Statt Aktien Kauf im August – Broker Wechsel 💰🇨🇭

Statt Aktien Kauf im August – Broker Wechsel 💰🇨🇭

Statt Aktien Kauf im August - Broker Wechsel

Ich erhielt bereits einige Fragen, wieso der Aktien Kauf im August so lange auf sich warten lässt. Spätestens mit dem Beitrag bei dem ich meine Kündigung erläutert habe, dürfte klar sein wieso ich noch keinen Kauf tätigen konnte.

Inhouse Trading – Adé

Da ich bei einer Bank gearbeitet habe, war ich an gewisse Inhouse Trading Policies gebunden. Das betrifft mich mittlerweile nicht mehr und ich kann mich nun auf dem freien Markt umschauen. Ich kannte bereits DEGIRO und dieser scheint noch immer der kostengünstigste Broker auf dem Markt zu sein, allerdings stellt sich mir dort ein Problem. Es ist nicht ganz trivial sich bei Namensaktien eintragen zu lassen und die Einladung zur Generalversammlung / Hauptversammlung zu erhalten.

Bisher hatte ich Mitarbeiter Konditionen, was bedeutet ich erhielt 50% Rabatt auf alle Depotführungskosten und Order Gebühren. Dennoch ein extrem teurer Spass, zwischen 25-50 CHF musste ich pro Order hinblättern.

Swissquote mein neuer Broker

Da ich ab 1. November meine eigene Arbeitszeit einteilen kann, möchte ich natürlich nach Gelegenheit an Generalversammlungen teilnehmen. Nach einiger Recherche und Inputs von Bekannten stiess ich auf Swissquote. Vergleiche ich hier die Gebühren, bewegen wir und in einem ähnlichen Bereich, den meiner Orders sind zwischen 2’001-10’000 CHF gross. Dies bedeutet das meine Order Gebühren ca. 30 CHF in Zukunft kosten werden. Die Depotführungsgebühren sind Human und können einen Betrag von 200 CHF p.a. nicht überschreiten.

Über diesen Link* und mit diesem Promo-Code (ogrf44) kannst Du dir 100 CHF Trading Guthaben für Swissquote sichern.

Für DEGIRO heisst das aber noch lange nicht Ende Gelände, hier werde ich später sobald ich mehr Zeit habe meine weiteren Pläne mit Dir teilen.

Depot-Wechsel umständlicher als Gedacht

Meine Hausbank verlangte pro Transfer eines Titels 100 CHF, das entspricht bei meinem Depot 2’000 CHF an Gebühren die ich entrichten müsste. Das ist mir schlichtweg zu teuer, ich werde das ganze selbst in die Hand nehmen und diese manuell transferieren (Verkaufen und wieder Kaufen).

Gleichzeitig kann ich diese rare Situation nutzen (ich war ja seit fast 4 Jahren Depot Kunde bei der Hausbank), um meine Titel auszumisten. Ich werde einige Titel dir mir nicht mehr ins Raster passen aussortieren und entsprechend nicht mehr nachkaufen auf Swissquote. Gleichzeitig nutze ich aber die gewonnene Liquidität, um direkt in Titel die ich bereits habe zu investieren. Ich habe so also etwas weniger Titel und kann jeweils die 30 CHF an Gebühren einsparen die ich so nicht ausgeben muss.

Swissquote Depot Sparkojote

So zumindest die Theorie, ich habe wohl etwas zu gut herzig gerechnet und die Gebühren unterschätzt. Schlussendlich habe ich etwa 2’000.00 CHF an Gebühren ausgegeben. So genau kann ich das gar nicht sagen, da hier noch Währungsumrechnungen dazu zählen. Diese Gebühren werde ich als Ausgabe in mein Budget eintragen. Alles in allem war die Aktion also gleich teuer wie ein Transfer. Die teuersten Posten waren natürlich meine US-Titel. Einen Vorteil hatte diese Aktion jedoch, ich habe gesehen wie der Prozess manuell funktioniert, gleichzeitig konnte ich zwei Titel ausmisten und ausserdem war der ganze Prozess innerhalb eines Tages erledigt. Da ich mir einen langfristigen Broker ausgesucht habe, denke ich nicht, dass schnell wieder ein Depot Wechsel von nöten ist.

