Statt Aktien Kauf im August – Broker Wechsel zu Swissquote 💰🇹🇭

Statt Aktien Kauf im August – Broker Wechsel zu Swissquote 💰🇹🇭

Statt Aktien Kauf im August - Broker Wechsel

Ich erhielt bereits einige Fragen, wieso der Aktien Kauf im August so lange auf sich warten lĂ€sst. SpĂ€testens mit dem Beitrag bei dem ich meine KĂŒndigung erlĂ€utert habe, dĂŒrfte klar sein wieso ich noch keinen Kauf tĂ€tigen konnte.

Inhouse Trading – AdĂ©

Da ich bei einer Bank gearbeitet habe, war ich an gewisse Inhouse Trading Policies gebunden. Das betrifft mich mittlerweile nicht mehr und ich kann mich nun auf dem freien Markt umschauen. Ich kannte bereits DEGIRO und dieser scheint noch immer der kostengĂŒnstigste Broker auf dem Markt zu sein, allerdings stellt sich mir dort ein Problem. Es ist nicht ganz trivial sich bei Namensaktien eintragen zu lassen und die Einladung zur Generalversammlung / Hauptversammlung zu erhalten.

Bisher hatte ich Mitarbeiter Konditionen, was bedeutet ich erhielt 50% Rabatt auf alle DepotfĂŒhrungskosten und Order GebĂŒhren. Dennoch ein extrem teurer Spass, zwischen 25-50 CHF musste ich pro Order hinblĂ€ttern.

Swissquote mein neuer Broker

Da ich ab 1. November meine eigene Arbeitszeit einteilen kann, möchte ich natĂŒrlich nach Gelegenheit an Generalversammlungen teilnehmen. Nach einiger Recherche und Inputs von Bekannten stiess ich auf Swissquote. Vergleiche ich hier die GebĂŒhren, bewegen wir und in einem Ă€hnlichen Bereich, den meiner Orders sind zwischen 2’001-10’000 CHF gross. Dies bedeutet das meine Order GebĂŒhren ca. 30 CHF in Zukunft kosten werden. Die DepotfĂŒhrungsgebĂŒhren sind Human und können einen Betrag von 200 CHF p.a. nicht ĂŒberschreiten.

🎁 Der Broker meiner Wahl ist Swissquote, ein sehr bekannter Schweizer Online-Broker. Mein vollstĂ€ndiges Depot befindet sich dort, mittlerweile mehr als 395’000 Franken. Ich investiere regelmĂ€ssig ĂŒber Aktien & ETF SparplĂ€ne. Als Kunde kann man ĂŒbrigens auch kostenlos in die Swissquote-Lounge in ZĂŒrich, Bern oder Gland, dort gibt es gratis Kaffee und Schokolade ;-). Wenn Du ein Depot bei Swissquote eröffnen willst, kannst Du bei der Anmeldung folgenden Aktionscode „MKT_SPARKOJOTE“ nutzen, um 100 CHF Trading Credits bei der Eröffnung zu erhalten (only for swiss residents). Nutze dazu diesen Link*.

– Auf Persönliche Empfehlung vom Sparkojoten 🩊🇹🇭

FĂŒr DEGIRO heisst das aber noch lange nicht Ende GelĂ€nde, hier werde ich spĂ€ter sobald ich mehr Zeit habe meine weiteren PlĂ€ne mit Dir teilen.

Depot-Wechsel umstÀndlicher als Gedacht

Meine Hausbank verlangte pro Transfer eines Titels 100 CHF, das entspricht bei meinem Depot 2’000 CHF an GebĂŒhren die ich entrichten mĂŒsste. Das ist mir schlichtweg zu teuer, ich werde das ganze selbst in die Hand nehmen und diese manuell transferieren (Verkaufen und wieder Kaufen).

Gleichzeitig kann ich diese rare Situation nutzen (ich war ja seit fast 4 Jahren Depot Kunde bei der Hausbank), um meine Titel auszumisten. Ich werde einige Titel dir mir nicht mehr ins Raster passen aussortieren und entsprechend nicht mehr nachkaufen auf Swissquote. Gleichzeitig nutze ich aber die gewonnene LiquiditĂ€t, um direkt in Titel die ich bereits habe zu investieren. Ich habe so also etwas weniger Titel und kann jeweils die 30 CHF an GebĂŒhren einsparen die ich so nicht ausgeben muss.

