Underperformance mit deinem Dividenden-Depot

Underperformance mit deinem Dividenden-Depot

Heute tauchen wir in die Welt der Dividenden-Portfolios ein und untersuchen, warum manche Portfolios massiv hinter dem Markt zurückbleiben. Dies ist ein kritisches Thema, denn eine langfristige Underperformance kann deinen Vermögensaufbau erheblich beeinträchtigen.

Langzeit-Underperformance: Ein verbreitetes Phänomen

Hast du dich jemals gefragt, warum einige Portfolios über Jahre hinweg schlechter abschneiden als der Markt? Dies ist keine Seltenheit. Einige Anleger erleben über ein halbes Jahrzehnt hinweg eine deutliche Underperformance. Es ist wichtig, die Gründe hierfür zu verstehen.

Warum Portfolios hinter dem Markt zurückbleiben

  1. Falsche Strategie: Oftmals ist die gewählte Anlagestrategie nicht effektiv oder zu risikoreich.
  2. Zu hohe Gebühren: Versteckte Gebühren können die Rendite erheblich schmälern.
  3. Mangelnde Diversifikation: Eine zu starke Konzentration auf einzelne Aktien oder Sektoren erhöht das Risiko und kann zu Underperformance führen.
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Die Auswirkungen von Underperformance

Kurzfristige vs. langfristige Folgen

  • Kurzfristig: Ein paar schlechte Jahre können durchaus vorkommen und sind oft korrigierbar.
  • Langfristig: Konstante Underperformance über viele Jahre hinweg kann zu erheblichen finanziellen Einbußen führen.

Zinseszinseffekt

Der Zinseszinseffekt spielt eine wesentliche Rolle. Selbst eine geringe jährliche Underperformance kann über Jahrzehnte hinweg zu einem signifikanten Vermögensverlust führen.

Wie man Underperformance vermeidet

1. Wahl der richtigen Anlagestrategie

  • ETFs: Eine Investition in ETFs, die den Markt abbilden (wie MSCI World oder Vanguard FTSE All-World), kann eine solide Basis sein.
  • Einzelaktien: Bei Investitionen in Einzelaktien ist Vorsicht geboten. Sie bergen höhere Risiken, bieten aber auch Chancen auf Überrenditen.

2. Kostenbewusstsein

  • Sei dir der Gebühren bewusst, die mit deinen Investitionen verbunden sind, und minimiere diese, wo es geht.

3. Diversifikation

  • Eine breite Streuung über verschiedene Branchen und Regionen hinweg kann das Risiko reduzieren.

Opportunitätskosten und Vergleich mit dem Markt

Vergleich mit Indizes

  • Vergleiche regelmäßig die Performance deines Portfolios mit relevanten Indizes, um festzustellen, ob du den Markt schlägst oder nicht.

Die Bedeutung der Währungsumrechnung

  • Berücksichtige bei internationalen Investitionen auch die Währungsumrechnungen und deren Einfluss auf deine Rendite.
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Mythos Dividendenrendite und Inflation

Dividenden vs. Kursgewinne

  • Viele Anleger fokussieren sich zu sehr auf Dividendenrenditen und vernachlässigen dabei das Potenzial von Kursgewinnen.
  • Dividendenrenditen können durch Inflation beeinflusst werden, aber sie sind nicht der einzige Weg, Gewinne zu erzielen.

Fazit: Lerne aus Fehlern und bleibe flexibel

Selbstreflexion und Anpassung

  • Es ist entscheidend, aus Fehlern zu lernen und die Anlagestrategie bei Bedarf anzupassen.
  • Eine ständige Überprüfung und Anpassung deines Portfolios ist notwendig, um langfristig erfolgreich zu sein.


Investieren ist ein dynamischer Prozess, der ständige Aufmerksamkeit und Anpassung erfordert. Die Auseinandersetzung mit Underperformance ist ein wichtiger Schritt, um langfristig ein erfolgreiches Portfolio aufzubauen. Bleibe informiert, sei flexibel und lerne aus deinen Erfahrungen. So wirst du in der Lage sein, dein Dividenden-Depot effektiv zu managen und deinen Vermögensaufbau voranzutreiben.

Thomas der Sparkojote
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3 Responses

  1. H
    Hulk Hogan sagt:

    Für mich bist du ganz klar, der Bret“The Hitman“ Hart der Finanzszene!

  2. A
    Alain Surlemur sagt:

    Du hast noch etwas vergessen: Die Steuern. Dividenden versteuerst du immer zu deinem Grenzsteuersatz weil sie noch zuoberst auf dein Einkommen draufkommen.

    Machen wir mal eine Rechnung:
    Du hast zwei Aktien, Firma A und Firma B, beide notieren bei 100.– und haben ein KGV von 20. Firma A beglückt ihre Aktionäre mit einer 5% Dividende, zahlt also den gesammten Gewinn aus. Firma B reinvestiert alles und zahlt keine Dividende.
    Nehmen wir weiter an dass du einen Grenzsteuersatz von 30% hast und die Dividend nach Steuern reinvestierst.
    Bei Firma A steht der Kurs nach 25 Jahren immer noch bei 100.–, in der Zwischenzeit hast du aber 125.– Dividenden kassiert, versteuert und reinvestiert. Total hast du dann (Zinseszinsrechnung)

    Firma A: 100 x (1. 035^25) = 236.32

    Firma B, die ihren gewinn einbehalten und reinvestiert hat

    100 x (1.05^25) = 338.64

    Die Steuer auf der Dividende wirkt wie eine zusätzliche Gebühr. In diesem Rechenbeispiel, mit 5% Dividendenrendite und 30% Grenzsteuersatz, wie 5% x 0.3 = 1.5% pa. Und dieses Geld steht dir nicht für weiteres Wachstum zur Verfügung

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