Titel die ich veräussert habe:

  • Credit Suisse
  • General Electric

Ich reduziere somit auf insgesamt 18 Positionen in meinem Depot. Das Geld fliesst Altria, Omega Healthcare und Royal Dutch Shell. Das vollständige Depot von mir kann man hier einsehen.

PS: Ich habe also gelernt, das in der Schweiz ein Depot Wechsel – Sch**** teuer ist!! Wie hast Du deinen ersten Depot Wechsel durchgestanden?

Thomas der Sparkojote

Personal Finance Blogger bei sparkojote.ch
Mein Name ist Thomas Kovacs (22) und ich betreibe diesen Schweizer Finanzblog. Ich habe es geschafft im jungen Alter ein Vermögen von über 140'000CHF (122'000€) anzusammeln. Seit 4 Jahren investiere ich aktiv an der Börse und teile meine Reise zur finanziellen Freiheit auf diesem Blog. Ich lege viel wert auf Transparenz, zum Beispiel kann man mein vollständiges Aktien-Depot einsehen. Seit kurzem widme ich mich der Selbständigkeit und arbeite Vollzeit an meinem Ecommerce Business, welches ich mit 17 Jahren gestartet habe. Als Ergänzung zum Blog führe ich einen gleichnamigen YouTube-Kanal. Dort berichte ich brandaktuell über meine Investments, die Selbständigkeit und den Minimalismus. Um mehr über mich und meine Person zu erfahren, besuche meine "Über mich"-Seite.

 

27 Antworten

  1. M
    Mathias sagt:

    Hallo zusammen,

    Ich habe nun ein Depot bei Cash eröffnet, dies aus de einfachen Grund da ich einerseits ein Cash Depot übernehme (Übertragung ist kostenlos) und keine Ahnung von Aktien (selber handeln) habe.
    Ich bin gespannt und werde euch sicherlich bald darüber informieren können (tatsächliche Kosten etc.).
    Sobald erste Erfahrungen und ein Depotwert von 100 tsd. überschritten ist wird ein wechsel zu IB sicherlich attraktiv.
    Geld in der EU zu halten finde ich aktuell ein wenig riskant, Stichwort Italien.
    Gruss Mathias

  2. M
    Michi sagt:

    Hallo Thomas,

    ich frage mich als Schweizer wo ich mein Depot eröffnen soll. Möchte meine zukünftiges Aktiendepot definitiv nicht bei meiner Hausbank haben. Nun frage ich mich wie das eigentlich steuerlich aussieht. Erhalte ich bei den CH-Anbietern eine saubere Darstellung/Auflistung meiner Aktien damit ich meine Steuerunterlagen „einfach“ ausfüllen kann?

    Swissquote habe ich mir auch angesehen als Broker. PostFinance hört sich von meiner Seite her auch relativ spannend an bei einer Buy-and-Hold Strategie. Dadurch das man diese 90 CHF Depotgebühren als Transaktionsgebühren verwenden kann ist es doch relativ günstig… Oder habe ich hier ein Denkfehler? Angenommen ich investiere ca. 4x im Jahr 5’000 CHF.

    Gruss
    Michi

    • Hallo Michi,

      Das ist so, es kommt sehr auf individuelle Bedürfnisse an.

      Die meisten Banken/Broker haben so einen Steuerauszug den du wohl meinst dür ca. 100 CHF. Man kann es aber auch ohne ausfüllen, geht halt länger.

      Grundsätzlich kann ich aber bei Postfinanc nicht aus eigener Erfahrung sprechen. Ich war davor 3 1/2 Jahre bei meienr Hausbank und nu seit einigen Wochen bei Swissquote.