Swissquote Depot Sparkojote

So zumindest die Theorie, ich habe wohl etwas zu gut herzig gerechnet und die GebĂŒhren unterschĂ€tzt. Schlussendlich habe ich etwa 2’000.00 CHF an GebĂŒhren ausgegeben. So genau kann ich das gar nicht sagen, da hier noch WĂ€hrungsumrechnungen dazu zĂ€hlen. Diese GebĂŒhren werde ich als Ausgabe in mein Budget eintragen. Alles in allem war die Aktion also gleich teuer wie ein Transfer. Die teuersten Posten waren natĂŒrlich meine US-Titel. Einen Vorteil hatte diese Aktion jedoch, ich habe gesehen wie der Prozess manuell funktioniert, gleichzeitig konnte ich zwei Titel ausmisten und ausserdem war der ganze Prozess innerhalb eines Tages erledigt. Da ich mir einen langfristigen Broker ausgesucht habe, denke ich nicht, dass schnell wieder ein Depot Wechsel von nöten ist.

Titel die ich verÀussert habe:

  • Credit Suisse
  • General Electric

Ich reduziere somit auf insgesamt 18 Positionen in meinem Depot. Das Geld fliesst Altria, Omega Healthcare und Royal Dutch Shell. Das vollstÀndige Depot von mir kann man hier einsehen.

PS: Ich habe also gelernt, das in der Schweiz ein Depot Wechsel – Sch**** teuer ist!! Wie hast Du deinen ersten Depot Wechsel durchgestanden?

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Thomas der Sparkojote

 

32 Responses

  1. A
    Annabella sagt:

    hallo Thomas,
    Swissquote wÀre auch mein Favorit gewesen, zu Degiro wÀre ich niemals gegangen.
    Ein Depotwechsel rentiert sich fĂŒr mich nicht mehr, ich wĂŒrde Unmengen an Geld zahlen, Ende des Jahres werde ich meine letzte Sparrate anlegen und ab nĂ€chstem Jahr nur noch die Dividende in 3 Zahlungen re-investieren,
    ich hĂ€tte viel frĂŒher wechseln mĂŒssen.
    Ich finde es gut dass Du GE und CS verkaufst, ich hÀtte niemals die Geduld mit GE gehabt, das Geld ist woanders sicher besser angelegt.
    Royal Dutch werde ich auch aufstocken, meine BAT hatte ich 1x aufgestockt, 2x aufstocken damit tÀte ich mich sehr schwer.
    Im September werden mir hier wieder die DepotgebĂŒhren abgezwackt, das reut mich jedes Mal sehr, 0.2% des Depotvermögens pro Jahr,
    in der CH sind solche Sachen einfach zu teuer, zu wenig gĂŒnstige Konkurrenz, die Preise werden durch alle Beteiligten hoch gehalten.

    Liebe GrĂŒsse
    Annabella

    • T
      Thomas sagt:

      Geduld zu haben bei einem Verlust wie GE, ja das ist nicht einfach. Wenn ich aber schon knapp 50% verlust habe noch zu verkaufen finde ich auch den falschen Weg. Vor allem wenn es sich um eine Aktie wie GE handelt. Ich bin da auch noch investiert und habe sie behalten, jetzt zu verkaufen bringt mir nicht mehr viel und Dividenden zahlen sie ja immer noch. Wenn man immer noch vom Unternehmen ĂŒberzeugt ist, kann man jetzt gĂŒnstig nachkaufen 😉

      • Hallo Thomas,

        Eines meiner wichtigsten Auswahl Kriterien sind steigende oder gleichbleibende Dividenden.

        Wenn ein Unternehmen die Dividende um 50% kĂŒrzt ist das fĂŒr mich ein Killer Argument.

        Ich versuche meine Strategie Konsequent durchzuziehen. Selbiges gilt fĂŒr Credit Suisse, wobei ich dort sowieso no Kursgewinne mitgenommen habe. Ich habe gleichzeitig nun von steigenden Kursen bei Altria und OHI profitiert und einer saftigen Dividendenerhöhung bei Altria. Verkauft hĂ€tte ich tatsĂ€chlich vermutlich nicht, wenn es keinen Depotwechsel gegeben hĂ€tte. Da ich ja grundsĂ€tzlich eh wenig „Trade“ sehe ich alles nicht so engn, der letzte Verkauf war fast 3 Jahre her ??

