Schweizer Nationalbank führt den DIGITALEN FRANKEN ab 1. Dezember ein!
Eine spannenden Diskussion über den digitalen Franken. Die Schweizer Nationalbank (SNB) hat sich mit sechs Grossbanken zusammengetan, um ein Pilotprojekt für den digitalen Franken zu starten. Diese Initiative, die von Dezember 2023 bis Sommer 2024 laufen soll, wirft viele Fragen auf. Ist dies ein revolutionärer Schritt in die Zukunft der Währungen oder ein riskantes Unterfangen?
1. Was ist der digitale Franken?
Die SNB plant, einen sogenannten „Wholesale CBDC“ (Central Bank Digital Currency) einzuführen. Dies unterscheidet sich grundlegend von dem, was wir unter normalem Bargeld oder Giralgeld verstehen. Der digitale Franken wäre direkt an die Zentralbank gebunden, im Gegensatz zum herkömmlichen Buchgeld, das von Geschäftsbanken gehalten wird.
2. Die Bedeutung des Pilotprojekts
Das Pilotprojekt, durchgeführt auf der SDX-Plattform, ist ein entscheidender Testlauf. Die beteiligten Banken, darunter UBS und Zürcher Kantonalbank, werden die Machbarkeit und Effizienz dieser digitalen Währung evaluieren. Dieses Experiment könnte den Weg für eine breitere Einführung des digitalen Frankens ebnen.
3. Vorteile und Potenziale
Ein digitaler Franken könnte zahlreiche Vorteile bieten, wie verbesserte Effizienz im Zahlungsverkehr und verstärkte Kontrolle über Finanztransaktionen. Er könnte auch den Weg für innovatives, programmierbares Geld ebnen, das für spezifische Zwecke genutzt werden kann.
4. Kritische Perspektiven
Trotz der möglichen Vorteile gibt es Bedenken. Eine Zentralisierung des Geldes bei der SNB könnte zu einem Verlust an Privatsphäre und finanzieller Autonomie führen. Darüber hinaus könnte die Möglichkeit, Konten einfach zu sperren oder zu überwachen, zu einer verstärkten staatlichen Kontrolle führen.
5. Vergleich mit anderen Ländern
Die Schweiz ist nicht allein in diesem Unterfangen. Schweden zum Beispiel hat ähnliche Experimente mit der E-Krone durchgeführt. Diese globalen Entwicklungen zeigen, dass das Interesse an digitalen Währungen der Zentralbanken weltweit wächst.
Fazit und Ausblick
Während der digitale Franken viele Chancen bietet, müssen die damit verbundenen Risiken sorgfältig abgewogen werden. Die Zukunft des digitalen Frankens bleibt ungewiss, aber eines ist klar: Die Debatte um digitale Währungen wird in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen.
In diesem Artikel haben wir die spannende Thematik des digitalen Frankens beleuchtet. Die Schweiz könnte hierbei als Pionier agieren, doch wie bei allen Innovationen gilt es, Chancen und Risiken sorgfältig abzuwägen. Was meinst du dazu? Ist der digitale Franken der nächste große Schritt oder ein riskantes Experiment? Teile deine Gedanken in den Kommentaren!
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3 Responses
Track & Trace… ein Weg mehr für die Kontrolle. Wie du bereits mal geschrieben hast, zum Thema „gläserne Bürger“. Sie wollen die Kontrolle und Aufsicht. Obwohl in einer Demokratie eigentlich das VOLK die Kontrolle haben sollte und der Staat, der „gläserne Staat“, sein sollte. Aber seit Corona haben das alle vergessen und verlassen sich nur noch auf Vater Staat.
Am 10. Oktober 2022 herrschte in unserem Coop Supermarkt (und wohl in anderen Coops auch) gähnende Leere. Viele Besucher machten sofort wieder kehrt: Die Kartenlesegeräte funktionierten nicht und ausser dem Unterzeichnenden haben nicht mehr viele Leute Bargeld im Portemonnaie.
Ich muss ehrlich zugeben, dass Bezahlen mit der Karte ist bequem. Voraussichtlich wird es in einigen Jahren eine Abstimmung zum Bargeld geben, denn es wurde eine Volksinitiative eingereicht. „«Ja zu einer unabhängigen, freien Schweizer Währung mit Münzen oder Banknoten (Bargeld ist Freiheit)».
Wie immer überwiegt der Vorteil den wir von etwas haben klar die Kosten und Einschränkungen die wir über uns ergehen lassen.
Abgesehen davon hat bezahlen mit Karte nichts damit zu tun das wir einen digitalen Franken bekommen und damit ganz andere ecklige Methoden möglich sind. Ich kann ja deshalb auch nur mit der Karte zahlen und nicht mehr oder weniger. Das dahinter ist für mich von Nachteil dann. Das erkennen viele nicht was das bedeutet und geben hier wieder einmal bereitwillig mehr auf als nötig. Schade um uns alle.