      Swissquot ist was Depotführungagebühren angeht natürlich teurer, aber nur marginal da es ja bis 200 CHF gecapped ist. Bei meiner Hausbank war dies nicht der Fall da habe ich im Jahr 2017 mehr als 200 CHF gezahlt inkl. Rabatt.

      Grüsse
      Thomas

  3. D
    Damien sagt:

    Hallo Thomas,

    mit grossem Interesse verfolge ich Deine Beiträge. Mich wundert indes, dass in deinem Bericht kein Wort zu Postfinance, CornerTrader und Cash (Bankzweiplus) gefallen ist. Gerade Postfinance als grosses schweizer Institut mit 90 CHF Depotgebühr, die zudem für Trading verwendet werden können, erscheint auf den ersten Blick als gute (bessere?) Alternative. Ich würde mich freuen, wenn Du bei Gelegenheit noch einige Deiner Überlegungen veröffentlichen würdest, weshalb die Swissquote dich als Kunden gewinnen konnte. Danke und beste Grüsse

    • Hallo Damien,

      Vielleicht bringt das etwas Licht in die Sache, meine Wahl hat sich nach folgenden Kriterien aufgebaut:

      – Webdesign/Handabung
      – Gebühren (besonders Depotführung)
      – Zuküftige mögliche Zusammenarbeit
      – Brand
      – Wird Ort meines langfristigen privaten Depots
      – Kundensupport
      – Sicherheitsgefühl
      – Naturalien die man erhält

      Also eine sehr subjektive Entscheidung schlussendlich. Da ich bereits hohe Gebühren gewohnt war und es nicht anders kenne, ist meine Einstellung zu Gebühren vermutlich auch leicht betrübt. Dennoch fahre ich weitaus günstiger mit dieser Konstelatiin. Aufs Jahr gesehen spare ich so ab sofort mehr als 75% Gebühren für Transaktionen und Depotführung.

      Ich hätte definitiv mehr Sparen können, aber ich sehe andere Möglichkeiten wie ich das rausholen werde 🙂

      Zu den von dir oben gennanten, CornerTrader und Postfinance kenne ich beide. Cornertrader war ebenfalls in der Auswahl, allerdings gefällt mir dort die Weboberfläche überhaupt gar nicht.

      Grundsätzlich möchte ich mich bei meinen wenigen Trades die ich mache wohl fühlen. Das habe ich zwar vorher auch, aber die Gebühren wären eifach zu heftig gewesen.

      Hätte ich nur aufs Geld geschaut, ja dann wäre ich bei DEGIRO oder IB gelandet.

      Kundensupport ist mir z.B. Super wichtig wenn es um viel Geld geht. In anderen Aspekten wie das Handy-Abo oder ähblichem kann ich darauf verzichten.

      Vielleicht noch bezüglich Naturalien, ich bin sehr angetan von der Swissquote Lounge in der Bahnhofstrasse. Sehr angenehm, gratis Finanzzeitschrift die im Kiosk Geld kosten zum mitnehmen und Getränke und Snacks. Man kann darüber streiten ob man das dadurch mehr gezahlte Geld rausholen kann, oder es unnütze ausgaben sind.

      Sind ähnliche Diskussionen wie Apple iOS vs. Android.

      Ich habe mir das sehr gut durchdacht und es ist eine langfristige Entscheidung.

      Grundsätzlich sind ja die wenigsten Broker/Banken schlecht. Die meisten haben ihre Vor- und Nachteile eingie haben mehr Nachteile oder auch mehr Vorteile. Ab und zu auch sehr Subjektiv zu betrachten. Das einzige das mehr oder weniger Objektiv ist, sind die Gebühren oder z.B. Möglichkeiten die der Broker bietet. Wobei letzteres allenfalls auch sehr subjektiv werden kann.