        GrĂŒsse
        Thomas

    • Hallo Annabella,

      0.2% ist natĂŒrlich happig, vor allem vermutlich ohne Obergrenze. Ähnlich ging es mir auch, bei Swissquote kann man nicht mehr als 200.- p.a. Zahlen, das finde ich angemessen.

      Die CS habe ich ja nur gĂŒnstig eingesammelt, hier war klar kurz-mittelfristig. GE war mir zu blöd wegend er DividendenkĂŒrzung von 50% und natĂŒrlich der Kursentwicklung. Da ich sowieso eher „passiv“ investiere und vermutlich der nĂ€chste Verkauf erst in Jahren stattfinden wird sehe ich es relativ locker.

      Der Verkauf kam sowieso nur zustande, weip ich das Depot gewechselt habe und mir somit auch ca GebĂŒhren gespart habe.

      Altria war auch eien glĂŒckliche fĂŒgung, habe ja von 30 auf 60 aufgestockt und die Dividende wurde schön angehoben um 14.3%.

      GrĂŒsse
      Thomas

  2. T
    Thomas sagt:

    Hi Thomas

    Ich finde es ein wenig schade, dass ich das hier lesen muss. Den Depotwechsel verstehe ich ja aber nicht den Schritt zu Swissquote und die hohen Kosten. HĂ€ttest du mich doch nur gefragt…

    Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr mein Depotwechsel gemacht und das hat mich eigentlich fast nix gekostet, sorry 😉

    Ich bin von Swissquote zu LYNX und TradeDirect gewechselt. Alle CH-Aktien sind zu TradeDirect geflossen und die haben mir auch die Transfairkosten ĂŒbernommen. Fragen hilft!

    Alle EU und US Aktien habe ich verkauft und bei LYNX wieder gekauft. Der grosse Vorteil von LYNX sind die Kosten: DepotgebĂŒhren gibt es NICHT und die Trades sind im Vergleich zu den CH-Broker extreme gĂŒnstig (5$ oder 5.8€).
    Ob man seine Aktien einem auslĂ€ndischen Broker anvertrauen will ist ansichtsache aber ich bin absolut zufrieden mit LYNX. Super Service, extreme viele Möglichkeiten zu kaufen und wie gesagt die GebĂŒhren sind sehr fair.

    BezĂŒglich Eintragung der Namensrechte habe ich keine Erfahrung, weder bei Swissquote noch TradeDirect. Ich denke beide machen es, aber nicht automatisch.

    Bei Fragen, gebe ich dir gerne Auskunft.

    Gruss
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      TatsĂ€chlich habe ich mich gut erkundigt, Lynx war definitiv auch dabei und Flatex. Allerdings will ich mein Vermögen in der Schweiz haben, zumindest habe ich das fĂŒr mich herrausgefunden. Ich habe gerne ein gewisses SicherheitsgefĂŒhl und das vermittelt mir ein Schweizer Broker/Schweizer Bank 🙂

      Die DepotfĂŒhrungsgebĂŒhren, sind ja das was langfristig aufs Geld geht und das ist bei Swissquote Peanuts. Super billig finde ich.

      Bei Swissquote muss man ein HĂ€ckchen im Online Tradig Tool setzen, der Rest wird dann automatisch gemacht.

      GrĂŒsse
      Thomas

      • T
        Thomas sagt:

        Hallo Thomas

        Das dachte ich mir, dass dir ein CH-Broker wichtig ist. Kann ich auch verstehen. Habe mich auch lange informiert bis ich dann zu LYNX gegangen bin. Konditionen und Absicherung sind gleich wie in der CH.

        TradeDirect ist auch ein schweizer Broker und gĂŒnstiger als Swissquote 😉

        Aber nun ist es ja sowieso zu spÀt, leider.

        Gruss
        Thomas

      • Ich war vielleicht auch etwas angenehm ĂŒberrascht vom Service. Ausserdem hat mir die Swissquote Lounge in der Bahnhofstrasse sehr gefallen 🙂

        Die wird vom Sparkojoten nun öfters besucht ??

