Deflation, Negativzinsen & Trump: So gefährdet ist die Schweiz wirklich 2024!

Deflation, Negativzinsen & Trump: So gefährdet ist die Schweiz wirklich 2024!

Die wirtschaftliche Stabilität in der Schweiz ist Fluch und Segen zugleich – und das spürt man besonders, wenn man sich mit Themen wie Inflation, Deflation, Währungen und Zinsen beschäftigt. Während der Rest der Welt mit Preissteigerungen kämpft, zeigt sich die Schweiz in den letzten Jahrzehnten so konstant, dass sich schon fast ein gegenteiliger Effekt einstellt.

Die besondere Rolle der Schweiz in der Weltwirtschaft

Die Schweiz geniesst international den Ruf eines finanziell sicheren Hafens. Doch genau diese Stabilität sorgt dafür, dass das Land mit ganz eigenen Herausforderungen zu kämpfen hat. Während viele Staaten in den letzten Jahren mit hoher Inflation konfrontiert wurden – etwa die EU mit über 9% und die USA mit 8% –, lag die Inflation in der Schweiz 2022 gerade einmal bei 2,8%. Ein Wert, der für viele Länder ein Wunschtraum wäre.

Diese geringe Inflation ist allerdings nicht nur ein Zeichen wirtschaftlicher Gesundheit – sie bringt auch komplexe Probleme mit sich, insbesondere wenn sie in eine deflationäre Richtung kippt.

Warum Deflation gefährlicher ist als Inflation

Inflation entwertet unser Erspartes – klar. Aber sie animiert auch zum Konsum und zur Investition, weil Geld über die Zeit verliert. Deflation dagegen führt dazu, dass Geld an Kaufkraft gewinnt. Klingt auf den ersten Blick super, ist es aber nicht.

Deflation bedeutet konkret:

  • Die Leute konsumieren weniger, weil sie davon ausgehen, dass Preise weiter sinken.
  • Unternehmen kämpfen mit sinkenden Umsätzen, liefern weniger ab, stellen weniger ein – oder gehen ganz pleite.
  • Die Wirtschaftsleistung stagniert oder schrumpft.

Diese Tendenzen kennt man aus der Weltwirtschaftskrise der 1930er oder der Finanzkrise 2008. Auch in der Schweiz würde eine längere Phase anhaltender Deflation enorme Risiken für Unternehmen, Arbeitnehmer und Anleger bedeuten.

Der starke Franken – Luxus oder Problem?

Ein zentraler Faktor in dieser Entwicklung ist der starke Schweizer Franken. Er sorgt dafür, dass Importe günstiger werden – gut für Konsumenten, schlecht für die Exportwirtschaft. Denn:

  • 65% des Schweizer BIP stammen aus dem Export.
  • Exporte machen Schweizer Produkte im Ausland teurer.
  • Importierte Produkte werden günstiger, was die Marge für ausländische Konkurrenten verbessert.

Der Franken hat gegenüber dem Euro massiv an Wert gewonnen – von 0.54 Franken pro Euro auf mittlerweile 1.07 Franken. Das entspricht fast einer Verdopplung der Frankenstärke. Für dich heisst das: Wenn du in Fremdwährungen investierst (zum Beispiel in US-Aktien), spielen Wechselkurseinflüsse eine riesige Rolle bei deiner Rendite.

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Negativzinspolitik – Turbo für Investoren, Risiko für Sparer

Die Schweiz war eines der wenigen Länder, das über mehrere Jahre hinweg Negativzinsen eingeführt hat. -0.75% auf Sichtguthaben waren Realität – besonders bitter für Pensionskassen und Banken. Diese extreme Geldpolitik hat einige Nebenwirkungen:

Vorteile:

  • Kredite waren spottbillig
  • Investitionen wurden künstlich angekurbelt
  • Alternative Anlageklassen wie Immobilien, Kunst oder Collectibles boomten

Nachteile:

  • Sparer verlieren auf dem Konto real an Geld
  • Banken und PKs verlieren an Geschäftsmarge
  • Potenzial für Asset-Bubbles steigt

Aktuell sind wir zwar wieder bei 0% Leitzins, aber Analysten glauben, dass es jederzeit wieder in den negativen Bereich gehen könnte – vor allem wenn die Deflationsgefahr zunimmt.