      Grüsse
      Thomas

      • D
        Damien sagt:

        Danke für Deine schnelle und ausführliche Antwort. Der Sinn (neben dem persönlichen Nutzen etc.) eines solchen Blogs entfaltet sich doch gerade dort, wo Themen offen diskutiert und besprochen werden, die in den Finanzspalten der Medien unberücksichtigt bleiben. Es ist frappieren wie viele Individuen 10000de CHF bei Grossbanken etc für Depotführung bezahlen. Bei kleineren Depots mag das beinahe vernachläaaigbar sein (50 oder 200 CHF…) aber in vielen Fällen ist der Unterschied vermögensentscheidend. Daher möchte ich nocheinmal auf die Ausgangsfrage zurückkommen: Gibt es etwas spezielles was aus Deiner Sicht gegen die Postfinance gesprochen hat? Neben den einfachen Vergleichsrechnern von moneyland.ch, cash.ch, etc. findet leider keine ausführlichere Debatte der Vor- und Nachteile statt. Ich hege grosse Sympathien für Swissquote und verstehe Deine Entscheidung. Aber es ist für jedermann ein Gewinn sich über seine Gründe (fortlaufend) Rechenschaft zu geben.
        Beste Grüsse

        • Hallo Damien,

          Postfinance ist für mich deshalb nicht in Frage gekommen weil die Courtagen praktisch genau so teuer sind.

          Die Courtagen kosten 25 CHF für eine Order von 1001-5000 CHF. Bei ausländische Börsen 30 CHF aufwärts.

          Lesiglich die Depotführungsgebühren sind günstig. Bei Swissquote ist man ja auf 200 CHF gecapped (da hätte man einen Depotwert von 200k), hat man eine Million zahlt man immer noch 200 CHF.

          Je grösser die Orders sind umso besser sieht man gut das Postfinance teurer als Swissquote ist.

          Depotwechsel ist übrigens 107.70 CHF pro Titel und bei Swissquote lediglich 50 CHF.

          Wenn du also die overall Gebühren betrachtest ist tatsächlich in meinem Fall Postfinance wesentlich teurer.

          Die Daten habe ich aus dem aktuellen Fact-Sheet „Preise und Konditionen für E-Trading“ von Postfinance Mai 2018.

          Grüsse
          Thomas

  4. N
    Nastor sagt:

    Ich bin gerade auch auf der suche nach einem schweizer Broker und habe mir bei allen die ich so finden konnte ein Demokonto angelegt.

    Swissquote hat mich persönlich da eher wenig überzeugt, da ich die Oberfläche viel zu unübersichtlich finde, auch die Preise sprechen mich nicht so an. Hinzu kommt das ich einige meiner ETFs, die ich mir zukünftig kaufen möchte, nicht finde, respektiv sie nicht in der SIX-Börse zu kaufen gibt, sondern nur in den ausländischen Börsen wie XETRA oder in Italien. (Sie aber definitiv in SIX gelistet sind, da ich sie bei anderen Brokern über SIX kaufen kann.)

    In meiner Recherche haben sich da Strateo und Degiro herauskristalisiert. Degiro ist halt unschlagbar günstig und bietet die schönste Trading-Expirience, ist dafür aber halt leider ein ausländischer Konzern.

    Strateo ist hingegen ein rein schweizer Unternehmen und 9 Franken pauschale für ein ETF-Trade find ich auch ok.

    In deinem Text lese ich heraus, das du Degiro ok findest, und nur das umständliche Namensaktien eintragen anprangerst, oder?

    • Hallo Nastor,

      Degiro finde ich eigentlich ganz in Ordnung, ich finde die Trading Experience bei Swissquote übrigens sehr angenehm.

      Was bei Degiro zu beachten ist, die Einlagesicherung von 20‘000. Und wenn du einverstanden bist, dass deine Aktien verliehen werden, ist es ok. Aber das mit der Eintragung war definitiv einer meiner Gründe, die mich davon abgehalten haben.

      Grüsse
      Thomas

  5. luttz sagt:

    Herrje ist das bei euch in der Schweiz alles teuer!