        GrĂŒsse
        Thomas

    • D
      Dividendeneinstreicher sagt:

      Hey Thomas
      Ich bin mir auch am ĂŒberlegen ein Depot wechsel vorzunehmen, darf ich fragen wie viele Schweizer Titel bei deinem wechsel hattest und wie gross die Positionen waren, damit sie die Kosten ĂŒbernahmen? Ich besitze momentan 13 Titeln alle mit einem wert von rund 1000CHF
      Gruss Dividendeneinstreicher

      • Hallo Dividendenstreicher,

        Die meisten meiner Positionen waren alle zwischen 2000-5000 CHF. Bei den Schweizer Titeln habe ich VerkaufsgebĂŒhr ca. 25-40 je Titel gezahlt und um zu kaufen ca 30. also je 55-70 je nah Positionsgrösse.

        FĂŒr US-Titel wurde es teurer. RĂŒckblickend wĂŒrde ich die Schweizer Titel immer noch manuell Transferieren und die US-Titel via Bank Transferieren, was mich pro Titel 100 CHF gekostet hĂ€tte.

        Wichtig dabei zu beachten, soweit ich weiss zahlt man den Transfer bei der Bank/Broker wo man gerade ist. (In meinem Fall meine alte Hausbank) Da ich aber keinen direkten Erfahrungswert habe weiss ich es micht 100%ig. Ich habe ja manuell verkauft und gekauft wieder.

        GrĂŒsse
        Thomas

      • D
        Dividendeneinstreicher sagt:

        Hey Thomas

        Die Frage war an den anderen Thomas gerichtet gewesen bisschen verwirrend 🙂
        Aber trotzdem danke fĂŒr deine Antwort gut zu wissen das du es wieder manuell machen wĂŒrdest. Werde ich es wohl auch manuell vornehme, ausser der neue Broker möchte die gebĂŒhren fĂŒr mich ĂŒbernehmen. Damit ich zu ihm wechsle, aber denke dafĂŒr ist mein Depot noch zu klein.

        Lg Dividendeneinstreicher

      • Achso sorry ? hoffe konnt dennoch ein bischen helfen.

  3. M
    Maschinist sagt:

    Hi Thomas,

    Wir haben das Jahr 2018 und das sind völlig ĂŒberhöhte GebĂŒhren auch bei Deinem neuen Broker.

    Als Beispiel ist Interactive Brokers weltweit tÀtig mit ca. $6 Milliarden Eigenkapital.
    Kundengelder sind ĂŒber die US Bankvereinigung SIPC und zusĂ€tzlich ĂŒber Lloyd of London versichert.

    Das EuropageschÀft wird aus der Schweiz/England geleitet.

    Eine Order von 200 Aktien kostet $1 / 1000 Aktien damit $5.
    Es gibt ab einer DepotgrĂ¶ĂŸe von $100.000 keinerlei DepotfĂŒhrungsgebĂŒhren.

    Das heißt mit IB und z.B. 15 Orders im Jahr hĂ€ttest Du 15-20 Franken JahresgebĂŒhren insgesamt.
    Bei Deinem Brokers sind es mehr als 500 Franken!

    Das sind fĂŒnftausen Franken die Du pro Dekade mit Deinem Provinzbroker aus dem Fenster wirfst.

    Dein Schweiz-Resident Blog Kollege RIP, der gerade die erste Million Franken vollmacht, hat seine Depots auch alle ĂŒber Interactivebrokers laufen:
    https://retireinprogress.com/

    Ich habe bei IB fast das gesamte Familienvermögen in mehreren Depots schon seit mehr als einer Dekade.

    Schönen Tag!

    • Hallo Maschinist,

      Ich kenne den Herrn Retire in Progress ganz gut auch persönlich 😉 Auch er hat mir diesen Broker empfohlen, allerdings gibt es einige Kriterien die halt explizit fĂŒr einen Schweizer Broker sprechen, die ich momentan aber auch noch nicht grossartig thematisieren möchte.

      Ich geb allen Recht, hĂ€tte ich nur auf die GebĂŒhren geschaut wĂ€re die Wahl definitiv auf einen anderen Broker gefallen.

      GrĂŒsse
      Thomas

    • Mr RIP sagt:

      I tried hard to bring Thomas on the dark side of cheap investing with IB, but he’s reluctant 😀

      • M
        Maschinist sagt:

        Hi Mr RIP,

        strange stuff indeed. 😉

        I dont understand how somone in his right mind with min. $100k to invest can not choose Interactive Brokers. 🙂

        IB is the Vanguard equivalent for trading and also brokerage in general for Europeans.