Die SNB als Anleger – Vorbild oder Ausnahme?

Was viele nicht wissen: Die Schweizer Nationalbank (SNB) investiert selbst aktiv in den Aktienmarkt. Und zwar nicht zu knapp.

Ein paar beeindruckende Zahlen:

  • 2013 hielt die SNB noch 20 Milliarden USD in US-Aktien
  • Heute sind es über 140 Milliarden USD
  • Apple, Amazon, Nvidia, Microsoft – alles mit dabei
  • 90 Prozent der im Umlauf befindlichen Franken sind durch solche Anlagen gedeckt

Diese Strategie hat ein Ziel: Die Aufwertung des Schweizer Frankens zu bremsen und gleichzeitig realwirtschaftliches Kapitalwachstum zu erzielen. Und ja – Gewinne aus diesen Anlagen landen auch mal bei Bund und Kantonen. Das ist weltweit einzigartig.

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Was bedeutet das für private Anleger?

Ich persönlich bin der Meinung: Wenn sogar die SNB in Aktien investiert, warum solltest du es nicht auch tun? Es macht ganz einfach Sinn, langfristig Vermögen in Sachwerte statt in Cash aufzubauen. Der Nullzins führt sonst dazu, dass dein Kapital real schrumpft.

Ich selbst investiere seit bald 10 Jahren über Swissquote – nicht nur wegen der Schweizer Einlagensicherung, sondern weil ich ein breit diversifiziertes Portfolio mit Zugang zu internationalen Märkten aufbauen kann.

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Exportprobleme durch geopolitische Spannungen

So gut es uns als Land geht, geopolitisch bekommen wir eben auch Gegenwind. Ein Beispiel dafür ist die Trump-Regierung, die 39% Strafzoll auf Schweizer Produkte eingeführt hat – und damit sogar China übertroffen hat. Makes no sense, aber ist Realität.

Gold und Pharma wurden bisher ausgespart, aber wer weiss, was als nächstes kommt. Die Schweiz ist ein Kleinstaat mit enormer Exportquote – wirtschaftlich stark, aber politisch eher schwach auf der Brust. Und das kann uns teuer zu stehen kommen.

Erinnerungen an den Frankenschock von 2015

Ich erinnere mich noch genau: Als die SNB 2015 den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro aufgegeben hat, gab es Chaos an den Märkten und am Bankomaten. Der Franken ist über Nacht explodiert. Wir haben damals in der Berufsschule gestaunt, wie viel ein 50er-Nötli auf einmal wert war. So schnell kann’s gehen – in beide Richtungen.

Die SNB hat in der Folge viele Mechanismen entwickelt, um so etwas zu vermeiden. Die Aktienstrategie gehört dazu, aber auch massive Transparenz bei der Geldmengensteuerung, was übrigens auf der SNB-Website top dargestellt ist. Kann ich dir echt empfehlen, da mal reinzuschauen.

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Fazit: Stabilität ist kein Selbstläufer – du musst aktiv werden

Die Schweiz steht vor einem Dilemma: Einerseits ist die Stabilität beneidenswert – niedrige Inflation, ein starker Franken, hohe Lebensqualität. Andererseits birgt genau das enorme Risiken für die Zukunft: Deflationsspiralen, schwache Exporte, politische Spannungen und Kapitalflucht in Sachwerte. Wenn du also nur auf Cash setzt, machst du es diametral entgegengesetzt zur SNB – und riskierst damit reale Verluste.

Der clevere Weg: Gezieltes Investieren mit Blick auf Währungsrisiken und makroökonomische Dynamiken. Wer wie die SNB handelt – langfristig, diversifiziert und sachwertorientiert – wird am Ende die Nase vorn haben.

Thomas der Sparkojote

 

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