    Bei der DKB sind es bei mir 0 Euro Depotgebühren, 10 Euro pro Transaktion bis 10000 Euro und darüber 25 Euro (jeweils ohne variable Komponente und bei der Tradegate auch ohne Börsenplatzgebühr). Sparplanausführungen gibt es für 1,50 Euro (bei Aktionen wie überall auch mal kostenlos).
    Bei der comdirect sind es ebenfalls 0 Euro Depotgebühr (durch Kombination mit dem ebenfalls kostenlosen Giro) und je nach Höhe 9,90 – 59,90 je Order (teilweise plus Börsenplatz und Clearstream-Entgeld), Sparpäne für 1,5% der Summe.

    Das comdirect-Depot habe ich, da die DKB keine Käufe von US-REITs erlaubt.

    degiro ist mir wegen der niedrigeren Einlagensicherung von 20000 Euro und dem Auslansstandort noch etwas heiß, flatex hat die fiesen Gebühren auf Auslandsdividenden – das würde für mich zum einen in der Praxis teuerer, zum anderen finde ich persönlich diese Gebühren durch die Hintertür einfach hinterhältig.

    Irgendwie witzig, dass bei euch die Mobilfunkverträge günstiger sind, dafür bei uns die Broker 🙂

  6. Maschinist sagt:

    Hi Thomas,

    Wir haben das Jahr 2018 und das sind völlig überhöhte Gebühren auch bei Deinem neuen Broker.

    Als Beispiel ist Interactive Brokers weltweit tätig mit ca. $6 Milliarden Eigenkapital.
    Kundengelder sind über die US Bankvereinigung SIPC und zusätzlich über Lloyd of London versichert.

    Das Europageschäft wird aus der Schweiz/England geleitet.

    Eine Order von 200 Aktien kostet $1 / 1000 Aktien damit $5.
    Es gibt ab einer Depotgröße von $100.000 keinerlei Depotführungsgebühren.

    Das heißt mit IB und z.B. 15 Orders im Jahr hättest Du 15-20 Franken Jahresgebühren insgesamt.
    Bei Deinem Brokers sind es mehr als 500 Franken!

    Das sind fünftausen Franken die Du pro Dekade mit Deinem Provinzbroker aus dem Fenster wirfst.

    Dein Schweiz-Resident Blog Kollege RIP, der gerade die erste Million Franken vollmacht, hat seine Depots auch alle über Interactivebrokers laufen:
    https://retireinprogress.com/

    Ich habe bei IB fast das gesamte Familienvermögen in mehreren Depots schon seit mehr als einer Dekade.

    Schönen Tag!

    • Hallo Maschinist,

      Ich kenne den Herrn Retire in Progress ganz gut auch persönlich 😉 Auch er hat mir diesen Broker empfohlen, allerdings gibt es einige Kriterien die halt explizit für einen Schweizer Broker sprechen, die ich momentan aber auch noch nicht grossartig thematisieren möchte.

      Ich geb allen Recht, hätte ich nur auf die Gebühren geschaut wäre die Wahl definitiv auf einen anderen Broker gefallen.

      Grüsse
      Thomas

    • Mr RIP sagt:

      I tried hard to bring Thomas on the dark side of cheap investing with IB, but he’s reluctant 😀

      • Maschinist sagt:

        Hi Mr RIP,

        strange stuff indeed. 😉

        I dont understand how somone in his right mind with min. $100k to invest can not choose Interactive Brokers. 🙂

        IB is the Vanguard equivalent for trading and also brokerage in general for Europeans.

        If have several checking accounts in the US and in Germany. With Interactive Brokers I can swap currencies for nothing and send money around the world into my different checking accounts for free. Zero!

        Take care and like I said Im extremly courious which location you will choose for yourself and family after FIRE.