        If have several checking accounts in the US and in Germany. With Interactive Brokers I can swap currencies for nothing and send money around the world into my different checking accounts for free. Zero!

        Take care and like I said Im extremly courious which location you will choose for yourself and family after FIRE.

        Maschinist

  4. luttz sagt:

    Herrje ist das bei euch in der Schweiz alles teuer!

    Bei der DKB sind es bei mir 0 Euro DepotgebĂŒhren, 10 Euro pro Transaktion bis 10000 Euro und darĂŒber 25 Euro (jeweils ohne variable Komponente und bei der Tradegate auch ohne BörsenplatzgebĂŒhr). SparplanausfĂŒhrungen gibt es fĂŒr 1,50 Euro (bei Aktionen wie ĂŒberall auch mal kostenlos).
    Bei der comdirect sind es ebenfalls 0 Euro DepotgebĂŒhr (durch Kombination mit dem ebenfalls kostenlosen Giro) und je nach Höhe 9,90 – 59,90 je Order (teilweise plus Börsenplatz und Clearstream-Entgeld), SparpĂ€ne fĂŒr 1,5% der Summe.

    Das comdirect-Depot habe ich, da die DKB keine KĂ€ufe von US-REITs erlaubt.

    degiro ist mir wegen der niedrigeren Einlagensicherung von 20000 Euro und dem Auslansstandort noch etwas heiß, flatex hat die fiesen GebĂŒhren auf Auslandsdividenden – das wĂŒrde fĂŒr mich zum einen in der Praxis teuerer, zum anderen finde ich persönlich diese GebĂŒhren durch die HintertĂŒr einfach hinterhĂ€ltig.

    Irgendwie witzig, dass bei euch die MobilfunkvertrĂ€ge gĂŒnstiger sind, dafĂŒr bei uns die Broker 🙂

  5. N
    Nastor sagt:

    Ich bin gerade auch auf der suche nach einem schweizer Broker und habe mir bei allen die ich so finden konnte ein Demokonto angelegt.

    Swissquote hat mich persönlich da eher wenig ĂŒberzeugt, da ich die OberflĂ€che viel zu unĂŒbersichtlich finde, auch die Preise sprechen mich nicht so an. Hinzu kommt das ich einige meiner ETFs, die ich mir zukĂŒnftig kaufen möchte, nicht finde, respektiv sie nicht in der SIX-Börse zu kaufen gibt, sondern nur in den auslĂ€ndischen Börsen wie XETRA oder in Italien. (Sie aber definitiv in SIX gelistet sind, da ich sie bei anderen Brokern ĂŒber SIX kaufen kann.)

    In meiner Recherche haben sich da Strateo und Degiro herauskristalisiert. Degiro ist halt unschlagbar gĂŒnstig und bietet die schönste Trading-Expirience, ist dafĂŒr aber halt leider ein auslĂ€ndischer Konzern.

    Strateo ist hingegen ein rein schweizer Unternehmen und 9 Franken pauschale fĂŒr ein ETF-Trade find ich auch ok.

    In deinem Text lese ich heraus, das du Degiro ok findest, und nur das umstÀndliche Namensaktien eintragen anprangerst, oder?

    • Hallo Nastor,

      Degiro finde ich eigentlich ganz in Ordnung, ich finde die Trading Experience bei Swissquote ĂŒbrigens sehr angenehm.

      Was bei Degiro zu beachten ist, die Einlagesicherung von 20‘000. Und wenn du einverstanden bist, dass deine Aktien verliehen werden, ist es ok. Aber das mit der Eintragung war definitiv einer meiner GrĂŒnde, die mich davon abgehalten haben.

