46.000 CHF Verlust – Darum investiere ich trotz Crash weiter erfolgreich!

46.000 CHF Verlust – Darum investiere ich trotz Crash weiter erfolgreich!

Das Geheimnis eines erfolgreichen und langfristigen Vermögensaufbaus liegt darin, in Schwächephasen stur weiterzukaufen und fallende Kurse systematisch für den Ausbau der eigenen Positionen zu nutzen. Auch wenn das Portfolio kurzfristig hohe Buchverluste von beispielsweise CHF 46’000 ausweist, senken regelmässige Nachschüsse den durchschnittlichen Einstiegspreis und bereiten das Depot auf den nächsten Bullenmarkt vor. Diese antizyklische Strategie eignet sich für jeden Anleger, der einen Anlagehorizont von zehn oder mehr Jahren mitbringt und die emotionale Reife besitzt, kurzfristige Marktschwankungen rational auszusitzen. Wer dieses Prinzip verinnerlicht, profitiert langfristig vom Zinseszinseffekt und einem exponentiellen Wachstum seines Vermögens.

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Warum fallende Kurse der beste Moment für neue Investments sind

Die Logik an der Börse scheint für viele Aussenstehende oft paradox. Wenn die Preise im Supermarkt sinken, stürmen die Menschen die Läden. Wenn jedoch die Kurse an den weltweiten Finanzmärkten fallen, geraten die meisten in Panik und verkaufen ihre Anteile mit Verlust. Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen.

In einem einzigen Monat einen Buchverlust von CHF 46’000 zu erleiden, ist psychologisch nicht einfach. Das entspricht einem Rückgang von 3.8% auf das gesamte liquide Portfolio. Und dennoch lautet die einzig logische Konsequenz für mich: Ich nehme frisches Kapital – in diesem spezifischen Monat waren es CHF 12’500 – und investiere es direkt wieder in den Markt. Warum? Weil genau diese Phasen der Volatilität das Fundament für zukünftige Renditen legen.

Wenn wir uns die langfristigen Charts der letzten zehn oder zwanzig Jahre ansehen, erkennen wir ein klares Muster. Es gibt immer wieder Phasen, in denen sich der Markt seitwärts oder sogar abwärts bewegt. Aktuell spüren wir das durch makroökonomische Unsicherheiten und einen schwankenden „Fear and Greed Index“, der zeitweise extreme Angst im Markt signalisiert. Doch wer in genau diesen Momenten fleissig und stetig weiter investiert, sammelt günstig Anteile ein. Sobald der unweigerliche Rebound kommt – ob das nächstes Jahr, in drei oder in fünf Jahren ist –, explodiert der Wert dieser günstig eingekauften Positionen.

Die nackten Zahlen: Wenn das Portfolio massiv ins Minus dreht

Transparenz ist beim Thema Finanzen das oberste Gebot. Es bringt nichts, nur die Gewinner zu zeigen. Stand jetzt verzeichne ich in meinem Gesamtportfolio eine Performance von -6.4% für das laufende Jahr. Vergleicht man das mit einem marktbreiten Index-Fonds wie dem Vanguard FTSE All-World, der im selben Zeitraum bei -4.2% liegt, bedeutet das eine klare Underperformance meinerseits von 2.2%.

Solche Phasen gehören zum aktiven Investieren dazu. Verschiedene Strategien und Einzelaktien haben unterschiedliche Auswirkungen auf die Gesamtrendite. Während einige meiner Depots den globalen Markt leicht schlagen, ziehen andere, risikoreichere Portfolioteile die Bilanz vorübergehend nach unten. Das ist jedoch kein Grund, die Strategie über den Haufen zu werfen.

Meine konkrete Asset Allocation und Depot-Strategie

Um langfristig an der Börse zu überleben, brauchst du eine klare Ziel-Allokation. Mein liquides Aktienportfolio umfasst mittlerweile ein Volumen von rund CHF 1’200’000. Bei einer solchen Summe ist Diversifikation nicht nur ein nettes Schlagwort, sondern absolutes Pflichtprogramm.

Aktuell sieht meine Struktur wie folgt aus:

  • Aktien und ETFs: 55% des Portfolios. Das entspricht fast exakt meiner Zielvorgabe. Mit 17 verschiedenen ETFs bin ich hier vielleicht etwas zu breit aufgestellt (etwa 4% über meinem internen Ziel), aber die grundsätzliche Ausrichtung stimmt.
  • Kryptowährungen: Knapp 10%. Hier spielt Bitcoin die dominante Rolle.
  • Edelmetalle: 5.3%, hauptsächlich in Gold.

Gerade in schwierigen Marktphasen nutze ich frisches Kapital, um gezielte Nachkäufe zu tätigen. Neben meinen stoisch durchlaufenden ETF-Sparplänen habe ich diesen Monat die CHF 12’500 genutzt, um bei bestimmten Einzelwerten nachzulegen. Wenn Unternehmen wie Nintendo attraktiv bewertet sind, baue ich meine Positionen aus. Es sind diese gezielten Einmalkäufe, gepaart mit der Automatisierung der Sparpläne, die den langfristigen Durchschnittspreis optimieren.

🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollständiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 800’000 Franken. Ich investiere regelmässig über Aktien & ETF Sparpläne (Jetzt Neu auch mit Fractional Shares).

Swissquote, die Schweizer Bank für Investments, bietet eine Vielzahl an Anlagemöglichkeiten – von Aktien, Anleihen und ETFs bis hin zu Optionen und Rohstoffen.

Als Kunde kann man übrigens auch kostenlos in die Swissquote-Lounge in Zürich oder Gland, dort gibt es gratis Kaffee und Schokolade ;-). Wenn Du ein Depot bei Swissquote eröffnen willst, kannst Du bei der Anmeldung folgenden Aktionscode „MKT_SPARKOJOTE“ nutzen, um 100 CHF Trading Credits bei der Eröffnung zu erhalten (only for swiss residents). Nutze dazu diesen Link*.

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Der Benchmark-Vergleich: Vanguard All-World vs. eigenes Depot

Ein wichtiger Aspekt der finanziellen Bildung ist das Verständnis von Benchmarks. Es reicht nicht zu wissen, ob man im Plus oder Minus ist. Man muss wissen, wie man im Vergleich zum restlichen Markt dasteht.

Der Vanguard FTSE All-World ist für mich der ultimative Massstab. Es ist äusserst interessant zu beobachten, dass dieser weltweite ETF in bestimmten Phasen sogar den viel gelobten S&P 500 schlägt. Wenn mein eigenes, stark auf Einzelaktien basierendes Portfolio schlechter performt als dieser Welt-ETF, ist das ein Signal für mich, meine Stock-Picking-Strategie kritisch zu hinterfragen, aber nicht panisch zu reagieren. Langfristig gleichen sich diese Zyklen oft wieder aus.

Warum Krypto und Edelmetalle weiterhin wichtige Bausteine sind

Kryptowährungen sind extrem volatil. Wenn der Bitcoin-Preis auf USD 65’000 oder USD 70’000 schwankt, hat das sofortige Auswirkungen auf meine 10%ige Krypto-Allokation. Dennoch bleibe ich hier investiert, da die asymmetrischen Renditechancen in der Vergangenheit bewiesen haben, dass sie ein Depot massiv nach oben ziehen können.

Ähnlich verhält es sich mit Gold. Aktuell macht Edelmetall 5.3% meines Depots aus. Auch wenn Gold momentan leicht korrigiert, dürfen wir nicht vergessen, was für eine gigantische Rallye wir in den letzten zwei Jahren gesehen haben. Gold dient als Stabilitätsanker und Inflationsschutz, nicht als rasanter Wachstumsmotor.

Cashflow generieren: Dividenden und Optionsprämien

Ein fallendes Portfolio schmerzt weniger, wenn es trotzdem regelmässig Cash auf dein Konto spült. Das ist der psychologische Vorteil von Dividendenstrategien und dem Handel mit Optionen.

Diesen Monat konnte ich CHF 1’110 an Ausschüttungen verbuchen. Das meiste davon stammt aus Optionsprämien, gepaart mit einigen klassischen Dividenden. Durch den Verkauf von Optionen (beispielsweise Covered Calls oder Cash Secured Puts) generiere ich ein zusätzliches Einkommen, völlig unabhängig davon, ob der Markt gerade steigt oder fällt.

Auf das Jahr gerechnet liege ich aktuell bei rund CHF 3’000 an reinen Dividenden. Zwar ist das etwas weniger als im Vorjahr, was aber an bewussten Umschichtungen in meinem Portfolio liegt. Ich habe mich in den letzten Monaten von einigen reinen Dividenden-Zahlern getrennt, um Kursgewinne mitzunehmen und in wachstumsstärkere Werte zu rotieren. Solche strategischen Anpassungen sind normal und wichtig, um das Portfolio an die aktuelle Lebenssituation und die Marktgegebenheiten anzupassen.

Das wahre Geheimnis: Nicht-korrelierende Anlageklassen

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, den die meisten Privatanleger völlig übersehen. Wenn wir von Vermögensaufbau sprechen, schauen 95% der Menschen nur auf ihr Aktiendepot. Sie sehen den Verlust von CHF 46’000 und geraten in Panik. Was sie nicht verstehen, ist das Konzept der nicht-korrelierenden Assetklassen.

Mein Nettovermögen besteht nicht nur aus liquiden Aktien und ETFs. Ich investiere stark in alternative Anlageklassen:

  • Collectibles: Physische Sammlerstücke wie seltene Pokémon-Karten.
  • Private Equity: Beteiligungen an nicht-börsennotierten Unternehmen.
  • Eigene Unternehmen: Firmen, die unabhängig vom Aktienmarkt agieren.