        Maschinist

  7. T
    Thomas sagt:

    Hi Thomas

    Ich finde es ein wenig schade, dass ich das hier lesen muss. Den Depotwechsel verstehe ich ja aber nicht den Schritt zu Swissquote und die hohen Kosten. Hättest du mich doch nur gefragt…

    Ich habe vor ziemlich genau einem Jahr mein Depotwechsel gemacht und das hat mich eigentlich fast nix gekostet, sorry 😉

    Ich bin von Swissquote zu LYNX und TradeDirect gewechselt. Alle CH-Aktien sind zu TradeDirect geflossen und die haben mir auch die Transfairkosten übernommen. Fragen hilft!

    Alle EU und US Aktien habe ich verkauft und bei LYNX wieder gekauft. Der grosse Vorteil von LYNX sind die Kosten: Depotgebühren gibt es NICHT und die Trades sind im Vergleich zu den CH-Broker extreme günstig (5$ oder 5.8€).
    Ob man seine Aktien einem ausländischen Broker anvertrauen will ist ansichtsache aber ich bin absolut zufrieden mit LYNX. Super Service, extreme viele Möglichkeiten zu kaufen und wie gesagt die Gebühren sind sehr fair.

    Bezüglich Eintragung der Namensrechte habe ich keine Erfahrung, weder bei Swissquote noch TradeDirect. Ich denke beide machen es, aber nicht automatisch.

    Bei Fragen, gebe ich dir gerne Auskunft.

    Gruss
    Thomas

    • Hallo Thomas,

      Tatsächlich habe ich mich gut erkundigt, Lynx war definitiv auch dabei und Flatex. Allerdings will ich mein Vermögen in der Schweiz haben, zumindest habe ich das für mich herrausgefunden. Ich habe gerne ein gewisses Sicherheitsgefühl und das vermittelt mir ein Schweizer Broker/Schweizer Bank 🙂

      Die Depotführungsgebühren, sind ja das was langfristig aufs Geld geht und das ist bei Swissquote Peanuts. Super billig finde ich.

      Bei Swissquote muss man ein Häckchen im Online Tradig Tool setzen, der Rest wird dann automatisch gemacht.

      Grüsse
      Thomas

      • T
        Thomas sagt:

        Hallo Thomas

        Das dachte ich mir, dass dir ein CH-Broker wichtig ist. Kann ich auch verstehen. Habe mich auch lange informiert bis ich dann zu LYNX gegangen bin. Konditionen und Absicherung sind gleich wie in der CH.

        TradeDirect ist auch ein schweizer Broker und günstiger als Swissquote 😉

        Aber nun ist es ja sowieso zu spät, leider.

        Gruss
        Thomas

    • D
      Dividendeneinstreicher sagt:

      Hey Thomas
      Ich bin mir auch am überlegen ein Depot wechsel vorzunehmen, darf ich fragen wie viele Schweizer Titel bei deinem wechsel hattest und wie gross die Positionen waren, damit sie die Kosten übernahmen? Ich besitze momentan 13 Titeln alle mit einem wert von rund 1000CHF
      Gruss Dividendeneinstreicher

      • Hallo Dividendenstreicher,

        Die meisten meiner Positionen waren alle zwischen 2000-5000 CHF. Bei den Schweizer Titeln habe ich Verkaufsgebühr ca. 25-40 je Titel gezahlt und um zu kaufen ca 30. also je 55-70 je nah Positionsgrösse.

        Für US-Titel wurde es teurer. Rückblickend würde ich die Schweizer Titel immer noch manuell Transferieren und die US-Titel via Bank Transferieren, was mich pro Titel 100 CHF gekostet hätte.

        Wichtig dabei zu beachten, soweit ich weiss zahlt man den Transfer bei der Bank/Broker wo man gerade ist. (In meinem Fall meine alte Hausbank) Da ich aber keinen direkten Erfahrungswert habe weiss ich es micht 100%ig. Ich habe ja manuell verkauft und gekauft wieder.