      GrĂŒsse
      Thomas

  6. D
    Damien sagt:

    Hallo Thomas,

    mit grossem Interesse verfolge ich Deine BeitrĂ€ge. Mich wundert indes, dass in deinem Bericht kein Wort zu Postfinance, CornerTrader und Cash (Bankzweiplus) gefallen ist. Gerade Postfinance als grosses schweizer Institut mit 90 CHF DepotgebĂŒhr, die zudem fĂŒr Trading verwendet werden können, erscheint auf den ersten Blick als gute (bessere?) Alternative. Ich wĂŒrde mich freuen, wenn Du bei Gelegenheit noch einige Deiner Überlegungen veröffentlichen wĂŒrdest, weshalb die Swissquote dich als Kunden gewinnen konnte. Danke und beste GrĂŒsse

    • Hallo Damien,

      Vielleicht bringt das etwas Licht in die Sache, meine Wahl hat sich nach folgenden Kriterien aufgebaut:

      – Webdesign/Handabung
      – GebĂŒhren (besonders DepotfĂŒhrung)
      – ZukĂŒftige mögliche Zusammenarbeit
      – Brand
      – Wird Ort meines langfristigen privaten Depots
      – Kundensupport
      – SicherheitsgefĂŒhl
      – Naturalien die man erhĂ€lt

      Also eine sehr subjektive Entscheidung schlussendlich. Da ich bereits hohe GebĂŒhren gewohnt war und es nicht anders kenne, ist meine Einstellung zu GebĂŒhren vermutlich auch leicht betrĂŒbt. Dennoch fahre ich weitaus gĂŒnstiger mit dieser Konstelatiin. Aufs Jahr gesehen spare ich so ab sofort mehr als 75% GebĂŒhren fĂŒr Transaktionen und DepotfĂŒhrung.

      Ich hĂ€tte definitiv mehr Sparen können, aber ich sehe andere Möglichkeiten wie ich das rausholen werde 🙂

      Zu den von dir oben gennanten, CornerTrader und Postfinance kenne ich beide. Cornertrader war ebenfalls in der Auswahl, allerdings gefĂ€llt mir dort die WeboberflĂ€che ĂŒberhaupt gar nicht.

      GrundsĂ€tzlich möchte ich mich bei meinen wenigen Trades die ich mache wohl fĂŒhlen. Das habe ich zwar vorher auch, aber die GebĂŒhren wĂ€ren eifach zu heftig gewesen.

      HÀtte ich nur aufs Geld geschaut, ja dann wÀre ich bei DEGIRO oder IB gelandet.

      Kundensupport ist mir z.B. Super wichtig wenn es um viel Geld geht. In anderen Aspekten wie das Handy-Abo oder Àhblichem kann ich darauf verzichten.

      Vielleicht noch bezĂŒglich Naturalien, ich bin sehr angetan von der Swissquote Lounge in der Bahnhofstrasse. Sehr angenehm, gratis Finanzzeitschrift die im Kiosk Geld kosten zum mitnehmen und GetrĂ€nke und Snacks. Man kann darĂŒber streiten ob man das dadurch mehr gezahlte Geld rausholen kann, oder es unnĂŒtze ausgaben sind.

      Sind Àhnliche Diskussionen wie Apple iOS vs. Android.

      Ich habe mir das sehr gut durchdacht und es ist eine langfristige Entscheidung.

      GrundsĂ€tzlich sind ja die wenigsten Broker/Banken schlecht. Die meisten haben ihre Vor- und Nachteile eingie haben mehr Nachteile oder auch mehr Vorteile. Ab und zu auch sehr Subjektiv zu betrachten. Das einzige das mehr oder weniger Objektiv ist, sind die GebĂŒhren oder z.B. Möglichkeiten die der Broker bietet. Wobei letzteres allenfalls auch sehr subjektiv werden kann.

      GrĂŒsse
      Thomas

      • D
        Damien sagt:

        Danke fĂŒr Deine schnelle und ausfĂŒhrliche Antwort. Der Sinn (neben dem persönlichen Nutzen etc.) eines solchen Blogs entfaltet sich doch gerade dort, wo Themen offen diskutiert und besprochen werden, die in den Finanzspalten der Medien unberĂŒcksichtigt bleiben. Es ist frappieren wie viele Individuen 10000de CHF bei Grossbanken etc fĂŒr DepotfĂŒhrung bezahlen. Bei kleineren Depots mag das beinahe vernachlĂ€aaigbar sein (50 oder 200 CHF…) aber in vielen FĂ€llen ist der Unterschied vermögensentscheidend. Daher möchte ich nocheinmal auf die Ausgangsfrage zurĂŒckkommen: Gibt es etwas spezielles was aus Deiner Sicht gegen die Postfinance gesprochen hat? Neben den einfachen Vergleichsrechnern von moneyland.ch, cash.ch, etc. findet leider keine ausfĂŒhrlichere Debatte der Vor- und Nachteile statt. Ich hege grosse Sympathien fĂŒr Swissquote und verstehe Deine Entscheidung. Aber es ist fĂŒr jedermann ein Gewinn sich ĂŒber seine GrĂŒnde (fortlaufend) Rechenschaft zu geben.
        Beste GrĂŒsse

      • Hallo Damien,

        Postfinance ist fĂŒr mich deshalb nicht in Frage gekommen weil die Courtagen praktisch genau so teuer sind.