Viele lächeln über Collectibles und nennen es „bedrucktes Papier“. Doch der Markt für Kunst, Sportkarten, Luxusuhren und Memorabilia funktioniert nach eigenen Regeln. Der Wert entsteht durch Angebot und Nachfrage von Sammlern, die bereit sind, reale und oft extrem hohe Preise zu zahlen.

Wenn Collectibles und Private Equity das Depot retten

Was ich dieses Jahr festgestellt habe, ist absolut faszinierend: Diese alternativen Anlageklassen korrelieren oft null mit dem Aktienmarkt. Während mein Aktienportfolio in den letzten Monaten stark gelitten hat (mit Verlusten von teils CHF 25’000 bis CHF 30’000 im monatlichen Durchschnitt), haben meine Collectibles und Unternehmensbeteiligungen eine völlig andere Entwicklung genommen.

In den grossen Auktionshäusern sehen wir aktuell bei bestimmten Sammlerstücken extrem parabolische Preisanstiege. Wir sprechen hier von Vermögenszuwächsen im höheren sechs- oder gar siebenstelligen Bereich. Das bedeutet konkret: Auch wenn mein Aktienportfolio massiv im Minus ist, ist mein gesamtes Nettovermögen in absoluter Summe deutlich gestiegen.

Gleiches gilt für Private Equity. Wenn deine eigenen Unternehmen X Umsatz machen und der Gewinn am Ende des Jahres höher ist als im Vorjahr, dann ist es für deinen persönlichen Vermögensaufbau völlig irrelevant, ob der makroökonomische Zustand der Weltwirtschaft gerade angespannt ist.

Genau das ist die Macht der extremen Diversifikation. Wenn du über die Jahre verschiedene Assets in verschiedenen Bereichen aufbaust – sei es Krypto, Cash, Edelmetalle, Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder eben Collectibles –, schaffst du dir ein finanzielles Bollwerk. Wenn eine Säule wackelt, fangen die anderen das Gewicht auf.

Die Psychologie des Bärenmarktes: Schmerz als Renditetreiber

Es mag verrückt klingen, aber ich freue mich ungemein, dass wir uns aktuell in einer schwierigen Marktphase befinden. Wenn du heute erst mit dem Investieren beginnst, hast du einen massiven Vorteil gegenüber denjenigen, die am Höhepunkt eines Bullenmarktes eingestiegen sind.

Ja, es tut weh. Du investierst CHF 1’000 und vier Wochen später sind sie auf dem Papier nur noch CHF 900 wert. Du spürst den Schmerz des Verlustes sofort. Aber dieser Schmerz ist dein bester Lehrmeister. Er zwingt dich dazu, deine Emotionen zu kontrollieren.

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Warum du Volatilität aushalten musst

Je länger du diese Volatilität aushalten kannst, desto erfolgreicher wirst du sein. Wer jung ist und einen Anlagehorizont von 15, 20 oder gar 40 Jahren vor sich hat, sollte für jeden Börsencrash dankbar sein. Es ist die einzige Möglichkeit, hochwertige Assets zu Rabattpreisen zu akkumulieren.

Es geht nicht darum, den perfekten Einstiegszeitpunkt zu finden (Market Timing). Es geht darum, stetig investiert zu bleiben (Time in the Market). Das investierte Kapital – also das Geld, das du hart erarbeitet und konsequent einbezahlt hast – ist der wichtigste Hebel. Die graue Linie deines einbezahlten Kapitals muss kontinuierlich steigen. Die kurzfristigen Ausschläge der Kurse nach oben oder unten sind reines Rauschen.

Ich habe diesen Schmerz in den letzten zwölf Jahren oft genug gespürt. Und jedes Mal, wenn die Korrektur vorüber war, konnte ich die Früchte dieser Ausdauer ernten. Deshalb werde ich auch im nächsten Monat, unabhängig davon, ob das Depot weitere CHF 40’000 im Minus steht, stur weiter investieren.

Fazit: Mein Plan für die nächsten Jahre

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass kurzfristige Buchverluste kein Grund für Panikverkäufe sind, sondern strategische Einstiegschancen darstellen. Der Verlust von CHF 46’000 ist schmerzhaft, wird aber durch den stetigen Nachkauf mit frischem Kapital in Höhe von CHF 12’500 langfristig überkompensiert. Die wichtigste Erkenntnis für jeden Anleger ist die Macht der echten Diversifikation: Während das liquide Aktienportfolio schwächelt, können nicht-korrelierende Anlageklassen wie Collectibles oder Private Equity das Gesamtvermögen stabilisieren und sogar parabolisch wachsen lassen. Wer zudem regelmässige Cashflows durch Dividenden und Optionsprämien generiert, nimmt der Volatilität ihren Schrecken. Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, den Anlagehorizont in Jahrzehnten zu messen, Emotionen auszublenden und stur am eigenen Plan festzuhalten. Genau das werde ich in den kommenden zwölf Jahren tun.

Thomas der Sparkojote

 

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