        Grüsse
        Thomas

        • D
          Dividendeneinstreicher sagt:

          Hey Thomas

          Die Frage war an den anderen Thomas gerichtet gewesen bisschen verwirrend 🙂
          Aber trotzdem danke für deine Antwort gut zu wissen das du es wieder manuell machen würdest. Werde ich es wohl auch manuell vornehme, ausser der neue Broker möchte die gebühren für mich übernehmen. Damit ich zu ihm wechsle, aber denke dafür ist mein Depot noch zu klein.

          Lg Dividendeneinstreicher

  8. A
    Annabella sagt:

    hallo Thomas,
    Swissquote wäre auch mein Favorit gewesen, zu Degiro wäre ich niemals gegangen.
    Ein Depotwechsel rentiert sich für mich nicht mehr, ich würde Unmengen an Geld zahlen, Ende des Jahres werde ich meine letzte Sparrate anlegen und ab nächstem Jahr nur noch die Dividende in 3 Zahlungen re-investieren,
    ich hätte viel früher wechseln müssen.
    Ich finde es gut dass Du GE und CS verkaufst, ich hätte niemals die Geduld mit GE gehabt, das Geld ist woanders sicher besser angelegt.
    Royal Dutch werde ich auch aufstocken, meine BAT hatte ich 1x aufgestockt, 2x aufstocken damit täte ich mich sehr schwer.
    Im September werden mir hier wieder die Depotgebühren abgezwackt, das reut mich jedes Mal sehr, 0.2% des Depotvermögens pro Jahr,
    in der CH sind solche Sachen einfach zu teuer, zu wenig günstige Konkurrenz, die Preise werden durch alle Beteiligten hoch gehalten.

    Liebe Grüsse
    Annabella

    • T
      Thomas sagt:

      Geduld zu haben bei einem Verlust wie GE, ja das ist nicht einfach. Wenn ich aber schon knapp 50% verlust habe noch zu verkaufen finde ich auch den falschen Weg. Vor allem wenn es sich um eine Aktie wie GE handelt. Ich bin da auch noch investiert und habe sie behalten, jetzt zu verkaufen bringt mir nicht mehr viel und Dividenden zahlen sie ja immer noch. Wenn man immer noch vom Unternehmen überzeugt ist, kann man jetzt günstig nachkaufen 😉

      • Hallo Thomas,

        Eines meiner wichtigsten Auswahl Kriterien sind steigende oder gleichbleibende Dividenden.

        Wenn ein Unternehmen die Dividende um 50% kürzt ist das für mich ein Killer Argument.

        Ich versuche meine Strategie Konsequent durchzuziehen. Selbiges gilt für Credit Suisse, wobei ich dort sowieso no Kursgewinne mitgenommen habe. Ich habe gleichzeitig nun von steigenden Kursen bei Altria und OHI profitiert und einer saftigen Dividendenerhöhung bei Altria. Verkauft hätte ich tatsächlich vermutlich nicht, wenn es keinen Depotwechsel gegeben hätte. Da ich ja grundsätzlich eh wenig „Trade“ sehe ich alles nicht so engn, der letzte Verkauf war fast 3 Jahre her ??

        Grüsse
        Thomas

    • Hallo Annabella,

      0.2% ist natürlich happig, vor allem vermutlich ohne Obergrenze. Ähnlich ging es mir auch, bei Swissquote kann man nicht mehr als 200.- p.a. Zahlen, das finde ich angemessen.

      Die CS habe ich ja nur günstig eingesammelt, hier war klar kurz-mittelfristig. GE war mir zu blöd wegend er Dividendenkürzung von 50% und natürlich der Kursentwicklung. Da ich sowieso eher „passiv“ investiere und vermutlich der nächste Verkauf erst in Jahren stattfinden wird sehe ich es relativ locker.

      Der Verkauf kam sowieso nur zustande, weip ich das Depot gewechselt habe und mir somit auch ca Gebühren gespart habe.

      Altria war auch eien glückliche fügung, habe ja von 30 auf 60 aufgestockt und die Dividende wurde schön angehoben um 14.3%.

      Grüsse
      Thomas

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