        Die Courtagen kosten 25 CHF fĂŒr eine Order von 1001-5000 CHF. Bei auslĂ€ndische Börsen 30 CHF aufwĂ€rts.

        Lesiglich die DepotfĂŒhrungsgebĂŒhren sind gĂŒnstig. Bei Swissquote ist man ja auf 200 CHF gecapped (da hĂ€tte man einen Depotwert von 200k), hat man eine Million zahlt man immer noch 200 CHF.

        Je grösser die Orders sind umso besser sieht man gut das Postfinance teurer als Swissquote ist.

        Depotwechsel ist ĂŒbrigens 107.70 CHF pro Titel und bei Swissquote lediglich 50 CHF.

        Wenn du also die overall GebĂŒhren betrachtest ist tatsĂ€chlich in meinem Fall Postfinance wesentlich teurer.

        Die Daten habe ich aus dem aktuellen Fact-Sheet „Preise und Konditionen fĂŒr E-Trading“ von Postfinance Mai 2018.

        GrĂŒsse
        Thomas

  7. M
    Michi sagt:

    Hallo Thomas,

    ich frage mich als Schweizer wo ich mein Depot eröffnen soll. Möchte meine zukĂŒnftiges Aktiendepot definitiv nicht bei meiner Hausbank haben. Nun frage ich mich wie das eigentlich steuerlich aussieht. Erhalte ich bei den CH-Anbietern eine saubere Darstellung/Auflistung meiner Aktien damit ich meine Steuerunterlagen „einfach“ ausfĂŒllen kann?

    Swissquote habe ich mir auch angesehen als Broker. PostFinance hört sich von meiner Seite her auch relativ spannend an bei einer Buy-and-Hold Strategie. Dadurch das man diese 90 CHF DepotgebĂŒhren als TransaktionsgebĂŒhren verwenden kann ist es doch relativ gĂŒnstig… Oder habe ich hier ein Denkfehler? Angenommen ich investiere ca. 4x im Jahr 5’000 CHF.

    Gruss
    Michi

    • Hallo Michi,

      Das ist so, es kommt sehr auf individuelle BedĂŒrfnisse an.

      Die meisten Banken/Broker haben so einen Steuerauszug den du wohl meinst dĂŒr ca. 100 CHF. Man kann es aber auch ohne ausfĂŒllen, geht halt lĂ€nger.

      GrundsÀtzlich kann ich aber bei Postfinanc nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Ich war davor 3 1/2 Jahre bei meienr Hausbank und nu seit einigen Wochen bei Swissquote.

      Swissquot ist was DepotfĂŒhrungagebĂŒhren angeht natĂŒrlich teurer, aber nur marginal da es ja bis 200 CHF gecapped ist. Bei meiner Hausbank war dies nicht der Fall da habe ich im Jahr 2017 mehr als 200 CHF gezahlt inkl. Rabatt.

      GrĂŒsse
      Thomas

  8. M
    Mathias sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe nun ein Depot bei Cash eröffnet, dies aus de einfachen Grund da ich einerseits ein Cash Depot ĂŒbernehme (Übertragung ist kostenlos) und keine Ahnung von Aktien (selber handeln) habe.
    Ich bin gespannt und werde euch sicherlich bald darĂŒber informieren können (tatsĂ€chliche Kosten etc.).
    Sobald erste Erfahrungen und ein Depotwert von 100 tsd. ĂŒberschritten ist wird ein wechsel zu IB sicherlich attraktiv.
    Geld in der EU zu halten finde ich aktuell ein wenig riskant, Stichwort Italien.
    Gruss Mathias

  9. D
    Dividendenfarmer sagt:

    Ich habe aktuelle zwei Depots eines bei der Schweizer Bank STRATEO und eines bei der Deutschen Bank Consors. Bei beiden Banken bin ich mit den GebĂŒhren zufrieden, da sie wesentlich gĂŒnstiger als Swissquote sind. Nur hat das ganze jetzt einen Hacken, da bei STRATEO keine Eintragung in das Namensregister möglich ist und somit auch keine GV Besuche möglich sind. Was der Grund dafĂŒr ist, kann ich mir nicht erklĂ€re.

