konnte man für eine Unze Gold ein Haus kaufen. 1980 benötigte man etwa 56 Unzen für ein durchschnittliches US-Haus. Heute sind es rund 100 Unzen. Natürlich spielen regionale Unterschiede eine Rolle, aber das Prinzip bleibt: Gold erhält langfristig die Kaufkraft.

Warum ich auf physisches Gold setze

Ich investiere ausschliesslich in physisches Gold, das ich auch tatsächlich besitzen kann. Warum? Weil ich im Ernstfall echten Zugriff darauf haben möchte. Wertpapiere können eingefroren werden, Banken können pleitegehen – aber eine Goldmünze in deinem Safe bleibt immer deine.

Seit 2019 kaufe ich regelmässig über einen Goldsparplan bei Philoro. Aktuell zahle ich CHF 125 pro Monat ein. Das Gold wird physisch gelagert, und sobald ich eine bestimmte Menge erreicht habe, kann ich es abholen oder mir ausliefern lassen. Dieser automatisierte Ansatz hat den Vorteil, dass ich nicht versuche, den Markt zu timen, sondern kontinuierlich und diszipliniert investiere.

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Was ist mit Silber?

Silber ist historisch gesehen das „kleine Geschwister“ von Gold. Es läuft Gold oft mit einer gewissen Verzögerung nach – aber wenn es dann anzieht, kann es explosiv werden. Die aktuelle Gold-Silber-Ratio liegt bei etwa 80:1. Das bedeutet, dass du 80 Unzen Silber benötigst, um eine Unze Gold zu kaufen.

Langfristig wäre eine Ratio von 50:1 durchaus vorstellbar. Sollte sich dieses Verhältnis angleichen, könnte Silber deutlich stärker steigen als Gold – selbst ohne neue Goldhochs. Deshalb habe ich auch eine kleine Position in Silber, allerdings deutlich weniger als in Gold.

Der Grund ist simpel: Silber braucht viel Platz. 10 Unzen Gold passen problemlos in deine Hosentasche und repräsentieren einen hohen Wert. Wenn du den gleichen Wert in Silber halten möchtest, reicht nicht mal ein Rucksack – und du könntest das Gewicht kaum noch tragen. Für mich ist Silber daher eher eine Beimischung, nicht das Kernstück meiner Edelmetallstrategie.

Gold steigt – aber was bedeutet das wirklich?

Wenn Gold steigt, während die Wirtschaft stagniert oder sich in einer Krise befindet, heisst das nicht, dass Gold wertvoller wird. Es bedeutet, dass das Geld weniger wert wird. Gold ist stabil – es ist das Fiatgeld, das an Wert verliert.

Das ist auch der Grund, warum ich ruhig bleibe, obwohl mein Portfolio fast CHF 30’000 Gewinn mit Gold gemacht hat. Dieser „Gewinn“ ist in Wahrheit eine Entwertung meiner ursprünglichen Währung. Deshalb sehe ich Gold nicht als Renditeobjekt, sondern als strategische Absicherung.

Wie viel Gold solltest du im Portfolio haben?

Das hängt natürlich von deiner individuellen Situation ab. In meinem Fall machen Edelmetalle knapp 5% meines Portfolios aus. Das ist für mich ein guter Mittelweg: Ich bin abgesichert, ohne zu stark in eine einzelne Anlageklasse investiert zu sein.

Generell empfehle ich:

  • 3–10% Gold als langfristige Absicherung
  • Physisches Gold statt Wertpapieren
  • Kontinuierliches Investieren per Sparplan, um den Durchschnittspreis zu glätten
  • Langfristige Perspektive: Gold ist kein Trading-Instrument, sondern eine Versicherung

Fazit: Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern eine Versicherung

Gold hat sich in den letzten zwei Jahren verdoppelt – aber das ist kein Grund zum Feiern. Es ist ein Warnsignal. Die historischen Muster zeigen uns: Immer wenn sich Gold so stark aufwertet, liegt das an einer fundamentalen Vertrauenskrise im Geldsystem. Die USA stehen bei über USD 38 Billionen Schulden, Länder verkaufen ihre Dollarreserven und kaufen Gold, und die Inflation bleibt hartnäckig hoch.

Ich investiere seit 2019 konsequent in physisches Gold und habe dadurch fast CHF 30’000 Gewinn realisiert. Doch dieser Gewinn ist in Wahrheit eine Entwertung des Fiatgeldes. Gold selbst bleibt stabil – es ist unsere Währung, die an Wert verliert. Deshalb setze ich auf einen automatisierten Goldsparplan bei Philoro, um kontinuierlich und diszipliniert meine Position auszubauen.

Silber bietet zusätzliches Potenzial, insbesondere wenn sich die Gold-Silber-Ratio von 80:1 auf historisch normalere Werte wie 50:1 angleicht. Allerdings ist Silber deutlich sperriger und eignet sich daher eher als Beimischung.

Die Geschichte wiederholt sich nicht exakt, aber sie reimt sich. Und gerade jetzt befinden wir uns möglicherweise in einem neuen Kapitel, in dem Gold wieder eine zentrale Rolle spielt. Wenn du noch kein Gold im Portfolio hast, ist jetzt ein guter Zeitpunkt, darüber nachzudenken – nicht als Spekulation, sondern als strategische Absicherung gegen das, was kommen könnte.

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Thomas der Sparkojote

 

3 Responses

  1. M
    Marco sagt:

    Hallo Thomas,
    die Schulden auf der einen Seite sind die Guthaben auf der anderen Seite.Endscheident ist der Zins!Die USA gehen nicht pleite,ihre Bürger vielleicht schon.Vorher beginnt erst aber eine Monetarisierung.Also mach dir deswegen keine Gedanken.Kauf dir lieber ein paar Treasuries,ist besser als Gold oder Bitcoin oder son Quatsch.
    Alle großen Vermögensverwalter ,wie Vanguard oder BR bieten das an.Sind alles gute Monatszahler.Musste nur Durchhalten,wie beim Zahnarzt.
    Beste Grüße Marco

  2. F
    Friedrich sagt:

    Lieber Thomas,

    in deinem Artikel sind einige Fehler – Gold kratzt aktuell an 5.300 Dollar je Feinunze und nicht an 4.500 Dollar je Feinunze. Und auch deine Berechnung ist fehlerhaft:

    „Heute liegt mein durchschnittlicher Einstandspreis bei weniger als CHF 1’800 pro Unze, während Gold aktuell bei fast USD 4’100 steht. Das entspricht einem Gewinn von annähernd 100%.“

    Das sind annähernd 128 % Gewinn und nicht 100 %.

    Ansonsten Top-Artikel, lese dich immer gerne.

  3. banker sagt:

    Was ist mit Platin? Könnte auch eine Beimischung sein? Oder ein Diamant in bester Qualität? Vor allem der Diamant ist kleiner und kann besser versteckt werden oder auf der Flucht mitgenommen werden.

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