    Nun hoffe ich, dass der Broker trade republic bald in die Schweiz kommt und ansonsten eröffne ich ein weiteres Depot bei Swissquote.

    Lieber Thomas, kannst du mit deiner Reichweite und deiner Macht (Besitzer von mehreren börsennotierten Unternehmen) nicht mal bei trade republic nachfragen ob da etwas in Planung ist?

  10. A
    Andy sagt:

    Hallo Thomas

    Stehe ebenfalls vor einem Depotwechsel.
    Ich habe mir diverse Anbieter angeschaut und werde nun von TradeDirect (BCV) zu Swissquote wechseln. Ebenfalls habe ich diverse auslĂ€ndische Anbieter durchleuchtet und da sieht man halt schon, dass wir in der CH in punkto GebĂŒhren wahrlich noch in der Steinzeit leben. Doch irgendwie ist es mir wohler bei einem schweizer Anbieter und zahle da gerne ein bisschen mehr GebĂŒhren.
    Mein jetziges Depot war zwar sehr einfach bedienbar und ĂŒbersichtlich und ist einer der GĂŒnstigsten in der CH, der Service aber hat mich nicht mehr ĂŒberzeugt. Zeitweise keine Entgegennaheme auf der Helpline wenn’s dann mal brannte, und SysteminstabilitĂ€t liessen mich zunehmend erzittern. Mit dem Wachtum des Depots steigt auch die Angst um die Kohle…Des Traders Tod. Aber dies sind nur meine persönlichen Erfahrungen.

    Leider hat auch mein derzeitiger Anbieter „goldene Fussfesseln“ und lassen auch langjĂ€hrige Kunden nicht einfach springen, ohne nochmals richtig abzumelken. Das heisst konkret CHF 100 – 150.- fĂŒr die Titelauslieferung. Das wird ganz schön happig bei 25 Positionen.
    Ich habe daher den selben Weg wie du gewĂ€hlt und habe jetzt begonnen divesrse Titel zu verkaufen, die dann bei Swissquote bei Bedarf neu angelegt werden. FĂŒr mich der gĂŒnstigere Weg obwohl auch hier eine stattliche Summe flöten geht.
    Ein Depotwechsel sollte daher gut ĂŒberlegt sein. Vielleicht Ă€ndert sich die GebĂŒhrenpolitik betreffend Transfersummen bald. Zu begrĂŒssen wĂ€re es und ein Fortschritt allemal.

    Beste GrĂŒsse
    Andy

    • @Andy

      Das Problem ist leider Schweiz Exklusiv, aber das wird noch dauern bis wir dieses Problem lösen können. Schon perfide, das Verkaufen und Kaufen gĂŒnstiger ist. Das dachte ich damals vor 3 Jahren schon. Wie so etwas sein kann.

      Mit wachsendem Vermögen geht es auch immer mehr um Vermögenserhalt, als um maximale Rendite. Ich denke das ist ein Verlauf den viele beim Vermögensaufbau durchleben.

      Vielen Dank fĂŒr deine Erfahrungen, es ist schön wenn andere Ihre Erfahrungen mit der Finanzrudel Community teilen!

      Liebe GrĂŒsse
      Thomas

  11. Y
    Yves Erdin sagt:

    Hallo zusammen

    Ich habe auch eine kurze Frage. Seit etwa einem Jahr oder so kann man ja auch bei Flowbank Aktien/ETFs kaufen und verkaufen. Die Konditionen sind im Vergleich zu Swissquote sogar gĂŒnstiger und ist wie Swissquote auchh ein Schweizer Broker. Nun wollte ich dich fragen ob du Flowbank auch in Betracht gezogen hast, was du von diesem Broker haltest und warum du dich dann doch fĂŒr Swissquote entschieden hast?

    Liebe GrĂŒsse
    Yves

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